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Moto G4

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  1. Moto G4

    Autor: Anonymer Nutzer 02.09.17 - 10:11

    Das Moto G4 ist für 109 Euro (Ich habe es Anfang 2017 für 135 Euro bei Saturn gekauft) neu zu haben und kostet damit nahezu nur ein Viertel des X4!

    DAS halte ich für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Unterschiede in der Praxis? Marginal, würde ich sagen...

    Das G4 ist ausreichend schnell (konnte mich zumindest auch bei Google Earth bislang nicht beschweren), hat ein gutes FullHD Display (was eigentlich bei der Bildschirmdiagonale eh übertrieben ist) und bei der Kamera dürfte es in der Praxis keine allzu großen Unterschiede geben.

    Ok, die Kamera des G4 ist jetzt nicht gerade der Oberknaller, aber was will das schon heißen zu Zeiten in denen JEDES Smartphone bei der Kamera einem fast 6 Jahre alten Nokia 808 unterlegen ist?

    Was bleibt sind das edlere, dafür aber umso empfindlichere Gehäuse aus Metall und Glas, Dual Kamera Spielereien mit in Software simuliertem Fake-Bokeh und eine Wasserdichtigkeit, die sich zwar ausnahmsweise mal in der Realität zu bestätigen scheint, kaum jemand aber tatsächlich braucht.

    Am Ende des Tages wirkt ein Moto G4 (oder G5) zwar nicht so edel, tut es aber hardwaretechnisch genauso und "dank" Plastikgehäuse fühlt es sich haptische besser an und ist unempfindlicher gegen Stöße und Stürze. Hat das X4 eigentlich einen wechselbaren Akku und Dual Sim + Speicherkarten Slot?

    Das Moto G4 ist natürlich nur ein Beispiel aus selbem Hause, aber für knapp über 100 Euro gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Smartphones, die sich von sogenannten "Mittelklasse" oder "Top"-Smartphones nur noch marginal unterscheiden. Wer es edler mag, wird beispielsweise bei BQ fündig. Für die wenigsten dürfte ein noch schnellerer Prozessor (bei dann schlechterer Akkulaufzeit) tatsächlich so entscheidend sein.

    400 Euro sind m.E. verdammt viel Geld, wenn man dafür nur Durchschnittskost erhält und wenn man gleichzeitig ähnliches auch bereits für nen Hunderter bekommt. Zu Zeiten von Nokia war ich bereit bis zu 500 Euro für ein Smartphone auszugeben, bekam dafür meiner Meinung nach im Vergleich zu heute und im Vergleich zu den Einstiegsmodellen einen viel höheren Gegenwert.

    Wenn die Smartphone-Branche nur noch durch den jeweils neuesten SoC, edel anmutende Gehäuse oder Software-Spielereien zu überzeugen weiß, dann werden die Umsätze vermutlich schon bald einbrechen. Es ist ja jetzt schon so, dass in der Auslage bei Mediamarkt ein Modell dem anderen wie ein Ei dem anderen gleicht.

    Und wofür werden eigentlich überhaupt noch Kameratests bei Smartphones gemacht, wenn doch stillschweigend eh jeder weiß, dass mittlerweile weder besonders schlechte (glücklicherweise) noch besonders gute Kameras zu haben sind? Wenn wir ehrlich sind, sind die Unterschiede marginal und für wirklich bessere Fotos benötigt es mindestens 5 mal so große Sensoren (dann wären wir bei einem Nokia 808!) oder eine neue Sensor-Technologie, beispielsweise auf Graphen-Basis oder eben eine "Flatcam" ohne klassisches Linsensystem, die bei einem großen Sensor kaum Bautiefe benötigt.

    Den jetzigen, äußerst fragwürdigen Trends nach zu urteilen, bekommen wir demnächst noch Smartphones mit 8k-Display (ca. 33 Megapixel), ohne überhaupt die Kameras zu haben, die diese Auflösung auch aufnehmen können. Selbst gute Vollformat-Kameras kommen bestenfalls bei Fotos auf eine solche Auflösung, von Videos kann man bei ein paar Fotos pro Sekunde wohl nicht sprechen. Davon abgesehen, dass man den Unterschied bei so kleinen Displays sowieso nicht sieht und solche Auflösungen bei Beamern noch viel eher sinnvoll wären (man dort aber immer noch bei 720p, 1080p oder bestenfalls "e-shift 4k" fest hängt).

    Das Nokia 808 schafft zwar theoretisch 41,5 MP, aber das auch nur bei idealen Lichtbedingungen und dazu kommen noch Abbildungsfehler des Objektives, die Tatsache, dass man bei Displays im Gegensatz zu Kamerasensoren wohl von "perfekten" Pixeln sprechen kann und dass ein Foto gegenüber einem Bildschirm ja noch deutliche Pixelreserven benötigt, um Bildbereiche vergrößern zu können oder einfach um das Foto vernünftig nachbearbeiten zu können...

    Ich jedenfalls benötige nicht mehr als 720p beim Bildschirm eines Smartphones, wünsche mir dafür aber eine um Welten bessere Kamera und bin der Meinung, dass das Smartphone dafür auch gut und gerne 10 mm "dick" sein darf, was ja nicht zuletzt auch der Akkulaufzeit zugute käme. Für mich ist das Nokia 808 eigentlich immer noch das beste Smartphone auf dem Markt (auch wenn App-mäßig nicht mehr viel drauf läuft) und frage mich, warum fast 6 Jahre später nichts vergleichbares in neu zu haben ist? Neben der Kamera schätze ich, dass das Ding mit Hardware und Anschlussmöglichkeiten vollgestopft ist, welche bei fast allen neue(re)n Smartphones dem Rotstift zum Opfer gefallen sind (beispielsweise auch beim Lumia 1020) und dass man selbstverständlich sowohl den Akku, als auch die SD-Karte (gut erreichbar) tauschen kann.

    Ein "Nokia 808" in neu als Dauerläufer mit drei Tagen Akkulaufzeit, Kamera auf dem Niveau einer Sony RX100 (wobei gerne die hohe, native Auflösung des 808 beibehalten werden darf) und 5 Zoll (720p?) Bildschirm bei ähnlich kompakten Abmessungen - wer wünscht sich das auch? Eine geniale, ultrakompakte Immerdabei-Kamera quasi, die gleichzeitig auch Smartphone ist. Manchmal einer glaubt es vielleicht nicht, aber DAFÜR wäre ich gerne bereit 500 Euro auszugeben. 6 mm dünne Internetbrowser mit Alibi-Kamera gibt's dagegen wie Sand am Meer...

  2. Re: Moto G4

    Autor: Anonymer Nutzer 02.09.17 - 11:34

    Übrigens ist jeder einzelne, physikalische Pixel bei einem Nokia 808 (41,5 MP, 1/1,2 Zoll Sensor) trotz der hohen Auflösung größer als beispielsweise beim neuen "Nokia 8" (13 MP, 1/3,06 Zoll). Bei 16 (oder sogar 20) MP und 1/3,2 Zoll, was man oft in der Kombination findet sieht es natürlich noch schlechter aus.

    Trotzdem halte ich bei Smartphones (bei ausreichender Sensorgröße) eine hohe Auflösung für wichtig, um einen fehlenden optischen Zoom auszugleichen. Und manchmal ist es ja tatsächlich so, dass man Fotos gerne in der vollen Auflösung hätte (Plakatdruck z.B.). Wenn nicht, werden aus physikalischen 41 Megapixeln halt wieder 8, die dafür umso rauschärmer und perfekter in der Detailauflösung sind (so wie bereits beim Nokia 808).

    Übrigens schlägt sich das Nokia 808 bei Tageslicht(!) selbst gegen eine Sony RX1R II (42 MP, Vollformat) im Test ziemlich gut. Vermutlich wären 10 MP bei der Sensorgröße noch effektiver gegen Bildrauschen, aber man verliert dann einfach zu viel Flexibilität (bei einer DSLR kann man dagegen wenigstens noch mit verschiedenen Objektiven arbeiten).

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