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  5. › Netzneutralität: Warum die Telekom mit…

Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

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  1. Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 10:29

    Immerhin dürften nicht wenige extra wegen Stream On auf einen höheren Tarif gewechselt haben oder sogar von einem anderen Provider zur Telekom gewechselt sein.

    Diese Leute hängen jetzt noch mindestens 18 Monate in diesem Vertrag fest.

    Zudem hat die Telekom so auch noch die Grenzen der Netzneutralitätsverordnung ausloten können bzw. der Interpretation derselben durch die Bundesnetzagentur.
    Jetzt wissen sie was geht und was nicht geht.

  2. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: ckerazor 18.10.17 - 10:33

    Da freuen sich die Telekomkunden bestimmt, dass sie hier Versuchskaninchen spielen durfen;)

  3. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: AllDayPiano 18.10.17 - 10:36

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da freuen sich die Telekomkunden bestimmt, dass sie hier Versuchskaninchen
    > spielen durfen;)

    Nene, nicht alle sind so blöd. Ich hab damals - in weiser Vorraussicht - den Support gefragt, bevor ich den Vertrag unterschreibe. Besser war's.

    Ich hab jetzt nen Prepaid-Tarif mit Allnet-flat. Zwar nur 1,5Gb, aber ich bin es gewohnt, dass ich mit 500MB klarkommen muss :)

  4. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: ckerazor 18.10.17 - 10:39

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ckerazor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da freuen sich die Telekomkunden bestimmt, dass sie hier
    > Versuchskaninchen
    > > spielen durfen;)
    >
    > Nene, nicht alle sind so blöd. Ich hab damals - in weiser Vorraussicht -
    > den Support gefragt, bevor ich den Vertrag unterschreibe. Besser war's.
    >
    > Ich hab jetzt nen Prepaid-Tarif mit Allnet-flat. Zwar nur 1,5Gb, aber ich
    > bin es gewohnt, dass ich mit 500MB klarkommen muss :)

    Witzig finde ich dass es juristisch offenbar in Ordnung ist, den Kunden kein Sonderkündigungsrecht zu gewähren bei einem eventuellen Verlust der Stream-On Option. Ist ja schließlich nur eine Option und kein Bestandteil des Vertrags;)

    Würde mich das ank.... einen Vertrag an der Backe zu haben, den ich in der geplanten Form nicht mehr nutzen kann.

  5. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: Matty194 18.10.17 - 11:18

    Bestandskunden hatten damals die Spotify flat auch behalten nachdem diese Regelung für nicht rechtens erklärt wurde. Nur neu gebucht werden könnte sie nicht.

    Wieso sollte es bei Streamon anders sein? Oder wünscht ihr es den StreamOn Kunden, dass es dieses Mal nicht so ist?

  6. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 12:15

    Matty194 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bestandskunden hatten damals die Spotify flat auch behalten nachdem diese
    > Regelung für nicht rechtens erklärt wurde. Nur neu gebucht werden könnte
    > sie nicht.

    Die Spotify Flat wurde nicht aufgrund einer geänderten Rechtslage eingestampft sondern weil der Verbrauch der Nutzer der Telekom zu hoch war:

    [www.golem.de]

    > Wieso sollte es bei Streamon anders sein? Oder wünscht ihr es den StreamOn
    > Kunden, dass es dieses Mal nicht so ist?

    Weil es eben diesmal rechtliche Gründe hat.

    Ob ich es den StreamOn Kunden wünsche oder nicht spielt hierbei keine Rolle. Es zählt was die Gesetze hergeben. Soweit ich weiß sind Verträge mit rechtswidrigem Inhalt nichtig.

  7. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: Kleba 18.10.17 - 12:28

    Ich war auch drauf und dran wegen Stream On zur Telekom zu wechseln (Ok, nicht nur wegen Stream On, sondern auch weil ich nicht wirklich glücklich mit o2 bin). Gut, dass ich noch gewartet habe.
    Mal sehen welche Konsequenzen das hat. Dann werde ich wohl noch 6 Monate mit einem Wechsel warten, bis da alles geklärt ist und neue Tarife da sind.

  8. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: Matty194 18.10.17 - 12:41

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Matty194 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bestandskunden hatten damals die Spotify flat auch behalten nachdem
    > diese
    > > Regelung für nicht rechtens erklärt wurde. Nur neu gebucht werden könnte
    > > sie nicht.
    >
    > Die Spotify Flat wurde nicht aufgrund einer geänderten Rechtslage
    > eingestampft sondern weil der Verbrauch der Nutzer der Telekom zu hoch
    > war:
    >
    > www.golem.de
    >
    > > Wieso sollte es bei Streamon anders sein? Oder wünscht ihr es den
    > StreamOn
    > > Kunden, dass es dieses Mal nicht so ist?
    >
    > Weil es eben diesmal rechtliche Gründe hat.
    >
    > Ob ich es den StreamOn Kunden wünsche oder nicht spielt hierbei keine
    > Rolle. Es zählt was die Gesetze hergeben. Soweit ich weiß sind Verträge mit
    > rechtswidrigem Inhalt nichtig.

    Da hast du natürlich Recht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 12:51 durch Matty194.

  9. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 13:02

    Matty194 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Matty194 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Bestandskunden hatten damals die Spotify flat auch behalten nachdem
    > > diese
    > > > Regelung für nicht rechtens erklärt wurde. Nur neu gebucht werden
    > könnte
    > > > sie nicht.
    > >
    > > Die Spotify Flat wurde nicht aufgrund einer geänderten Rechtslage
    > > eingestampft sondern weil der Verbrauch der Nutzer der Telekom zu hoch
    > > war:
    > >
    > > www.golem.de
    > >
    > > > Wieso sollte es bei Streamon anders sein? Oder wünscht ihr es den
    > > StreamOn
    > > > Kunden, dass es dieses Mal nicht so ist?
    > >
    > > Weil es eben diesmal rechtliche Gründe hat.
    > >
    > > Ob ich es den StreamOn Kunden wünsche oder nicht spielt hierbei keine
    > > Rolle. Es zählt was die Gesetze hergeben. Soweit ich weiß sind Verträge
    > mit
    > > rechtswidrigem Inhalt nichtig.
    >
    > Sagt golem selbst etwas anderes:
    > www.google.de
    >
    > Die Regelung der Netzneutralität wurde eingeführt. Ergo entweder für alle
    > Zero Rating oder für niemanden. Also hatte die Telekom Zero Rating für
    > Spotify angeschafft.

    Du verwechselst hier die Einstellung des Angebotes mit der Abänderung der Bedingungen.

    Vorher hat man weiter mit voller Geschwindigkeit Streamen können auch wenn man in die Drossel gefallen ist. Danach wurde auch das Streaming gedrosselt. Das galt übrigens auch für Bestandskunden.

    Die Einstellung des Angebotes erfolgte erst einige Monate später. Und da war die offizielle Aussage das ihnen die Kunden zu viel Traffic ziehen. Eine Überprüfung des Angebotes durch die Bundesnetzagentur gab es niemals.

  10. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 13:03

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich war auch drauf und dran wegen Stream On zur Telekom zu wechseln (Ok,
    > nicht nur wegen Stream On, sondern auch weil ich nicht wirklich glücklich
    > mit o2 bin). Gut, dass ich noch gewartet habe.
    > Mal sehen welche Konsequenzen das hat. Dann werde ich wohl noch 6 Monate
    > mit einem Wechsel warten, bis da alles geklärt ist und neue Tarife da sind.

    Kannst ja zwischenzeitlich auf Prepaid gehen. Dann hast du die Möglichkeit jederzeit zu wechseln.

  11. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: Labbm 18.10.17 - 18:46

    Ich verstehe die generelle Freude nicht wenn das StreamOn/Pass Modell jetzt wieder gekippt wird.

    ENDLICH seit Jahren tut sich mal was sinnvolles, aber das muss ja gleich wieder wegen schwachsinnigen Gesetzen mit aller Macht zunichte gemacht werden. Was soll das? Der Kompromiss ist doch wunderbar... So wird das doch nie was mit einer unbegrenzten Flat

  12. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: ptepic 18.10.17 - 20:06

    Labbm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die generelle Freude nicht wenn das StreamOn/Pass Modell jetzt
    > wieder gekippt wird.
    >
    > ENDLICH seit Jahren tut sich mal was sinnvolles, aber das muss ja gleich
    > wieder wegen schwachsinnigen Gesetzen mit aller Macht zunichte gemacht
    > werden. Was soll das? Der Kompromiss ist doch wunderbar... So wird das doch
    > nie was mit einer unbegrenzten Flat

    Falsch!
    Wenn die Provider sehen, dass sie mit dieser Häppchentaktik durch kommen, werden sie nie mehr machen.
    Netztneutralität heißt alles oder gar nichts. Wenn man die Häppchentaktik ständig kassiert, gewinnt der Provider mit dem größten Freivolumen, besonders, wenn dieses dann endlich mal unendlich ist

  13. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: Anonymer Nutzer 18.10.17 - 23:40

    ptepic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Labbm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich verstehe die generelle Freude nicht wenn das StreamOn/Pass Modell
    > jetzt
    > > wieder gekippt wird.
    > >
    > > ENDLICH seit Jahren tut sich mal was sinnvolles, aber das muss ja gleich
    > > wieder wegen schwachsinnigen Gesetzen mit aller Macht zunichte gemacht
    > > werden. Was soll das? Der Kompromiss ist doch wunderbar... So wird das
    > doch
    > > nie was mit einer unbegrenzten Flat
    >
    > Falsch!
    > Wenn die Provider sehen, dass sie mit dieser Häppchentaktik durch kommen,
    > werden sie nie mehr machen.
    > Netztneutralität heißt alles oder gar nichts.
    Das kommt auf die Deffinition der Netzneutralität an. Für mich reicht es aus, wenn alles und jeder gleich durch Netz gelassen wird. Ein Zero-Rating verstößt in meinen Augen damit nicht gegen die Netzneutralität.

    > Wenn man die Häppchentaktik
    > ständig kassiert, gewinnt der Provider mit dem größten Freivolumen,
    > besonders, wenn dieses dann endlich mal unendlich ist
    Wenn mehr Freivolumen mehr kostet als mein jetziger Tarif (10GB freivolumen) hätte bei mir mein jetziger Anbieter gewonnen. Es gibt ja auch jetzt bereits Anbieter bzw. Tarife mit unlimitiertem Traffik, kosten aber halt auch ne Menge.
    Es gewinnt der Anbieter, mit das beste Preisleistungsverhätlnis für die meisten Kunden anbietet. Und das wären jede Menge unterschiedliche Kunden und Kundenbedürfnisse. Was bringt es mir, unlimitiertes Datenvolumen zu haben wenn der Anbieter an den Stellen wo ich mich oft aufhalte kein brauchbares LTE-Netz hat?

  14. Re: Und trotzdem hat die Telekom viel gewonnen

    Autor: Labbm 19.10.17 - 13:11

    Das seh ich ganz anders. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, andere Provider müssen sich was einfallen lassen um den Wettbewerb ankurbeln zu können.
    Das ist der erste Schritt zum unlimitierten Mobilnetz, auf die Art kann ich zumindest schon mal Musik unlimitiert hören. Und nein deswegen würde ich nie wechseln, benutze spotify seit Jahren und bin froh das ich es jetzt (bald) komplett frei nutzen kann. Die 5¤ mehr für den Pass jucken mich dabei nicht, wenn ich etwas möchte bin ich auch bereit dafür zu zahlen.
    Und auch mit dem Aufpreis bin ich noch weit günstiger als vorher.

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