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Praktischer Nutzen?
Autor: Me.MyBase 03.03.15 - 13:57
Ich glaube nicht, dass sich das Konzept genau so durchsetzt. Sicher ist es nett, alles bei Bedarf tauschen und verbessern zu können, in derRegel wird man sich aber einmal die Module zusammenstecken die man im Alltag braucht und diese dann immer so lassen.
Die einzigen Module, die ständig getauscht werden würden wären zum einen die Kamera, vor allem um diverse Objektive damit zu verwenden und sporadisch der interne Speicher bzw. der RAM, wenn größere Speicher verfügbar sind. Ersteres wird ja quasi heute schon durch SD-Karten ermöglicht.
Viel nützlicher wäre der modulare Ansatz beim Hersteller: Hier könnte man sich dann sein Wunschgerät online konfigurieren und bekäme dann das Wunsch-Smartphone in einem hübschen Gehäuse geliefert, welches sich sicher auch noch beliebig auswählen ließe.
Der Ansatz ist als Konzept sicher interessant und es wird auch immer ein paar Bastelkönige geben, die genau das so wollen, aber die breite Masse wird es entweder nicht nutzen oder einmal konfiguriert betreiben. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: TrollNo1 03.03.15 - 14:08
Naja, beim Durchlesen des Artikels kam mir die Idee, dass man ja z.B. im Freien, etwa im Biergarten, das Display durch ein genausogroßes Solarmodul ersetzen kann und damit das Gerät laden. Alternativ im Urlaub viele Akkumodule rein und nur wenn ich was fotografieren will, einen kleinen Akku gegen eine Kamera tauschen. Natürlich nur, wenn die Module sehr schnell wechselbar sind.
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Avarion 03.03.15 - 14:11
Och, ich sehe da durchaus Potential. Im täglichen Gebrauch habe ich eine Konfiguration und wenn ich im Urlaub wegfahre bau ich um auf schlechteres Display, mehr Akkuleistung und zb. ohne NFC.
Das einzige Problem das ich dabei sehe ist das durch die Summe der Module ich hinterher ein Handy habe das so teuer ist wie zwei normale.
Aber da man nicht wie bei einer Legoplatte frei belegen kann sondern an die Formen gebunden ist lässt mein Interesse eh stark nach. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dwalinn 03.03.15 - 14:22
Du brauchst aber immer noch ein Modul für den Soc 2*2, dann noch 1 Modul für LTE 1*1 1 Modul für WLAN 1*1, 1 Modul für den RAM 1*2 und vll sogar noch ein paar andere Module GPS, Bewegungsmelder usw.
Was dann noch an Platz übrig bleibt ist nicht mehr viel und angeblich gehen ja 30% des Akkus nur dafür drauf das deine Module nicht runter fallen. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dino13 03.03.15 - 14:26
Mit dem Solarmodul lädst du dann ganz genau die Energie auf die das Smartphone an extra Energie benötigt gegenüber "normalen" Smartphones, natürlich dabei nicht inbegriffen die Nachteile der ganzen Prozedur..
Die Teile werden immer ein mehr an Energie und mehr Platz benötigen als herkömmliche Smartphones. Es bleibt abzuwarten wer sich dann tatsächlich für so etwas entscheidet. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: violator 03.03.15 - 14:31
Avarion schrieb:
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> Aber da man nicht wie bei einer Legoplatte frei belegen kann sondern an die
> Formen gebunden ist lässt mein Interesse eh stark nach.
Irgendwie muss ja die Logik dahinter funktionieren, komplette Freiheit kann man da also kaum haben. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: janoP 03.03.15 - 14:36
Die Freiheit hat ja schon bei der Software ihre Grenzen: Ohne Android wird da nichts laufen, und umso mehr Wechselmodule es gibt, desto schwieriger wird der Einsatz anderer OS bzw. das Entwickeln freier Treiber. Und das ist vermutlich Googles Plan, Android zu so einer Art Windows für Smartphones zu machen, wo man schon allein aus Kompatiblitätsgründen nicht wechseln kann und keine Alternative hat.
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dino13 03.03.15 - 14:37
Dein Kommentar: In 10sek von juhu zu boo.
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dino13 03.03.15 - 14:39
Also die Zeiten in denen man auf normalen Rechnern nur Windows installieren konnte sind aber schon verdammt lange her.
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dwalinn 03.03.15 - 14:39
Es wäre aber schon praktisch einen ungenutzten 2*2 einschub für 4 1*1 Module zu benützen.... damit hätten man wenigstens wider eine gewisse freiheit.
Oder man muss sich 1*2 Module kaufen die die gleiche Möglichkeiten bieten wie zwei 1*1 Module... wodurch man aber dann wieder darauf verzichtet nur das zu wechseln was man braucht.... man kann nur hoffen das der Wiederverkaufswert der Module halbwegs gut geregelt ist. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: ThaKilla 03.03.15 - 14:45
Oder es gibt ein 2*2 Adaptermodul auf welchem vier 1*1 Module Platz haben. Das ganze wäre dann natürlich etwas höher.
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dino13 03.03.15 - 14:49
Und für die Module gibt es auch noch Adapter mit denen man dann beliebig hochstapeln kann, oder eben eine andere gewünschte Richtung. So baut man sich dann ratz fatz entweder den Turm von Babylon oder ein Tablet beliebiger Größe aus einem Smartphone.
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: most 03.03.15 - 14:51
Avarion schrieb:
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> Och, ich sehe da durchaus Potential. Im täglichen Gebrauch habe ich eine
> Konfiguration und wenn ich im Urlaub wegfahre bau ich um auf schlechteres
> Display, mehr Akkuleistung und zb. ohne NFC.
Was ist da der echte Vorteil? Weniger Stromverbrauch und mehr Akkuleistung?
Wenn ich in den Urlaub fahre, dann nehme ich einen zweiten oder dritten Akku mit. Kostet pro Stück 9,95¤ und ist in sekundenschnelle gewechselt.
Ich finde die Idee zwar grundsätzlich gut, aber echte Vorteile erschließen sich mir nicht wirklich. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dwalinn 03.03.15 - 14:52
ich finde den Schlankheitswahn von aktuellen Smartphones wirklich verwerflich und erzieherisch nicht wertvoll... aber man will es ja nicht übertreiben, nachher sind die Smartphones wieder 2cm dicke Taschenausbeuler. Zudem würde das sicher wieder mehr Energie verbrachen um die Module+Adapter an Ort und stelle zu halten. Ich kann nur hoffen das jemand mit Ahnung ein paar testgeräte bekommt^^ ansonsten ist ja schon der Nachfolger im Gespräch. ;D
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: ThaKilla 03.03.15 - 14:58
Es kommt immer darauf an was man mit seinem Gerät macht. Ggf. wird es Module für den professionellen Einsatz geben (gibt ja auch genug für das iPhone/iPad) welche von so einer Adapterlösung profitieren. Da ist es dann egal wie das Smartphone aussieht hauptsache es kann alles erforderliche.
Das ist ja das schöne am modularem Konzept. Theoretisch gibt es kaum grenzen.
Ja man kann es sich auch schön reden... aber gerade weil hier der phantasie kaum grenzen gesetzt sind ist das ganze doch so spannend. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Surry 03.03.15 - 14:58
Ich möchte euch nicht die Euphorie nehmen.
Aber hier wird geschwärmt wieviele Module man einfach dranpappen könnte...
Dabei wird vernachlässigt wie limitiert das Teil dennoch ist.
Viele Module werden sicher zusammengefasst: RAM+Speicher+SoC, Wifi+NFC+GPS+BT, Akku, Kamera
Ich gehe davon aus hier sind schon alle 4 großen Modulplätze belegt, bezweifle dass es möglich ist "nur" den RAM zu tauschen, oder dass es sich lohnt ein Modul ohne NFC und BT zu kaufen wenn es meist sowieso schon integriert ist.
Hier werden Bausteine angeboten: Man kann hier nicht mehr so platzsparend produzieren wie man es heute im normalen Handy hat. Durch das "docking" wird alles größer.
Somit bezweifle ich, dass es viele sinnvolle Erweiterungsmöglichkeiten geben wird, die Anzahl möglicher Module ist im Moment sehr gering.
Entweder man kann mehr Module auf einen Rohling setzen, wobei die Module immernoch kleioner werden müssen;
oder es wird aufgrund zu hoher Erwartungen floppen. -
Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dwalinn 03.03.15 - 14:59
Die eine Methode kostet 10¤ bei ebay, die andere vll je nach anzahl der Module 200-600¤ + ständige Bindung an Google..... 3 mal kannste raten warum Google das so toll findet.
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: Dwalinn 03.03.15 - 15:02
Was hindert Hersteller daran das schon jetzt zu machen? Fast alle aktuellen Smartphones haben MicroUSB mal mehr mal weniger gut zu erreichen. Und ein S1-6 wird sicherlich mehr Käufer haben als ein "Ara" zumindest glaube ich das bei dem was ich bisher darüber gelesen habe.
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: ThaKilla 03.03.15 - 15:05
Ja jedes Smartphone hat USB, aber wieviele haben eine USB-Host Funktion? (Ich weiß es selbst nicht...).
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Re: Praktischer Nutzen?
Autor: most 03.03.15 - 15:08
Dwalinn schrieb:
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> Die eine Methode kostet 10¤ bei ebay, die andere vll je nach anzahl der
> Module 200-600¤ + ständige Bindung an Google..... 3 mal kannste raten warum
> Google das so toll findet.
Warum google das toll findet, wenn sich Käufer finden ist klar.
Aber wo ist der Mehrwert für den Nutzer, vom Spiel- und Basteltrieb mal abgesehen?
Module, die den Funktionsumfang erweitern gibt es ja heute schon, wenn man in Richtung Wearables blickt. Ich denke eine Anbindung von externen Sensoren über bluetooth wäre deutlich praktischer als ein modulares Gerät.



