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Woran liegt das?

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  1. Woran liegt das?

    Autor: Mibar 20.10.21 - 13:30

    Sicher gibt es viele Gründe, die dafür sprechen eigene Chips zu bauen anstatt überall auf Qualcomms Snapdragons zu setzen. Präsentes und aktuelles Beispiel sind wohl die Google Tensor SoCs.
    Die Frage, die sich mir nun stellt ist jedoch, woher kommt plötzlich diese Affinität / das Bewusstsein für die eigenen Chips? Ist Qualcomms zu teuer geworden? Zu rückständig? Oder sind es einfach die großen Vorteile* von hauseigenen Chips, die Qualcomm letztendlich in den Schatten stellen.

    *: Längere Supportmöglichkeit, nathlosere Anpassung von Software an die eigene Hardware, eigene Innovationen voran treiben, ...

  2. Re: Woran liegt das?

    Autor: cc68 20.10.21 - 14:11

    Ein Punkt ist sicher fehlende Innovationen. Wie kann es sein dass ein top Prozessor von Qualcomm noch immer kein av1 in Hardware kann? Zumindest decodieren?

    Für Streaming und Videokonferenzen macht das eine Menge Sinn. Weniger Abwärme, bessere Qualität, geringere Bitrate, weniger Energieverbrauch

    Mediathek war einer der ersten, Googles Tensor kann das natürlich auch, Qualcomm hat da noch nicht Mal was angekündigt...

  3. Re: Woran liegt das?

    Autor: Ollinase 20.10.21 - 14:58

    Wenn man die richtige Frage stellt, ist die Antwort sehr einfach.
    Frage: "Was wollen die großen Konzerne?
    Antwort:"Macht und Kontrolle"

    Also genau das, was sie uns Verbrauchern mit jedem neuen Produkt, mit jedem neuen Tarif, mit jedem neuen "Angebot" mehr und mehr wegnehmen wollen.

    Limitierende Faktoren waren in der Vergangenheit lediglich Gesetze bzw. Regulierung durch den Staat und natürlich Geld.

    Letzteres ist mit dem unglaublichen Erfolg der Geschäftmodelle und der verpennten Regulierung faktisch weggefallen.
    Schau Dich um: Microsoft, Google, Amazon, Orakle und die ganze "unsichtbaren" Großen, die nie in den Medien auftauchen, aber im Hintergrund unglaublichen Einfluss haben.

    Die ganz Großen können praktisch machen was sie wollen, weil sie finanziell völlig unantastbar geworden sind.
    Verklagen?
    Die Strafen sind so gering und vor Allem: Man ist sich ja nicht mal in Europa einig. Also verpuffen vergleichbar geringe Strafen wie der sprichwörtlich Tropfen auf dem heißen Stein.

    Am Ende tritt dann auch noch der Gewöhnungseffekt ein und man wert sich nur bei den richtig großen Kloppern, übersieht aber, das die aus Taktik lanciert werden, um die vielen kleinen "Anpassungen" unauffällig und leise zu implementieren.

    Am Ende kann nur einer was machen, der Verbraucher.
    Aber da wir inzwischen schon mit der Muttermilch "Convenience" verabreicht bekommen, haben wir eher Angst, das man uns was wegnimmt, als darüber nachzudenken, ob wir etwas überhaupt brauchen und was der eigentliche Preis für die Nutzung ist.

    Mahner gibt es genug...allein uns fehlen die freien Ohren.

    Sorry, das müsste alles mal raus. :)

  4. Re: Woran liegt das?

    Autor: FlashBFE 20.10.21 - 22:27

    Second Source ist selten schlecht. Die Unternehmen haben hart an Huawei gelernt, was es heißt, abhängig zu sein. Samsung ist ein schönes Beispiel: Wenn es ein Snapdragon- und ein Exynos-Modell gibt, die ansonsten gleich sind, war und ist eigentlich immer das Snapdragon-Modell besser. Nicht nur wegen der CPU-Leistung oder der Effizienz, sondern meist auch wegen der umfangreicher unterstützten Funkstandards.

    Trotzdem entwickelt Samsung weiter fleißig seine Exynos (bzw. lizenziert genau wie Qualcomm auch viel IP direkt bei ARM) und setzt weiterhin beide parallel ein, selbst wenn es nur für die billigeren Modelle ist.

    Dadurch, dass jede Firma quasi bei ARM auch ein brauchbares SoC-Komplettpaket bekommen kann und sich "nur" noch um die Fertigung kümmern muss, ist die Hürde auch nicht so hoch.

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