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Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: franzel 28.03.14 - 13:27
Super gemacht, Microsoft. Erst lange angekündigt und nun ist es da, das Offce fürs Ipad. Leider ist es ohne Office 365 Abo für Nichts zu gebrauchen und die bewertungen im Appstore spiegeln wieder, dass die Leute von dem Geschäftsmodell begeistert sind.
Warum sollte man im jahr 99¤ für Office365 zahlen, nur um ein abgespecktes Office fürs Tablet nutzen zu können, wo es im AppStore massig Alternativen gibt. Nicht zuletzt das kostenlose Iworks von Apple selber. Klar muss das ohne viele sinnlose Funktionen auskommen, die Microsoft anbietet, aber auf dem Tablet sollte es reichen und das Ganze ohne Zwang für die Cloud.
Microsoft hat einfach schon vor einiger Zeit den Bezug zur Realität verloren. Ein Windows8 mit Touchfunktionen in einer Welt von Desktops ohne Touch, eine Cloud, die keiner will, erfolglose überteuerte Tablets, die dann beim Electronic-Discounter verschleudert werden....und jetzt soll man für die Nutzung von Office auf dem Tablet ein Abo abschliessen.
Ich steh immer drauf,diese 1Sterne Bewertungen zu lesen, wie sich die Leute darüber auslassen. Microsoft weiß, wie man -
Re: Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: NIKB 28.03.14 - 17:01
Ganz einfach: Microsoft konzentriert sich zunehmend auf Business-Kunden, die werden zunehmend massiv in Richtung Office 365 getrieben. Denen ist dann völlig egal, ob man zum Bearbeiten ein Abo benötigt, weil es ohnehin schon vorhanden ist. Insgesamt wird Office 365 damit auch nochmal attraktiver, weil mir MS quasi garantiert, dass ich die Software für alle möglichen Plattformen jeder Zeit bekomme, wenn ich sie benötige.
Wer eine Teilnehmerliste für den nächsten Kegelausflug erstellen will, ist und war nie die Zielgruppe für MS Office.Daran hat sich nichts geändert... -
Re: Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: ChMu 28.03.14 - 18:14
franzel schrieb:
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> Super gemacht, Microsoft. Erst lange angekündigt und nun ist es da, das
> Offce fürs Ipad. Leider ist es ohne Office 365 Abo für Nichts zu
> gebrauchen und die bewertungen im Appstore spiegeln wieder, dass die Leute
> von dem Geschäftsmodell begeistert sind.
Das war doch klar? Office 365 User HABEN das Abo bereits, es ist nur ein weiterer Weg, es nutzen zu koennen. Wieso zu nichts zu gebrauchen? Was genau kannst Du nicht machen? MS Office war noch nie fuer Privatleute gedacht und schon gar nicht fuer Leute, deren einzigstes Geraet ein iPad ist welches sie privat nutzen.
> Warum sollte man im jahr 99¤ für Office365 zahlen, nur um ein abgespecktes
> Office fürs Tablet nutzen zu können, wo es im AppStore massig Alternativen
> gibt. Nicht zuletzt das kostenlose Iworks von Apple selber.
Was genau ist da abgespeckt? Und welches kostenlose iWorks von Apple ist eine Alternative und laeuft auf allen Computern in der Firma und bei den Kunden?
> Microsoft hat einfach schon vor einiger Zeit den Bezug zur Realität
> verloren. Ein Windows8 mit Touchfunktionen in einer Welt von Desktops ohne
> Touch, eine Cloud, die keiner will, erfolglose überteuerte Tablets, die
> dann beim Electronic-Discounter verschleudert werden....und jetzt soll man
> für die Nutzung von Office auf dem Tablet ein Abo abschliessen.
Du hast scheinbar gar nichts verstanden. Aber das ist auch ok, Du bist nicht die Zielgruppe und kannst es daher auch gar nicht verstehen. In der Zwischenzeit wachsen die Gewinne von MS und sie wissen bald nicht mehr wohin mit der Knete. -
Re: Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: franzel 28.03.14 - 19:17
NIKB schrieb:
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> Ganz einfach: Microsoft konzentriert sich zunehmend auf Business-Kunden,
> die werden zunehmend massiv in Richtung Office 365 getrieben. Denen ist
> dann völlig egal, ob man zum Bearbeiten ein Abo benötigt, weil es ohnehin
> schon vorhanden ist. Insgesamt wird Office 365 damit auch nochmal
> attraktiver, weil mir MS quasi garantiert, dass ich die Software für alle
> möglichen Plattformen jeder Zeit bekomme, wenn ich sie benötige.
>
Ja, du hast Recht. Microsoft hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Cloudangebote massiv zu pushen. Das zieht sich von den Serveranwendugen, wie Exchange, Sharepoint bis zu den clients hin. Problem ist nur, dass es nicht so läuft, wie sie sich das vorstellen. Die Cloud zum Auslagern von Firmendaten und Diensten dümpelt in Europa nur vor sich hin und in den Staaten sieht es nur minimal besser aus. Die schlechte Presse über Datenschutzskandale etc. hat die Cloudangebote nicht gerade attraktiver gemacht. Jetzt muss halt Microsoft Alles vesuchen, um die Leute in die Cloud zu bringen, damit sich das irgendwann mal ändert. Es wäre für sie ja ein Leichtes gewesen, einfach das Office so zu gestalten, dass Office365 optional ist. Das wird nur auch keine neukunden in die cloud locken, weil es jetzt office fürs ipad gibt. -
Re: Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: franzel 28.03.14 - 19:32
> Du hast scheinbar gar nichts verstanden. Aber das ist auch ok, Du bist
> nicht die Zielgruppe und kannst es daher auch gar nicht verstehen. In der
> Zwischenzeit wachsen die Gewinne von MS und sie wissen bald nicht mehr
> wohin mit der Knete.
Ja, ist klar. Ich kann dir versichern, die Firma, für die ich arbeite, wäre genau die Zielgruppe, die sich Microsoft für Office365 und Cloud wünschen würde. Nur kenne ich kaum eine keine bedeutende Firma in Deutschland, die sensible Dokumente irgendwo in einer Cloud speichert. Es kommte natürlich drauf an, wo man arbeitet. Eine kleine Hinterhofwerkstatt kann natürlich auch ihre ExchangePostfächer oder Office Dokumente online bearbeiten.
Klar, Microsoft gings noch nie so gut wie heute...in welchem jahr lebst du? Irgendwann Ende der 90er? -
Re: Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: atlana 28.03.14 - 19:37
hm, für mich ist Microsoft viel zu spät in der hinsicht
wie u.A. auch hier schon
http://arstechnica.com/apple/2014/03/a-touch-too-late-ipad-office-lost-the-race-to-the-cloud/
beschrieben wird.
Was das auslagern in die Cloud betrifft - das stimmt, da haben die Deutschen viel zu viel Angst vor der (bösen) Cloud.
Was das "daten klauen/abhören" betrifft....das wird nicht in den Cloud servern selbst gemacht, sondern an den einzelnen, globalen back-end knoten. Somit ist das jacke wie hose; sobald da einer via VPN/remote access auf's firmen netz zugreift (i.e. email abruchen) haben doch schon industrielle spione/regierungen (ja auch unsere ach so schöne bundesregierung) eine kopie davon. -
Re: Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: NIKB 29.03.14 - 11:10
franzel schrieb:
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> > Du hast scheinbar gar nichts verstanden. Aber das ist auch ok, Du bist
> > nicht die Zielgruppe und kannst es daher auch gar nicht verstehen. In
> der
> > Zwischenzeit wachsen die Gewinne von MS und sie wissen bald nicht mehr
> > wohin mit der Knete.
>
> Ja, ist klar. Ich kann dir versichern, die Firma, für die ich arbeite, wäre
> genau die Zielgruppe, die sich Microsoft für Office365 und Cloud wünschen
> würde. Nur kenne ich kaum eine keine bedeutende Firma in Deutschland, die
> sensible Dokumente irgendwo in einer Cloud speichert. Es kommte natürlich
> drauf an, wo man arbeitet. Eine kleine Hinterhofwerkstatt kann natürlich
> auch ihre ExchangePostfächer oder Office Dokumente online bearbeiten.
Für Deutschland gebe ich dir da auch völlig recht. Wir haben ja auch Datenschutzgesetze, mit denen Cloud vielfach schon ein juristisches Wagnis ist. Deutschland ist aber nicht der Nabel der Welt. An der ganzen aktuellen Entwicklung sieht man v.a. eines: Niemand schert sich darum, ob wir deutschen mitspielen wollen, oder uns mal wieder vor Angst lieber einscheißen. Und Cloud funktioniert in anderen Märkten sehr prächtig, wenn man sich die Zahlen anschaut. -
Re: Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: gehtDichNichtsAn 29.03.14 - 13:07
war da nicht vor kurzem eine meldung, dass einige tausend cloud nutzer versehntlich ihre zugangsdaten veröffentlicht haben?
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Re: Office fürs IPAD ist eine totale Nullnummer
Autor: franzel 01.04.14 - 10:39
> Was das auslagern in die Cloud betrifft - das stimmt, da haben die
> Deutschen viel zu viel Angst vor der (bösen) Cloud.
> Was das "daten klauen/abhören" betrifft....das wird nicht in den Cloud
> servern selbst gemacht, sondern an den einzelnen, globalen back-end knoten.
> Somit ist das jacke wie hose; sobald da einer via VPN/remote access auf's
> firmen netz zugreift (i.e. email abruchen) haben doch schon industrielle
> spione/regierungen (ja auch unsere ach so schöne bundesregierung) eine
> kopie davon.
Falsch! Es geht nicht um eine "Angst" der Deutschen vor der Cloud. Es geht schon allein darum, dass ein großen Unternehmen (zb. im Finanzsektor) dermassen viele gesetzliche Bestimmungen im Datenschutz einhalten muss, dass allein da schon die Cloud durch den Raster fällt...oder kennt irgendjemand einen Cloud-Anbieter, der ein Audit des Kunden über sein Rechenzentrum zulässt?? Außerdem geht es darum, sich an einen Hersteller finanziell zu binden, in vielerlei Hinsicht seine Flexibilität zu verlieren, um eventuell unterm Strich was zu sparen??
Und wenn ich von schützenswerten Daten spreche, meine ich auch nicht irgendwelche Emails, sondern sensible Kunden-, Krankheitsdaten etc.
Die Cloud ist einfach ein Hype, den diverse Herstelle um jeden Preis pushen wollen, weil er wahnsinnige Gewinne verspricht und eine dauerhafte Bindung des Kunden bedeutet. Da hat sich seit Jahren nix geändert und darum werden die auch nicht müde, das Thema zu hypen, obwohl es weltweit hinter den Erwartungen der Hersteller hinterherhinkt. (ich rede jetzt nicht von Privatleuten, die irgendwo ihre schnappschüsse speichern).
Wenn ich für jede herstellerproduktpräsentation einen Zehner bekommen würde, wo irgendwo einfach mal wieder ein powerpointfolie zur Cloud kommt, wäre der Urlaub dieses Jahr schon gezahlt.



