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10x fache anzahl basisstationen?!

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  1. 10x fache anzahl basisstationen?!

    Autor: kcopy 13.01.12 - 18:08

    ist es nicht so, das gerade LTE den vorteil hat, das es hohe reichweite hat? (aufgrund der niedrigeren frequenz)

    ich kann meinen anschluss an einem mast im umkreis von 2km stabil nutzen.

    einziger grund für eine höhere anzahl basisstationen wär doch, die kapazitäten zu erhöhen .. nur ob man dies mit 10fachen anzahl stationen tun muss..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.12 18:08 durch kcopy.

  2. Re: 10x fache anzahl basisstationen?!

    Autor: Dadie 13.01.12 - 18:19

    Du vergisst den Wachstum! Jede Basisstation hat am Ende nur eine begrenzte Anbindung. Gerade mit LTE dürfte die benötigte Bandbreite noch mehr steigen. Die meisten Basis-Stationen werden aber wohl kaum einen 100Mbit/s Anschluss haben, noch diesen oft benötigen. Diesen zu legen wäre unwirtschaftlich. Also muss man mehr Basis-Stationen errichten die mit z.B. 16Mbit/s angebunden sind.

    Sollte man aber bereit sein einen 100Mbit/s Anschluss an eine Basis-Station zu legen dann bleibt weiterhin das Problem des Wachstums. Der Bedarf an Bandbreite wird immer größer. Es bringt einem also wenig wenn man eine hohe Reichweite haben kann wenn die Bandbreite begrenzt ist. Also muss man mit der Sende-Leistung zurück gehen um somit die Bandbreite punktuell zu erhöhen. Das sorgt dann über für einen Bedarf an noch mehr Basis-Stationen. (Ähnlich dem Wechsel von GSM nach UMTS)

    Man kann hier sicher mit dynamischen Regelungen das ein oder andere tun. Aber letztlich führt nichts an mehr Basis-Stationen vorbei. Nur eine Sache ist besser als mehr Bandbreite, noch mehr Bandbreite.

  3. Re: 10x fache anzahl basisstationen?!

    Autor: Frank 13.01.12 - 18:43

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade mit LTE dürfte die benötigte Bandbreite noch mehr steigen.
    > Die meisten Basis-Stationen werden aber wohl kaum einen 100Mbit/s
    > Anschluss haben, noch diesen oft benötigen. Diesen zu legen wäre
    > unwirtschaftlich. Also muss man mehr Basis-Stationen errichten die
    > mit z.B. 16Mbit/s angebunden sind.

    Irgendwie kann ich mir kaum vorstellen, dass es wirtschaftlicher sein soll, zehn Mal so viele Basisstationen zu errichten und jeweils mit 16 Mbit/s (statt 100 Mbit/s) anzubinden. Das Problem dürfte (wenn überhaupt) eher die Funkschnittstelle sein, bei der man irgendwann an Kapazitätsgrenzen stößt.

    > Sollte man aber bereit sein einen 100Mbit/s Anschluss an eine Basis-Station
    > zu legen dann bleibt weiterhin das Problem des Wachstums. Der Bedarf an
    > Bandbreite wird immer größer. Es bringt einem also wenig wenn man eine hohe
    > Reichweite haben kann wenn die Bandbreite begrenzt ist. Also muss man mit
    > der Sende-Leistung zurück gehen um somit die Bandbreite punktuell zu
    > erhöhen. Das sorgt dann über für einen Bedarf an noch mehr Basis-Stationen.

    Das ist schon richtig, betrifft aber in erster Linie begrenzte Gebiete, wo die Datennutzung besonders intensiv ist. Über die gesamte Fläche scheint mir eine Verzehnfachung der Sendestandorte momentan noch in ziemlich weiter Ferne zu liegen.

  4. Re: 10x fache anzahl basisstationen?!

    Autor: bugmenot 13.01.12 - 19:13

    kcopy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist es nicht so, das gerade LTE den vorteil hat, das es hohe reichweite
    > hat? (aufgrund der niedrigeren frequenz)
    >
    > ich kann meinen anschluss an einem mast im umkreis von 2km stabil nutzen.
    >
    > einziger grund für eine höhere anzahl basisstationen wär doch, die
    > kapazitäten zu erhöhen .. nur ob man dies mit 10fachen anzahl stationen tun
    > muss..

    LTE funktioniert auf verschiedensten Frequenzen, so wie GSM und UMTS auch.
    Es ist also _nicht_ der Fall, dass LTE per se auf niedrigeren Frequenzen betrieben wird, ganz im Gegenteil.
    In Deutschland wird auf Grund der "Digitalen Dividende" die fuer LTE genutzt wird (aber nur eine sehr begrenzte Bandbreite bietet) bei ~800 MHz gerne angenommen, dass dies LTE waere - das ist nicht der Fall.

    Abgesehen davon stehen Kapazitaet und genutztes Frequenzband of im Gegensatz zu einander.
    Durch die hoehere Durchdringung niedriger Frequenzen gibt sich in er Regel eine hohe Reichweite.
    Bei begrenztem Spektrum (was immer der Fall ist, ganz besonders am 800 MHz Band) bedeutet eine Ueberreichweite, dass mehr Nutzer auf der gleichen Frequenz versorgt werden _muessen_.
    Leistungsreduzierungen sind hier nicht immer das ideale mittel um dem zu begegnen, daher eignen sich hoehere Frequenzen in dicht besiedeltem Gebiet durchaus.
    Weniger Reichweite bedeutet, dass die selbe Frequenz in weniger entfernung erneut benutzt werden kann, dadurch wird die Kapapzitaet (^= Geschwindigkeit fuer den Endnutzer) erheblich gesteigert.

  5. Re: 10x fache anzahl basisstationen?!

    Autor: bugmenot 13.01.12 - 19:19

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergisst den Wachstum! Jede Basisstation hat am Ende nur eine begrenzte
    > Anbindung. Gerade mit LTE dürfte die benötigte Bandbreite noch mehr
    > steigen. Die meisten Basis-Stationen werden aber wohl kaum einen 100Mbit/s
    > Anschluss haben, noch diesen oft benötigen. Diesen zu legen wäre
    > unwirtschaftlich. Also muss man mehr Basis-Stationen errichten die mit z.B.
    > 16Mbit/s angebunden sind.
    >
    > Sollte man aber bereit sein einen 100Mbit/s Anschluss an eine Basis-Station
    > zu legen dann bleibt weiterhin das Problem des Wachstums. Der Bedarf an
    > Bandbreite wird immer größer. Es bringt einem also wenig wenn man eine hohe
    > Reichweite haben kann wenn die Bandbreite begrenzt ist. Also muss man mit
    > der Sende-Leistung zurück gehen um somit die Bandbreite punktuell zu
    > erhöhen. Das sorgt dann über für einen Bedarf an noch mehr Basis-Stationen.
    > (Ähnlich dem Wechsel von GSM nach UMTS)
    >
    > Man kann hier sicher mit dynamischen Regelungen das ein oder andere tun.
    > Aber letztlich führt nichts an mehr Basis-Stationen vorbei. Nur eine Sache
    > ist besser als mehr Bandbreite, noch mehr Bandbreite.

    Das ist falsch.
    Die Anbindung ist zwar ein Kostenfaktor, aber bei einem Standort mit sehr hoher Nutzeranzahl sehr leicht wirtschaftlich zu bekommen.
    Der Regelfall im LTE-Netz ist selbstverstaendlich eine Anbindung mit > 100 Mbps, ein einzelner Standort hat 3x 50 Mbps Spitzenlast abzufuehren.

    Nur sehr wenige LTE-Standorte duerften mit unter 200 Mbps angebunden sein.
    Da zB D1 mit LTE1800 derzeit schon 100 Mbps pro Zelle macht werden hier 3x 100 Mbps Spitzenlast erreicht, so dass jeder dieser Standorte mit 1 Gbps angebunden ist.

    Das Problem ist also nicht die Anbindung, die _immer_ dediziert ist (bei Richtfunk ueber mehrere "Hops" allerdings etwas eingeschraenkt sein kann - was sich mit entsprechenden Investitionen allerdings abfangen laesst), sondern wie immer das dem Endkunden zur Verfuegung gestellte Funkspektrum das mehr als nur begrenzt ist.

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