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Ehrlich? Vergesst den Fingerscanner

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  1. Ehrlich? Vergesst den Fingerscanner

    Autor: Sharra 23.10.18 - 08:44

    1. sind Fingerabdrücke mal kopiert, wars das für den Rest des Lebens damit. Insofern: Sicherheitsmässig absoluter Quatsch.

    2. Die Technik an sich ist allerdings durchaus interessant. Nicht für Finger, sondern für alles andere.
    Damit könnte man einen ordentlichen Scanner herstellen, der im Display integriert ist. Gut, ob man das noch braucht, nachdem jedes Gerät inzwischen gefühlte 1000 Kameras verbaut hat, steht auf einem anderen Blatt.

  2. Re: Ehrlich? Vergesst den Fingerscanner

    Autor: Eheran 23.10.18 - 08:46

    Ich kopiere einfach mal, da dieser Thread quasi 1:1 die selbe Aussage bringt wie der andere...

    Diese Form der Authentifizierung soll nicht besondern sicher gegen hartnäckige Verbrecher sein, sondern im Alltag alle 0815 Situationen abdecken. Und genau das schafft man damit auch. Das ist 100x besser als irgendein Muster oder kurzes Passwort, was beides jemand auf einen Blick abgucken kann. Lange Passwörter sind viel zu unhandlich für das ständige entsperren, die gibts nur beim Startup usw.

  3. Re: Ehrlich? Vergesst den Fingerscanner

    Autor: Sharra 23.10.18 - 08:49

    Grundsätzlich hast du natürlich recht. Aber in der Praxis läuft das dann genauso, wie die ständigen Abfragen unter Windows, die mit XP reinkamen. Der User wird zu einer Routine erzogen, und hinterfragt diese nicht mehr, und beachtet sie auch nicht.
    Gleiches gilt für entsperren via Fingerabdruck. Der User wird sorgloser damit umgehen, und am Ende wird alles mit Fingerabdruck bedient. Vom Auto, über die Haustür bis hin zur Authentifizierung auf dem Amt.

  4. Re: Ehrlich? Vergesst den Fingerscanner

    Autor: chefin 23.10.18 - 10:10

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. sind Fingerabdrücke mal kopiert, wars das für den Rest des Lebens damit.
    > Insofern: Sicherheitsmässig absoluter Quatsch.
    >
    > 2. Die Technik an sich ist allerdings durchaus interessant. Nicht für
    > Finger, sondern für alles andere.
    > Damit könnte man einen ordentlichen Scanner herstellen, der im Display
    > integriert ist. Gut, ob man das noch braucht, nachdem jedes Gerät
    > inzwischen gefühlte 1000 Kameras verbaut hat, steht auf einem anderen
    > Blatt.


    Interessant

    Grundsätzlich hast du zwar Recht. Für Spearattacks ist Biometrie untauglich. Weil es leicht ist, an beide Elemente zu kommen. An die biometrischen Daten und an das Gerät.

    Aber wir reden hier nicht von Hochsicherheitstechnik sondern vom Alltag. Passwörter sind genauso leicht zu knacken wie Biometrie. Pineingabe sowieso. Heute hat jeder Honk eine 20Mpixel Kamera und schiesst höchstauflösende Videos wenn du dein Handy entsperrst. Damit wird jedes Passwort leicht entschlüsselt.

    Aber dieses Verfahren hat den selben Nachteil wie Biometrie. Man muss an beide Faktoren rankommen. Und im Zufallshack wie es Kriminelle machen taugt es nicht. Wenn du täglich 100.000 Fingerabdrücke sammelst, hast du in 70 Jahren 2,5 Milliarden Menschen gescannt, nichtmal 1/3 der Weltbevölkerung. Bedenke dann das du jeden Menschen mehrfach scannst, weil du vorher nicht weist, wer schon gescannt ist. Achja...und nach 70 Jahren kannst du anfangen 65% der Scans wegzuschmeissen, diese Menschen sind inzwischen gestorben.

    So...du hast nun also unter Aufbietung aller krimineller Energie vieler Menschen alle 8 Milliarden Fingerabdrücke...wie ordnest du diese dem Gerät zu? 5 Versuche pro Gerät...

    Also wenn du nicht jemanden direkt Fingerabdruck UND Handy klaust nutzt es garnichts. Und das bedeutet, das du dich ziemlich lange in seiner Nähe aufhalten musst und die Gelegenheit passend sein sollte. Wobei es hilfreich sein könnte Kellner zu sein.

    Oder sagen wir es mit anderen Worten: Biometrie ist etwas sicherer als Passwörter. Aber nicht unknackbar. Und die Masse an biometrischen Daten zu sammeln nutzt dir soviel wie eine Passwortdatei mit 500 Millionen Passwörtern. Um meine Biometrie zuzuordnen, musst du bei jedem Diebstahl der biometrischen Daten auch die genaue Identität dazu klauen. Namen, Geburtstag, Geburtsort. Nur dann bringt es was, sie einzutragen in eine Datenbank. Wobei sich der Name auch noch ändern kann, zumindest bei einem deutlich nahe an 50% kommenden Anteil an Menschen. Nämlich bei der Hochzeit. Ein ziemliches Unterfangen würde ich sagen.

    Und von daher kann man Biometrie als besseres unvergessbares Passwort ansehen. Weit von perfekt entfernt aber immerhin um mehrere potenzen besser als "qwert", "123456" oder "password".

  5. Re: Ehrlich? Vergesst den Fingerscanner

    Autor: Spaghetticode 23.10.18 - 11:01

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. sind Fingerabdrücke mal kopiert, wars das für den Rest des Lebens damit.

    Biometrische Merkmale müssen als „öffentlich“ angesehen werden. Aus diesem Grund ist eine Prüfung wichtig, ob es sich beim präsentierten biometrischen Merkmal um das Original handelt. Das bedeutet auch, dass Eingabegeräte weiterentwickelt werden müssen, falls sie mit einer Fälschung überlistet werden können. Außerdem muss sichergestellt sein, dass das originale Eingabegerät nicht einfach durch ein anderes, manipuliertes, ausgetauscht werden kann.

    Vorteil der biometrischen Authentifizierung ist, dass sie nicht mit Geheimnissen arbeitet. Bei einer klassischen Passwort-/PIN-Authentifizierung ist der Schutz hinüber, sobald das Geheimnis anderen bekannt wird, d. h. das Passwort/die PIN ausgespäht wurde, was meist trivial ist. Dann muss das Passwort/die PIN dauerhaft „entsorgt“ werden, was eine Belastung für den Besitzer darstellt, weil er sich ein neues Passwort/PIN merken muss. Die ideale biometrische Authentifizierung ist auch dann sicher, wenn der Fingerabdruck „ausgespäht“ wird, das System bleibt sogar dann sicher, wenn der Server gehackt wird und die Prüfinformationen kopiert wurden.

  6. Re: Ehrlich? Vergesst den Fingerscanner

    Autor: treysis 23.10.18 - 15:05

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Wobei sich der Name auch noch ändern kann, zumindest bei einem
    > deutlich nahe an 50% kommenden Anteil an Menschen. Nämlich bei der
    > Hochzeit.

    Im Großteil der Länder behält jeder Ehepartner seinen Namen auch nach der Hochzeit.

    Aber grundsätzlich stimme ich dir zu: Biometrie dient nicht als absolut sichere Variante. Es ist mehr ein Komfortmerkmal zur schnelleren Identifizierung, die für die meisten Anwendungen hinreichend sicher ist.

  7. Re: Ehrlich? Vergesst den Fingerscanner

    Autor: DLichti 24.10.18 - 07:12

    > Gleiches gilt für entsperren via Fingerabdruck. Der User wird sorgloser
    > damit umgehen, und am Ende wird alles mit Fingerabdruck bedient. Vom Auto,
    > über die Haustür bis hin zur Authentifizierung auf dem Amt.
    Da ist "der User" aber selbst schuld, wenn er so nachlässig wird.

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