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Na vielen Dank auch!

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  1. Na vielen Dank auch!

    Autor: Gryphon 15.06.19 - 20:37

    Da hat man die Mobilfunkanbieter über Jahre mal schön machen lassen, und die haben -oh Wunder- nur dort anständig ausgebaut, wo man auch ordentlich Geld verdienen konnte. Die weniger rentablen oder gar unrentablen Gebiete sind jetzt halt nicht (ausreichend) versorgt.
    Dies hätte die Politik regulieren müssen, es wurde aber entweder verpennt oder niemand hatte den Mut, sowas durchzusetzen.
    Und die Lösung soll jetzt sein, dass der Staat selber Masten baut?
    Also die Allgemeinheit den Ausbau der unrentablen Gebiete zahlen soll, während die Privatwirtschaft weiterhin fröhlich an den Top-standorten Geld verdient??
    Das ist alles Mögliche, aber sicher nicht um Sinne der Allgemeinheit!!

  2. Re: Na vielen Dank auch!

    Autor: SanderK 16.06.19 - 08:45

    Die Politik, müsste dann aber auch die Rechte der Bürger einschränken. Den Umweltschutz, Naturschutzgebiete, runter fahren.
    Dann gebe es wohl ein paar Weiße Flecke weniger ;-)
    Aber will man das?

  3. Re: Na vielen Dank auch!

    Autor: misfit 16.06.19 - 11:04

    Korrekt, so sieht es aus. Quasi wieder dieser GroKo-Wischiwaschi. Die einen wollen keine Vorgaben für die Lizenzen machen und die anderen wollen die Vollversorgung in der Fläche. Am Ende kommt das dabei heraus. Ein wirtschaftliches Geschenk an die Mobilfunkbetreiber.
    Lieber richtig machen oder man lässt es bleiben. So bleibt nur wieder ein Haufen Bürokratie drüber und die Mobilfunkbetreiber können sich sogar noch etwas mehr zurück lehnen, da ja in jedem Fall der Staat die schlechten Gebiete versorgen wird. So werden Gewinne privatisiert, ja quasi sogar garantiert, und Verluste verallgemeinert. Das ist keine soziale Marktwirtschaft mehr.

  4. Re: Na vielen Dank auch!

    Autor: Faksimile 16.06.19 - 19:46

    Das ist doch gerade der Trend auf der Welt. "Alle denken an sich. Nur ich ich denke an mich"
    Der "grosse Mann im Westen mit dem Hamster" propagiert es doch. Und daraus ergibt sich: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

  5. Re: Na vielen Dank auch!

    Autor: Funky303 16.06.19 - 20:50

    Die Anbieter zählen für die Nutzung, keine Angst. Und wie oben im Artikel steht, werden die meisten Masten auf Gebäuden stehen, die Bund und Ländern gehören, auf die bis dato eh keine Masten gebaut werden konnten. Daher ist die Idee an der staatlichen, aber gewinnorientierten Firma gut, bei 6G kann dann auf eine flächendeckende Ausbreitung bestanden werden bei der Ausschreibung.

    Und wer meint, Deutschland sei schlecht versorgt, muss nur mal in andere Länder fahren. Auch dort ist die Versorgung bei weitem nicht flächendeckend oder gar lückenlos. Und wer über die Preise in De klagt, sollte immer dort die Löhne vergleichen. Ich fahre regelmäßig durch Süd und Osteuropa, da ist es mit dem Netz wie in Dt. Häufig gutes Netz, aber wehe man ist von den größeren Ortschaften entfernt oder gar im Bergigen. Dann ist es sogar noch schlechter als in Dt. Und zum Vergleich: bei 2500 eur Nettolohn sind 25 eur für einen Mobilfunk 1%. Bei Realloöhnen von 600 Eur ist ein 12 Eur Vertrag dann de facto doppelt so teuer.

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