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Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

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  1. Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: flauschi123 16.08.16 - 02:24

    ... dass man in abgelegenen Orten keinen Empfang hat? Und was soll da schlimm dran sein? Es ist ja nicht so, dass Mobilfunk lebensnotwendig ist noch hat man einen Rechtsanspruch auf always-on.

    Ich bin seit ein paar Jahren in Australien und ausserhalb der Staedte ist man hier empfangstechnisch schnell am Ende. Ich kann mich nicht entsinnen, dass ich waehrend solcher Funkloecher besonders gelitten habe. In Neuseeland oder Kanada ist es aehnlich. Selbst in den USA gibt es grosse Gebiete ohne Coverage.

    So what? Macht Euch mal nicht in die Hose.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.08.16 02:32 durch flauschi123.

  2. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: Phipfel 16.08.16 - 07:47

    +1

  3. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: The_Soap92 16.08.16 - 09:41

    Also es kommt meiner Meinung nach drauf an. Wenn dort Leute normal leben und keinen Empfang haben, ist das verständlicherweise blöd. Ich habe oft in großen Städten kein Empfang oder in meiner Wohnung. Klar da hab ich WLAN, aber wenn das mal nicht geht, steh ich doof da. Wenn jetzt in so ablegenen Orten sowieso nur der Wirt des Gasthauses wohnt und ihn das nicht kümmert, braucht man da kein Fass aufmachen, das ist richtig.

    Allerdings, und das muss man sich immer vor Augen aufhalten, ist vollkommene Netzabdeckung auch nichts schlechtes. Es schadet niemanden und man muss es nicht nutzen. Fortschritt in Netzabdeckung, sei es Festnetz oder Mobilfunk, aufzuhalten, nur weil man es selber nicht braucht, ist bescheuert.

  4. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: southy 16.08.16 - 11:20

    +1!!!

  5. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: southy 16.08.16 - 11:25

    The_Soap92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings, und das muss man sich immer vor Augen aufhalten, ist
    > vollkommene Netzabdeckung auch nichts schlechtes. Es schadet niemanden und
    > man muss es nicht nutzen. Fortschritt in Netzabdeckung, sei es Festnetz
    > oder Mobilfunk, aufzuhalten, nur weil man es selber nicht braucht, ist
    > bescheuert.

    I beg to differ!
    - Einerseits gibt es eine Menge Menschen, die sich als Elektrosensibel bezeichnen. Wieso sollten die nicht auch einen Ort haben, wo sie leben können?

    - Andererseits ist - wie auch anderswo schon genannt - das auch eine Frage der Pädagogik.
    Ich habe weit über 20 Jahre zig Jugendfreizeiten pro Jahr gemacht und kann nur sagen: am besten ist es immer, wenn es keinen Kontakt nach aussen gibt. Erst wenn sich die Leute wirklich auf die Gemeinschaft und das Erlebnis einlassen, funktioniert das wirklich.
    Wieso sollte so etwas nicht wichtiger genommen werden als der komische Typ aus dem Parallelthread, der meint, es müsse für Schuldkinder im Schullandheim (!) Einzelzimmer geben, damit die sich gut erholen können und nicht irgendwann austicken.

  6. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: Quantium40 16.08.16 - 11:55

    Australien ,Neuseeland, Kanada , USA kann man aber nur schwerlich mit Deutschland vergleichen.
    Deutschland ist im Vergleich sehr dicht besiedelt.
    Unter Berücksichtigung der möglichen Größe von Funkzellen sollte es hier abseits von extrem abgelegenen Ecken praktisch nirgendwo Versorgungsengpässe geben.
    In der Realität ist es allerdings so, dass statt versprochenen LTE-Geschwindigkeiten im 150MB/s-Bereich vielerorts dann maximal noch Edge mit ca. 250KBit/s zu bekommen ist.
    Aber immerhin wird dies zum selben Luxuspreis abgerechnet, der mal locker das 2-5fache vergleichbarer Tarife aus Nachbarländern ausmacht.

  7. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: blubbber 16.08.16 - 12:38

    flauschi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dass man in abgelegenen Orten keinen Empfang hat?

    Wenns nur abgelegene Orte wären. Du mußt ja teilweise nicht mal 10km aufs Land fahren von der nächsten Stadt aus und dein Netz geht in den Keller.
    Bin grade am bauen, in dem Ort dort hast du LTE mit nem Balken wo nix passiert oder Edge, wo auch nix bei rumkommt.
    Nicht weit von einer Großstadt entfernt. Nicht in einem Tal. Flaches Land.

    Unschön wenn du dann auf der Baustelle bist, deine Frau auf Arbeit und du ihr nen Foto schicken willst, weil du grade mit dem Handwerker besprichst wo was hin kommt...

  8. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: Anonymer Nutzer 16.08.16 - 13:47

    blubbber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flauschi123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Unschön wenn du dann auf der Baustelle bist, deine Frau auf Arbeit und du
    > ihr nen Foto schicken willst, weil du grade mit dem Handwerker besprichst
    > wo was hin kommt...

    De Empfang scheint bei der Auswahl des Bauplatzes aber keine besondere Rolle gespielt zu haben, oder ? Ich meine, man muss sich halt selbst entscheiden, was man will und was einem wichtiger ist. Ich lebe auch auf dem Land mit einem seeehhhrr laaaaangsamen DSL Anschluss und kaum Mobilfunk Empfang. Manchmal nervt es klar. Aber wenn ich was Schnelleres will muss ich wegziehen. Die Sache muss ja auch finanziert werden. Mir ist meine Lebensqualität (so wie ich sie verstehe) wichtiger als Datenraten.

  9. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: elf 16.08.16 - 20:30

    blubbber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flauschi123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... dass man in abgelegenen Orten keinen Empfang hat?
    >
    > Wenns nur abgelegene Orte wären. Du mußt ja teilweise nicht mal 10km aufs
    > Land fahren von der nächsten Stadt aus und dein Netz geht in den Keller.
    > Bin grade am bauen, in dem Ort dort hast du LTE mit nem Balken wo nix
    > passiert oder Edge, wo auch nix bei rumkommt.
    > Nicht weit von einer Großstadt entfernt. Nicht in einem Tal. Flaches Land.
    >
    > Unschön wenn du dann auf der Baustelle bist, deine Frau auf Arbeit und du
    > ihr nen Foto schicken willst, weil du grade mit dem Handwerker besprichst
    > wo was hin kommt...

    Dafuer kannst du 1h ungestoert mit deinem Bauleiter diskutieren, weil auch er mangels Empfang keine Anrufe alle 2 min durchgestellt bekommt. Und er kann sich dann auch mal Vereinbarungen merken, ohne dass alles doppelt und dreifach durchgekaut werden muss.
    Mein letzter Bauleiter hat deshalb aus Prinzip bei Kundengespraechen sein Handydingens ausgeschaltet, ich kenne es aber auch anders.

  10. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: simpletech 16.08.16 - 20:58

    Die Menschen können heute einfach nicht mehr entspannen. Selbst im Kino leuchten diese Kisten rum. Warum? Ist denn jeder sooo wichtig das es nicht mal 2h ohne geht? Und ohne raffen manche gar nix mehr. Wieviel ist 2 mal 2? Moment muss ich schnell googeln. ☺

    Gesendet mit der Forumapp via Hitricks-Phone

  11. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: ratti 16.08.16 - 22:43

    Sehe ich anders. Das Handy und Tablet ist für mich zentraler Knoten, über den ich mich organisiere. In der Cloud liegt alles, von der Wanderroute über den Einkaufszettel bis zur Fernbedienung für den Fernseher. Bereits langsames Internet ist eine Katastrophe, komplett offline zu sein lässt mich den Ort meiden.

    Es ist jetzt gar nicht mal so, dass ich ständig ins Handy starren würde, ich bin so gar nciht der „Typ Pokemon“. Es ist nur so, dass ich nach und nach meinen Alltag und dessen Organisation komplett auf „digital“ umgestellt habe und ohne Netz aufgeschmissen bin. Guter Moblfunkempfang rangiert bei mir auf einer Ebene mit Wasser, Essen, Strom.

    Ich halte das im Jahr 2016 auch nicht mehr wirklich für diskutabel. Wenn ich meine Ruhe haben will, stelle ich das Handy gern auf Vibration, aber im Alltag brauche ich das.

  12. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: motzerator 16.08.16 - 23:34

    southy schrieb:
    ---------------------------
    > - Andererseits ist - wie auch anderswo schon genannt - das auch eine Frage
    > der Pädagogik.

    Nein, nicht alles ist eine Frage der Pädagogik. Du machst scheinbar den
    üblichen Denkfehler, das alle Leute gleich sind. Das ist aber nicht so. Du
    darfst einfach nicht immer nur von dir auf andere schließen.

    > Ich habe weit über 20 Jahre zig Jugendfreizeiten pro Jahr gemacht und kann
    > nur sagen: am besten ist es immer, wenn es keinen Kontakt nach aussen gibt.

    Jugendfreizeiten sind eine Sache, die auf Freiwilligkeit basiert. Solange den
    Leuten die Bedingungen klar und deutlich mitgeteilt werden, sehe ich da
    auch kein Problem, wenn man in ein Funkloch fährt.

    > Wieso sollte so etwas nicht wichtiger genommen werden als der
    > komische Typ aus dem Parallelthread, der meint, es müsse für
    > Schuldkinder im Schullandheim (!) Einzelzimmer geben, damit
    > die sich gut erholen können und nicht irgendwann austicken.

    In Schullandheimen gibt es natürlich auch Einzelzimmer, denn
    irgendwo wollen ja auch die Lehrkräfte untergebracht werden.
    Warum soll da nicht auch mal ein Kind unterkommen, wenn es
    das eben braucht, um auch am Schullandheim teilzunehmen?

    Das ist das schlimme an so Typen wie dir, das sie immer denken,
    alle anderen wären genauso wie sie und jene, die es nicht sind,
    könnte man mit der richtigen Pädagogik schon zurecht biegen.
    Glaube mir, das geht nicht.

  13. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: flauschi123 17.08.16 - 04:07

    "Guter Moblfunkempfang rangiert bei mir auf einer Ebene mit Wasser, Essen, Strom. "

    Sorry, das Statement zeigt klares Suchtverhalten - nichts anderes. Ein Kokser argumentiert genauso.

    Ich merke Ansaetze dessen auch bei mir, aber ein paar Tage off im Jahr, ruecken die Verhaeltnisse wieder gerade. Wenn ich soweit waere mein Mobile als zentralen Lebensbestandteil zu sehen, dann wuerde ich mich freiweillig in Therapie begeben.

  14. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: The_Soap92 17.08.16 - 08:20

    flauschi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Guter Moblfunkempfang rangiert bei mir auf einer Ebene mit Wasser, Essen,
    > Strom. "
    >
    > Sorry, das Statement zeigt klares Suchtverhalten - nichts anderes. Ein
    > Kokser argumentiert genauso.

    Ah ja. Und wenn man vor 10 Jahren gesagt hat: Strom rangiert mit mir auf einer Ebene mit Wasser und Essen, dann war man auch süchtig nach elektrizität? Oder vor 100 Jahren wo man Essen haben wollte zusätzlich zu dem ja ausreichenden Wasser?

    >
    > Ich merke Ansaetze dessen auch bei mir, aber ein paar Tage off im Jahr,
    > ruecken die Verhaeltnisse wieder gerade. Wenn ich soweit waere mein Mobile
    > als zentralen Lebensbestandteil zu sehen, dann wuerde ich mich freiweillig
    > in Therapie begeben.

    Es gibt Menschen die anders sind als du. Ich versuche bei mir auch mich mehr vom Handy wegzubegeben. Aber unsere Welt ist nunmal so aufgebaut. Technischer Fortschritt hat das Leben immer umgekrempelt. Heutzutage hilft das Handy seine Arbeit zu organisieren und eben auch den Alltag und den Urlaub, früher warst du froh dass es endlich Traktoren gab.

  15. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: ratti 17.08.16 - 08:33

    flauschi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Guter Moblfunkempfang rangiert bei mir auf einer Ebene mit Wasser, Essen,
    > Strom. "
    >
    > Sorry, das Statement zeigt klares Suchtverhalten - nichts anderes. Ein
    > Kokser argumentiert genauso.

    Das ist Unfug (Aus gutem Grund weigern sich übrigens die Psychologenverbände, ein Krankheitsbild „Handysucht“ anzuerkennen)

    Es geht mir nicht darum, alle 5 Minuten bei Facebook reinzugucken, das reicht mir auch täglich oder seltener.

    Der Punkt ist einfach der, dass mobile Technik die Fähigkeiten vieler anderen Technologien absorbiert hat. Das Handy hat mir im Urlaub meine Wanderkarte ersetzt. Es ist auch mein Einkaufszettel. Wer mich erreichen will, versucht es in WhatsApp. Die Hörspiele für meine Tochter liegen ebenso in der Cloud wie meine Musik. Am Ende des Urlaubstages ist mein Handy physikalisch „voll“ mit Fotos und Filmen, die müssen in die Cloud, sonst kann ich morgen keine neuen machen. Bücher in der Cloud. Tägliches Zeitungslesen im Web.

    Wenn Du die Uhr 20 Jahre zurückdrehst, dann hättest Du auch nichts anderes gemacht. Du hättest aber einen ganzen Koffer voll Zeug mit schleppen müssen für Kinder-Kassenrekorder und Hörspiele, Fotoapparat, Einkaufszettel, Postkarten, Stifte, Umschläge, Wanderkarten, Reiseführer, Bücher, Magazine.

    Warum?

    > Ich merke Ansaetze dessen auch bei mir, aber ein paar Tage off im Jahr,
    > ruecken die Verhaeltnisse wieder gerade. Wenn ich soweit waere mein Mobile
    > als zentralen Lebensbestandteil zu sehen, dann wuerde ich mich freiweillig
    > in Therapie begeben.

    Das sagt etwas über dein Leben aus. Nicht über meins.

    Ich mache gerade wegen des Handys mit Karte, Live-Wetter-App und POI-Bewertungen die allergeilsten Ausflüge mit der Familie. Das heisst doch nicht, dass man im Wald auf dem Berggipfel sitzt und vor lauter Facebook nicht merkt, wie die Sonne untergeht - aber das Bild davon dort einzustellen, das kann man schon mal machen, wenn man Lust hat.

  16. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.16 - 08:46

    flauschi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, das Statement zeigt klares Suchtverhalten - nichts anderes. Ein
    > Kokser argumentiert genauso.

    Nein, Handy und Internet sind der neue Strom, das neue (heiße) Wasser aus der Wand. Du betrachtest die Sache eben nur aus dem Blickwinkel desjenigen, der nicht von klein auf damit aufgewachsen ist.

    Sascha Lobo http://www.spiegel.de/netzwelt/web/smartphone-und-erziehung-weglegen-ist-auch-keine-loesung-a-1106997.html hat das schlauer formuliert als ich.

  17. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: elf 17.08.16 - 09:06

    The_Soap92 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flauschi123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Sorry, das Statement zeigt klares Suchtverhalten - nichts anderes. Ein
    > > Kokser argumentiert genauso.
    >
    > Ah ja. Und wenn man vor 10 Jahren gesagt hat: Strom rangiert mit mir auf
    > einer Ebene mit Wasser und Essen, dann war man auch süchtig nach
    > elektrizität?
    Das ist wirklich so. Da wir nun alle abhängig von Elektrizität sind, können wir das nicht mehr ändern.

    > Oder vor 100 Jahren wo man Essen haben wollte zusätzlich zu
    > dem ja ausreichenden Wasser?
    Ach komm, jetzt wirst du albern. Am Schluss kommst du noch mit Atemluft. Anders wäre dein Vergleich gewesen, hättest du statt "Essen" eben Luxusgüter/Genussmittel wie "Bier" oder "Wein" genommen, das man neben Wasser tatsächlich nicht unbedingt braucht, andere davon aber schon abhängig sind.
    Aber wenn du so willst: Ja wir sind von Flüssigkeit und Nahrung Abhängig. Von Mobilfunk definitiv nicht (noch nicht).

  18. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.16 - 09:16

    elf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist wirklich so. Da wir nun alle abhängig von Elektrizität sind, können
    > wir das nicht mehr ändern.

    Wir sind auch schon vom Internet abhängig, auch das "können" wir nicht mehr ändern. Warum sollte sich das also beim Mobilfunk/Smartphone nicht auch irgendwann so ergeben?

    > Ach komm, jetzt wirst du albern. Am Schluss kommst du noch mit Atemluft.

    Das Wort "Essen" war schon sehr weit gegriffen. Jedoch, wenn man es auf Mikrowellen-Lasagne, Döner, Supermarkt mit Fleischtheke eingrenzt, ergibt es schon eher einen Sinn. Wir sind mittlerweile von so vielen Dingen abhängig, ohne dabei Suchtsymptome zu zeigen.

    Diese Abhängigkeit kann man auch Normalität nennen. Nicht jeder, der immer sein Smartphone dabei hat, ist süchtig danach. Vielleicht ist es für ihn/sie einfach nur Normalität, wie das Betätigen eines Lichtschalters oder das Aufdrehen des Heißwasserhahns, das Einschalten des Autoradios.

  19. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: flauschi123 17.08.16 - 09:51

    > Nein, Handy und Internet sind der neue Strom, das neue (heiße) Wasser aus
    > der Wand. Du betrachtest die Sache eben nur aus dem Blickwinkel desjenigen,
    > der nicht von klein auf damit aufgewachsen ist.

    Sorry, aber ich bin durchaus fast immer always on und in Sachen Devices duerfte ich "konkurrenzfaehig" sein. Und ich lasse mich jetzt mal nicht ueber meinen Job aus ...

    Ich wuerde dennoch nie auf die Idee kommen ein Mobilfunknetz mit Wasser und Essen gleichzusetzen - obwohl ich einen Grossteil des Tages -aktiv- im Netz bin. Ein Smartphone ist ein Tool und es geht IMMER auch ohne - das faellt dann halt unter den Begriff "Planung". Natuerlich kann es laestig sein keine Verbindung zu haben - DAS stelle ich sicherlich nicht in Abrede. Nur bekomme ich deshalb keine Schweissausbrueche.

  20. Re: Bin ich der Einzige, der es fuer voellig normal haelt ...

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.16 - 09:55

    flauschi123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wuerde dennoch nie auf die Idee kommen ein Mobilfunknetz mit Wasser und
    > Essen gleichzusetzen

    Auch nicht, was die Normalität und Allgegenwärtigkeit angeht? Der TE setzt diese ja mit Sucht gleich, bzw. verwechselt das eine mit dem anderen. Mir ging es vornehmlich um diese Unterscheidung.

    Natürlich kann ich auch ohne Handy, aber will ich das und warum muss ich das, wenn der Verzicht keinen Vorteil bringt? Mir geht ja nicht die Realität abhanden, nur weil ich das Smartphone dabei habe. Mit diesem lässt sie sich aber viel besser festhalten und mit anderen teilen.

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