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  5. › Mobilfunk: Ideen für Datentarife mit 5G…

Ein paar Gedanken dazu...

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  1. Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Sharra 28.12.17 - 12:13

    1. Das Kind ausgerechnet NSA zu nenne... Gschmäckle...

    Dass sich derzeit kein Provider in die Karten schauen lassen will, ist verständlich. Man will ja nicht der Konkurrenz vorab Infos geben. Und man möchte sich auch nicht das Geschäft jetzt vermiesen. Wer bucht denn Ende 2018 noch einen Tarif, von dem er weiss, dass er 2019/20 als Verlierer da stehen wird, wenn bessere Tarife da sind, weil die Provider günstiger mit 5G kalkulieren können.

    Dass die Leute heutzutage ihr Volumen nicht überreizen sehe ich nicht als brauchbaren Anhaltspunkt, alles so zu belassen. Natürlich überreizen die Leute es nicht. Jedem ist klar, was er an Volumen hat. Wenn es geht, wird auf W-Lan umgestiegen, und bei der massiven Drosselung ist es ja auch quasi nicht mehr nutzbar.

    Dennoch sehe ich nicht wirklich echte Flatrates auf uns zukommen. Während in Nachbarländern sowas schon gängig ist, bzw. Volumen von 2-3 stelligen Gigabytes die Norm darstellen, will man hier einfach nur Kasse machen. Ich bezweifle dass sich das bald ändern wird.

    Und damit ist dann auch klar, was die Telekom mit "Trends beobachten" meint. Sie schaut, was die anderen machen. Wenn da keiner zuckt, bewegt sich die Telekom auch keinen Meter.

  2. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.17 - 12:41

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > will man hier einfach nur Kasse machen. Ich
    > bezweifle dass sich das bald ändern wird.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Versteigerung_der_UMTS-Lizenzen_in_Deutschland#Andere_europ%C3%A4ische_L%C3%A4nder

    Nachfolgende Frequenzauktionen haben wohl weniger gekostet aber dennoch zeigt das einen der Gründe weshalb in Deutschland die Tarife teurer sind.

  3. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.17 - 12:42

    Was glaubst du denn, wie die Telekom den massiven Wettbewerb in anderen Ländern wie Österreich oder USA übersteht bzw. dort durch Dumpingangebote stetig wachsende Marktanteile erreicht? Genau, man lässt die dummen Kunden in Deutschland über die hießigen Wucherpreise dicke quersubventionieren.

  4. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: RipClaw 28.12.17 - 12:46

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Das Kind ausgerechnet NSA zu nenne... Gschmäckle...
    >
    > Dass sich derzeit kein Provider in die Karten schauen lassen will, ist
    > verständlich. Man will ja nicht der Konkurrenz vorab Infos geben. Und man
    > möchte sich auch nicht das Geschäft jetzt vermiesen. Wer bucht denn Ende
    > 2018 noch einen Tarif, von dem er weiss, dass er 2019/20 als Verlierer da
    > stehen wird, wenn bessere Tarife da sind, weil die Provider günstiger mit
    > 5G kalkulieren können.
    >
    > Dass die Leute heutzutage ihr Volumen nicht überreizen sehe ich nicht als
    > brauchbaren Anhaltspunkt, alles so zu belassen. Natürlich überreizen die
    > Leute es nicht. Jedem ist klar, was er an Volumen hat. Wenn es geht, wird
    > auf W-Lan umgestiegen, und bei der massiven Drosselung ist es ja auch quasi
    > nicht mehr nutzbar.

    Da stimme ich dir zu. Wenn man im Volumen eingeschränkt ist dann lässt man sich so manches einfallen um Traffic zu sparen. Ich war ja Zuhause bisher über LTE online. Um Traffic zu sparen habe ich größere Dateien oft über öffentliche WLANs oder im Büro runter geladen.

    Wenn aber das Volumen nicht mehr eingeschränkt ist dann ist das Verhalten ganz anders. Öffentliche WLANs werden dann seltener genutzt werden und sich der Traffic eher in die Mobilfunknetze verlagern.

    > Dennoch sehe ich nicht wirklich echte Flatrates auf uns zukommen. Während
    > in Nachbarländern sowas schon gängig ist, bzw. Volumen von 2-3 stelligen
    > Gigabytes die Norm darstellen, will man hier einfach nur Kasse machen. Ich
    > bezweifle dass sich das bald ändern wird.

    Das wird auf jeden Fall den ganzen 5G Fanboys auf die Füße fallen die schon angekündigt haben ihre DSL Zugänge zu kündigen und nur noch über 5G ins Internet zu gehen weil "ist ja alles drahtlos also spielt es keine Rolle ob WLAN oder 5G". Natürlich sind die immer sehr blauäugig von echten Flatrates ausgegangen.

    > Und damit ist dann auch klar, was die Telekom mit "Trends beobachten"
    > meint. Sie schaut, was die anderen machen. Wenn da keiner zuckt, bewegt
    > sich die Telekom auch keinen Meter.

    Bei einem Oligopol wie wir es in Deutschland haben ist das normal. Es braucht neue Marktteilnehmer um das ganze aufzubrechen aber das wird nicht so schnell passieren.

  5. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Sharra 28.12.17 - 12:48

    Dann versuch mal, als z.B. Startup, überhaupt an den Frequenzversteigerungen teilzunehmen. Du wirst ja nicht einmal genug Geld zusammenbekommen, damit du überhaupt zur Versteigerung zugelassen wirst.

  6. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.17 - 12:55

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei einem Oligopol wie wir es in Deutschland haben ist das normal. Es
    > braucht neue Marktteilnehmer um das ganze aufzubrechen aber das wird nicht
    > so schnell passieren.
    Nenn mir ein Land, welches kein Oligopol bei Handynetzbetreibern hat.

  7. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: RipClaw 28.12.17 - 12:55

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > will man hier einfach nur Kasse machen. Ich
    > > bezweifle dass sich das bald ändern wird.
    > de.wikipedia.org#Andere_europ%C3%A4ische_L%C3%A4nder
    >
    > Nachfolgende Frequenzauktionen haben wohl weniger gekostet aber dennoch
    > zeigt das einen der Gründe weshalb in Deutschland die Tarife teurer sind.

    Der alte Hut schon wieder. Die Lizenzen sind schon längst abgeschrieben und die Kosten bereits wieder eingespielt.

    Und wenn man sich mal die Kosten pro Einwohner ansieht dann lag Großbritanien nochmal etwas vor Deutschland. Trotzdem sind dort deutlich größere Datenvolumen verfügbar als bei uns.

    Zudem war das eine Auktion. Sie hätten auch alle einfach weniger bieten können aber sie haben sich durch die Aussicht auf fette Gewinne gegenseitig ständig überboten.

    In Frankreich hat die Regierung damals pro Lizenzpaket 4 Milliarden Euro gefordert. Sie hat am Schluss aber nur 500 Millionen Euro pro Lizenzpaket bekommen. Da haben sich die Provider entsprechend zurückgehalten.

  8. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.17 - 13:31

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:
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    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > will man hier einfach nur Kasse machen. Ich
    > > > bezweifle dass sich das bald ändern wird.
    > > de.wikipedia.org#Andere_europ%C3%A4ische_L%C3%A4nder
    > >
    > > Nachfolgende Frequenzauktionen haben wohl weniger gekostet aber dennoch
    > > zeigt das einen der Gründe weshalb in Deutschland die Tarife teurer
    > sind.
    >
    > Der alte Hut schon wieder. Die Lizenzen sind schon längst abgeschrieben und
    > die Kosten bereits wieder eingespielt.
    Es mussten aber in der Zwischenzeit erneut Lizenzen erworben werden.
    > Und wenn man sich mal die Kosten pro Einwohner ansieht dann lag
    > Großbritanien nochmal etwas vor Deutschland. Trotzdem sind dort deutlich
    > größere Datenvolumen verfügbar als bei uns.
    Also auf die Schnelle haben die ähnliche Tarife wie bei uns.
    > Zudem war das eine Auktion. Sie hätten auch alle einfach weniger bieten
    > können aber sie haben sich durch die Aussicht auf fette Gewinne gegenseitig
    > ständig überboten.
    Die wollten mehr Frequenzen als die anderen und haben mehr geboten aber das wollten die anderen nicht und haben nachgezogen. Klar, selber Schuld aber wie man mit höheren Lizenzkosten mehr Gewinne einfährt hätte ich gerne mal erklärt.

  9. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: spezi 28.12.17 - 13:40

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was glaubst du denn, wie die Telekom den massiven Wettbewerb in anderen
    > Ländern wie Österreich oder USA übersteht bzw. dort durch Dumpingangebote
    > stetig wachsende Marktanteile erreicht? Genau, man lässt die dummen Kunden
    > in Deutschland über die hießigen Wucherpreise dicke quersubventionieren.

    T-Mobile US gilt zwar in den USA als recht günstiger Anbieter. Allerdings zahlt der durchschnittliche US-Kunde deutlich mehr als der durchschnittliche Nutzer des Telekom-Netzes in Deutschland.

    In Deutschland lag der Umsatz pro Nutzer des Telekom-Netzes im Mobilfunk im 3. Quartal bei durchschnittlich 14 Euro/Monat (21 Euro Postpaid, 3 Euro Prepaid). In den USA liegen die Werte bei 37 Euro bzw. 33 Euro. T-Mobile US macht damit bei 60% mehr Kunden etwa 4 mal soviel Umsatz wie die Telekom mit Mobilfunk in Deutschland (8 Mrd Euro vs 2 Mrd Euro, jeweils 3. Quartal 2017).

    Quersubventionen sind seit einigen Jahren auch etwas schwierig, seitdem die Telekom nicht mehr alleiniger Eigentümer ist. Denn T-Mobile US ist ein börsennotiertes Unternehmen. Die Telekom hält davon etwa 66%.

    T-Mobile US geht es wirtschaftlich gut. Da gibt es derzeit eher Pläne, das T-Mobile US eigene Aktien zurück kauft, weil sie Geld übrig haben. Das hat für die Telekom den Vorteil, dass ihr Anteil an T-Mobile US wieder steigt - einfach, indem sie ihre Aktien halten, ohne selbst Geld investieren zu müssen.

  10. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: RipClaw 28.12.17 - 14:13

    DAUVersteher schrieb:
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    > RipClaw schrieb:
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    > > DAUVersteher schrieb:
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    > > > Sharra schrieb:
    > > >
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    > > > -----
    > > > > will man hier einfach nur Kasse machen. Ich
    > > > > bezweifle dass sich das bald ändern wird.
    > > > de.wikipedia.org#Andere_europ%C3%A4ische_L%C3%A4nder
    > > >
    > > > Nachfolgende Frequenzauktionen haben wohl weniger gekostet aber
    > dennoch
    > > > zeigt das einen der Gründe weshalb in Deutschland die Tarife teurer
    > > sind.
    > >
    > > Der alte Hut schon wieder. Die Lizenzen sind schon längst abgeschrieben
    > und
    > > die Kosten bereits wieder eingespielt.
    > Es mussten aber in der Zwischenzeit erneut Lizenzen erworben werden.

    Die waren aber um einiges günstiger. Und die Mobilfunkkonzerne machen auch nicht schlecht Gewinn in Deutschland. Da sind die Kosten schnell wieder reingespielt.

    > > Und wenn man sich mal die Kosten pro Einwohner ansieht dann lag
    > > Großbritanien nochmal etwas vor Deutschland. Trotzdem sind dort deutlich
    > > größere Datenvolumen verfügbar als bei uns.
    > Also auf die Schnelle haben die ähnliche Tarife wie bei uns.

    Nach der Studie hier kriegt man in Großbritanien für 30¤ 100 GB an Datenvolumen:

    [research.rewheel.fi]

    > > Zudem war das eine Auktion. Sie hätten auch alle einfach weniger bieten
    > > können aber sie haben sich durch die Aussicht auf fette Gewinne
    > gegenseitig
    > > ständig überboten.
    > Die wollten mehr Frequenzen als die anderen und haben mehr geboten aber das
    > wollten die anderen nicht und haben nachgezogen. Klar, selber Schuld aber
    > wie man mit höheren Lizenzkosten mehr Gewinne einfährt hätte ich gerne mal
    > erklärt.

    Tja soweit haben die nicht gedacht.

  11. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: RipClaw 28.12.17 - 14:17

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann versuch mal, als z.B. Startup, überhaupt an den
    > Frequenzversteigerungen teilzunehmen. Du wirst ja nicht einmal genug Geld
    > zusammenbekommen, damit du überhaupt zur Versteigerung zugelassen wirst.

    Ein Startup kann sich das sicher nicht leisten aber es gibt schon Interessenten. Ich denke da z.B. an den Drillisch Konzern.

    Als damals die UMTS Lizenzen teuer versteigert wurden war einer der Bieter Debitel. Die sind aber dann während der Versteigerung ausgestiegen da es ihnen zu teuer wurde.

    Dadurch das EPlus von O2 geschluckt wurde und die ihre Netze zusammenlegen hat Drillisch einen Fuß in die Tür bekommen:

    [www.heise.de]

  12. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Sharra 28.12.17 - 14:28

    Ja, weil O2 hier Konzessionen machen musste, da sonst die Übernahme nicht genehmigt worden wäre. Andernfalls hätten die niemals einen Block abgetreten. So waren sie eigentlich sogar froh, dass Drillich was übernommen hat.

    Wobei ich jetzt nicht sagen kann, dass mir Drillich sympatisch wäre...

  13. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: RipClaw 28.12.17 - 14:33

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, weil O2 hier Konzessionen machen musste, da sonst die Übernahme nicht
    > genehmigt worden wäre. Andernfalls hätten die niemals einen Block
    > abgetreten. So waren sie eigentlich sogar froh, dass Drillich was
    > übernommen hat.

    > Wobei ich jetzt nicht sagen kann, dass mir Drillich sympatisch wäre...

    Ist mir auch nicht gerade lieb aber wenn sie dafür sorgen das die Datenvolumen ansteigen habe ich nichts dagegen :)

  14. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.17 - 14:36

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann versuch mal, als z.B. Startup, überhaupt an den
    > > Frequenzversteigerungen teilzunehmen. Du wirst ja nicht einmal genug
    > Geld
    > > zusammenbekommen, damit du überhaupt zur Versteigerung zugelassen wirst.
    >
    > Ein Startup kann sich das sicher nicht leisten aber es gibt schon
    > Interessenten. Ich denke da z.B. an den Drillisch Konzern.
    Ein neuer Netzbetreiber braucht ja nicht nur Frequenzlizenzen sondern muss dann auch erstmal ein brauchbares Netz aufbauen. Zu einem Anbieter, der nur in Bayern aktiv ist geht ja niemand und ich glaube kaum, dass die Telekom ihr Netz nochmal für nationales Roaming wie damals für O2 öffnen wird.
    > Als damals die UMTS Lizenzen teuer versteigert wurden war einer der Bieter
    > Debitel. Die sind aber dann während der Versteigerung ausgestiegen da es
    > ihnen zu teuer wurde.
    >
    > Dadurch das EPlus von O2 geschluckt wurde und die ihre Netze zusammenlegen
    > hat Drillisch einen Fuß in die Tür bekommen:
    >
    > www.heise.de
    Aber Drillisch hat "nur" Netzkapazität bekommen. Ein eigenes Netz betreiben die damit halt nicht.

  15. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Sharra 28.12.17 - 14:38

    Das sollte aber kein Problem sein. Inzwischen gehört ein Großteil der Funkmasten sowieso nicht mehr den Providern, weil diese sie verkauft haben, und jetzt Kapazitäten anmieten. (was ich persönlich für dämlich halte).
    Auf diese Masten könnte sich also quasi jeder aufschalten lassen, sofern er die rechtliche Erlaubnis dafür hat.

  16. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.17 - 14:44

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > RipClaw schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > DAUVersteher schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Sharra schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    > > > > > will man hier einfach nur Kasse machen. Ich
    > > > > > bezweifle dass sich das bald ändern wird.
    > > > > de.wikipedia.org#Andere_europ%C3%A4ische_L%C3%A4nder
    > > > >
    > > > > Nachfolgende Frequenzauktionen haben wohl weniger gekostet aber
    > > dennoch
    > > > > zeigt das einen der Gründe weshalb in Deutschland die Tarife teurer
    > > > sind.
    > > >
    > > > Der alte Hut schon wieder. Die Lizenzen sind schon längst
    > abgeschrieben
    > > und
    > > > die Kosten bereits wieder eingespielt.
    > > Es mussten aber in der Zwischenzeit erneut Lizenzen erworben werden.
    >
    > Die waren aber um einiges günstiger. Und die Mobilfunkkonzerne machen auch
    > nicht schlecht Gewinn in Deutschland. Da sind die Kosten schnell wieder
    > reingespielt.
    Dennoch haben die Geld gekostet, leider hab ich auf die Schnelle keine genauen Zahlen gefunden und habe daher erstmal die UMTS-Zahlen genommen. Auch wenn die neuen Lizenzen billiger waren, wird das Verhältnis zumindest ähnlich sein.
    > > > Und wenn man sich mal die Kosten pro Einwohner ansieht dann lag
    > > > Großbritanien nochmal etwas vor Deutschland. Trotzdem sind dort
    > deutlich
    > > > größere Datenvolumen verfügbar als bei uns.
    > > Also auf die Schnelle haben die ähnliche Tarife wie bei uns.
    >
    > Nach der Studie hier kriegt man in Großbritanien für 30¤ 100 GB an
    > Datenvolumen:
    >
    > research.rewheel.fi
    Ich habe auf Vodafone.co.uk geguckt. (Daher wie geschrieben, "auf die Schnelle")
    Für einen genauen Vergleich müsste man neben den Kosten aber auch gucken, wo es diese Volumen gibt. Beispielsweise käme in Deutschland auch niemand auf die Idee die Preise der Telekom mit denen von O2 zu vergleichen. O2 ist zwar billiger aber selbst mit den Eplus-Masten ist die Verbindung grauenhaft. Ich hatte lange einen Schubladenvertrag von O2 und habe den mal auf verschiedenen Zugfahrten durch Deutschland aber primär in NRW mit meinem Telekom-Vertrag verglichen. Bei der Telekom gabs genau eine Stelle ohne Internet und die war zwischen Düsseldorf und Gruiten. Sonst konnte ich durchgängig Videos streamen.
    > > > Zudem war das eine Auktion. Sie hätten auch alle einfach weniger
    > bieten
    > > > können aber sie haben sich durch die Aussicht auf fette Gewinne
    > > gegenseitig
    > > > ständig überboten.
    > > Die wollten mehr Frequenzen als die anderen und haben mehr geboten aber
    > das
    > > wollten die anderen nicht und haben nachgezogen. Klar, selber Schuld
    > aber
    > > wie man mit höheren Lizenzkosten mehr Gewinne einfährt hätte ich gerne
    > mal
    > > erklärt.
    >
    > Tja soweit haben die nicht gedacht.
    Mit "weit denken" hat das nicht viel zu tun. Wenn Anbieter 1 gehofft hat, die Anbieter abzuschütteln und die aber immer nachgezogen haben, ist die Strtegie hatl nicht augegangen. Wenn aber die anderen Anbieter tatsächlich früher ausgestiegen wären, hätte der eine Anbieter Vorteile gehabt (und dann wohl tatsächlich mehr Gewinn gemacht).

  17. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.12.17 - 14:49

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sollte aber kein Problem sein. Inzwischen gehört ein Großteil der
    > Funkmasten sowieso nicht mehr den Providern, weil diese sie verkauft haben,
    > und jetzt Kapazitäten anmieten. (was ich persönlich für dämlich halte).
    > Auf diese Masten könnte sich also quasi jeder aufschalten lassen, sofern er
    > die rechtliche Erlaubnis dafür hat.
    Nein, es wurden tatsächlich nur die Stahlmasten verkauft. Die Technik wie die Antennen und die Anbindung ans Anbieternetz wurden nicht verkauft und sind weiterhin in der Hand der Anbieter. Ein neuer Anbieter müsste also nur nicht die Stahlmasten aufbauen. Die Technik müssten sie immernoch selber anbringen.

  18. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: spezi 28.12.17 - 15:16

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dennoch haben die Geld gekostet, leider hab ich auf die Schnelle keine
    > genauen Zahlen gefunden und habe daher erstmal die UMTS-Zahlen genommen.
    > Auch wenn die neuen Lizenzen billiger waren, wird das Verhältnis zumindest
    > ähnlich sein.

    Verhältnis zu was? Zu den anderen Ländern? Das schwankt von Auktion zu Auktion.

    Verglichen wird da in der Regel der Preis pro MHz und Einwohner. Und das dann auch getrennt nach verschiedenen Frequenzbändern, denn die unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften beeinflussen ja auch den Preis.

    In diesem Dokument gibt's z.B. ein paar Vergleiche der Auktionspreise in verschiednen Ländern für verschiedene Frequenzbänder:
    https://www.ofcom.org.uk/__data/assets/pdf_file/0016/51208/spectrum-value.pdf

    Auf Seite 25 des Dokuments gibt es einen Vergleich der 800 MHz-Band-Auktionen. Da war Deutschland im Vergleich der betrachteten Länder am teuersten. Auf Seite 38 gibt's eine Grafik diverser 1800 MHz-Auktionen. Da ist Deutschland relative weit rechts, relativ weit unten (=relativ günstig). Auf Seite 42 dann ein Vergleich der 2600 MHz-Auktionen. Auch hier war Deutschland eher eins der günstigeren Länder.

    Das Verhältnis zu anderen Ländern ist also eher ziemlich variabel. Ich hatte mal eine Grafik gesehen, wo auch die Versteigerungen der UMTS-Bänder verglichen wurde. Die habe ich gerade leider nicht gefunden, aber da waren UK und DE schon sehr extreme Ausreißer (vergleichbar vielleicht zu den USA links oben bei den 1800MHz-Auktionen auf Seite 38).

  19. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: Pedrass Foch 28.12.17 - 15:24

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man sich mal die Kosten pro Einwohner ansieht dann lag
    > Großbritanien nochmal etwas vor Deutschland. Trotzdem sind dort deutlich
    > größere Datenvolumen verfügbar als bei uns.

    Ich kenne mich mit den britischen Datentarifen im Mobilfunk nicht aus, offenbar im Gegensatz zu Dir.
    Wie hoch ist denn dort der durchschnittliche monatliche Verbrauch und was der übliche Datentarif? Was kostet dort eine übliche Flatrate ohne Volumenbegrenzung?

  20. Re: Ein paar Gedanken dazu...

    Autor: RipClaw 28.12.17 - 16:23

    Pedrass Foch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wenn man sich mal die Kosten pro Einwohner ansieht dann lag
    > > Großbritanien nochmal etwas vor Deutschland. Trotzdem sind dort deutlich
    > > größere Datenvolumen verfügbar als bei uns.
    >
    > Ich kenne mich mit den britischen Datentarifen im Mobilfunk nicht aus,
    > offenbar im Gegensatz zu Dir.
    > Wie hoch ist denn dort der durchschnittliche monatliche Verbrauch und was
    > der übliche Datentarif? Was kostet dort eine übliche Flatrate ohne
    > Volumenbegrenzung?

    Ich bezog mich hier auf die Studie:

    [research.rewheel.fi]

    Hier wurde verglichen wie viel LTE Datenvolumen man für 30¤ in den jeweiligen Ländern bekommt. Großbritannien ist dort mit 100 GB gelistet während Deutschland mit 15 GB gelistet ist.

    2016 hat der Spiegel eine ähnliche Übersicht veröffentlicht. Dabei wurde Großbritanien mit 30 GB gelistet während in Deutschland das maximale Datenvolumen für diesen Preis bei 6 GB lag.

    [www.spiegel.de]

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