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hauptsache schlechtreden

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  1. hauptsache schlechtreden

    Autor: martinboett 12.09.13 - 17:11

    versthe echt nicht wieso so viele diese idee erstmal schlechtreden müssen...
    "cpu mit 4pins geht ja gar nicht"
    "im endeffekt teurer"
    "hässlich"

    das ist doch alles nebensächlich und leute: ES IST EINE IDEE!
    und in meinen Augen eine verdammt tolle. umweltbewusst und wahnsinns möglichkeiten. wie sowas am end aussieht ist doch ne ganz andere geschichte!

    ich finde es aus dem grund toll, weil es auch bei pcs seit eh und jeh funktioniert und jeder für sich selbst entscheiden kann ob er nen quadcore oder dualcore brauch. ein aps-c sensor und 18 megapixel oder eben günstiger exmor für schnappschüsse.
    3000mAh oder reichen 1500mAh bei 3 Zoll und physischer Tastatur.

    wieso gebt ihr nicht einfach zu, dass die Idee einfach nur toll ist? :-)

    ob sowas bei der masse ankommt wage ich auchmal zu bezweifeln. ist ja auch kein apfel auf der rückseite (höhö)

    das design geht aus meiner sicht auch GAR NICHT! lego prinzip schon schick, aber das sollte schon etwas handlicher und runder sein (so wie das iphone 5c in bisschen größer) und irgendwie sollte da dann so ne art rahmen/case drumherum, die das ganze zuverlässig fixiert.

    //achso was ist dieses thunderclap genau? sowas wie kickstarter?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.13 17:18 durch martinboett.

  2. Re: hauptsache schlechtreden

    Autor: anonymemeinung 12.09.13 - 19:45

    Autor martinboett 12.09.13 - 17:11
    wieso gebt ihr nicht einfach zu, dass die Idee einfach nur toll ist? :-)



    die Idee ist einfach nur toll! :-D

  3. Re: hauptsache schlechtreden

    Autor: Ach 13.09.13 - 03:02

    Die Idee ist super, ich liebe sie! Auch der Vermarktungsansatz hört sich nach viel Elan und kreativem Potenzial an. Natürlich ist das nur der Anfang und der schwierigste Teil ist nicht mal angekratzt, aber der Anfang ist ja schon mal gut :]. Also viel Glück viel Durchhaltevermögen, jede Menge Spaß und viel Erfolg!

  4. Re: hauptsache schlechtreden

    Autor: theonlyone 13.09.13 - 04:57

    Die Idee etwas in Module einzuteilen die man dann auch standardisieren kann hat einige Vorteile und in der Menge dann auch kosteneinsparungen.

    Großes Plus, will man eine "bessere" Kamera kann man eben die aufrüsten, ohne gleich ein komplett neues Gerät zu brauchen.

    Genauso jedes andere Teil, wenn der Standard existiert kann man die Teile einfach aufrüsten.


    Beim Auto gibt es im Prinzip genauso die Idee, gerade im Elektro-Auto Sektor wäre es ziemlich sinnvoll wenn man sich auf einen Standard Motor einigen könnte (oder Klassen dafür) , das reine Aussehen der Karoserie kann man dann einfach austauschen.


    Richtig gemacht hat so ein Modul-Konzept sehr starke Kostenvorteile für den Kunden, viel mehr Flexibilität und man kann das Handy seinen Wünschen anpassen, wodurch am Ende eigentlich keiner Nachteile davon hat.

    Für die Hersteller im Allgemeinen aber uninteressant, den man verdient einfach viel mehr wenn sich der Käufer im besten Fall jedes Jahr (oder alle 2 jahre) ein komplett neues Gerät kauft zum Vollpreis und direkt noch mit 2 Jahres Vertrag.

  5. Re: hauptsache schlechtreden

    Autor: LuckyGeorge 13.09.13 - 10:03

    martinboett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wieso gebt ihr nicht einfach zu, dass die Idee einfach nur toll ist? :-)

    Weil sie es vielleicht gar nicht ist? Es ist ein nettes Konzept, aber mehr auch nicht. Dieses Konzept ist in der vorgestellten Form zwar umsetzbar aber nicht praxistauglich. Modulare Konzepte haben mehrere große Nachteile:

    1. Es wird Platz verschwendet. Jedes Modul muss in sich geschlossen sein, da es kein schützendes Gehäuse gibt. Zudem müssen die Konnektoren robust gebaut sein um größeren Belastungen stand zuhalten. Je nach Grad der Minituarisierung ist ein modulares Konzept gegenüber einem Monoblock bis zu 100% größer. Und wir reden hier ja nicht von einem Computer sondern einem Telefon bei dem Größe (und Gewicht) essentiell sind.

    2. Module ergeben selten einen einheitlichen Modulblock. Das Wesen von modularen System ist die Austauschbarkeit nach Bedarf. Was passiert aber, wenn ich mich entscheide die Kamera oder das WLAN Modul nicht zu nutzen? Dann habe ich ein "Loch" im Telefon. Dort sammelt sich Schmutz und es beeinflusst die Stabilität der umliegenden Module. Ich müsste also ein "Leermodul" einsetzen, trage also wieder unnötiges Gewicht mit mir herum.

    3. Ich arbeite hin und wieder mit "Baukastensystemen" im industriellen Umfeld. Dabei gibt es eine fast golden zu nennende Regel - "Ein einmal in Betrieb genommenes System wird nicht mehr verändert". Nur in absoluten Notfällen werden Module mal getauscht und zwar nicht nach Bedarf sondern weil sie Defekt sind. Dies lässt sich nahezu 1:1 auf das private Umfeld übertragen. Ein einmal gekaufter PC bleibt wie er ist und wird idR. nur komplett getauscht. Natürlich gibt es immer wieder Enthusiasten die gern an Ihren PC's basteln, aber das ist die absolute Minderheit. Bei dem Phone bloc würde es ähnlich laufen. Man kauft zunächst nur das was man braucht und freut sich über die Möglichkeit es zu wechseln, aber man wird es kaum tun sondern sich nach 2 Jahren ein neues holen.

    4. Modulare Systeme bedingen ein Ökosystem welches diese Module auch bereitstellt. Wenn das nur eine Firma ist führt das idR. dazu das zwar viele Module angekündigt, aber nur wenige realisiert werden. Zudem sind die Modulpreise hoch da man es ja mit einem Monopolisten für diesen kleinen Markt zu tun hat. Und das bringt mich zu ...

    5. Ein Modulkonzept ist Prinzip bedingt in der Summe immer teurer als ein Monoblock Konzept. In der Anfangsaustattung kosten die einzelnen Module - ua. wegen 1. - mehr als ein vergleichbares integriertes Gerät. Ob das Modell über die Laufzeit billiger wird da später nur Komponenten getauscht werden bleibt abzuwarten, ist aber wegen 4. unwahrscheinlich. Zudem muss die Produktion immer teurer sein, da ja Module nach Nachfrage produziert werden und nicht wie beim Monoblock zu Millionen am Stück. Dies könnte zu dem Umstand führen, daß zum Beispiel ein gutes Kameramodul beim Phone Bloc teurer sein dürfte als ein Smartphone mit der gleichen Kamera bereits integriert.

    Die Idee, mein Handy anzupassen finde ich nicht schlecht. Aber statt eines komplett modularen Konzepts würde ich mir eher wünschen zB. das Kameramodul einfach entfernen zu können um auch mal während einer Dienstreise auf einem fremden Werksgelände telefonisch erreichbar zu sein. Diese komplette Modularisierung ist aber Quatsch.

  6. Re: hauptsache schlechtreden

    Autor: Ach 13.09.13 - 20:47

    Nein, nein, der Threadersteller hat schon recht. Viele Leute sehen es fälschlischer Weise als eine Art "Leistung" an, Erfindungen kaputt zu argumentieren, Ingenieure nicht ausgenommen. Dabei ist das Quatsch, das kann wirklich jeder, das hat in etwa den selben "kreativen" Wert wie im Krieg etwas kaputt zu schießen. Die wirkliche Leistung besteht darin den Problemen, denen jede Erfindung zwangsläufig gegenüber steht, Lösungen entgegenzusetzen, also etwas zu schaffen und nicht es zu zerstören. Gute Kritik dagegen bedeutet ein gutes Augenmaß. Wenn du aber das Gewicht eines Leermoduls, welches wahrscheinlich aus einem hohlem Plastikblock von um die ein Gramm besteht, schon als Nachteil aufführst, dann kann man diese Kritik im Sinne eines guten Augenmaß schon nicht mehr ernst nehmen:

    >Ich müsste also ein "Leermodul" einsetzen, trage also wieder unnötiges Gewicht mit mir herum.

    Tatsächlich hätte man mit dieser Argumentation den Erfolg von so ziemlich allem kaputtreden können, was wir heute als selbstverständlich verstehen und nie mehr missen möchten. I-Pad, I-Phone und überhaupt das Mobile Telephon ansich, damals als es noch ein Kilo schwerer Knochen war und der Akku eine halbe Stunde hielt.

    Also mal gar kein Grund für die Erfinder den Kopf in den Sand zu stecken, die sollen schön weiter machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.09.13 20:48 durch Ach.

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