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Gleiches Schicksal wie Huawei?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: Glitti 28.05.19 - 12:51

    Sollte mit Xiaomi nicht das Gleiche passieren wie mit Huawei? Oder betrifft das nur einzelne Unternehmen?

  2. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: Mohrhuhn 28.05.19 - 13:13

    Das ist nur eine Fehde gegen Huawei weil die auch Netzausrüster sind. 5G Spionage und so

  3. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: DrBernd 28.05.19 - 13:14

    Glitti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte mit Xiaomi nicht das Gleiche passieren wie mit Huawei? Oder betrifft
    > das nur einzelne Unternehmen?

    Am Ende weiß man natürlich nie was der Wahnsinnige in Washington macht, aber Xiaomi unterscheidet doch so Einiges von Huawei.

    1. Huawei ist eine de facto Staatsfirma - dem Gründer gehören knapp 2%, der Rest "der Belegschaft", welche durch eine Gewerkschaft vertreten wird. Diese Gewerkschaft wiederrum scheint zu 100% der KP zu unterliegen. Huawei wurde schon lange vor der Marktöffnung Chinas mit massiven Geldmitteln durch den Staat aufgebaut und Subventioniert.

    2. Xiaomi baut "nur" Consumer Electronics und keine kritische Infrastruktur. Denn der Angriff der USA zielt nicht auf Huawei als Handyhersteller (ist auf dem US Markt auch quasi nicht vertreten), sondern als Netzwerkausrüster (gleiches gilt übrigens für ZTE).

    Ich halte die Entscheidung der US-Regierung für debil, aber ein Muster lässt sich erkennen und auf lange Sicht können sie es sich nicht leisten jeden x-beliebigen Chinahersteller zu gängeln, das fällt ihnen so hart auf die Füße, dass sie von Heute auf morgen keinen Schritt vorwärts mehr machen können.

  4. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: User_x 28.05.19 - 13:51

    Morgen dann Siemens bzw. Windows & Co., wenn die Amis keinen Einfluss in DE / EU mehr haben? Das kann es nicht sein!

  5. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: DooMMasteR 28.05.19 - 13:53

    Die rechtfertigung ist schon jetzt leicht absurd, von daher ist es nicht auszuschließen, naheliegend ist es aber eigentlich nicht.

  6. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: Megusta 28.05.19 - 14:24

    Glitti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte mit Xiaomi nicht das Gleiche passieren wie mit Huawei? Oder betrifft
    > das nur einzelne Unternehmen?


    Das hab ich mich auch gefragt, aber der Marktanteil in den USA ist glaube ich nicht hoch, dass es schaden könnte. Außer er verbietet allen Chin. Unternehmen...

    Ist sein Vorgehen eigentlich noch WTO konform?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.19 14:33 durch Megusta.

  7. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: TrollNo1 28.05.19 - 14:57

    Es ist auf jeden Fall nicht WTF-konform

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  8. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: gadthrawn 28.05.19 - 16:34

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Morgen dann Siemens bzw. Windows & Co., wenn die Amis keinen Einfluss in DE
    > / EU mehr haben? Das kann es nicht sein!

    Windows ist von MS also US Unternehmen. Damit kein Problem.
    Bevor die Frage kommt: Linux gilt als US Produkt und unterliegt den US Ausfuhrbeschränkungen.

    Siemens ist da auch eher egal, da die über 10 % in den USA haben und damit eh amerikanischem Recht unterliegen (lustige Sache das, das war auch das Problem warum ARM nicht mehr an Huawei liefert, obwohl sie ein japanisches Utnernehmen sind)

  9. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: TrollNo1 28.05.19 - 16:45

    Linux ist doch OSS. Evtl irgendein kommerzieller Fork ist den USA zuzuschreiben, aber das reine Linux wird wohl kaum irgendwelche Exportverbote bekommen.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  10. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: Bigfoo29 28.05.19 - 16:53

    Linux selbst unterliegt keinen Export-Beschränkungen. Bis irgendwann Ende der Neunziger Jahre (also irgendwann vor der Jahrtausendwende) war allerdings der Code für SSL-Verschlüsselung ein Militär-Geheimnis. Browser durften bis dahin z.B. nur Schlüssel bis max. 48 Bit (glaube ich) nutzen. Alles drüber wäre ein massives Problem für den Software-Verteilenden gewesen. (Und alles unter 48 Bit war vergleichsweise einfach knackbar.)

    Daher wurde der Sorcecode für diese Software in Buchform gedruckt. Denn der Buchdruck oblag nicht den gleichen Regularien wie Software. Und so wurden die SSL-Bestandteile nicht als Code geliefert sondern mussten aus der Buchform wieder abgetippt werden.

    Leider "true story, bro". :/

    Regards.

  11. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: Dominik87 29.05.19 - 09:53

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher wurde der Sorcecode für diese Software in Buchform gedruckt. Denn der
    > Buchdruck oblag nicht den gleichen Regularien wie Software. Und so wurden
    > die SSL-Bestandteile nicht als Code geliefert sondern mussten aus der
    > Buchform wieder abgetippt werden.
    >
    > Leider "true story, bro". :/
    >
    > Regards.

    Gibts hier irgendwelche Doku-/Belege zu? Höre die Story zum ersten mal ;)

  12. Re: Gleiches Schicksal wie Huawei?

    Autor: Bigfoo29 29.05.19 - 13:31

    Zum Einen hier:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Export_of_cryptography_from_the_United_States
    Da fehlt mir aber die Doku über den Source-Code. Ich hab da noch ein Bild im Kopf, als eine Dame ein ewig dickes Buch in den Händen hält. War irgendwo bei Heise oder so.

    Zum Anderen das hier, verbrieft als Buch, damit man die Munitions-Regulierung umgehen konnte:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy#Early_history
    Allerdings geht es dort um PGP und nicht um SSL. (Letztlich aber in beiden Fällen um Verschlüsselung und den gleichen Weg, das zu umgehen.)

    Regards.

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