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Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

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  1. Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: nille02 20.07.17 - 13:50

    Der liebe Grund warum x86 sich noch immer so gut hält. Es gibt einfach keine "ARM Plattform". Jeder kocht sein eigenes Süppchen und sorgt damit dafür, das ständig neu gekauft werden muss, wenn man aktuell bleiben will.

  2. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: Trollversteher 20.07.17 - 13:54

    Stimmt doch gar nicht.
    Es gibt, wie bei Intel auch, verschiedene Generationen, wobei die neueren durch eine Verbreiterung auf 64 Bit sowie diverser Befehlserweiterungen erweitert wurden. Also die Äquivalente zu SSE, AVX, AES oder 3D Now in der x86 Welt. Der Basis-Befehlssatz hingegen ist aber gleich geblieben und kompatibel zueinander.

  3. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: nille02 20.07.17 - 14:07

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt doch gar nicht.

    Ein Befehlssatz bildet nur noch keine Plattform.

  4. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: Trollversteher 20.07.17 - 14:38

    >Ein Befehlssatz bildet nur noch keine Plattform.

    Und warum sollte man sonst "ständig neu kaufen" müssen? Was genau ist hier Dein Argument gegenüber Intel, wenn nicht Kompatibilität?

  5. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: Zensurfeind 20.07.17 - 15:08

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stimmt doch gar nicht.
    >
    > Ein Befehlssatz bildet nur noch keine Plattform.

    Zerrt es jetzt so an deinem Ego mal nicht Recht zu haben?

  6. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: nille02 20.07.17 - 17:09

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ein Befehlssatz bildet nur noch keine Plattform.
    >
    > Und warum sollte man sonst "ständig neu kaufen" müssen? Was genau ist hier
    > Dein Argument gegenüber Intel, wenn nicht Kompatibilität?

    Für jeden Chip sind Anpassungen an das OS nötig. Die machen sich die Hersteller einfach nicht und man bekommt keine Patches mehr. Sieht man jetzt schon ständig bei den ganzen ARM SoCs.

  7. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: ElTentakel 21.07.17 - 06:59

    Wieso? Unrecht hat er nicht. Der Unterschied ist eben, dass der Nachfahre des ehemalige 100% kompatiblen IBM PC eben immer noch einen Mindeststandard hat. Wenn ich dort eine CD einlege, dann ist es möglich mit einer Minimalkonfiguration zu booten und Treiber nachzuladen. Es ist keine Sache des Prozessors, sondern nur einer standardisierten Plattform.

  8. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: nicoledos 21.07.17 - 07:55

    Darum geht es nicht mal. Bei ARM gibt es eine sehr hohe Varianz, da die einzelnen Komponenten mit etwas anderem proprietären ersetzt werden können.

    Beim PC gibt es standardisierte Schnittstellen und Busse, die abgefragt werden, um die nötigen Treiber zu laden. Bei ARM ist dies in der Form nicht vorhanden. Nicht ohne Grund werden bei Projekten wie LEDE auch für einzelne ARMs eigene Images erzeugt.

    Das nächste ist der Speicher. Wenn Windows für x86 mehrere Gigabyte Treiberpakete mit schleppt ist das unter ARM eher unpraktisch.

  9. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: Trollversteher 21.07.17 - 09:15

    >Für jeden Chip sind Anpassungen an das OS nötig. Die machen sich die Hersteller einfach nicht und man bekommt keine Patches mehr. Sieht man jetzt schon ständig bei den ganzen ARM SoCs.

    Das ist Unsinn - von welchen "Anpassungen" redest Du da? Ganz sicher nicht von Anpassungen an die CPU, denn an die muss nichts angepasst werden. Du verwechselst das mit den anderen Komponenten auf einem SoC, also Modems, Audiokarte, Grafikkarte, weitere Co-Prozessoren und weitere Peripherie - also all das, was bei einem normalen PC nicht auf dem gleichen Die wie der Prozessor sitzt, sondern auf dem Motherboard oder auf separaten PCI-Karten. Deine "Anpassungen" sind also nichts anderes als Treiberanpassungen, und nicht Code-Anpassungen am eigentlichen Betriebssytstem - und das trifft auf Intel SoCs *exakt* genau so zu wie auf AMD oder ARM SoCs.

  10. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: Trollversteher 21.07.17 - 09:16

    >Wieso? Unrecht hat er nicht. Der Unterschied ist eben, dass der Nachfahre des ehemalige 100% kompatiblen IBM PC eben immer noch einen Mindeststandard hat. Wenn ich dort eine CD einlege, dann ist es möglich mit einer Minimalkonfiguration zu booten und Treiber nachzuladen. Es ist keine Sache des Prozessors, sondern nur einer standardisierten Plattform.

    Und damit hat er unrecht - denn er bezog sich auf die CPU und mögliche Code-Anpassungen, nicht auf ein komplettes Hardware-Konzept - was übrigens bei modernen x86 Geräten auch nicht mehr so funktioniert, denn mit einem modernen x86 Tablet/Convertible wirst Du ganz ohne Treiber auch Deine Probleme haben irgendetwas zu starten.

  11. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: nille02 21.07.17 - 09:28

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und damit hat er unrecht - denn er bezog sich auf die CPU und mögliche
    > Code-Anpassungen

    Nein, tat ich nicht. Ich habe auch ausdrücklich von ARM-Plattform gesprochen.

  12. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: Trollversteher 21.07.17 - 09:46

    >Nein, tat ich nicht. Ich habe auch ausdrücklich von ARM-Plattform gesprochen.

    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass der einzige Unterschied darin besteht, dass bei einem SoC die Peripherie auf einem Chip statt auf Motherboard und Steckkarten verteilt untergebracht sind. Und das betrifft eben nicht nur die ARM Plattform, sondern auch die x86 SoCs von Intel und AMD. Treiber müssen in beiden Fällen angepasst/geschrieben werden.

  13. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: ElTentakel 21.07.17 - 10:31

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... bei modernen x86 Geräten auch nicht mehr so funktioniert, denn mit einem
    > modernen x86 Tablet/Convertible wirst Du ganz ohne Treiber auch Deine
    > Probleme haben irgendetwas zu starten.

    Du hast immer Probleme ohne Treiber irgendetwas zu starten, was Perepherie benötigt (bisauf weniger Ausnamen) - und wenn es ein generischer Treiber ist. Aber anders als du es hier darstellst, kannst du ohne weiteres mit einem x86 Tablet x86 code ausführen, solange man das vom PC Standard abweichenden UEFI 32 bit Unterstützt. Ein UEFI 32bit kompatiblers Grub startet genauso einwandfrei wie der Linux Kernel wie auch der Windows Kernel. Das einzige Problem dieser Geräte ist die Perepherie, die aber sobald der SDIO Treiber unter Windows installiert ist auch sofort erkannt wird. Ähnliche Probleme gabs früher aber auch, z.B. fehlende USB oder PCMCIA Treiber.

    Ich habe zwei Bayltrail Geräte unter Linux laufen. Das eine hat keinen Sound auf dem Lautsprecher und bei beiden kann ich die Display Helligkeit nicht einstellen. Aber x86 Programme kann ich auf beiden ausführen. Auf beiden Geräten habe ich auch bereits ein "Standard ISO" Windows 8 und Windows 10 installiert. Da waren keine Anpassungen nötig.

  14. Re: Obendrein muss das OS an jeden ARM-Chip angepasst werden

    Autor: ElTentakel 21.07.17 - 10:36

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ändert aber nichts an der Tatsache, dass der einzige Unterschied darin
    > besteht, dass bei einem SoC die Peripherie auf einem Chip statt auf
    > Motherboard und Steckkarten verteilt untergebracht sind. Und das betrifft
    > eben nicht nur die ARM Plattform, sondern auch die x86 SoCs von Intel und
    > AMD. Treiber müssen in beiden Fällen angepasst/geschrieben werden.

    Es ist die Eine Sache ob du Treiber schreiben musst um Peripherie zu nutzen oder ob du überhaupt die Möglichkeit hast die Hardware automatisch zu erkennen. Wenn der Standard für die Erkennung nicht da ist, hast du auch keine Chance einen universellen Kernel zu schreiben, der alle Treiber automatisch lädt.

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