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Halb-OT: Funklöcher können hilfreich sein

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  1. Halb-OT: Funklöcher können hilfreich sein

    Autor: Dadie 14.08.16 - 16:11

    Es gibt gar nicht so wenige Jugendheime, Ferienwohnungen und Fortbildungsorte die explizit mit Funklöchern werben. Sinn ist, dass die Gäste sich somit dort auf die eigentlichen Veranstaltungen (z.B. Erholung, Gemeinschaft, Fortbildung) konzentrieren. Und meiner eigenen Erfahrung nach, klappt das auch super.

    Das Ganze hat leider aber auch sehr traurige Nachteile. Als ich einmal in einem solchen Funkloch in einer Fortbildung war, ist der Vater eines guten Bekannten ins Krankenhaus eingeliefert worden (und anschließend dahin geschieden). Der Bekannte (der ebenfalls auf der Fortbildung war) hatte davon aber (wegen dem Funkloch) nichts mitbekommen.

    Erst nach der Abreise haben wir davon erfahren :/

  2. Re: Funklöcher können aber auch grausam sein!

    Autor: motzerator 14.08.16 - 16:29

    Dadie schrieb:
    -------------------------
    > Es gibt gar nicht so wenige Jugendheime, Ferienwohnungen und
    > Fortbildungsorte die explizit mit Funklöchern werben. Sinn ist,
    > dass die Gäste sich somit dort auf die eigentlichen Veranstaltungen
    > (z.B. Erholung, Gemeinschaft, Fortbildung) konzentrieren. Und
    > meiner eigenen Erfahrung nach, klappt das auch super.

    Für Ferienwohnungen finde ich das gut, weil dort jeder vor der
    Buchung und Anreise prüfen kann, wie es dort mit der Funk-
    versorgung aussieht.

    Extrem gemein wird das Ganze aber, wenn Leute dazu gezwungen
    sind, sich dieses Funkloch tagelang anzutun.

    Genau diese Gefahr sehe ich bei Klassenfahrten und Fortbildungen
    gegeben. Kein Schultag dauert 24 Stunden, kein Arbeitstag dauert
    24 Stunden. Warum also verwehrt man den Leuten die Nutzung der
    ihnen zustehenden Freizeit?

    Sicher kann man sich auch anders beschäftigen, etwa Bücher oder
    Filme oder Games mitnehmen, die auch offline gespielt werden
    können. Aber so eine fiese Schikane muss doch nicht sein.

    > Das Ganze hat leider aber auch sehr traurige Nachteile.

    Ich kann mir auch andere Szenarien vorstellen. Wenn man den
    falschen erwischt, kann so ein Zwang auch schnell eskalieren!

  3. Re: Funklöcher können aber auch grausam sein!

    Autor: Ford Prefect 14.08.16 - 17:04

    Was vor 15-20 Jahren noch Alltag war, wird hier schon wie Folter beschrieben.

    "Damals" hätte man auch vor Ort angerufen, um so eine schwerwiegende Nachricht zu übermitteln. Festnetz gibt es übrigens auch heute noch.

  4. Re: Funklöcher können aber auch grausam sein!

    Autor: motzerator 14.08.16 - 17:20

    Ford Prefect schrieb:
    -----------------------------------
    > Was vor 15-20 Jahren noch Alltag war, wird hier schon wie Folter
    > beschrieben.

    Schullandheim war auch früher schon Folter, vor allem wenn man
    die falschen Lehrer dabei hatte, heute haben die Kids wenigstens
    moderne Technik, um es sich erträglicher zu machen.

    Mit falschen Lehrern meine ich diese typischen Gruppendynamiker,
    die es einfach nicht begreifen, das manche Menschen eben jeden
    Tag auch einige Zeit für sich alleine brauchen und das mit allen
    Mitteln zu sabotieren versuchen, bis es dann richtig knallt :(

  5. Zwanghafte Handynutzung ist also Freiheit...

    Autor: jungundsorglos 14.08.16 - 17:21

    > Genau diese Gefahr sehe ich bei Klassenfahrten und Fortbildungen
    > gegeben. Kein Schultag dauert 24 Stunden, kein Arbeitstag dauert
    > 24 Stunden. Warum also verwehrt man den Leuten die Nutzung der
    > ihnen zustehenden Freizeit?
    Freizeit ist also vom Handy/Internet abhängig zu sein. Interessante Definition.

    > Ich kann mir auch andere Szenarien vorstellen. Wenn man den
    > falschen erwischt, kann so ein Zwang auch schnell eskalieren!
    Zwanghafte Nutzung des Mobiltelefons/Internets kann wirklich eskalieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.16 17:23 durch jungundsorglos.

  6. Re: Funklöcher können aber auch grausam sein!

    Autor: jungundsorglos 14.08.16 - 17:23

    > Mit falschen Lehrern meine ich diese typischen Gruppendynamiker,
    > die es einfach nicht begreifen, das manche Menschen eben jeden
    > Tag auch einige Zeit für sich alleine brauchen und das mit allen
    > Mitteln zu sabotieren versuchen, bis es dann richtig knallt :(

    Ja, man braucht Zeit für sich. Aber das Handy ist ja nicht wirklich Zeit für sich...
    Auch wieder nur "Gruppendynamik" über das Netz/Telefon.

  7. Re: Funklöcher können aber auch grausam sein!

    Autor: plutoniumsulfat 14.08.16 - 17:46

    Am besten wieder dem Kerl neben einem schreiben :D

  8. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: motzerator 14.08.16 - 17:48

    jungundsorglos schrieb:
    --------------------------------------
    > Freizeit ist also vom Handy/Internet abhängig zu sein. Interessante
    > Definition.

    Und wieder jemand, der die Definition von Internetsucht NICHT
    begriffen hat.

    Eine Internetsucht liegt vor, wenn der Betroffene SELBER die
    Kontrolle über sein Surfverhalten verloren hat. Wenn er also
    SELBER lieber weniger Surfen würde, das aber nicht schafft,
    dann liegt eine Sucht vor.

    Es liegt KEINE Sucht vor, wenn er deutlich mehr surft, als das
    irgend ein anderer für angemessen hält.

    Ist es eigentlich so schwer, zu begreifen, das es unterschiedliche
    Menschen gibt? introvertierte und extrovertierte beispielsweise?
    Das manche eben auch mehr Zeit für sich und ihre Interessen
    brauchen?

    Wobei das Internet ja durchaus auch ein kommunikatives Medium
    ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.16 17:50 durch motzerator.

  9. Re: Funklöcher können aber auch grausam sein!

    Autor: motzerator 14.08.16 - 17:52

    jungundsorglos schrieb:
    ---------------------------------------
    > Ja, man braucht Zeit für sich. Aber das Handy ist ja nicht wirklich
    > Zeit für sich... Auch wieder nur "Gruppendynamik" über das Netz
    > /Telefon.

    Das muss aber nicht sein, das entscheidet doch jeder selber, was
    er mit dem Handy oder Internet macht.

    Außerdem kann man sich die Leute im Netz aussuchen, während
    man sich auf einem Seminar oder Klassenfahrt die Leute eben
    nicht aussuchen kann.

  10. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: plutoniumsulfat 14.08.16 - 17:56

    Das ist nicht die Definition von Sucht. Das ganze ist nämlich schon Sucht, wenn er nicht ohne oder mit weniger auskommen kann, auch wenn er das nicht will. Nach deiner Definition wäre ja auch der Raucher mit 3 Schachteln am Tag nicht süchtig, wenn er nicht weniger rauchen möchte.

    Natürlich gibt es unterschiedliche Menschen. Aber gerade Kinder sollten eben nicht einfach laufen gelassen werden, sondern ihnen bestimmte Sachen gezeigt werden. Wer sich nie in der Natur aufhält, wird später das ein oder andere Problem bekommen. Und niemand weiß, ob es jemandem gefällt, wenn man es noch nie gemacht hat.

    Und extrem introvertierte Menschen haben noch mal andere Probleme und Bedürfnisse. Da kann man nicht einfach sagen, dass man Klassenfahrten abschaffen soll.

    Internet ist bei Kindern ja sogar so kommunikativ, dass man nebeneinander sitzt und sich Nachrichten schreibt.

  11. Re: Funklöcher können aber auch grausam sein!

    Autor: plutoniumsulfat 14.08.16 - 17:57

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das muss aber nicht sein, das entscheidet doch jeder selber, was
    > er mit dem Handy oder Internet macht.

    Was ist es denn dann? Was macht ein Jugendlicher heute wohl mit seinem Handy?

    > Außerdem kann man sich die Leute im Netz aussuchen, während
    > man sich auf einem Seminar oder Klassenfahrt die Leute eben
    > nicht aussuchen kann.

    Das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Man kann nicht alles haben. Das ist in der Schule so, im Beruf wird das nicht besser.

  12. "Grausam" - "Gemein" - "Eskalieren"

    Autor: barforbarfoo 14.08.16 - 18:01

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Extrem gemein wird das Ganze aber, wenn Leute dazu gezwungen
    > sind, sich dieses Funkloch tagelang anzutun.

    > Ich kann mir auch andere Szenarien vorstellen. Wenn man den
    > falschen erwischt, kann so ein Zwang auch schnell eskalieren!

    "Grausam" - "Gemein" - "Eskalieren"

    Was für Worte da gewählt werden, also ich würde mir da Gedanken machen.

  13. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: barforbarfoo 14.08.16 - 18:03

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es eigentlich so schwer, zu begreifen, das es unterschiedliche
    > Menschen gibt? introvertierte und extrovertierte beispielsweise?
    > Das manche eben auch mehr Zeit für sich und ihre Interessen
    > brauchen?

    Und durch ein paar Tage ohne Klimperkasten ist das nicht mehr möglich?

  14. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: motzerator 14.08.16 - 18:33

    plutoniumsulfat schrieb:
    ---------------------------------------
    > Natürlich gibt es unterschiedliche Menschen. Aber gerade Kinder
    > sollten eben nicht einfach laufen gelassen werden, sondern ihnen
    > bestimmte Sachen gezeigt werden. Wer sich nie in der Natur aufhält,
    > wird später das ein oder andere Problem bekommen. Und niemand
    > weiß, ob es jemandem gefällt, wenn man es noch nie gemacht hat.

    Ich habe doch nicht gesagt, das die Kinder nicht in die Natur sollen. Die Natur war doch immer das Schöne an den Klassenfahrten, solange das Wetter schön war. Natur ist nur bei schlechtem Wetter nichts für mich.

    Ich verstehe aber nicht, warum man mehr von der Natur haben sollte, nur weil man keinen Mobilempfang hat?

    > Und extrem introvertierte Menschen haben noch mal andere Probleme und
    > Bedürfnisse. Da kann man nicht einfach sagen, dass man Klassenfahrten
    > abschaffen soll.

    Das hat auch keiner gesagt. Ich habe nur gesagt, das es nicht gut ist, wenn man eine Klassenfahrt gezielt in so einem Funkloch macht, um den Jugendlichen das Handy zu sabotieren. Weil auch eine Klassenfahrt nicht in eine 24 Stunden Zwangsmaßnahme ausarten sollte.

    Was die besonderen Bedürfnisse betrifft, heutzutage würde ich einfach ein Attest anschleppen in dem dann drin stehen würde, das ich einen Rückzugsraum (Einzelzimmer) brauche, in den ich bei Bedarf verschwinden kann oder ich dürfte gleich zuhause bleiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.16 18:33 durch motzerator.

  15. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: motzerator 14.08.16 - 18:45

    plutoniumsulfat schrieb:
    ----------------------------------------
    > Das ist nicht die Definition von Sucht. Das ganze ist nämlich schon Sucht,
    > wenn er nicht ohne oder mit weniger auskommen kann, auch wenn er das nicht
    > will. Nach deiner Definition wäre ja auch der Raucher mit 3 Schachteln am
    > Tag nicht süchtig, wenn er nicht weniger rauchen möchte.

    Es ist aber keine Sucht, solange keine Gefährdung der Gesundheit und keine Vernachlässigung der Pflichten vorliegt. Das ist auch der kleine Unterschied
    zum Raucher.

    Man wird auch in der Regel die 5 Tage ohne Internet problemlos überstehen. Ich würde mir viel zum Lesen mitnehmen, einige Filme auf das Tablet laden. Eventuell auch Games mitnehmen, wobei ich kein Handheld Gerät habe.

    Ein Seminar oder eine Klassenfahrt ohne Internet wäre aber einfach eine blödsinnige zusätzliche Belastung. Man hat schon deutlich mehr soziale Interaktionen am Hals und bekommt dann auch noch eine gute Möglichkeit zur Entspannung genommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.16 18:50 durch motzerator.

  16. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: plutoniumsulfat 14.08.16 - 18:48

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe doch nicht gesagt, das die Kinder nicht in die Natur sollen. Die
    > Natur war doch immer das Schöne an den Klassenfahrten, solange das Wetter
    > schön war. Natur ist nur bei schlechtem Wetter nichts für mich.

    Schlechtes Wetter gehört aber dazu :P

    > Ich verstehe aber nicht, warum man mehr von der Natur haben sollte, nur
    > weil man keinen Mobilempfang hat?

    Weil man nicht dauernd abgelenkt ist?

    > Das hat auch keiner gesagt. Ich habe nur gesagt, das es nicht gut ist, wenn
    > man eine Klassenfahrt gezielt in so einem Funkloch macht, um den
    > Jugendlichen das Handy zu sabotieren. Weil auch eine Klassenfahrt nicht in
    > eine 24 Stunden Zwangsmaßnahme ausarten sollte.

    Es ist ja auch keine Zwangsmaßnahme, sondern eine Klassenfahrt. Man hat ja viel Freizeit dort, die man nach belieben gestalten kann.

    > Was die besonderen Bedürfnisse betrifft, heutzutage würde ich einfach ein
    > Attest anschleppen in dem dann drin stehen würde, das ich einen
    > Rückzugsraum (Einzelzimmer) brauche, in den ich bei Bedarf verschwinden
    > kann oder ich dürfte gleich zuhause bleiben.

    Du vielleicht, aber das ist ja dann nicht Sinn einer Klassenfahrt, sich die ganze Zeit zu verschanzen und nichts mit anderen zu machen.

  17. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: plutoniumsulfat 14.08.16 - 18:56

    Wenn man keine anderen Entspannungsmöglichkeiten mehr kennt, ist es eine Sucht. Das ist der Teil der Gewöhnung, der mehr oder weniger exakt so bei Alkohol als Beispiel genannt wird "das Bier, um abends abzuschalten". Da zu braucht man nicht zwingend eine Gesundheitsgefährdung (die es auch bei der Internetsucht gibt, Stichwort Konzentration).

    Man kann auch 5 Tage völlig ohne Elektronik auskommen. Also, sollte man zumindest imho.

    Und wieso hätte man dann mehr soziale Interaktion am Hals ganz abgesehen davon, dass es ohne nicht geht und wozu ist ein Seminar noch mal da?

  18. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: motzerator 14.08.16 - 19:01

    plutoniumsulfat schrieb:
    ---------------------------------------
    >> Ich verstehe aber nicht, warum man mehr von der Natur haben sollte, nur
    >> weil man keinen Mobilempfang hat?
    > Weil man nicht dauernd abgelenkt ist?

    Wer sagt denn, das ich das Ding die ganze Zeit in der Hand habe?

    Sicher würde ich hin und wieder in Google Maps gucken, wo ich
    gerade bin, aber ansonsten würde das Ding in der Tasche bleiben.
    Fotos mache ich eh mit einer Kompaktkamera oder einer
    Spiegelreflex.

    > Es ist ja auch keine Zwangsmaßnahme, sondern eine Klassenfahrt.
    > Man hat ja viel Freizeit dort, die man nach belieben gestalten kann.

    Ich habe Klassenfahrt aber als Zwangsmaßnahme erlebt, nicht mal
    das längst organisierte Einzelzimmer, das ich durch Besetzen und
    Verteidigen eines kleinen Schlafraums erreicht hatte, wurde mir von
    dem blöden Lehrer gegönnt.

    > Du vielleicht, aber das ist ja dann nicht Sinn einer Klassenfahrt,
    > sich die ganze Zeit zu verschanzen und nichts mit anderen zu
    > machen.

    Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen "garnicht" und "nur"?

    Wenn man Internet hat, muss man noch lange nicht nur im Internet
    herumhängen.

    Wenn man einen Rückzugsraum hat, muss man nicht nur darin sein.
    Im Gegenteil, man kann sich dann vielleicht mehr beteiligen, weil
    man weis, das man seine Akkus bei Bedarf wieder aufladen kann :)

  19. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: plutoniumsulfat 14.08.16 - 19:06

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer sagt denn, das ich das Ding die ganze Zeit in der Hand habe?
    >
    > Sicher würde ich hin und wieder in Google Maps gucken, wo ich
    > gerade bin, aber ansonsten würde das Ding in der Tasche bleiben.
    > Fotos mache ich eh mit einer Kompaktkamera oder einer
    > Spiegelreflex.

    Sagt ja keiner, aber schon das Zwischendurch zeigt, dass man nicht mehr alles andere wahrnimmt. Ein Handy hast du zuhause die ganze Zeit in der Hand, aber den Wald und die Bergkette siehst du auf der Klassenfahrt nur eine Woche.

    > Ich habe Klassenfahrt aber als Zwangsmaßnahme erlebt, nicht mal
    > das längst organisierte Einzelzimmer, das ich durch Besetzen und
    > Verteidigen eines kleinen Schlafraums erreicht hatte, wurde mir von
    > dem blöden Lehrer gegönnt.

    Das ist zwar schade, aber nicht allgemeingültig.

    > Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen "garnicht" und "nur"?
    >
    > Wenn man Internet hat, muss man noch lange nicht nur im Internet
    > herumhängen.
    >
    > Wenn man einen Rückzugsraum hat, muss man nicht nur darin sein.
    > Im Gegenteil, man kann sich dann vielleicht mehr beteiligen, weil
    > man weis, das man seine Akkus bei Bedarf wieder aufladen kann :)

    Man kann seine Akkus auch anders aufladen als mit Internet ;)

  20. Re: Freizeit heißt eben nicht: tun müssen was andere wollen!

    Autor: motzerator 14.08.16 - 19:08

    plutoniumsulfat schrieb:
    ----------------------------------------
    > Man kann auch 5 Tage völlig ohne Elektronik auskommen. Also,
    > sollte man zumindest imho.

    Mit den richtigen Büchern ist das kein Problem. Ich stamme noch
    aus einer Zeit, wo es das alles in der Kindheit noch nicht gab. Da
    hat man sich eben mit Büchern oder mit Träumen beschäftigt.

    > Und wieso hätte man dann mehr soziale Interaktion am Hals
    > ganz abgesehen davon, dass es ohne nicht geht und wozu ist
    > ein Seminar noch mal da?

    Wir waren zwar eher beim Thema Klassenfahrt, aber egal. Nach
    der Schule oder nach Feierabend geht man nach hause und ist
    alleine. Dort ist man 24 Stunden vor Ort, das führt automatisch
    zu mehr Kontakten, ist doch logisch.

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