1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Microsoft: Support für Windows 10 Mobile…

Und Desktop?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und Desktop?

    Autor: Sharra 20.01.19 - 17:51

    Wann rät MS zum Wechsel auf iOS und Linux?
    Oder bringen sie dann doch den Win10 Nachfolger? Das dann "Allerletzte Windows", als Vorgänger von "Das wirklich allerletzte Windows, jetzt erst recht".

  2. Re: Und Desktop?

    Autor: jayjay 20.01.19 - 18:36

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann rät MS zum Wechsel auf iOS und Linux?
    > Oder bringen sie dann doch den Win10 Nachfolger? Das dann "Allerletzte
    > Windows", als Vorgänger von "Das wirklich allerletzte Windows, jetzt erst
    > recht".

    Ich denke das nächste Windows ausm Hause Microsoft wird ein Linux. So wie die jetzt schon immer mehr Software auf Linux portieren, das Linux Subsystem in Win implementiert haben usw.. Könnte sein das das nächste Windows nur mehr eine proprietären Displayserver mitbringt und einen proprietären Windowmanager und selbstverständlich einen Appstore. Den PC-Herstellern wird dann noch die Möglichkeit eingeräumt das System zu individualisieren um sich von der Konkurrenz abzusetzen und die Updates stellt der PC-Hersteller ebenfalls bereit. Und dann gibt es endlich einen Grund sich alle 2 Jahre einen neuen PC zu kaufen mangels Updates.

  3. Re: Und Desktop?

    Autor: Sharra 20.01.19 - 19:49

    Also die derzeitige Integration von Linux-Komponenten ist einzig und allein dem geschuldet, dass MS keine Lust mehr hat, eigene Programme zu schreiben, die dann doch keine Sau benutzt, weil die Linux-Varianten deutlich effizienter sind, oder die Leute sie vom Linux her sowieso gewohnt sind.

    Seitdem MS endlich kapiert hat, dass man einen Krieg gegen ein Serversystem nicht gewinnen kann, wenn man selbst nur ein altes rostiges Schwert hat, aber gegen einen Panzer kämpfen soll, ist da schon viel gewonnen. Vorher war es einfach so, dass man Linux dort bestenfalls ignorierte, schlimmstenfalls aktiv bekämpfte. Die Zeiten sind jetzt zum Glück erst mal vorbei.

    Aber dass MS eine eigene Linuxdistri statt ihrem Windows produziert, halte ich doch für sehr weit hergeholt. Sie würden ihre Marktmacht ja komplett aufgeben. Denn entweder sie müssten weg von DirectX, und somit würden Spiele komplett auf Vulkan erstellt werden, und somit bräuchte fast keiner mehr Microsoft, oder sie portieren DX auf Linux, was dann auch woanders laufen würde... So oder so würde MS nur verlieren.

  4. Re: Und Desktop?

    Autor: Hotohori 20.01.19 - 19:53

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die derzeitige Integration von Linux-Komponenten ist einzig und allein
    > dem geschuldet, dass MS keine Lust mehr hat, eigene Programme zu schreiben,
    > die dann doch keine Sau benutzt, weil die Linux-Varianten deutlich
    > effizienter sind, oder die Leute sie vom Linux her sowieso gewohnt sind.

    YMMD lolz

    Wie viel Prozent der Windows Nutzer Weltweit wohl überhaupt Linux schon mal benutzt haben? Ich tippe auf nicht mal 1%. Da dann zu argumentieren als wäre Linux Software eine echte Bedrohung für Windows, ist schon sehr gewagt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.19 19:54 durch Hotohori.

  5. Re: Und Desktop?

    Autor: jayjay 20.01.19 - 20:15

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die derzeitige Integration von Linux-Komponenten ist einzig und allein
    > dem geschuldet, dass MS keine Lust mehr hat, eigene Programme zu schreiben,
    > die dann doch keine Sau benutzt, weil die Linux-Varianten deutlich
    > effizienter sind, oder die Leute sie vom Linux her sowieso gewohnt sind.
    >
    > Seitdem MS endlich kapiert hat, dass man einen Krieg gegen ein Serversystem
    > nicht gewinnen kann, wenn man selbst nur ein altes rostiges Schwert hat,
    > aber gegen einen Panzer kämpfen soll, ist da schon viel gewonnen. Vorher
    > war es einfach so, dass man Linux dort bestenfalls ignorierte,
    > schlimmstenfalls aktiv bekämpfte. Die Zeiten sind jetzt zum Glück erst mal
    > vorbei.
    >
    > Aber dass MS eine eigene Linuxdistri statt ihrem Windows produziert, halte
    > ich doch für sehr weit hergeholt. Sie würden ihre Marktmacht ja komplett
    > aufgeben. Denn entweder sie müssten weg von DirectX, und somit würden
    > Spiele komplett auf Vulkan erstellt werden, und somit bräuchte fast keiner
    > mehr Microsoft, oder sie portieren DX auf Linux, was dann auch woanders
    > laufen würde... So oder so würde MS nur verlieren.

    Wenn Microsoft auf den Linuxkernel umstellt um sich eben die ganzen Vorteile ins OS zu holen jedoch essentielle Bestandteile(die komplette UI usw) proprietär belässt dann geben die überhaupt nichts von ihrer Marktmacht auf. Mac OS wird ja auch nicht von freeBSD bedroht obwohl die darauf aufsetzen und selbst Darwin is OSS. Eine Umstellung auf Linux würde für Microsoft viele Vorteile bringen. Die ganzen Linux tools laufen dann nativ. Ich denke ein solcher Weg würde der Linux Community ehr schaden denn nützen und Microsoft würde nochmal viele Nutzer dazu bewegen von Linux auf Windows umzusteigen.

  6. Re: Und Desktop?

    Autor: PerilOS 20.01.19 - 20:25

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die derzeitige Integration von Linux-Komponenten ist einzig und allein
    > dem geschuldet, dass MS keine Lust mehr hat, eigene Programme zu schreiben,
    > die dann doch keine Sau benutzt, weil die Linux-Varianten deutlich
    > effizienter sind, oder die Leute sie vom Linux her sowieso gewohnt sind.
    >
    > Seitdem MS endlich kapiert hat, dass man einen Krieg gegen ein Serversystem
    > nicht gewinnen kann, wenn man selbst nur ein altes rostiges Schwert hat,
    > aber gegen einen Panzer kämpfen soll, ist da schon viel gewonnen. Vorher
    > war es einfach so, dass man Linux dort bestenfalls ignorierte,
    > schlimmstenfalls aktiv bekämpfte. Die Zeiten sind jetzt zum Glück erst mal
    > vorbei.
    >
    > Aber dass MS eine eigene Linuxdistri statt ihrem Windows produziert, halte
    > ich doch für sehr weit hergeholt. Sie würden ihre Marktmacht ja komplett
    > aufgeben. Denn entweder sie müssten weg von DirectX, und somit würden
    > Spiele komplett auf Vulkan erstellt werden, und somit bräuchte fast keiner
    > mehr Microsoft, oder sie portieren DX auf Linux, was dann auch woanders
    > laufen würde... So oder so würde MS nur verlieren.


    Linux hat im Client-Backend absolut nichts zu suchen. Nur weil die meisten Server Netzwerkserver sind, heißt es nicht das Linux "dominiert". Netzwerkserver müssen nicht sonderlich schlau sein. Da reicht ein Linux. Willst du aber eine vernünftige Client-Umgebung bereitstellen die für Endanwender und Administratoren benutzbar ist, kommst du auch an Windows nicht vorbei.
    Und wenn ihr eure eigenen Bugs fixt beim OS und schnell mal Programme schreibt, weil ihr nichts findet, ruft der Firmenkunde nur bei MS an und man bekommt seine Probleme Zeitnah gelöst. Das ist nämlich der große Pluspunkt bei MS: Support und Integration

  7. Re: Und Desktop?

    Autor: Niaxa 20.01.19 - 22:55

    Dazu raten sie wenn in 150 Jahren die Desktop Nutzerzahlen durch bessere Useability auf so 15% gestiegen sind und 1643 weniger Distris am Markt sind nd, die einfach nur unnötig sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.19 22:56 durch Niaxa.

  8. Re: Und Desktop?

    Autor: bombinho 21.01.19 - 09:29

    Nein, Windows 10 ist doch schon offiziell das Allerletzte ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.19 09:33 durch bombinho.

  9. Re: Und Desktop?

    Autor: rldml 21.01.19 - 17:59

    Ich möchte an dieser Stelle vorab nochmal betonen, dass im normalerweise als Microsoft-Fanboy aus den Foren gejagt werde...

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux hat im Client-Backend absolut nichts zu suchen.

    Bullshit. Die grafischen Oberflächen sind im Linux-Umfeld heutzutage genauso intuitiv wie der Windows-Desktop. Der 08/15-Normalo-User mit den typischen 08/15-Bedürfnissen (Internet + E-Mail + Youtube) findet sich auf einem aktuellen Ubuntu in 10 Minuten zurecht.

    > Nur weil die meisten
    > Server Netzwerkserver sind, heißt es nicht das Linux "dominiert".
    > Netzwerkserver müssen nicht sonderlich schlau sein. Da reicht ein Linux.

    Das Attribut "schlau" in Verbindung mit Server in die Hand zu nehmen, ist ja schon gewagt. Wenn du damit zum Ausdruck bringen willst, dass so ein Server sich ja im Grunde von selbst bedient und da ja auch nichts schief gehen kann - dann hast du dich offensichtlich noch nie mit irgend einer Art von Server auseinandergesetzt (nein, deine Fritz-Box zählt nicht!)

    > Willst du aber eine vernünftige Client-Umgebung bereitstellen die für
    > Endanwender und Administratoren benutzbar ist, kommst du auch an Windows
    > nicht vorbei.

    Bullshit.

    > Und wenn ihr eure eigenen Bugs fixt beim OS und schnell mal Programme
    > schreibt, weil ihr nichts findet, ruft der Firmenkunde nur bei MS an und
    > man bekommt seine Probleme Zeitnah gelöst. Das ist nämlich der große
    > Pluspunkt bei MS: Support

    Hast du dich mal mit dem Business-Support von Microsoft auseinandergesetzt? Nicht? Ach! Ich habe das Erlebnis jetzt ein paar Mal gemacht und kann es zusammenfassen mit "Nein."

    Der Microsoft-Support ist extrem durchwachsen. In vielen Fällen kriegt man Sachen zu hören wie "Diese oder jene Konfiguration wird nicht unterstützt". In dem Fall endet der Support-Case dann und man wird mit seinem Problem einfach allein gelassen. In anderen Fällen habe ich von dem Techniker nach Beschreibung des Problems zu hören bekommen, dass diese Hotline nur als Erklärbär-Hotline für Standardkonfiguration gedacht sei. Störungen würden hier eigentlich nicht entgegenbenommen oder bearbeitet. Und das zu einem Zeitpunkt, als wir bereits Geld per Kreditkarte überwiesen hatten für den Case.

    Nur, falls das Thema aufkommt: Kaum jemand betreibt Windows Server-Produkte gemäß den von Microsoft unterstützten Konfigurationen. Das ist den meisten nicht bewusst, weil sie denken "Windows Server + Dienst = Supported". Aber diese Formel geht oft eben nicht auf und Microsoft hat irgendwelchen Ausschlüsse.

    Sorry, aber der Microsoft-Support reißt mich im Großen und Ganzen nicht vom Hocker. Und ist definitiv kein Qualitätsmerkmal, das für Windows spricht.

    > und Integration

    Das ist der EINZIGE Pluspunkt gegenüber Linux, den ich wirklich gelten lassen kann. Ich habe noch kein Softwaregefüge gesehen, das so gut ineinander greift und oft bereits nach der Installation Out-of-the-Box so gut funktioniert und integriert ist.

    Diese Dinge lassen sich zwar auch alle mit OpenSource realisieren, aber oft hat man erheblichen Mehraufwand bei der Einrichtung und bei der Konfiguration der Clients.

  10. Re: Und Desktop?

    Autor: Sharra 21.01.19 - 19:31

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, Windows 10 ist doch schon offiziell das Allerletzte ;)


    Aber nur wenn man "Allerletzte" nicht im zeitlichen Kontext benutzt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. Develco Pharma GmbH, Schopfheim
  3. Allianz Beratungs und Vertriebs-AG, München-Unterföhring
  4. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. heute Logitech MK470 Slim Combo Tastatur-Maus-Set 33€
  2. (heute u. a. DJI Drohnen und Cams, Philips-TVs, Gesellschaftsspiele)
  3. 99,00€
  4. (u. a. Need for Speed Most Wanted, NfS: The Run, Mass Effect 3, Dragon Age 2, Kingdoms of Amalur...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    1. Norbert Röttgen: CDU-Außenpolitiker geht mit SPD-Abgeordneten gegen Huawei an
      Norbert Röttgen
      CDU-Außenpolitiker geht mit SPD-Abgeordneten gegen Huawei an

      Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen verbündet sich mit einzelnen SPD-Abgeordneten gegen Huawei und Bundeskanzlerin Merkel. Ob das Erfolg hat, ist noch offen.

    2. Dungeons & Dragons: Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale
      Dungeons & Dragons
      Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

      Ein geistiger Nachfolger für einen Baldur's-Gate-Ableger soll Dark Alliance werden. Das Rollenspiel für bis zu vier Spieler setzt auf schnelle Action mit Figuren wie Drizzt Do'Urden und Bruenor Battlehammer.

    3. Microsoft: Das Windows-10-Logo sieht bald anders aus
      Microsoft
      Das Windows-10-Logo sieht bald anders aus

      Das Fluent Design wird das Aussehen von Microsoft-Produkten veränden. Dazu zählen auch deren Symbole. Das Unternehmen zeigt als Beispiele eine neue Version des Windows-10-Fensters und der Icons von Office 365.


    1. 13:26

    2. 13:01

    3. 12:15

    4. 12:04

    5. 11:52

    6. 11:45

    7. 10:45

    8. 10:33