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Wie sieht die Faktenlage denn aus?

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  1. Wie sieht die Faktenlage denn aus?

    Autor: tonion 14.02.20 - 16:23

    In den Kommentaren sehe ich bisher nur ein wildes durcheinander von irgendwelchen Behauptungen ohne weitere Information. Mich würde aber gerne interessieren wie viel denn an potenziellen Gesundheits- und Umweltbedenken dran ist (Hinweis: meine aktuelle Meinung ist, dass 5G im vollen Umfang keinen Gesundheitlichen Einfluss auf Tiere und Menschen hat, aber vielleicht ändert sich das ja noch).

    Laut Wikipedia hat die 5G Spezifikation zwei mögliche Frequenzbereiche. Einmal etwa 0.4GHz-7.0GHz und dann noch etwa 24GHz bis 53GHz (/wiki/5G_NR_frequency_bands auf wikipedia, darf leider noch keine Links posten :( ).

    Über den ersten Bereich muss man wohl kaum diskutieren, da befinden sich klassisch bereits alle vorherigen Mobilfunkstandards und auch andere Dinge wie WLAN, Funkgeräte, Funkfernbedienungen, Mikrowellen und alle möglichen Haushaltsgeräte welche Daten per Funk übertragen (433MHz). Dieser Bereich wird seit vielen Jahrzehnten verwendet und bisher gibts keine Wissenschaftlichen Bedenken bezüglich der Gesundheit (sofern alle Sendeleistungen den Grenzwerten entsprechen).

    Nun zum zweiten Bereich, da sind mir weit weniger Dinge bekannt welche in dem Bereich agieren, paar Satelliten scheinen auf diesen Frequenzen Daten zu übertragen, aber solche Signale kommen nur sehr sehr schwach an der Erde an und können dementsprechend nur mit sehr großen Richtantennen nutzbar empfangen werden. Da mangelt es also mehr oder weniger an Langzeittests, aber ich frage mich welche Dinge da eigentlich in Frage kämen um Mensch und Tier zu schaden.
    Mir fiele da einerseits die erhöhte Energie der Photonen ein, welche mit Erhöhung der Übertragungsfrequenz einhergeht, aber die sollte nach meinem physikalischem Verständnis vollkommen harmlos sein. Es gibt die sogenannte ionisierende Strahlung (UV, Röntgen, etc). Hier hat ein Photon genug Energie um Elektronen aus Atomen zu lösen und somit zu ionisieren. Dadurch können dann auch Gewebe ungewollt verändert werden, weshalb jede Art der ionisierenden Strahlung bekanntlich Krebserregend ist. Das "Problem" an der Sache: Hier handelt es sich um hunderte bis tausende Terahetz (THz), alles darunter ist ganz klar nicht ionisierend. Die Frequenzen sind über einhunderttausendmal größer als das was für 5G verwendet werden kann, und somit bei diesem Thema absolut kein Grund zur Sorge.
    Der letzte Effekt der noch Auswirkungen haben könnte wäre einfach die Erwärmung von Objekten wie sie z.B. in Mikrowellen benutzt wird. Mikrowellen erwärmen nicht nur die Oberfläche, sondern auch das innere. Da könnte man jetzt meinen, dass diese innere Erwärmung gefährlich wäre (bei Mikrowellenleistung ist sie das natürlich auch), sie dringt laut Wikipedia bei Mikrowellentypischen 2.4GHz aber nur wenige Zentimeter ein (/wiki/Mikrowellenherd#Mikrowellenstrahlung). Bei dutzenden Gigahertz ist die Eindringtiefe aber noch viel geringer. Es gibt Berichte von 5G testern die sagen das es teilweise ausreicht sich mit dem Rücken zum Sender zu stellen um das 5G Signal zu verlieren, da es einfach so schlecht durch irgendwelche Objekte hindurch kommt. Das wichtigste hab ich noch nicht erwähnt: es gibt strenge Vorschriften bezüglich der Sendeleistung, werden diese eingehalten (und das wird definitiv geprüft), gibt es absolut keine messbaren Erwärmungseffekte durch die Funksignale.

    Das ist mein Wissensstand zu Gesundheitseinflüssen durch Funktechnik. Falls wer noch weitere (ernste) Gedanken dazu hat, nur her damit

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