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oh man...
Autor: Anonymer Nutzer 21.08.15 - 10:18
Falltest.... Magnete.... Was tun Magnete , wenn kinetische Energie in entgegengesetzter Richtung auf sie ausgeübt wird? Too obvious... wisst ihr eigentlich, was da für Magnete drinstecken müssten, dass das nicht außeinanderfällt?
Also wem das nicht auffällt, dass das nur ein Scherz gewesen sein kann... mmh
Aber ja, das blinde Übernehmen von Meldungen ohne Nachzudenken ist heute leider überall in Mode. -
Re: oh man...
Autor: Trollversteher 21.08.15 - 11:21
>Falltest.... Magnete.... Was tun Magnete , wenn kinetische Energie in entgegengesetzter Richtung auf sie ausgeübt wird? Too obvious... wisst ihr eigentlich, was da für Magnete drinstecken müssten, dass das nicht außeinanderfällt?
>Also wem das nicht auffällt, dass das nur ein Scherz gewesen sein kann... mmh
Aber ja, das blinde Übernehmen von Meldungen ohne Nachzudenken ist heute leider überall in Mode.
Was wolltest Du denn damit jetzt sagen? Entweder hat das Gerät den Falltest nicht bestanden, weil die Magnete zu schwach sind, oder sie haben gehalten und es war eine Scherzmeldung. Dass auch und gerade bei einem solchen Gerät ein Falltest gemacht wird, sollte eigentlich jedem klar sein.
Irgendwie ist Deine Aussage ein wenig widersprüchlich... -
Re: oh man...
Autor: ip (Golem.de) 21.08.15 - 11:26
> Falltest.... Magnete.... Was tun Magnete , wenn kinetische Energie in
> entgegengesetzter Richtung auf sie ausgeübt wird? Too obvious... wisst ihr
> eigentlich, was da für Magnete drinstecken müssten, dass das nicht
> außeinanderfällt?
bis wir nicht einen halbwegs funktionstüchtigen Prototypen in der Hand gehabt haben, können wir dazu leider keine Einschätzung abgeben. Und Google ist da sehr verschlossen. Bisher ist man daher auf Vermutungen angewiesen.
> Also wem das nicht auffällt, dass das nur ein Scherz gewesen sein kann...
> mmh
> Aber ja, das blinde Übernehmen von Meldungen ohne Nachzudenken ist heute
> leider überall in Mode.
Wir achten mit Bedacht darauf, uns vor allem direkt auf Primärquellen zu stützen. Wenn ein Hersteller eine Aussage macht, ist es absolut unüblich, dass diese Aussage bewusst unwahr ist. So, wie es im aktuellen Fall passiert sein soll.
Viele Grüße,
Ingo Pakalski
Golem.de -
Re: oh man...
Autor: Nephtys 21.08.15 - 13:51
ip (Golem.de) schrieb:
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> Wir achten mit Bedacht darauf, uns vor allem direkt auf Primärquellen zu
> stützen. Wenn ein Hersteller eine Aussage macht, ist es absolut unüblich,
> dass diese Aussage bewusst unwahr ist. So, wie es im aktuellen Fall
> passiert sein soll.
Oh nein, ihr schiebt die Schuld hier nicht auf Google / ATAP. Von mir aus auf die Zyniker auf den Finanzportalen, die aus den ersten Tweets bereits den Untergang Google prognostiziert haben, aber nicht Google, vor allem wenn ihr Googles Twitter Nachrichten als Quelle angebt.
Was hier tatsächlich passiert ist, ist ein Übersetzungsfehler. "Falltests" (Droptests im Original) haben nicht direkt damit zu tun ob es auseinander kracht oder nicht. Es sind eher Crash-Tests, und synonym mit dem Test der strukturellen Integrität in realen Anwendungsfallen. Etwas ist fehlgeschlagen, und sofort haben viele daraus geschlossen, dass die Magnete zu schwach waren und alles auseinander geflogen ist... WARUM?
Es könnte genau so der Fall sein, dass sich das Gehäuse nur unnatürlich stark aufgewärmt hat etc., oder dass Teile kaputt gegangen sind.
Der Prototyp ist beim Falltest durchgefallen, mehr Inhalt gab es im Tweet nicht. Effektiv hat das einen Shitstorm in der Presse verursacht, und ihr habt dabei mitgemacht!
Etwas weniger Spekulation in Artikeln wäre schon ganz nett. Und selbst wenn es sich am Ende rausstellt, dass ihr recht hattet: Das könnt ihr jetzt nicht wissen.
Hier gab es einen Übersetzungsfehler zwischen der Fachpresse und der Ingenieurssprache, und ihr habt den Fehler auch gemacht. Punkt. -
Re: oh man...
Autor: Anonymer Nutzer 21.08.15 - 17:26
Aber das wird doch nur draufgeschoben und hält mit relativ schwachen Magneten. Das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand, dass das beim Sturz auseinanderfliegen MUSS... ich versteh das nicht.
"Wenn ein Hersteller eine Aussage macht, ist es absolut unüblich, dass diese Aussage bewusst unwahr ist."
Ach kommt schon, nahezu jeder Hersteller versucht sein Produkt möglichst positiv darzustellen, da sind doch fast immer Halbwahrheiten und weggelassene Dinge dabei. Das ist doch der journalistische Anspruch Dinge zu hinterfragen. -
Nein, es geht eindeutig um die Magnete, dem Tweet zufolge.
Autor: Anonymer Nutzer 21.08.15 - 18:53
Nephtys schrieb:
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> Etwas ist
> fehlgeschlagen, und sofort haben viele daraus geschlossen, dass die Magnete
> zu schwach waren und alles auseinander geflogen ist... WARUM?
> Es könnte genau so der Fall sein, dass sich das Gehäuse nur unnatürlich
> stark aufgewärmt hat etc., oder dass Teile kaputt gegangen sind.
> Hier gab es einen Übersetzungsfehler zwischen der Fachpresse und der
> Ingenieurssprache, und ihr habt den Fehler auch gemacht. Punkt.
Original Tweet:
"No more electropermanent magnets. #ProjectAra #FailedTheDropTest"
Das ist doch eindeutig, oder?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.15 18:55 durch MeanMinistry. -
Re: oh man...
Autor: P1r4nh4 21.08.15 - 21:29
HerrMannelig schrieb:
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> Ach kommt schon, nahezu jeder Hersteller versucht sein Produkt möglichst
> positiv darzustellen, da sind doch fast immer Halbwahrheiten und
> weggelassene Dinge dabei.
Also ich denke eine Meldung wie die von Google wuerde ich jetzt nicht unbedingt als 'positiv' bezeichnen...
Du hast mit deiner Aussage natuerlich vollkommen recht, aber als sinnvolles Argument wuerde ich sie hier jetzt nicht unbedingt ansehen.
dif tor heh smusma - live long and prosper my dear friends



