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Vielleicht sind die Provider einfach zu groß und träge?

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  1. Vielleicht sind die Provider einfach zu groß und träge?

    Autor: Sharra 05.10.18 - 10:23

    Unsere Provider sind ja alle 3 deutschlandweit tätig.
    Vielleicht wollen sie eine Zersplitterung ihrer Infrastruktur vermeiden. Hier gibt es 700 MHz, dort nicht. Was ist im Grenzbereich zu Gegenden, die noch nicht freigegeben wurden? Gibt es da Ärger, wenn ein 700 MHz Turm reinstrahlt?

    Ich denke mal, es ist für die Provider einfacher, zu warten, bis sie ein einheitliches Feld vor sich haben.

    Und da rege sich noch mal jemand über die Bundespost auf, die ja ach so lange brauchte, um irgendwas umzusetzen.

  2. Re: Vielleicht sind die Provider einfach zu groß und träge?

    Autor: Oktavian 05.10.18 - 11:24

    > Unsere Provider sind ja alle 3 deutschlandweit tätig.
    > Vielleicht wollen sie eine Zersplitterung ihrer Infrastruktur vermeiden.

    Vielleicht wollen Sie auch einfach eine Zersplitterung ihrer Technik vermeiden.

    Wenn es heißt "Inzwischen bietet ein Mobilfunkausrüster hier bereits Technik an", dann muss es nicht einer der Ausrüster sein, die der jeweilige Provider auch einsetzt. Als ich noch viel mit einem unserer Provider zu tun hatte, setzte der Technik von 3 Ausrüstern sein. Dies wurde mit der Einführung von 3G schon reduziert auf 2.

    Es ist einfach ein großer Kostenpunkt, Techniker an verschiedenen Equipment von unterschiedlichen Ausrüstern auszubilden. Entweder lernen viele Techniker alle Technik, dann sind sie flexible aber teuer, oder man teilt die Ausbildung auf, dann wird man unflexibel in den Einsätzen.

    > Hier gibt es 700 MHz, dort nicht. Was ist im Grenzbereich zu Gegenden, die
    > noch nicht freigegeben wurden? Gibt es da Ärger, wenn ein 700 MHz Turm
    > reinstrahlt?

    Natürlich gibt es den, man muss hier breite Korridore lassen. Zudem kann ein Provider innerhalb seines Frequenzspektrums frei agieren, schauen wie man auf Probleme reagiert. Das geht nicht mehr, wenn der Nachbar im gleichen Spektrum mit ganz anderer Technik und anderer Leistung für einen völlig anderen Zweck funkt.

    > Ich denke mal, es ist für die Provider einfacher, zu warten, bis sie ein
    > einheitliches Feld vor sich haben.

    Wahrscheinlich genau das, einfacher, günstiger und sicherer.

  3. Re: Vielleicht sind die Provider einfach zu groß und träge?

    Autor: Tou 05.10.18 - 11:25

    Ich denke die werden einfach auf 5G warten und dann direkt den 700MHz Bereich damit ausbauen, das wird im ersten Schritt relativ schnell eine große Abdeckung in der Fläche bringen, auch wenn die Datenraten nicht soo der Bringer sein werden. Die könnte man dann aber im 2. Schritt mittels inter-band Carrier Aggregation nochmal etwas pushen.

  4. Re: Vielleicht sind die Provider einfach zu groß und träge?

    Autor: Beebo 05.10.18 - 14:49

    > Vielleicht wollen sie eine Zersplitterung ihrer Infrastruktur vermeiden.
    > Hier gibt es 700 MHz, dort nicht. Was ist im Grenzbereich zu Gegenden, die
    > noch nicht freigegeben wurden? Gibt es da Ärger, wenn ein 700 MHz Turm
    > reinstrahlt?

    Gibt ein DVB-T2 Ausbauplan.
    http://www.dvb-t2hd.de/files/2/11/DVB-T2_Ausbauplanung_bis_2019_sortiert_nach_Zeitpunkt_der_Umstellung_August_2018.pdf

    Denke auch, dass es jetzt noch zu viele 700 MHz Sender in der Fläche gibt, die Probleme machen werden. Das mit weiten Teilen ist auch übertrieben. Von den Flächenanstalten hat nur der HR komplett auf DVB-T2 umgestellt. Ende 2018 gibt es nur noch in Brandenburg, Bayern und Niedersachsen Gebiete mit DVB-T Ausstrahlung. Da dürfte die Chance für eine Nutzung steigen.

    Die UMTS Frequenzen sollen Anfang 2019 als 5G Freqeunzen neu vergeben werden bzw. schon für LTE genutzt werden. Denke eher, die Freqenzen mit halber LTE Geschwindigkeit werden eher die UMTS Budget Marken wie Congstar, Otelo oder Lidl Connect als Ausgleich für die Verluste an UMTS Frequenzen bekommen.

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