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Was für eine beschissene Ausrede

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  1. Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: Eheran 16.09.18 - 13:00

    Was besser hat man nicht, oder wie?
    Als ob DAS der Grund für die Funklöcher wäre. Die sind einfach unwirtschaftlich, ganz einfache sache. Die "Strahlungsgegner" gibt es heute wie damals.
    >Auch mit 5G sei eine Flächendeckung nur unter bestimmten Bedingungen erreichbar.
    Joa... wenn man halt überall ausbaut. Von alleine passiert das nicht, also natürlich nur unter "bestmmten Bedingungen".

    >Mit den richtigen Frequenzen könnte 5G für eine komplette Flächenabdeckung funktionieren.
    Das wäre mit 4G ebenso möglich (gewesen).

  2. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: Oh je 16.09.18 - 13:07

    >Das wäre mit 4G ebenso möglich (gewesen).
    Mit Kabel ginge das sicher auch.
    ist halt nur eine Frage des Aufwandes.

    Wenn man Chancen auf Frequenzen unter 700 Mhz hat dann werden die Maschen des Netzes wesentlich weiter und der Aufwand sinkt dramatisch.

  3. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: SanderK 16.09.18 - 13:10

    Also ich kann mich noch recht gut erinnern, wo Plakate aufgehängt wurden um gegen Mobilfunkantennen Sturm gelaufen wurde, dass sie nicht aufgestellt wird.
    Das beißt sich mit Abdeckung ;-)

  4. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: Vögelchen 16.09.18 - 13:16

    Auch ich kann einige städtische Funklöcher benennen, die exakt aus dem Grund bestehen, dass die Bürger die ach so bösen Mobilfunkzellen verhindert haben. Und sie waren noch Jahre lang stolz darauf!

    Und heute jammern teilweise exakt die selben Leute, dass ihr Smartphone nicht in der häuslichen Umgebung funktioniert!

    Und auch die hiesige Funkzelle hoch oben und fernab jedes Fensters auf einem Hochhaus wurde Jahre lang bekämpft!

    Ich kann mich noch an große, rote Flugblätter dieser Vollpfosten in allen Briefkästen des Viertels erinnern mit Angaben, wie viel Millionen Nanovolt das Ding doch abstrahlen würde!

    Leute, wenn ihr dumm seid und Antennen verhindert, schreibt euch das Gefälligst selbst zu und schiebt die Schuld nicht immer auf andere!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.18 13:22 durch Vögelchen.

  5. na, dann mal her damit!

    Autor: jake 16.09.18 - 13:25

    2-3 konkrete beispiele würden für den anfang reichen. glaube nicht, dass da viel kommt. wenn heute die installation an einem ort nicht möglich ist, baut man eben 50m weiter was.

  6. wenn nichts mehr hilft...

    Autor: jake 16.09.18 - 13:30

    ...wird in deutschland eben der kunde verantwortlich gemacht. das zeigt ganz gut, wie es mit kundenorientierung und service hierzulande bestellt ist. die anbieter (vor allem im telekom-bereich) haben eben begriffen, dass die kunden weder abwandern (zu kompliziert, keine echte alternative) noch die politik hier mal eingreifen wird.

    wenn es dann nicht vermutlich noch viel schlimmer käme (vgl. andere staatliche grossprojekte), müsste man eigentlich fordern, dass die netze wieder in öffentliche hand gehen sollten, welche dann bundesweit eine tolle infrastruktur bereitstellen würden, welche von den privaten unternehmen gegen gebühr benutzt werden dürfte.

    edit: typo



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.18 13:34 durch jake.

  7. Re: na, dann mal her damit!

    Autor: SanderK 16.09.18 - 13:31

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2-3 konkrete beispiele würden für den anfang reichen. glaube nicht, dass da
    > viel kommt. wenn heute die installation an einem ort nicht möglich ist,
    > baut man eben 50m weiter was.
    Dann hast du noch nicht mit Leuten gesprochen, die Sensible auf Strahlung reagieren, da helfen 50 Meter nix.
    Aber ja, man kann diese Leute ausklammern und den Konzernen die Schuld geben.

  8. Eben - beschissene Ausrede

    Autor: senf.dazu 16.09.18 - 13:43

    Wenn die Leute heute lieber Abdeckung haben wollen dann sollte sich der Mobilfunkanbieter sich doch eigentlich freuen und schnell ausbauen - was er halt damals nicht konnte aber wollte ?

  9. Re: wenn nichts mehr hilft...

    Autor: SanderK 16.09.18 - 13:51

    jake schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...wird in deutschland eben der kunde verantwortlich gemacht. das zeigt
    > ganz gut, wie es mit kundenorientierung und service hierzulande bestellt
    > ist. die anbieter (vor allem im telekom-bereich) haben eben begriffen, dass
    > die kunden weder abwandern (zu kompliziert, keine echte alternative) noch
    > die politik hier mal eingreifen wird.
    >
    > wenn es dann nicht vermutlich noch viel schlimmer käme (vgl. andere
    > staatliche grossprojekte), müsste man eigentlich fordern, dass die netze
    > wieder in öffentliche hand gehen sollten, welche dann bundesweit eine tolle
    > infrastruktur bereitstellen würden, welche von den privaten unternehmen
    > gegen gebühr benutzt werden dürfte.
    >
    > edit: typo
    Schon mal daran gedacht, das in einen Gebiet, die die dagegen sind ggf nicht mal Kunden sind?
    Es ist doch wie in vielen Infrastruktur Fragen. Wollen es alle?
    Damals und denke gibt es heute auch noch, nicht ;-)
    Man darf einfach die Leute nicht zu oft Fragen. Einfach machen. Geht halt hier nicht, gut oder schlecht, muss jeder Selber entschieden.

  10. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: wonoscho 16.09.18 - 14:26

    Oh je schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man Chancen auf Frequenzen unter 700 Mhz hat dann werden die Maschen
    > des Netzes wesentlich weiter und der Aufwand sinkt dramatisch.

    Stimmt, aber die Kapazitäten weden dadurch nicht größer.
    Wenn die Maschen größer sind, dann befinden sich in diesen Maschen (wahrscheinlich) auch mehr Mobilfunk-Nutzer. Und diese vielen Nutzer müssen sich dann eben diesen _einen _Funkmast teilen.

    Man nutzt ja gerade deshalb gerne hohe Frequenzen, _damit_ die Maschen klein sind, und _damit_ sich möglichst wenige Nutzer in einer Masche befinden, damit sich die Mobilfunk-Nutzer nicht gegenseitig stören, bzw. die die Frequenzen nicht gegenseitig blockieren.

  11. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: SanderK 16.09.18 - 14:31

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh je schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man Chancen auf Frequenzen unter 700 Mhz hat dann werden die
    > Maschen
    > > des Netzes wesentlich weiter und der Aufwand sinkt dramatisch.
    >
    > Stimmt, aber die Kapazitäten weden dadurch nicht größer.
    > Wenn die Maschen größer sind, dann befinden sich in diesen Maschen
    > (wahrscheinlich) auch mehr Mobilfunk-Nutzer. Und diese vielen Nutzer müssen
    > sich dann eben diesen _einen _Funkmast teilen.
    >
    > Man nutzt ja gerade deshalb gerne hohe Frequenzen, _damit_ die Maschen
    > klein sind, und _damit_ sich möglichst wenige Nutzer in einer Masche
    > befinden, damit sich die Mobilfunk-Nutzer nicht gegenseitig stören, bzw.
    > die die Frequenzen nicht gegenseitig blockieren.

    Nicht zu vergessen, die nutzbare Bandbreite wird auch kleiner.

  12. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: wonoscho 16.09.18 - 14:34

    Selbst in dem „Neubau-Stadtteil“ in dem ich wohne gibt es einen „Arbeitskreis Mobilfunk im BürgerInnen-Verein“ der sich aktiv gegen Mobilfunk-Standorte einsetzt. Aber die meisten dieser „Mobilfunk-Gegner“ nutzen selbstverständlich trotzdem Mobiltelefone. ...

  13. Re: na, dann mal her damit!

    Autor: wonoscho 16.09.18 - 14:44

    Ich bin „sensibel“ gegen Verkehrslärm.
    Interresiert allerdings niemand.
    Auf der Straße vor meinem Haus fahren trotzdem <Autos.

    Sensibel gege „Mobilfunk-Strahlen“ ...
    So ein Blödsinn!

  14. Re: Eben - beschissene Ausrede

    Autor: wonoscho 16.09.18 - 14:52

    Wir leben im Kapitalismus, schon vergessen?
    Konzerne investieren nur dann in das Netz, wenn sie sich dadurch zusätzlichen Gewinn versprechen (Gewinnmaximierung).

    Aktionäre interessieren sich nicht für die Höhe der Netzabdeckung, sondern nur für die Höhe des Konzern-Gewinns - Steigerung des Shareholder Value.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.18 14:54 durch wonoscho.

  15. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: Silberfan 16.09.18 - 14:55

    Oh je schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man Chancen auf Frequenzen unter 700 Mhz hat dann werden die Maschen
    > des Netzes wesentlich weiter und der Aufwand sinkt dramatisch.


    Ich kann auch darüber nur den Kopf schütteln. In den 1980er bis 1990er Jahren war Verstärkt CB-Funk in Betreib und dort gab es schon sowas wie ein vorläufer (alternative ) zum Internet. Das nannte sich Packet Radio. Da haben wir auch auf dem 10-12 Meter Band unsere Daten Meilenweit verschickt und wir hatten nur einen Standort als Sender und Empfang. Verbindungen von z.B. Frankfurt am Main bis runter zum Bodensee und sogar bis nach Rom war möglich gewesen über die entsprechenden Nodes. Und wir haben auch jeden damals erreichen können den wir wollten. Und sogar große Datenpakete haben wird verschickt ,ganze Filme die wir (ohne Rücksicht auf Copyright)
    versendet haben. Und nicht selten sogar unverschlüsselt.
    auf der einen Seite wolen die Betreiber im GHZ Bereich ihre Frequenzen haben nun jammern sie rum auf den Frequenzen unterhalb von GHZ. Einfach unverständlich wie sich solche Leute sträuben anstelle Möglichkeitn zu nutzen die die Probleme lösen.

  16. Re: na, dann mal her damit!

    Autor: SanderK 16.09.18 - 14:56

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin „sensibel“ gegen Verkehrslärm.
    > Interresiert allerdings niemand.
    > Auf der Straße vor meinem Haus fahren trotzdem <Autos.
    >
    > Sensibel gege „Mobilfunk-Strahlen“ ...
    > So ein Blödsinn!

    Also hier vor Ort, haben wir auch so eine Durchgangsstraße. Nun gibt es eine Gruppe, die eine Umgehung will und wiederum eine Gruppe, die Gegen die Umgehung ist. Sie wurde bislang nicht gebaut, seit Dekaden :-)

  17. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: SanderK 16.09.18 - 15:01

    CB 11 Meter Band. Darüber darunter Amateurfunk und ja da gab und gibt es ein Weltumspannendes Netz. Über Bandbreite, reden wir hier mal nicht, für Text und kleine Datei finde ich es noch gut.
    Was für Filme? Normal sind ja Raten noch unterhalb von ISDN.
    Davon ab, konnte ich auch mit Spanien sprechen, auf dem 2m Band, mit mehr Aufwand ist ja auch Amerika drinnen, mit einen Reflektor Objekt ;-)

  18. Re: wenn nichts mehr hilft...

    Autor: wonoscho 16.09.18 - 15:02

    Hallo ?
    Der ganze Telekom-Bereich in Deutschland wurde privatisiert.

    Der Staat soll dem Wohl seiner Bürger dienem,
    aber Konzerne dienen nur ihren Aktionären
    Die investieren nur dort, wo sie sich zusätzlichen Gewinn versprechen,
    Die schließen nur dann ein unrentables Funkloch, wenn sie dafür von irgendwem zusätzlich Kohle bekommen.

  19. Re: na, dann mal her damit!

    Autor: jake 16.09.18 - 15:49

    darum ging es ja auch gar nicht. sobald es ansonsten um "strahlung" geht, reagieren die leute heutzutage ja ohnehin reflexhaft "sensibel", ist ja mittlerweile alles teufelszeug. ich konnte auch lange kaum glauben, dass es ernsthaft leute gibt, die an chemtrails glauben.

    die ironie daran ist ja, dass es mittlerweile mehr siechtum durch gefühlte befindlichkeiten zu geben scheint, als durch reale. aber das ist wie gesagt alles ein ganz anderes thema.

  20. Re: Was für eine beschissene Ausrede

    Autor: PerilOS 16.09.18 - 16:19

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was besser hat man nicht, oder wie?
    > Als ob DAS der Grund für die Funklöcher wäre. Die sind einfach
    > unwirtschaftlich, ganz einfache sache. Die "Strahlungsgegner" gibt es heute
    > wie damals.
    > >Auch mit 5G sei eine Flächendeckung nur unter bestimmten Bedingungen
    > erreichbar.
    > Joa... wenn man halt überall ausbaut. Von alleine passiert das nicht, also
    > natürlich nur unter "bestmmten Bedingungen".
    >
    > >Mit den richtigen Frequenzen könnte 5G für eine komplette Flächenabdeckung
    > funktionieren.
    > Das wäre mit 4G ebenso möglich (gewesen).

    Ich kann mich aus meiner Jugend noch gut erinnern, wo in Ost Berlin mein ganzer Straßenzug Sturm gelaufen ist gegen 1 Antenne. Das sind nicht nur ein paar Spinner. Das war damals Konsens.

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