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Glaubwürdigkeit der russischen Kartellbehörde?

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  1. In Deutschland...

    Autor: Berner Rösti 15.03.17 - 11:41

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Letztendlich ist die Preisvorgabe durch Apple ja Teil der Exklusivverträge,
    > oder nicht? Darf ein Hersteller wirklich nur eine UVP abgeben?

    Zumindest in Deutschland ist eine solche Vorgabe rechtswidrig. Jedes legal in Verkehr gebrachte Handelsgut darf auch frei gehandelt werden – und das schließt den Verkaufspreis ein.

    Eine der wenigen Ausnahmen ist die Buchpreisbindung.

  2. Re: Glaubwürdigkeit der russischen Kartellbehörde?

    Autor: lenox 15.03.17 - 12:28

    Sascha Klandestin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spread3000 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stellst du diese Frage dir immer oder nur weil Russe davor steht?
    >
    > Ich schon. Russlands Behörden und Gerichte handeln und entscheiden nicht
    > unabhängig nach Gesetzeslage. Oppositionelle landen zufällig vor der Wahl
    > im Gefängnis, die Heilsarmee wird als feindliche Armee verboten, Zeugen
    > Jehovas weil sie Hass und Gewalt predigen. Die UN und der EGMR beklagen
    > andauernd solche Missstände.
    >
    > Wenn "türkische" davor stünde, wäre ich genauso skeptisch.

    Das mag ja alles sein, verstehe aber nicht was das Problem ist, das ist ein eigenes Land mit eigenen Regeln und Gesetzten, nicht alle müssen und wollen nach Westlichen Werten leben. Fahr mal hin und frag die Leute selber, du wirst überrascht sein, wie zufrieden man dort ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.17 12:32 durch lenox.

  3. Re: Glaubwürdigkeit der russischen Kartellbehörde?

    Autor: Potrimpo 15.03.17 - 18:57

    Natürlich hat der Hersteller das Recht eine UVP (U steht für "Unverbindliche") festzulegen - besser vPE (Verbraucherpreisempfehlung) -, i.d.R. jedoch keine, wie im vorliegenden Fall, Preisbindung. Das behindert nämlich den Wettbewerb der Händler untereinander.

    Apple darf sich natürlich selbst, als Direktvermarkter (Händler), den Preiszwang auferlegen, nicht jedoch unabhängigen Händlern, die schließlich für sich selbst kalkulieren müssen. Apple zahlt denen nicht die Ladenmiete oder Lagerkosten.

    NVidia darf den Händlern auch nicht vorschreiben die von Dir genannte Karte zwingend für 819 EUR zu verkaufen, er darf auch billiger oder teurer - je nachdem wie das seine persönliche Kalkulation zulässt.

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