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Dabei wäre die Lösung so einfach

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  1. Dabei wäre die Lösung so einfach

    Autor: luckyfreddy 28.11.18 - 07:08

    Ich schließe mich den meisten Meinungen an, dass die hierzulande verwendeten Datenvolumina unverschämt überteuert und gering sind. So langsam gehen die Preise (Betonung liegt auf langsam!) etwas runter. So ähnlich verhielt es sich auch bei UMTS (3G) damals zum "Ende". Denn dann kam 4G. Und tatsächlich kommen erst vereinzelt die "günstigeren" Reselleranbieter auch mit LTE um die Ecke. Und da es bei LTE nicht nur alleine um die Geschwindigkeit ging, sondern eben unter Anderem auch die Verfügbarkeit (vielerorts gibt es nur noch LTE oder GSM; UMTS ist oft nicht mehr Verfügbar oder wird zumindest natürlich nicht ausgebaut), wiegt dies schon eher schwer. Mit dem Start von 5G wird es später vermutlich wieder genauso sein. Die ganzen jetzt verfügbaren (teuren!) richtigen Flatrates für 80 Euro dürften vermutlich bei 5G zu Beginn wieder nicht gelten. Der Kunde "möchte" (bei manchen Kommentaren hier, die die Praxis der Telekomanbieter sogar noch vehement Verteidigen, stellen sich mir die Nackenhaare auf) daher natürlich die "günstigen Angebote" á la Stream on... aber wohl eher ein wenig auch aus Verzweiflung?

    Ich bin abgeschwiffen.

    Die Lösung könnte jedenfalls einfach sein:

    o2 bietet mit den Free-Tarifen zumindest einen günstigeren Anfang an (der bei Weitem nicht perfekt ist): nach dem Verbrauch des gebuchten Volumen X (z.B. 10GB) wird auf 1MBit gedrosselt (womit tatsächlich noch viel Möglich ist). Allerdings (und da liegt die große Schwäche bei o2) wird dann das Einbuchen ins LTE-Netz verweigert. Damit hat man in Ballungsräumen oft noch eine halbwegs brauchbare Verbindung (im Vergleich zu regulären Drosselung) und kann sogar z.B. ein YouTube-Video noch sehen (in entsprechend schlechterer Qualität). Außerhalb der Ballungsräume steht einem der Dienst faktisch kaum zur Verfügung, da hier oft ein "Fallback" auf EDGE/GPRS (GSM) erfolgt, der einer "regulären Drosselung" quasi gleichkommt. Der Punkt an der Sache: alle Inhalte werden gleichbehandelt. Ob es sich um ein Video von YouTube oder ein Video von einem anderen Anbieter handelt, spielt hier keine Rolle. Es gibt keine Unterscheidung.

    Wenn die Provider unbedingt die Netze entlasten wollen würden, dann könnten diese doch vergünstigte Tarife im Stil von o2 Free anbieten... aber bitte mit LTE (und später 5G)-Nutzung. Denn wenn ein Teilnehmer in 4G eingebucht ist und trotzdem nur 1MBit erhält, dann kann das Argument der Netzentlastung doch wohl kaum ernst gemeint sein.

    Wir werden sehen wohin sich das Ganze entwickelt.

    In diesem Sinne...
    Chris

  2. Re: Dabei wäre die Lösung so einfach

    Autor: torrbox 28.11.18 - 07:35

    O2 free wird deswegen nur mit 3G angeboten, damit man Städter und Ländler unterschiedlich viel bezahlen lassen kann. O2 ist ohne 4G echt schlecht, weil so ausgebaut wurde, dass beide einander ergänzen, aber in den Großstädten geht es.

    Bei den anderen Anbietern ist 3G etwas besser ,aber Vodafone hat glaube ich größere Lücken in leeren Regionen im Osten.

    Fakt ist, dass jemand auf dem Land LTE im Tarif braucht, und vor allem für VoLTE gemolken wird. Unter einem anderen Artikel habe ich geschrieben, dass das mit 5G wieder so wird, wenn die Anbieter zu einem Ausbau auf dem Land verpflichtet werden und 5G bzw. Vo5G (lol) nicht im billigen Tarif enthalten ist.

    Es ist nunmal so, dass sich ein Ausbau in der GuV nur dann lohnt, wenn der Kunde für die neue Technologie mehr zahlt als für die alte.

  3. Re: Dabei wäre die Lösung so einfach

    Autor: David64Bit 28.11.18 - 10:54

    luckyfreddy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings (und da liegt die große Schwäche bei o2) wird dann das
    > Einbuchen ins LTE-Netz verweigert.

    Das stimmt nicht ganz. Es gibt flecken, da wird man auch trotzdem im LTE Netz gebucht, weil da auch der EDGE/GSM Empfang nicht gegeben ist und bekommt im LTE Netz dann eben nur 1 Mbit.

    Es ist also technisch problemlos möglich und dient auch zur Entlastung des Netztes (wobei die Argumentation dämlich ist - sind mehrere Leute mit offenem Datenvolumen verbunden und laden irgendwas gibts die Probleme trotzdem)

  4. Re: Dabei wäre die Lösung so einfach

    Autor: Anonymer Nutzer 28.11.18 - 12:20

    So ist das wenn man dem Geld das Feld überlässt, es flüchtet zum Ort der größtmöglichen Vermehrung, Menschenleben, Brot, Waffen, Kinderarbeit, Drogen, Organhandel, dem Geld ist es gleich womit es sich mehrt, es kennt keine Moral, genauso wie die Menschen die es krampfhaft halten.

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