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Was ist daran Roaming?

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  1. Was ist daran Roaming?

    Autor: dasdensch 19.01.21 - 10:12

    Ähm, was bitte genau hat diese GEschichte mit Roaming zu tun?
    Wenn man passive Netztechnik teilt, also den Funkmasten auf dem alles angedübelt ist?

    Romaing wäre, wenn da oben eine Antennen hängt und alle darüber verbunden sind.
    Hier schriebt ihr aber, das jeder seine eigenen Antennen da dran dübelt und anbindet.

  2. Re: Was ist daran Roaming?

    Autor: Feuerfuchs 19.01.21 - 10:24

    Es geht um zwei verschiedene Sachen: die 6000 geteilten Masten (kein Roaming) von Herbst 2019 und jetzt neu „paar hundert Mal” mal Roaming.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.21 10:24 durch Feuerfuchs.

  3. Finde den Unterschied

    Autor: M.P. 19.01.21 - 10:31

    dasdensch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm, was bitte genau hat diese GEschichte mit Roaming zu tun?
    > Wenn man passive Netztechnik teilt, also den Funkmasten auf dem alles
    > angedübelt ist?
    >

    Aus dem Artikel

    > Noch im laufenden Jahr wollen die drei Partner jeweils "mehrere Hundert Versorgungslücken schließen", indem sie aktive Netztechnik teilen. Dazu wurden Absichtserklärungen geschlossen.

    Finde den Unterschied

  4. Re: Finde den Unterschied

    Autor: spezi 19.01.21 - 12:06

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dasdensch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ähm, was bitte genau hat diese GEschichte mit Roaming zu tun?
    > > Wenn man passive Netztechnik teilt, also den Funkmasten auf dem alles
    > > angedübelt ist?
    > >
    >
    > Aus dem Artikel
    >
    > > Noch im laufenden Jahr wollen die drei Partner jeweils "mehrere Hundert
    > Versorgungslücken schließen", indem sie aktive Netztechnik teilen. Dazu
    > wurden Absichtserklärungen geschlossen.
    >
    > Finde den Unterschied

    Es ist richtig dass es sich hier nicht um das Teilen passiver Infrastruktur handelt. Aber nach meinem Verständnis handelt es sich hier auch nicht um Roaming. Active Network Sharing/RAN sharing ist meiner Meinung nach eher ein Zwischending: Die aktive Technik eines Anbieters sendet das Netz mehrerer Anbieter aus. Demnach roamt das Smartphone nicht, es ist im eigenen Netz, dies wird eben durch die Hardware eines anderen Anbieters zur Verfügung gestellt.

    Dementsprechend ist die Aussage im Artikel
    "Gegen National Roaming für LTE hatten sich die Netzbetreiber immer gewehrt. Um die Begriffe nicht zu verwenden, sprechen die Konzerne in den Ankündigungen von aktivem Network-Sharing in graue Flecken."
    irreführend. Die Anbieter haben sich gegen verpflichtendes nationales Roaming gewehrt, weil eine Verpflichtung letztlich auch notfalls eine staatliche Vorgabe bezüglich der Konditionen beinhaltet.

    Hier geht es aber um eine Kooperation zu freiwillig vereinbarten Konditionen, und das beinhaltet das "eine Hand wäscht die andere"-Prinzip: d.h. die Netzbetreiber werden darauf achten, sich gegenseitig ähnlich viele Standorte zur Verfügung zu stellen. Und es heißt eben nicht "Roaming" weil es kein Roaming ist.

    Es ist jetzt auch nicht ganz neu. Mit Vodafone hat die Telekom eine entsprechende Vereinbarung schon vor einem Jahr abgeschlossen:
    https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/gemeinsam-gegen-graue-flecken-594002

    Jetzt gibt es eben eine äquivalente Vereinbarung mit Telefonica. Das Vodafone und Telefonica ebenfalls so eine Vereinbarung geschlossen haben kann ich der Telefonica-Pressemitteilung allerdings nicht entnehmen. Auch hier ist der Artikel falsch.

    [EDIT: Ah, ich sehe gerade, bezüglich Kooperation zwischen Telefonica und Vodafone gibt es eine separate zweite Pressemitteilung. An diesem Punkt stimmt der Artikel also doch.]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.21 12:14 durch spezi.

  5. Re: Finde den Unterschied

    Autor: M.P. 19.01.21 - 14:43

    Die Frage ist, ob da nicht gerade die Basisstationen im Nirgendwo einen weiteren Flaschenhals haben: die Backhaul-Anbindung.
    Da wird es darauf ankommen, ob die entsprechenden Basisstation über eine wackelige Richtfunk- oder eine Glasfaser-Anbindung verfügen, ob der Besitzer die anderen Provider ins Boot holen möchte ...

  6. Re: Was ist daran Roaming?

    Autor: chefin 19.01.21 - 16:16

    dasdensch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm, was bitte genau hat diese GEschichte mit Roaming zu tun?
    > Wenn man passive Netztechnik teilt, also den Funkmasten auf dem alles
    > angedübelt ist?
    >
    > Romaing wäre, wenn da oben eine Antennen hängt und alle darüber verbunden
    > sind.
    > Hier schriebt ihr aber, das jeder seine eigenen Antennen da dran dübelt und
    > anbindet.

    Wenn du das erzwingst gibt es keine Motivation auszubauen. Wieso auch. Wenn ich Ausbau, dritte an meine Hardware lasse, gibt es genau 3 Möglichkeiten

    Ich verlange zu viel, konkurrenten legen drauf, wenn sie das nutzen

    Ich verlange zu wenig, jeder wartet also das der andere ausbaut....was nie passiert

    Ich verlange genau soviel das alle gut leben können. Damit sind wird aber auf der Stufe, das jeder Netzanbieter quasi 1/3 seiner Masten abbauen kann. Das gesparte wird nicht in Verbesserung gesteckt, sondern in Aktienausschüttung. Und zukünftige ausbauten werden über gemeinsam festgelegte Roamingpreise in gewinnbringende Zonen hochgeschraubt. Keine Konkurrenz mehr.

    Aktuell mangels roaming kann jeder sich was dazu verdienen, nicht viel, aber die großen Brocken sind eh schon verteilt.

    Die Ecken die so oder so nie Gewinn bringen, bekomme ich aber jetzt gut ausgebaut. Diese Art zusammenarbeit lässt genug Spielraum für Entscheidungen über die Qualität der Anbindung, aber macht die genehmigungspflichtigen Arbeiten einfacher. Statt 3 Standorte für 3 Masten und 3 Anlagen muss nur 1 Standort für 3 Anlagen gefunden werden. Einmal Leerlrohr legen, jeder bläst seine Faser ein, einmal Strom legen, einmal Genehmigung einholen, einmal Grundstückeigentümer überzeugen.

  7. Re: Finde den Unterschied

    Autor: spezi 19.01.21 - 19:49

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist, ob da nicht gerade die Basisstationen im Nirgendwo einen
    > weiteren Flaschenhals haben: die Backhaul-Anbindung.
    > Da wird es darauf ankommen, ob die entsprechenden Basisstation über eine
    > wackelige Richtfunk- oder eine Glasfaser-Anbindung verfügen, ob der
    > Besitzer die anderen Provider ins Boot holen möchte ...

    Zum einen würde ich Richtfunkanbindung nicht pauschal als "wacklig" ansehen. Und Gigabit-Bandbreiten haben die heutzutage auch.

    Grundsätzlich dürfte sich diese Kooperation auf ziemlich ländliche Stationen mit geringer Auslastung beziehen. Verwendet wird LTE B20 (800 MHz), und zwar auf der Lizenz des gastgebenden Netzbetreibers. Das sind also 2x10 MHz pro Sektor.

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