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  5. › LTE: Taiwan schaltet nach 2G- auch 3G…

Schwieriges Thema

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  1. Schwieriges Thema

    Autor: AllDayPiano 17.01.18 - 07:48

    Was soll man davon halten? Es gibt viele Faktoren, die dafür, oder dagegen sprechen:

    + Erzwingen flächendeckender Einführung aktueller Technologie
    + Ressourcenschonung, da neuere Funktranceiver effizienter arbeiten
    + Ressourcenschonung, da nicht drei Masten parallel arbeiten müssen (LTE, 3G, UMTS)
    + Besser Nutzung der Frequenzen durch neuere Codierverfahren
    + Bei LTE eine Weitbereichsabdeckung, die 3G / UMTS nicht hat

    dagegen steht aber:

    - Millionen von Handys sind Sondermüll, da Geräte erst seit recht kurzer Zeit LTE unterstützen
    - Investitionsverpflichtung für Mobilfunkanbieter (die sicherlich nur in den Ballungszentren gut ausbauen werden)
    - Verlust der Nutzbarkeit von Datenverbindungen (GPRS / GSM für Alarmanlagen u.s.w.)

    Per se gut oder schlecht zu sagen, ist - finde ich schwierig.

  2. Re: Schwieriges Thema

    Autor: Squirrelchen 17.01.18 - 10:10

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll man davon halten? Es gibt viele Faktoren, die dafür, oder dagegen
    > sprechen:
    >
    > + Erzwingen flächendeckender Einführung aktueller Technologie
    > + Ressourcenschonung, da neuere Funktranceiver effizienter arbeiten
    > + Ressourcenschonung, da nicht drei Masten parallel arbeiten müssen (LTE,
    > 3G, UMTS)
    > + Besser Nutzung der Frequenzen durch neuere Codierverfahren
    > + Bei LTE eine Weitbereichsabdeckung, die 3G / UMTS nicht hat
    >
    > dagegen steht aber:
    >
    > - Millionen von Handys sind Sondermüll, da Geräte erst seit recht kurzer
    > Zeit LTE unterstützen
    > - Investitionsverpflichtung für Mobilfunkanbieter (die sicherlich nur in
    > den Ballungszentren gut ausbauen werden)
    > - Verlust der Nutzbarkeit von Datenverbindungen (GPRS / GSM für
    > Alarmanlagen u.s.w.)
    >
    > Per se gut oder schlecht zu sagen, ist - finde ich schwierig.

    Sry, aber die paar Masten sollen also ressourcenschonend sein, während die Millionen Handys, welche auf dem Sondermüll keine Belastung darstellen? Komische Weltansicht.

    ------------------
    - Du wirst nicht glauben, was Golem User dann erlebten!
    - Als Golem User dies sahen waren Sie den Tränen nahe!
    - Diese 10 Dinge hast du nicht erwartet! Vor allem Punkt 11 wird dich überraschen!
    - Und was dann geschah, hat Golem User total überrascht!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  3. Re: Schwieriges Thema

    Autor: AllDayPiano 17.01.18 - 11:43

    Na klar. Moderne Funksysteme brauchen viel weniger Strom und Redundanz sowieso. Und gar nicht mal wenig. Schau dir mal an, was ein alter UMTS-Mast an Strom frisst. Das willst DU nicht zahlen! :-)

  4. Re: Schwieriges Thema

    Autor: Squirrelchen 17.01.18 - 12:27

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na klar. Moderne Funksysteme brauchen viel weniger Strom und Redundanz
    > sowieso. Und gar nicht mal wenig. Schau dir mal an, was ein alter UMTS-Mast
    > an Strom frisst. Das willst DU nicht zahlen! :-)

    Ich zahle Sie, zumindest in Deutschland ja trotzdem über meine Handyrechnung mit.
    Davon ab, hat Südkorea, soweit ich weiß, ca. 50% Wasser und Kernkraft im Einsatz. Von daher^^

    ------------------
    - Du wirst nicht glauben, was Golem User dann erlebten!
    - Als Golem User dies sahen waren Sie den Tränen nahe!
    - Diese 10 Dinge hast du nicht erwartet! Vor allem Punkt 11 wird dich überraschen!
    - Und was dann geschah, hat Golem User total überrascht!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  5. Re: Schwieriges Thema

    Autor: AllDayPiano 17.01.18 - 13:38

    Und das ist jetzt umweltschonend? Denkst Du, der radioaktive Giftmüll ist kein Umweltverbrechen? Denkst Du tatsächlich, dass der Bau von Wasserkraftwerken CO2-Neutral ist? Oder der Bau von AKWs?

    Experten wissen bis heute nicht, wieviel CO2 in einer Tonne Beton steckt. Fakt ist jedoch, dass man Rohstoffe aus der Kohleverbrennung dafür braucht. Die Energie für das Brennen der Zementrohstoffe wird sogar - komplett CO2-unberücksichtigt - aus der Verbrennung von Restmüll und Kunststoff erzeugt. Daher gehen Forscher davon aus, dass in einer Tonne Beton eine Tonne CO2 stecken.

    Geh mal von dieser Tonne aus, schau mal nach, wieviele tonnen Beton für ein WKW gebraucht werden, und dann verdeutliche Dir mal, wie lange so ein Wasserkraftwerk laufen muss, bis es Klima-Break-Even ist.

    Jede verbrauchte kWh Strom ist eine Umweltsünde! Nur ist sie schön verpackt, mit einer Schleife darum herum.

  6. Re: Schwieriges Thema

    Autor: tg-- 17.01.18 - 18:25

    Squirrelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na klar. Moderne Funksysteme brauchen viel weniger Strom und Redundanz
    > > sowieso. Und gar nicht mal wenig. Schau dir mal an, was ein alter
    > UMTS-Mast
    > > an Strom frisst. Das willst DU nicht zahlen! :-)
    >
    > Ich zahle Sie, zumindest in Deutschland ja trotzdem über meine
    > Handyrechnung mit.
    > Davon ab, hat Südkorea, soweit ich weiß, ca. 50% Wasser und Kernkraft im
    > Einsatz. Von daher^^

    Es geht hier um Taiwan, nicht Südkorea, aber trotzdem liegen dir hier falsche Zahlen vor.
    Südkorea erzeugt nahezu 100% des Stroms "konventionell" (also thermisch), mit einem Energiemix von etwa 2/3 Erdöl/Erdgas/Kohle und 1/3 Atomenergie.
    Der Anteil an Wasserkraft in der Stromversorgung beträgt 1,3%.
    Wegen geringer eigener Ressourcen muss Südkorea diese Primärenergieträger zu einem großen Teil importieren.

    Ganz ähnlich sieht es in Taiwan aus, welches etwa 99% der Primärenergieträger importieren muss.
    Der Strommix ist hier etwa 80% Kohle/Öl/Gas, 12% Atom und 8% Biomosse.

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