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Verlötete SSD

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Verlötete SSD

    Autor: mxcd 27.02.21 - 18:08

    Mit Computerherstellern, die ihre Geräte mit nicht austauschbaren Festplatten ausliefern, braucht man über Nachhaltigkeit nicht diskutieren.

    Von öffentlichen Aufträgen ausschließen wäre ein erster Schritt, den öffentliche Institutionen auf so einen Irrsinn hin, gehen sollten.

  2. Re: Verlötete SSD

    Autor: /mecki78 28.02.21 - 00:49

    mxcd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Computerherstellern, die ihre Geräte mit nicht austauschbaren
    > Festplatten ausliefern, braucht man über Nachhaltigkeit nicht diskutieren.

    Bei einer Festplatte ist das nachvollziehbar, weil sie mechanischen Verschleiß unterliegt und der dazu führen kann, dass sie eines Tages plötzlich ganz ausfällt. So etwas kommt aber bei einer SSDs so gut wie nie vor, wenn man mal von extremen Schrott absieht, den Apple sicherlich nie verbauen würde.

    Mit mindestens 4000 Schreibzyklen pro Zelle bei Apples Modellen (was in der Praxis auch deutlich mehr sein können, USB Sticks mit nur mindestens 1000 haben in Tests auch schon bis zu 2500 erreicht), mehreren Prozent Reservezellen (die ausgefallene ersetzen können) und der Tatsache, dass eine SSD selbst wenn ihr die Reserve ausgeht nicht einfach so kaputt geht, sondern nur etwas Kapazität einbüßt mit weitere Alterung, überleben die meisten SSDs mehr als lange genug und damit auch problemlos ihre Geräte.

    Und für Laien, die das hier lesen, SSDs verteilen Schreibzyklen gleichmäßig über alle Zellen, d.h. selbst wenn das System immer den gleichen Sektor beschreibt, wird in Wahrheit immer eine andere SSD Zelle beschrieben. Da die Schreiboperationen gleichmäßig verteilt werden, kann man praktisch die komplette SSD mindestens 4000x beschreiben, also 1 Exobyte an Daten bei einer 256 GB SSD. Vorausgesetzt man schreibt immer mindestens 4096 Bytes auf einmal und Zellen halten wirklich nur exakt 4000 Schreiboperationen aus, was aber eben nur ein Mindestwert ist, den der Hersteller garantiert. Keine Zelle wird genau bei 4000 sterben, der Hersteller kann nur nicht genau sagen wie viele sie verkraftet, daher gibt er eine sichere Untergrenze an, die immer erreicht wird.

    In Wahrheit hat die SSD aber immer mehr Zellen als für die angegebene Kapazität nötig ist. Wenn die SSD also 256 GB meldet, dann hat sie nicht nur 62'500'000 Zellen zu je 4096 Bytes, sondern sie hat definitiv mehr Zellen, sogenannte Reservezellen. Sollte also wirklich mal eine Zelle ausfallen, dann merkt man davon gar nichts, solange die Gesamtzahl der Zellen 62'500'000 nicht unterschreitet. Und selbst wenn sie sie unterschreitet, merkt man nichts davon, solange man nicht mehr Zellen belegen will, als verfügbar sind. Nutzt man nie mehr als 80% der Kapazität, wird man nie ein Problem bekommen, solange noch mindestens 50'000'000 Zellen verfügbar sind.

    Wer in der Vergangenheit Probleme mit ausfallenden SSDs hatte, der hat vom falschen Hersteller gekauft bzw. versucht hier Erfahrungen aus der Anfangszeit der Flash Speicher auf die Gegenwart zu übertragen, so als ob es seither keine Innovation gegeben hätte, aber die Zeiten in denen Flash Speicher durch zu viele Schreibzyklen irgendwann gestorben sind, die sind schon lange vorbei. In der Anfangszeit waren Zellen von Haus aus viel weniger haltbar, die Schreiboperationen wurden nicht gleichmäßig verteilt, es gab kein Garbage Collection bzw. keinen TRIM Befehl. Und eine SSD Festplatte ist auch nicht mit einer Speicherkarte oder einen USB Stick vergleichbar, denn beide sind für viel weniger Zyklen ausgelegt.

    /Mecki

  3. Re: Verlötete SSD

    Autor: RheinPirat 28.02.21 - 00:52

    Es geht doch nicht um die Haltbarkeit....

    Defekt am gerät... SSD ausbauen, Gerät reparieren lasse, Gerät kommt zurück, SSD wieder einbauen. Kein unnötiges sicher und zurückspielen. Die Daten bleiben ganz sicher bei mir.

  4. Re: Verlötete SSD

    Autor: ElMario 28.02.21 - 01:05

    Dennoch, sollte eine "SSD" mal nach 3-7 Jahren ausfallen, würde ich diese gerne selbst austauschen können...noch Fragen ?!

    Oder RAM Dank 4 Schrauben selbst upgraden können...

    Beides ist oft NICHT mehr möglich...

  5. Re: Verlötete SSD

    Autor: /mecki78 28.02.21 - 01:06

    ElMario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dennoch, sollte eine "SSD" mal nach 3-7 Jahren ausfallen,

    Dann hast du nicht bei Apple gekauft.

    /Mecki

  6. Re: Verlötete SSD

    Autor: /mecki78 28.02.21 - 01:13

    RheinPirat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Daten bleiben ganz sicher bei mir.

    Hast du am iPhone ein/nen PIN/Password gesetzt, sind alle Daten dort verschlüsselt und für Apple nicht lesbar. Schaltest du am Mac FileVault ein, gilt dort genau das gleiche und es gibt keinen ernsthaften Grund das nicht einzuschalten. Und ansonsten braucht du immer ein Backup der Daten, denn wenn wirklich der extrem seltene Fall eintreten sollte, dass deine SSD ausfällt, dann nützt es dir nichts, dass du die tauschen kannst, wenn du kein Backup hast, oder?

    /Mecki

  7. Re: Verlötete SSD

    Autor: menno 28.02.21 - 01:44

    Ich mag halt Geräte, die ich zu vernünftigen Preisen upgraden kann.
    Zum Glück halte ich Apple-Laptops (bis auf die CPU, seufz) Lenovogeräten gegenüber für vollkommen minderwertig. Finde ich sehr schade, muss ich sagen.
    Thema Haltbarkeit: ich habe noch so eine Zeitbombe namens Butterfly in meinem MacBook Pro (ja, ich weiß aus erster Hand, dass ich MacBooks nicht mag). Des weiteren macht die Tastatur einen Krach, nicht zum aushalten.
    Das Monitorkabel soll auch ein Ticken zu kurz sein.
    Zu Deinen unglaublich beeindruckenden Zahlen: alles kann kaputt gehen. Das sollte bei der Konstruktion an sich mit eingeplant werden.
    Wir haben uns halt daran gewöhnt, dass auch Geräte mit vierstelligen Preisen nur noch Wegwerfware ist. Und nein, dass ist nicht nur Apple.

  8. Re: Verlötete SSD

    Autor: /mecki78 28.02.21 - 02:25

    menno schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Glück halte ich Apple-Laptops (bis auf die CPU, seufz) Lenovogeräten
    > gegenüber für vollkommen minderwertig.

    Komisch nur, dass Apple Notebooks in der Praxis deutlich länger genutzt werden als solche von Lenovo. Denn wer würde heute ein Lenovo Notebook von 2014 nutzen wollen? Kriegst du bei ebay nachgeschmissen. Ein MacBook Pro von 2014 wird mir bei ebay aus der Hand gerissen und da läuft Big Sur traumhaft drauf. Davor habe ich mit einem MacBook Pro von 2012 gearbeitet und hatte nie das Gefühl alte Hardware zu nutzen.

    Denn die Geräte von Apple sind sehr gut ausbalanciert. Die Hardware passt optimal zueinander, da sonst das schwächste Glied in der Kette zum Problem wird und daher sollten alle Glieder in etwa gleich stark sein, dann hast du am längsten Freude damit. Fängst du an einem ausgewogen PC an eine Komponenten zu tauschen, dann wirst du immer weiter tauschen müssen, weil erst bremmst die CPU, dann bremst die GPU, dann ist das Netzteil zu schwach und das System wird instabil, dann bremst der Speicher, dann bremst das Mainboard, dann bremst die SSD und irgendwann stellst du fest, du hast alles getauscht und ein ausgewogener komplett PC, hätte dich weniger gekostet und wäre sogar noch besser gewesen.

    Und synthetische Benchmarks sind wertlos. Ich habe nichts davon, wenn so ein Benchmark mir sagt, dass die CPU z.B. viel schneller ist, wenn ich beim Arbeiten das Gefühl habe, alles ist träge, alles dauert lange und ständig gibt es Hänger. Und dieses Problem liegt dann nicht an einer Einzelkomponenten, sondern am schlechten Zusammenspiel. Dieses Problem kenne ich von Apple Geräten nicht und daher sind diese sehr lange produktiv nutzbar.

    > ich habe noch so eine Zeitbombe namens Butterfly in
    > meinem MacBook Pro

    Abgesehen davon, dass bei uns im Betrieb (extreme Vielnutzung) von dutzenden Geräten mit Butterfly auch nicht ein einziges jemals Probleme hatte, wäre das wenn ein Konstruktionsfehler und hat gar nicht mit dem Thema zu tun, denn auch wenn man die Tastatur einfach tauschen könnte, würdest du ja wieder eine mit Konstruktionsfehler bekommen, da man nur eine baugleiche einbauen könnte. Das gilt auch für deine anderen noch genannten Beispiele. Bis auf das Kabel, aber das kann Apple auch leicht tauschen und da gab es IIRC sogar ein kostenloses Programm für. Nicht in Anspruch genommen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.21 02:26 durch /mecki78.

  9. Re: Verlötete SSD

    Autor: PeterTasse 28.02.21 - 07:38

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > menno schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zum Glück halte ich Apple-Laptops (bis auf die CPU, seufz) Lenovogeräten
    > > gegenüber für vollkommen minderwertig.
    >
    > Komisch nur, dass Apple Notebooks in der Praxis deutlich länger genutzt
    > werden als solche von Lenovo. Denn wer würde heute ein Lenovo Notebook von
    > 2014 nutzen wollen? Kriegst du bei ebay nachgeschmissen. Ein MacBook Pro
    > von 2014 wird mir bei ebay aus der Hand gerissen und da läuft Big Sur
    > traumhaft drauf. Davor habe ich mit einem MacBook Pro von 2012 gearbeitet
    > und hatte nie das Gefühl alte Hardware zu nutzen.

    Kommt darauf an welches Lenovo man meint. MacBook Pros sind definitiv in einer sehr hohen Preis- sowie Leistungsklasse angesiedelt. Nimmt man nun mal eine Thinkpad Workstation gleichen Altersund min. gleichwertiger Leistung, werden diese noch genau so genutzt. Auch noch gut gehandelt - auch wenn nicht mit so viel Prestige wie die MBPs. Aber sie laufen noch ohne jegliche Probleme und sind absolut nicht zu verachten. Haben dazu sogar 5Jahre Garantie mit VorOrt Service und ähnlichem wichtigen Kram den MBPs nicht bieten.
    Der Consumerschrott wie Yoga und Co ist nach so einer Zeit absolut ausgemustert - da gebe ich in jeder Hinsicht recht.

    >
    > Denn die Geräte von Apple sind sehr gut ausbalanciert. Die Hardware passt
    > optimal zueinander, da sonst das schwächste Glied in der Kette zum Problem
    > wird und daher sollten alle Glieder in etwa gleich stark sein, dann hast du
    > am längsten Freude damit. Fängst du an einem ausgewogen PC an eine
    > Komponenten zu tauschen, dann wirst du immer weiter tauschen müssen, weil
    > erst bremmst die CPU, dann bremst die GPU, dann ist das Netzteil zu schwach
    > und das System wird instabil, dann bremst der Speicher, dann bremst das
    > Mainboard, dann bremst die SSD und irgendwann stellst du fest, du hast
    > alles getauscht und ein ausgewogener komplett PC, hätte dich weniger
    > gekostet und wäre sogar noch besser gewesen.
    >

    Dann muss man halt einen PC kaufen der ausgewogen ist und in keiner Hinsicht bremst. Man muss sich halt etwas auskennen ;)

    > Und synthetische Benchmarks sind wertlos. Ich habe nichts davon, wenn so
    > ein Benchmark mir sagt, dass die CPU z.B. viel schneller ist, wenn ich beim
    > Arbeiten das Gefühl habe, alles ist träge, alles dauert lange und ständig
    > gibt es Hänger. Und dieses Problem liegt dann nicht an einer
    > Einzelkomponenten, sondern am schlechten Zusammenspiel. Dieses Problem
    > kenne ich von Apple Geräten nicht und daher sind diese sehr lange produktiv
    > nutzbar.

    Ich von meinen PCs irgendwie auch nicht. Genau wie von meinen MBPs die über die Zeit hier waren. Komisch - alles funktioniert ohne Probleme.
    >
    > > ich habe noch so eine Zeitbombe namens Butterfly in
    > > meinem MacBook Pro
    >
    > Abgesehen davon, dass bei uns im Betrieb (extreme Vielnutzung) von
    > dutzenden Geräten mit Butterfly auch nicht ein einziges jemals Probleme
    > hatte, wäre das wenn ein Konstruktionsfehler und hat gar nicht mit dem
    > Thema zu tun, denn auch wenn man die Tastatur einfach tauschen könnte,
    > würdest du ja wieder eine mit Konstruktionsfehler bekommen, da man nur eine
    > baugleiche einbauen könnte. Das gilt auch für deine anderen noch genannten
    > Beispiele. Bis auf das Kabel, aber das kann Apple auch leicht tauschen und
    > da gab es IIRC sogar ein kostenloses Programm für. Nicht in Anspruch
    > genommen?

    Da wurde echt etwas übertrieben. Butterfly hat bei den meisten Menschen nie Probleme bereitet.

    Davon ab. Die Tatstatur des MBP war mal wirklich gut. Mittlerweile ist sie mit eine der schlechtesten auf dem Markt IMHO. Klapprig, absolut kein Hub und wirkt super billig. Absoluter Mist. So sehr ich die MBPs schätze, so sehr hält mich diese Tastatur davon ab so nen Dingen noch einmal zu kaufen. Vor rund 10 Jahren war das eine der Besten die man kaufen konnte - das ist heute nicht mehr der Fall. Lenovo zB bleibt dich bei den Workstations zum Glück treu und gilt diesem Billiggeklapper nicht. Zumindest bei den Workstations.

    Es sind immer nur ein paar Nuancen die sehr gute Rechner voneinander unterscheiden. Tastatur, Bildschirm, Wartungsmöglichkeiten, Service, Anschlüsse usw.
    Die Hardware ist in der Klasse weniger entscheidend - die ist meistens bei allen sehr gut (ok, Lenovo,HP und Apple sind nicht Alle). Aber einfach so durch den Kakao ziehen und abwerten kann man keine dieser Fimren und ihre Produkte. Bei Allen merkt man über die Zeit den Preisdruck und alle änder etwas zum Negativen. Einziger Vorteil für HP und Lenovo ist, dass die den Consumerschrott verhunzen können und bei den Workstations noch ordentlich arbeiten. Während Apple das an den MBPs auslässt - leider. Es tendiert Richtung viel BlingBling für immer weniger Qualität. Und auch ich hoffe, dass sich das wieder ändern wird. Denn an sich bin ich nen absoluter Fan von Apple Produkten. Nur das man die nachlassende Qualität halt wirklich merkt über die Jahre- was schade ist.

  10. Über kurz oder lang werden alle Speicher in die CPU wandern

    Autor: senf.dazu 28.02.21 - 09:18

    Mit den DRAMs ist's bei den M1 Macs ja schon passiert. HBM das auch gelegentlich bei GPUs schon verwendet wird zeigt wohin die Reise geht - für richtig hohe Bandbreiten und energieeffiziente Datenübertragung brauchts viele Pins und kurze Verbindungsleitungen. Das gilt am Ende auch für den Massenspeicher. Sofern der für die Lifetime des Geräts ausgelegt ist.

    Letztlich muß einen das auch nicht interessieren - wenn der Reparaturpreis in vernünftigen Grenzen bleibt. Und der setzt sich aus Arbeitskosten und Modulkosten zusammen - wobei die Arbeitskosten schnell mal überwiegen. Was dann die Tendenz zu größeren Moduln die man seltener reparieren muß sinnvoll macht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.21 09:18 durch senf.dazu.

  11. Re: Verlötete SSD

    Autor: Eheran 28.02.21 - 10:10

    Sogar Apple gibt zu, dass SSDs auch mal ausfallen können. Okay, nur ein Produktionsfehler? Aber was, wenn sowas halt erst nach 3 Jahren passiert bzw. sichtbar wird? Da gibts keine Meldung oder Rückrufaktion oder sonstwas. Schmeiß Apple 1'000¤ in Rachen sonst passiert nichts.

    Generell: Warum denkst du, dass SSDs so lange halten sollten? Ist doch ganz normal, dass in 7 Jahren ein gewisser Anteil von SSDs ausfallen wird. Völlig egal von welchem Hersteller die sind.

  12. Re: Verlötete SSD

    Autor: Eheran 28.02.21 - 10:14

    >Denn wer würde heute ein Lenovo Notebook von 2014 nutzen wollen?
    Da kenne ich genug. Das älteste mir bekannte noch genutzte (in meinem Umfeld) ist von 2008 oder 2009. Da hab ich mal die Taste "F" erneuern müssen. Bei Apple schon seit Jahren undenkbar, da irgendwas zu tauschen. Da muss man die komplette Tastatur über die 100(?) Nieten rausbohren(!) und ersetzen.

  13. Re: Verlötete SSD

    Autor: mxcd 28.02.21 - 10:19

    Ja, ssd sind sehr zuverlässig im Schnitt.
    Allerdings habe ich inzwischen einige Samsung 850 pro, die als extrem zuverlässig galten wegen Fehlern bei unseren Kunden ausgetauscht.
    Es ist einfach so, dass gewisse Komponenten früher aussetzen als andere. Und statistisch machen SSDs eben doch deutlich vor CPU und Board die Gretsche.

    Dass es die meisten Mac User nicht juckt, sich nach 5 Jahren ein neues Gerät zu kaufen, ist wohl wahr. Allerdings ist es auch schön, wenn die Dinger nicht komplett auf den Schrott müssen. Bei Flüchtlingen oder im Homeschooling von alleinerziehenden Aufstockern kann ein Gerät auch noch 10. Geburtstag feiern, falls kleine Reparaturen nicht von Apple unmöglich gemacht wurden.

  14. Re: Verlötete SSD

    Autor: mxcd 28.02.21 - 10:20

    Wenn du das glaubst, hast du nicht genug kaputte Apple Geräte gesehen.

  15. Re: Verlötete SSD

    Autor: John2k 28.02.21 - 10:31

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer in der Vergangenheit Probleme mit ausfallenden SSDs hatte, der hat vom
    > falschen Hersteller gekauft bzw. versucht hier Erfahrungen aus der
    > Anfangszeit der Flash Speicher auf die Gegenwart zu übertragen, so als ob
    > es seither keine Innovation gegeben hätte, aber die Zeiten in denen Flash
    > Speicher durch zu viele Schreibzyklen irgendwann gestorben sind, die sind
    > schon lange vorbei. In der Anfangszeit waren Zellen von Haus aus viel
    > weniger haltbar, die Schreiboperationen wurden nicht gleichmäßig verteilt,
    > es gab kein Garbage Collection bzw. keinen TRIM Befehl. Und eine SSD
    > Festplatte ist auch nicht mit einer Speicherkarte oder einen USB Stick
    > vergleichbar, denn beide sind für viel weniger Zyklen ausgelegt.

    Bei uns sind haufenweise Ssds ausgefallen. Sehr viele von Intel. Denke nicht dass der Speicher selbst hin war. Eher der Controller. Vielleicht hat er sich auch selbst nur abgelötet. Ändert nichts an der Tatsache, dass sie erstmal hin ist.

    Wäre das nun ein falscher Hersteller? Alle Baujahr 2016/2017

  16. Re: Verlötete SSD

    Autor: PeterTasse 28.02.21 - 10:32

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Denn wer würde heute ein Lenovo Notebook von 2014 nutzen wollen?
    > Da kenne ich genug. Das älteste mir bekannte noch genutzte (in meinem
    > Umfeld) ist von 2008 oder 2009. Da hab ich mal die Taste "F" erneuern
    > müssen. Bei Apple schon seit Jahren undenkbar, da irgendwas zu tauschen. Da
    > muss man die komplette Tastatur über die 100(?) Nieten rausbohren(!) und
    > ersetzen.

    Wenn man die Dinger professionell über lange Jahre nutzt und man hohe Verfügbarkeit und Sicherheit braucht ist Apple auch nicht zu empfehlen. Kein Vor-Ort Service und Ersatzteilversorgung wir bei Billignotebooks. Und das ist für viele Firmen extrem wichtig.

  17. Re: Verlötete SSD

    Autor: senf.dazu 28.02.21 - 11:08

    Wär schön wenn du das in % Ausfälle quantifiziert hättest. Dann könnte man die mittleren Kosten je Fall bewerten.

  18. Re: Verlötete SSD

    Autor: Lapje 28.02.21 - 11:22

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > Bei einer Festplatte ist das nachvollziehbar, weil sie mechanischen
    > Verschleiß unterliegt und der dazu führen kann, dass sie eines Tages
    > plötzlich ganz ausfällt. So etwas kommt aber bei einer SSDs so gut wie nie
    > vor, wenn man mal von extremen Schrott absieht, den Apple sicherlich nie
    > verbauen würde.

    Auch das geht am Problem vorbei, denn es gibt mehrere Situationen, in denen ein Speicher (egal ob HDD oder SSD) wechselbar sein sollte:

    Zum einen um den horrenden Preisen der Hersteller etwas entgegen zu setzen - wenn ich sehe was Apple für eine Verdopplung vom 256 auf 512 GB verlangt - da zahlt man selbst als Endkunde bei einem Wechsel nur ein Drittel bis ein Viertel und hat die alte SSD noch dazu.

    Wenn das Teil beruflich genutz wird, dann kann es durchaus Datenschutzprobleme bei einem Einschicken zur Reparatur geben. Und nein, es ist schon mehrfach richterlich bestätigt worden, dass eine Verschlüsselung nicht ausreicht.

  19. Re: Verlötete SSD

    Autor: menno 28.02.21 - 11:25

    Das "minderwertig" ist vollkommen subjektiv.
    Die Tastatur ist laut und das Tippgefühl mag ich nicht.
    Das Display spiegelt mehr als das meiner Thinkpads.
    Das Display um 180° öffnen zu können ist für mich ein Plus (andere brauchen das vielleicht nicht)
    Ich nutze gelegentlich ein W500 von 2010 und ein funktionierendes T22 sowie T23 von ca. 2001 liegt hier auch noch rum.
    Der Wiederverkaufswert eines Thinkpads ist vielleicht nicht so hoch wie der eines Macs, aber immer noch ordentlich.

    Ich mag Thinkpads und werde sie auch in Zukunft kaufen. Zusammen mit Debian Linux sind die Geräte für mich perfekt.
    Apple Laptops sind auch gute Geräte und spielen in der selben Liga.
    Detail hier besser, Detail da besser. Leistung? Bei allen Geräten "ausreichend", wobei Apple mit dem M! die Latte verdammt hoch gehängt hat. Aber für mich nicht hoch genug um zu wechseln.

    Das Problem mit der Butterflytastatur könnte bei mir eher zum Problem werden als bei anderen, da meine Laptops viel unterwegs sind. Vielleicht sehe ich das wirklich zu schwarz.
    Bei einem Thinkpad kann/konnte die Tastatur tauschen.

    Sich hinzustellen und ermüdend den Leuten zu erzählen, warum die Geräte von Firma X besser ist als Y, das ist unreflektiertes Fanboytum. Im Alltag sind die Unterschiede meistens irrelevant.
    Aber wer Thinkpads als "minderwertig" im Vergleich zu Apple Laptops bezeichnet (durch die Blume), dem solle mensch nur zur Unterhaltung zuhören. Beide sind, wie gesagt, in der selben Liga. Und über die Platzierung streite ich mich nicht.

  20. Re: Verlötete SSD

    Autor: Lapje 28.02.21 - 11:25

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Komisch nur, dass Apple Notebooks in der Praxis deutlich länger genutzt
    > werden als solche von Lenovo. Denn wer würde heute ein Lenovo Notebook von
    > 2014 nutzen wollen?

    Ich nutze eines meiner von 2012 sogar noch. Was hat das damit zu tun? SSD rein, Speicher beim Kauf verdoppelt, später noch mal mit Win 7 64Bit auf 8 GB.

    Ein Macbook hätte ich schon längst neukaufen müssen.

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