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Schalter funktioniert besser

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  1. Schalter funktioniert besser

    Autor: gadthrawn 23.04.15 - 09:09

    Touchscreen hat man gerade bei kleinen Bildschirmen immer mal naturbedingt den Finger auf dem Display - stört beim Lesen (deswegen hat der neue Tolino ja das Klopfsystem dass man nicht vorne drückt, sondern hinten klopft... die alten Teile mit Schalter waren besser zu bedienen (aber hatten nat. ein schlechteres Display)

  2. Re: Schalter funktioniert besser

    Autor: Peter Brülls 23.04.15 - 10:07

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Touchscreen hat man gerade bei kleinen Bildschirmen immer mal naturbedingt
    > den Finger auf dem Display - stört beim Lesen

    In dem Moment, in dem man umblättert, liest man i. A. nicht - beim Buch klappt es ja auch wunderbar, genau die Seite zu manipulieren, die man nimmt.

  3. Re: Schalter funktioniert besser

    Autor: gadthrawn 23.04.15 - 11:11

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Touchscreen hat man gerade bei kleinen Bildschirmen immer mal
    > naturbedingt
    > > den Finger auf dem Display - stört beim Lesen
    >
    > In dem Moment, in dem man umblättert, liest man i. A. nicht - beim Buch
    > klappt es ja auch wunderbar, genau die Seite zu manipulieren, die man
    > nimmt.

    Fast jedes Buch das ich habe ist größer als ein Ebookreader und zeigt zwei Seiten mit deutlich mehr Informationen an.

    Nehmen wir ein Beispiel was relativ viele (zumindest aus dem Fernsehen oder Kino) kennen: Herr der Ringe . Etwa 1300 Seiten in 221 * 151 mm , Lederausgabe 296 x 172 mm
    Tolino Vision 2 175 * 116 mm ABER davon geht noch ein zweiter Rand neben dem Leserand vom Gerät her weg. (Ebenso beim kindle mit 169 * 119 mm etc.pp.)

    Bei dem Buch blätterst du circa 650 mal an einem Rand um. Bei den beiden Readern in ähnlicher Schriftgröße gehst du über den Rand in den Text und blätterst bei vergleichbarer Schriftgröße über 4000 mal um. (Probiers mal mit irgendeinem Buch aus - meist ist eine echte Buchseite in 3-4 Seiten untergebracht).

    Fingerchen sind bei eReadern also
    1. tatsächlich im Text statt im Rand
    2. deutlich öfter da

    Ich lese wenn mir ein Buch gefällt etwa 100 Seiten pro Stunde. Also blätter ganz grob weniger als einmal pro Minute um. Heißt ich habe auch nur eine Leseunterbrechung.

    Bei ebooks habe ich gemerkt, lese ich maximal etwa 150 Seiten pro Stunde - entsprechend also weniger als die Hälfte der Buchseiten. Wenn es nicht am häufigeren Umblättern liegt - woran dann?
    Das Zeit des reinen Umblättern selbst scheint es nicht zu sein, dass geht ja vergleichbar schnell zu einer Buchseite (aber halt 6-8mal so häufig). Eventuell das immer wieder neu Einstellen wo der Lesefluss weitergeht? 7 mal Satzunterbrechung, Seite wieder oben beginnen statt einmal? Eben nicht mehr Sätze lesen sondern Halbsätze und Einzelworte?

    Ich habe zwar relativ viele Bücher - aber eben kaum welche die so klein sind wie die Anzeigeflächen der verbreiteten Reader.

    Ich finde es da störend wenn noch zusätzlich Finger mitten in den Text reinkommen. Anscheinend aber auch mehr Menscchen, sonst gäbe es so komische Klopfsysteme zum Umblättern wohl kaum...

  4. Re: Schalter funktioniert besser

    Autor: Dwalinn 23.04.15 - 12:19

    Das umblättern auf einem Kindel geht aber auch deutlich schneller als bei einem normalen Buch (ein kleiner tipp am rand reicht aus).
    Das man immer nur auf eine Seite guckt und nicht mal links mal rechts empfinde ich auch als vorteil (besonders wenn ich auf dem Bau liege und lese).

    Mein Momentanes Buch hat 650 Seiten und ist geschlossen 5cm dick, sowas in einer Hand zu halten geht zwar eine weile gut aber danach tut mir mein Daumen wie verrückt weh (ich muss ihn etwas merkwürdig halten damit beide Seiten offen sind)

    Du sprichts auch die größe der Buchstaben an, aber die sind in den meisten Büchern eh viel zu groß, auch den Zeilenabstand kann man sich nach seinen wünschen anpassen. Ich werde aber mal testen wie schnell ich mit dem Buch bin und wie schnell mit dem Kindel

    Ich persönlich würde sagen das ich mit meinem eBook etwas mehr lese da ich es auch raushole wenn ich nur 3 Minuten auf einen Zug warte, würde ich bei meinem Buch nicht machen.

    Aber das Thema ist ja eigentlich ein anderes, die Hülle ist absoluter Quatsch. Modelle wo das eBook auf der linken und das iPhone auf der rechten ist gibt es ja auch schon, so sind wenigstens beide geschützt.

  5. Re: Schalter funktioniert besser

    Autor: Salzbretzel 23.04.15 - 12:26

    imho:
    Die Seiten in einem Buch kann ich quasi voraus bl#ttern, bei einem ebook nicht. Da ist das umblättern minimal langsamer. Bei einem Buch muss ich auch nur jede zweite Seite umblättern.
    Aber das sind alles kleine Zeitbremsen. Für mich war die Schriftart unsympatisch und eine Änderung hat meinen Textfluss wieder beschleunigt.
    Und das blättern zu Fußnoten dauert beim Ebook aktuell gerne noch einmal länger wie den Finger auf der Seite mit den Fußnoten des Kapitels zu lassen.

    Dennoch - ich lese mittlerweile mehr ebooks und diese nicht erheblich langsamer wie die gedruckten Erzeugnisse.
    Woran es bei dir liegt kann ich nicht sagen.

    Und zum Thema direkt: Bei mir fallen die Fingerabdrücke auf den Display irgendwie erst ausgeschaltet auf. Beim lesen ehr weniger. Bei schwarz auf weiß kann da auch imho nicht so viel verschmieren.
    Aber ich bin in dem Bereich sicher nicht der Eichpunkt der Welt.

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