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Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

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  1. Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: G-Tech 18.10.17 - 14:48

    Die funktioniert auch nur in Deutschland. Muss die dann auch zurückgezogen werden?

    Ich glaube, man sieht hier das generelle Problem der EU Roaming Verordnung: wenn die Provider gezwungen werden, alle Services immer EU-weit anzubieten, ist das ein massives Hindernis für alles, was zu größerer Datennutzung führen würde. Die Hoffnung auf bezahlbare, echte Flatrates kann man dann wohl mal getrost vergessen.

    Also wenn die BNetzA damit durchkommt, ist die EU-Roamingverordnung meiner Meinung nach der größte Mist, denn sie verhindert aktiv, dass die Datenvolumina größer werden.

  2. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: Spaghetticode 18.10.17 - 15:11

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn die BNetzA damit durchkommt, ist die EU-Roamingverordnung meiner
    > Meinung nach der größte Mist, denn sie verhindert aktiv, dass die
    > Datenvolumina größer werden.

    Andererseits verhindert man in dem Fall, dass das „Roam like Home“ ausgehöhlt wird. Wenn man Schlupflöcher (bzw. Ausnahmen) lässt, werden sie garantiert von jemanden ausgenutzt.

  3. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 15:15

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die funktioniert auch nur in Deutschland. Muss die dann auch zurückgezogen
    > werden?
    >
    > Ich glaube, man sieht hier das generelle Problem der EU Roaming Verordnung:
    > wenn die Provider gezwungen werden, alle Services immer EU-weit anzubieten,
    > ist das ein massives Hindernis für alles, was zu größerer Datennutzung
    > führen würde. Die Hoffnung auf bezahlbare, echte Flatrates kann man dann
    > wohl mal getrost vergessen.

    Wieso ? Die Preise für den Traffic sind nicht in Stein gemeißelt. Diese Preise wurden so verhandelt und können natürlich geändert werden.

    Und glaub nicht das die Telekom nicht am Roaming mit verdienen würde. Immerhin besuchen jedes Jahr Millionen von EU Bürgern Deutschland. Da kassieren dann die deutschen Provider für jedes GB Taffic 7,70¤.

    > Also wenn die BNetzA damit durchkommt, ist die EU-Roamingverordnung meiner
    > Meinung nach der größte Mist, denn sie verhindert aktiv, dass die
    > Datenvolumina größer werden.

    Womit durchkommt ? Das sie ein Angebot auf Verstöße gegen eine EU Verordnung abklopfen ?

    Das gehört zu ihren Aufgaben. Kritisierst du bei Gerichten auch das sie Gesetzesverstöße ahnden ?

  4. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: G-Tech 18.10.17 - 15:38

    Ich habe die EU Verordnung immer so verstanden, dass sie "nur" für feste Vertragsbestandteile gilt (im Wesentlichen für Daten, SMS und Telefonie), nicht aber für Optionen, die ausdrücklich nur für Nutzung im Heimatland vorgesehen sind.
    Die Telekom hat bei der Dayflat Unlimited immer argumentiert, dass die EU Verordnung erlaubt, optionale Features auf das Heimatland zu beschränken, und ist bisher damit durchgekommen. Mir ist nicht klar, was an der StreamOn Option genau anders sein soll.

    Wenn es sich nun also herausstellen sollte, dass die EU Verordnung für absolut alles gilt, inkl. aller möglichen Optionen, dann ist das meiner Meinung nach eine erhebliche Einschränkung, die weder sinnvoll, noch in allen Situation überhaupt realisierbar ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 15:40 durch G-Tech.

  5. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: Pecker 18.10.17 - 15:40

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > G-Tech schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die funktioniert auch nur in Deutschland. Muss die dann auch
    > zurückgezogen
    > > werden?
    > >
    > > Ich glaube, man sieht hier das generelle Problem der EU Roaming
    > Verordnung:
    > > wenn die Provider gezwungen werden, alle Services immer EU-weit
    > anzubieten,
    > > ist das ein massives Hindernis für alles, was zu größerer Datennutzung
    > > führen würde. Die Hoffnung auf bezahlbare, echte Flatrates kann man dann
    > > wohl mal getrost vergessen.
    >
    > Wieso ? Die Preise für den Traffic sind nicht in Stein gemeißelt. Diese
    > Preise wurden so verhandelt und können natürlich geändert werden.

    Aktuell sind sie das aber glaube ich. Die Preise sind bis 2020 festgelegt.

    > Und glaub nicht das die Telekom nicht am Roaming mit verdienen würde.
    > Immerhin besuchen jedes Jahr Millionen von EU Bürgern Deutschland. Da
    > kassieren dann die deutschen Provider für jedes GB Taffic 7,70¤.

    Es geht aber um den Kunden und nicht um die Unternehmen. letztendlich stellen sich die Mobilfunkunternehmer natürlich die Beträge in Rechnung und irgendwie ist dann halt ein Nullsummenspiel. Ändert aber nichts daran, dass der TE recht hat. Die Unternehmen werden sich in Acht nehmen, zu viel Traffic anzubieten, den die Kunden teuer im Ausland versurfen können.

    > > Also wenn die BNetzA damit durchkommt, ist die EU-Roamingverordnung
    > meiner
    > > Meinung nach der größte Mist, denn sie verhindert aktiv, dass die
    > > Datenvolumina größer werden.
    >
    > Womit durchkommt ? Das sie ein Angebot auf Verstöße gegen eine EU
    > Verordnung abklopfen ?

    Das sollen sie schon tun. Aber man merkt halt jetzt, dass die Verordnung scheiße ist.

    > Das gehört zu ihren Aufgaben. Kritisierst du bei Gerichten auch das sie
    > Gesetzesverstöße ahnden ?
    Kommt auf das Gesetz an. Ist das Gesetz mist, darf man das ruhig kritisieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 15:42 durch Pecker.

  6. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: Pecker 18.10.17 - 15:46

    Die Frage stell ich mir auch. Das ist auch gerade im Businessbereich wichtig. Ich bin beruflich mit dem Surfstick unterwegs und wenn ich mal große Datenmengen übertragen muss, buche ich für 5¤ eben die Dayflat und schick da mal 10GB hin und her. Bei der Option steht klipp und klar, dass diese nur in Deutschland gilt. Was ja auch in Ordnung ist. Genau genommen müsste diese Option dann auch verboten werden. Hier merkt man einfach, dass man wohl nochmal nachbesser muss.
    Stream on und auch die DayFlat sind sinnvolle Optionen für den Kunden. Dass diese jetzt an so kleinkram scheitern sollen, nervt mich schon wieder. Was nämlich sicher nicht passieren wird, dass man diese Optionen EU weit anbieten wird, vorher werden die gestrichen.

  7. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: G-Tech 18.10.17 - 15:50

    Ich behaupte mal ganz frech: die BNetzA hat keine Ahnung.

    Beide Optionen sind – wie der Name schon sagt – Optionen, und eben kein fester Vertragsbestandteil. Demnach sollte die Telekom entsprechende Gestaltungsfreiheit haben.

    Ebenso die Sache mit der Bandbreitendrossel für Video im Vertrag "L": Die Drossel ist verbindlich, wenn man StreamOn nutzen möchte. Man kann sie aber jederzeit temporär ausschalten (dann wird das Volumen verrechnet). Ohne die Option "StreamOn" gibt es keine Drossel.

    Also ich denke wirklich, die BNetzA hat die Sache nicht verstanden. Ich würde vielmehr darauf setzen, dass die Telekom sehr gute Anwälte und Rechtsberatung hat...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 15:52 durch G-Tech.

  8. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 16:04

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > G-Tech schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die funktioniert auch nur in Deutschland. Muss die dann auch
    > > zurückgezogen
    > > > werden?
    > > >
    > > > Ich glaube, man sieht hier das generelle Problem der EU Roaming
    > > Verordnung:
    > > > wenn die Provider gezwungen werden, alle Services immer EU-weit
    > > anzubieten,
    > > > ist das ein massives Hindernis für alles, was zu größerer Datennutzung
    > > > führen würde. Die Hoffnung auf bezahlbare, echte Flatrates kann man
    > dann
    > > > wohl mal getrost vergessen.
    > >
    > > Wieso ? Die Preise für den Traffic sind nicht in Stein gemeißelt. Diese
    > > Preise wurden so verhandelt und können natürlich geändert werden.
    >
    > Aktuell sind sie das aber glaube ich. Die Preise sind bis 2020 festgelegt.

    Da gibt es garantiert eine Klausel die eine Vorzeitige Neuverhandlung erlaubt. Ich glaube nicht das sich Unternehmen auf sowas einlassen ohne für den Notfall eine Möglichkeit zu haben eine Anpassung vorzunehmen.

    > > Und glaub nicht das die Telekom nicht am Roaming mit verdienen würde.
    > > Immerhin besuchen jedes Jahr Millionen von EU Bürgern Deutschland. Da
    > > kassieren dann die deutschen Provider für jedes GB Taffic 7,70¤.
    >
    > Es geht aber um den Kunden und nicht um die Unternehmen. letztendlich
    > stellen sich die Mobilfunkunternehmer natürlich die Beträge in Rechnung und
    > irgendwie ist dann halt ein Nullsummenspiel. Ändert aber nichts daran, dass
    > der TE recht hat. Die Unternehmen werden sich in Acht nehmen, zu viel
    > Traffic anzubieten, den die Kunden teuer im Ausland versurfen können.

    Die Unternehmen werden dem allgemeinen Trend folgen. Wenn alle die Tarife entsprechend anpassen dann bleibt es Nullsummenspiel.

    > > > Also wenn die BNetzA damit durchkommt, ist die EU-Roamingverordnung
    > > meiner
    > > > Meinung nach der größte Mist, denn sie verhindert aktiv, dass die
    > > > Datenvolumina größer werden.
    > >
    > > Womit durchkommt ? Das sie ein Angebot auf Verstöße gegen eine EU
    > > Verordnung abklopfen ?
    >
    > Das sollen sie schon tun. Aber man merkt halt jetzt, dass die Verordnung
    > scheiße ist.

    Das gilt auch für viele Gesetze. Aber dafür muss man den Gesetzgeber verantwortlich machen.

    > > Das gehört zu ihren Aufgaben. Kritisierst du bei Gerichten auch das sie
    > > Gesetzesverstöße ahnden ?
    > Kommt auf das Gesetz an. Ist das Gesetz mist, darf man das ruhig
    > kritisieren.

    Es wurde aber die Bundesnetzagentur kritisiert. Die macht nur ihren Job.

  9. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: G-Tech 18.10.17 - 16:10

    Man kann die BNetzA schon kritisieren. Denn in Sachen "Fachwissen" im Themenbereich "Digitalisierung" haben sich unsere Regierungsinstitutionen noch nie mit Ruhm bekleckert. Die tappen noch sehr oft im Dunkeln, im Neuland.

    Und je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr bekräftigt sich meine Meinung, dass die BNetzA falsch liegt und sich ziemlich blamieren wird.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 16:12 durch G-Tech.

  10. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 16:14

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe die EU Verordnung immer so verstanden, dass sie "nur" für feste
    > Vertragsbestandteile gilt (im Wesentlichen für Daten, SMS und Telefonie),
    > nicht aber für Optionen, die ausdrücklich nur für Nutzung im Heimatland
    > vorgesehen sind.

    So gut kenne ich die Verordnung nicht das ich das beantworten könnte aber die Bundesnetzagentur hat garantiert ihre Rechtsgelehrten auf das Gesetz losgelassen.
    Die dürften sich in der Materie besser auskennen als jeder von uns.

    > Die Telekom hat bei der Dayflat Unlimited immer argumentiert, dass die EU
    > Verordnung erlaubt, optionale Features auf das Heimatland zu beschränken,
    > und ist bisher damit durchgekommen. Mir ist nicht klar, was an der StreamOn
    > Option genau anders sein soll.

    Die Option wurde massiv beworben und jemand hat hier auch geschrieben das sie als Opt Out Option eingebunden ist. Ob das so ist weiß ich nicht aber wenn dem so ist muss man sich explizit abmelden statt das man sich anmelden muss.

    Die Dayflat muss auf jeden Fall immer für den entsprechenden Tag gebucht werden.

  11. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 16:16

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann die BNetzA schon kritisieren. Denn in Sachen "Fachwissen" im
    > Themenbereich "Digitalisierung" haben sich unsere Regierungsinstitutionen
    > noch nie mit Ruhm bekleckert. Die tappen noch sehr oft im Dunkeln, im
    > Neuland.

    Die Bundesnetzagentur sitzt halt zwischen den ganzen Stühlen und kann es sicher nicht jedem Recht machen. ich finde so manche Entscheidung von ihnen auch nicht so prickelnd aber sie machen eben ihren Job.

    > Und je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr bekräftigt sich meine Meinung,
    > dass die BNetzA falsch liegt und sich ziemlich blamieren wird.

    Lass mich raten. Stream On Nutzer ?

  12. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 16:22

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso ? Die Preise für den Traffic sind nicht in Stein gemeißelt. Diese
    > Preise wurden so verhandelt und können natürlich geändert werden.
    Wenn ich mich recht entsinne, sind das die Maximalpreise, die verlangt werden dürfen. Die Telekom (und natürlich auch andere Anbieter) könnte also jederzeit mit anderen Anbietern geringere Preise vereinbaren aber eben nicht mehr als die 7.70¤

  13. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: G-Tech 18.10.17 - 16:26

    Ja, StreamOn Nutzer. Aber dennoch, siehe hier, direkt auf den Seiten der EU (http://europa.eu/youreurope/citizens/consumers/telecoms-internet/mobile-roaming-costs/index_de.htm):

    "Mobilfunkbetreiber können auch Verträge ohne Roamingdienste oder speziell gestaltete alternative Roamingverträge mit Tarifen anbieten, die nicht den Regeln für das Roaming zu Inlandspreisen unterliegen (etwa für Reisen außerhalb der EU), diese Optionen müssen jedoch vom Kunden ausdrücklich gewählt werden. Da die Mobilfunkbetreiber auch günstigere Tarife anbieten dürfen, sollten Sie verschiedene Angebote vergleichen, um das preisgünstigste und Ihrem Bedarf am besten entsprechende Angebot zu finden."

    Das heißt: Optionen, die ich als Kunde ausdrücklich wählen muss, müssen nicht unbedingt unter die Verordnung fallen.

    Ein Verbot für Optionen, die nur national gelten, kann ich nirgends finden.

    Und überlege doch mal objektiv und unvoreingenommen (unabhängig davon, was du über Netzneutralität usw. denkst): Die Auslegung der EU Verordnung, welche die BNetzA hier präsentiert, ist doch völlig absurd. Warum sollte ein Mobilfunkbetreiber nicht national beschränkte Optionen anbieten dürfen? Ich habe als Kunde doch die Wahl, es zu nutzen, oder auch nicht. Von der Alternative, solche Optionen unmöglich zu machen, hat doch niemand was.

    Ich bin mir außerdem nicht sicher, wer die besseren Anwälte hat: die BNetzA, oder die Telekom? Letztere dürften zumindest deutlich besser bezahlt sein :-)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 16:34 durch G-Tech.

  14. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 16:30

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Option wurde massiv beworben und jemand hat hier auch geschrieben das
    > sie als Opt Out Option eingebunden ist.
    Man muss die StreamOn-Option explizit buchen:
    https://www.telekom.de/unterwegs/tarife-und-optionen/streamon

  15. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: RipClaw 18.10.17 - 16:54

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, StreamOn Nutzer. Aber dennoch, siehe hier, direkt auf den Seiten der EU
    > (europa.eu
    >
    > "Mobilfunkbetreiber können auch Verträge ohne Roamingdienste oder speziell
    > gestaltete alternative Roamingverträge mit Tarifen anbieten, die nicht den
    > Regeln für das Roaming zu Inlandspreisen unterliegen (etwa für Reisen
    > außerhalb der EU), diese Optionen müssen jedoch vom Kunden ausdrücklich
    > gewählt werden. Da die Mobilfunkbetreiber auch günstigere Tarife anbieten
    > dürfen, sollten Sie verschiedene Angebote vergleichen, um das
    > preisgünstigste und Ihrem Bedarf am besten entsprechende Angebot zu
    > finden."

    > Das heißt: Optionen, die ich als Kunde ausdrücklich wählen muss, müssen
    > nicht unbedingt unter die Verordnung fallen.

    Hier wird nicht von Zusatzoptionen zu einem Vertrag gesprochen sondern von den Verträgen selbst. Der Kunde muss die Wahlfreiheit zwischen einem Vertrag mit Roaming und einem ohne Roaming haben.

    Wäre Stream On ein separater Vertrag hätte die Bundesnetzagentur diesen Punkt vermutlich nicht angemeckert. Aber anscheinend hat die Telekom versäumt das als separaten Vertrag zu behandeln.

    > Ein Verbot für Optionen, die nur national gelten, kann ich nirgends
    > finden.
    >
    > Und überlege doch mal objektiv und unvoreingenommen (unabhängig davon, was
    > du über Netzneutralität usw. denkst): Die Auslegung der EU Verordnung,
    > welche die BNetzA hier präsentiert, ist doch völlig absurd. Warum sollte
    > ein Mobilfunkbetreiber nicht national beschränkte Optionen anbieten dürfen?
    > Ich habe als Kunde doch die Wahl, es zu nutzen, oder auch nicht. Von der
    > Alternative, solche Optionen unmöglich zu machen, hat doch niemand was.

    Die Argumentation kommt immer von den Leuten die einen Vorteil für sich sehen der ihnen durch eine Regelung weggenommen wird. Das hat nichts mit unvoreingenommen zu tun.

    Tatsache ist das die Bundesnetzagentur das aus dem Gesetz so heraus liest. Man kann anderer Meinung sein aber das ist bei Gerichtsurteilen oft auch nicht anders.

  16. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 17:14

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beide Optionen sind – wie der Name schon sagt – Optionen, und
    > eben kein fester Vertragsbestandteil. Demnach sollte die Telekom
    > entsprechende Gestaltungsfreiheit haben.
    Hat sie ja auch. Sie darf halt nurnicht Tarife/Optionen anbieten, welche zwar Europaweit verfügbar sind aber außerhalb Deutschlands anders funktioneiren als innerhalb.
    Wenn die Option im Ausland garnicht verfügbar wäre, hätte die BNA wohl nichts gesagt.
    > Ebenso die Sache mit der Bandbreitendrossel für Video im Vertrag "L": Die
    > Drossel ist verbindlich, wenn man StreamOn nutzen möchte. Man kann sie aber
    > jederzeit temporär ausschalten (dann wird das Volumen verrechnet). Ohne die
    > Option "StreamOn" gibt es keine Drossel.
    Nein, im Vertrag L wird anders gedrosselt als im anderen Tarifen, das ist nicht erlaubt.
    > Also ich denke wirklich, die BNetzA hat die Sache nicht verstanden. Ich
    > würde vielmehr darauf setzen, dass die Telekom sehr gute Anwälte und
    > Rechtsberatung hat...
    Du hast die BNA nicht verstanden/ wilslt sie nicht verstehen.

  17. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: Auaaa 18.10.17 - 17:47

    Ich glaube ihr habt den Schuss nicht gehört...
    die Roam like at home verhindert große Datenvolumina und Stream on. Ihr habt doch nur Schiss das die Telekom es einstellt. Wenn dem so wäre, wären Flatrates und Minutenpakete abgeschafft worden. Sind sie aber mit Roam like at home nicht. Aber interessant wie sich einige hier von der Telekom vor den Karren spannen lassen und gegen die Eu-Verordnung wettern... guckt mal was ihr in Landesgruppe 3 eures Mobilfunktarifs bezahlt... das war früher schon in Grenzregionen fällig, falls man versehentlich beim Nachbarn eingebucht war. Von Urlaub ganz zu schweigen...

  18. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 18:00

    Auaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube ihr habt den Schuss nicht gehört...
    Du hast aber scheinbar was ganz anderes, nicht existentes gehört, dem folgenden Text zufolge ...
    > die Roam like at home verhindert große Datenvolumina und Stream on.
    Bitte was?
    > ihr habt doch nur Schiss das die Telekom es einstellt.
    Also ich zumindest nicht, bin nämlich garnicht bei der Telekom. Bin bei VF in einem Tarif, der die Pässe garnicht anbietet, würde sie aber eh nicht buchen in der jetzigen Form.
    > Wenn dem so wäre, wären
    > Flatrates und Minutenpakete abgeschafft worden. Sind sie aber mit Roam like
    > at home nicht.
    > Aber interessant wie sich einige hier von der Telekom vor
    > den Karren spannen lassen und gegen die Eu-Verordnung wettern...
    Wo wettere ich denn bitte gegen die Verordnung???
    > guckt mal
    > was ihr in Landesgruppe 3 eures Mobilfunktarifs bezahlt... das war früher
    > schon in Grenzregionen fällig, falls man versehentlich beim Nachbarn
    > eingebucht war. Von Urlaub ganz zu schweigen...
    Naja, ich hab den Urlaub auch überlebt ohne ständig per Whatsapp/Facebook/Sonstwas erreichbar gewesen zu sein. Alle Anrufe außer von bestimmten Leuten (die vom Urlaub wussten und nur im Notfall anrufen sollten) wurden ignoriert und der Urlaub war trotzdem (oder genau deshalb?) super.
    Ich mag die Verordnung zwar aber ohne wäre es auch gegangen. Zudem machen viele auchnoch außerhalb der EU Urlaub und müssen dort immernoch diese Summen zahlen.

  19. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: G-Tech 18.10.17 - 22:58

    Sind wir uns denn nicht einig, dass es am besten wäre, wenn die EU Vorgaben sich auf die grundlegenden Vertragsbestandteile beziehen, es aber obendrauf Optionen geben darf, die eben nicht überall funktionieren?
    Ich meine, das wäre doch am besten für alle. Ein Gegenargument fällt mir dazu beim besten Willen nicht ein.

    Und ich bin auch immer noch der Meinung, dass die EU Vorgaben genau so zu verstehen ist. Die Telekom und Vodafone sehen das auch so.

    Aber wir werden sehen, was dabei herauskommt. Es bleibt spannend.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 22:59 durch G-Tech.

  20. Re: Was ist eigentlich mit der Option "DayFlat"?

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 23:33

    G-Tech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind wir uns denn nicht einig, dass es am besten wäre, wenn die EU Vorgaben
    > sich auf die grundlegenden Vertragsbestandteile beziehen, es aber obendrauf
    > Optionen geben darf, die eben nicht überall funktionieren?
    > Ich meine, das wäre doch am besten für alle. Ein Gegenargument fällt mir
    > dazu beim besten Willen nicht ein.
    Wenn man der Telekom nun StreamOn in der jetzigen Form erlauben würde, gäbe es morgen Tarife mit 100MB inklusivvolumen mit der Kostenlosen Zubuchoption von 10GB, welche aber nur im Inland gelten bzw. 5 Freiminuten aber das kostenlose Paket Flat mit dem man belibig viel telefonieren kann aber auch da gilt wieder, nur im Inland.

    Es wäre halt für die EU schwer, da zu differenzieren. Daher kann ich die BNA da schon verstehen. Entweder alle Optionen gelten EU-Weit oder die Anbieter machen was sie wollen.
    > Und ich bin auch immer noch der Meinung, dass die EU Vorgaben genau so zu
    > verstehen ist. Die Telekom und Vodafone sehen das auch so.
    >
    > Aber wir werden sehen, was dabei herauskommt. Es bleibt spannend.
    Deffinitiv, spannender als der letzte Krimi den ich gelesen habe :)

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