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  5. › Smartphones: Lenovo misstraut Microsofts…

kein Wunder

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  1. kein Wunder

    Autor: Anonymer Nutzer 05.10.16 - 13:55

    Lenovo hat kein Produkt anzubieten
    mit des es gegen das HP Elite X3 antreten könnte.

    Das HP Elite X3 ist für den Einsatz im Unternehmensbereich konzipiert worden.
    Entsprechend klopfen die HP-Vertriebsbeauftragten nun bei den Lenovo-Direktkunden an, mit einem Elite X3 im Gepäck.

    Im Unternehmensbereich sind Produkte wie das X3 anders zu sehen als im Privat-Bereich, in der Consumer-Welt.

    Im Unternehmensbereich ist ein Produkt wie das X3 ein mobiles Terminal mit Telefon-Funktion. Und dieses Terminal lässt sich - da es Windows als OS nutzt - gut und vor allen Dingen sicher in die Unternehmens-IT einbinden.

    Mal sehen ob und wie das X3 in diesem Sinne angenommen wird.

    Wie auch immer: Lenovo hat da nix vorzuweisen.
    Die verlassen sich auf ihre Tablets, die haben aber keine Telefon-Funktion.

    Lenovo hat also eine - vielleicht empfindliche - Lücke in seinem Portfolio.
    Ob das so ist, wird man in ein paar Jahren sehen.

    Das Statement von dem Lenovo COO richtet sich im Wesentlichen
    gegen HP, weniger gegen Microsoft.

    Ein bisschen FUD kann nicht schaden.
    Was ich nicht habe, dass muss schlecht sein.
    Jedenfalls rate ich vom Einsatz dringend ab, zumindest solange, bis ich selbst liefern kann.

    Man wird sehen.

    .

  2. Re: kein Wunder

    Autor: Cok3.Zer0 05.10.16 - 16:55

    Guter Punkt. Ipads mit Sim haben leider auch keine Telefonfunktion, obwohl das nun mit Bluetooth-Headset ja keine Rolle mehr spielen sollte, da das "Telefon" in der Tasche verbleibt.

  3. Re: kein Wunder

    Autor: stiGGG 05.10.16 - 23:14

    Für die etablierten Systeme, vorallem iOS gibt es seit Jahren funktionierende Lösungen, eine große Anzahl von mobilen Geräten, inkl Setup, Apps, etc zu verwalten. Da sie bei Microsoft 25x neu angefangen haben und keinerlei Drittanbieter Support entstehen konnte/wollte, haben sie da momentan keine Vorteile. Im Gegenteil, ein Projekt in einem Unternehmen zu starten wo man eine große Anzahl von Windows 10 Mobile Geräten anschafft und aufwändig spezielle Software dafür entwickeln lässt würde ich mal als gewagtes Experiment ansiedeln in der jetzigen Lage. Mit den anderen Systemen werden solche Projekte täglich überall gestartet.

  4. Re: kein Wunder

    Autor: Anonymer Nutzer 05.10.16 - 23:28

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die etablierten Systeme, vorallem iOS gibt es seit Jahren
    > funktionierende Lösungen, eine große Anzahl von mobilen Geräten, inkl
    > Setup, Apps, etc zu verwalten. Da sie bei Microsoft 25x neu angefangen
    > haben und keinerlei Drittanbieter Support entstehen konnte/wollte, haben
    > sie da momentan keine Vorteile. Im Gegenteil, ein Projekt in einem
    > Unternehmen zu starten wo man eine große Anzahl von Windows 10 Mobile
    > Geräten anschafft und aufwändig spezielle Software dafür entwickeln lässt
    > würde ich mal als gewagtes Experiment ansiedeln in der jetzigen Lage. Mit
    > den anderen Systemen werden solche Projekte täglich überall gestartet.


    Mit PowerBI, PowerApps, Office 365 for Business usw. usf. ist MS ganz gut positioniert für W10(M).

    Software für W10(M) ist recht einfach zu entwickeln,
    "Apps" für iOS und Android sind da schon aufwendiger
    - und sie sind ein bewegliches Ziel.

    Ständig ändert sich da etwas.

    Salesforce z.B. hat schon mal die Schnauze voll
    und stellt nur noch Apps für eine kleine, aber feine Anzahl von Geräten zur Verfügung.

    W10(M) bietet auch mehr Sicherheit, insbesondere auch im Zusammenhang mit der Cloud.


    Weder Android noch iOS sind für Business bzw. Enterprise ausgelegt.
    Sie werden jedoch genau dort eingesetzt - wegen ihrer Beliebtheit im Consumer-Bereich und weil es halt nicht wirklich eine Alternative gab.



    Viele Unternehmen haben selbst schon bei iOS bzw. iPhones Panik.
    Den Inhaber von Firmen-Telefonen ist es strikt verboten eigene Apps zu installieren oder irgendetwas an ihren Firmen iPhones zu ändern.

    Viele laufen daher mit zwei iPhones rum: ein dienstliches, ein privates.


    Wir werden sehen wie der Corporate Markt sich bezüglich W10(M) entwickelt.

  5. Re: kein Wunder

    Autor: FreiGeistler 06.10.16 - 09:45

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Unternehmensbereich ist ein Produkt wie das X3 ein mobiles Terminal mit Telefon-Funktion. Und dieses Terminal lässt sich - da es Windows als OS nutzt - gut und vor allen Dingen sicher in die Unternehmens-IT einbinden.

    Beim NT-Kernel multiuser-Unterstützung nachträglich drübergebügelt, NTFS weitergehende Dateiberechtigungen nachträglich drübergebügelt - sicher ist das sicher... ;-)
    Und gerade in Sachen Terminal wäre ein Unix/Linux als Grundlage geeigneter.

  6. Re: kein Wunder

    Autor: VRzzz 06.10.16 - 11:13

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stiGGG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für die etablierten Systeme, vorallem iOS gibt es seit Jahren
    > > funktionierende Lösungen, eine große Anzahl von mobilen Geräten, inkl
    > > Setup, Apps, etc zu verwalten. Da sie bei Microsoft 25x neu angefangen
    > > haben und keinerlei Drittanbieter Support entstehen konnte/wollte, haben
    > > sie da momentan keine Vorteile. Im Gegenteil, ein Projekt in einem
    > > Unternehmen zu starten wo man eine große Anzahl von Windows 10 Mobile
    > > Geräten anschafft und aufwändig spezielle Software dafür entwickeln
    > lässt
    > > würde ich mal als gewagtes Experiment ansiedeln in der jetzigen Lage.
    > Mit
    > > den anderen Systemen werden solche Projekte täglich überall gestartet.
    >
    > Mit PowerBI, PowerApps, Office 365 for Business usw. usf. ist MS ganz gut
    > positioniert für W10(M).
    >
    > Software für W10(M) ist recht einfach zu entwickeln,
    > "Apps" für iOS und Android sind da schon aufwendiger
    > - und sie sind ein bewegliches Ziel.
    >
    > Ständig ändert sich da etwas.
    >
    > Salesforce z.B. hat schon mal die Schnauze voll
    > und stellt nur noch Apps für eine kleine, aber feine Anzahl von Geräten zur
    > Verfügung.
    >
    > W10(M) bietet auch mehr Sicherheit, insbesondere auch im Zusammenhang mit
    > der Cloud.
    >
    > Weder Android noch iOS sind für Business bzw. Enterprise ausgelegt.
    > Sie werden jedoch genau dort eingesetzt - wegen ihrer Beliebtheit im
    > Consumer-Bereich und weil es halt nicht wirklich eine Alternative gab.
    >
    > Viele Unternehmen haben selbst schon bei iOS bzw. iPhones Panik.
    > Den Inhaber von Firmen-Telefonen ist es strikt verboten eigene Apps zu
    > installieren oder irgendetwas an ihren Firmen iPhones zu ändern.
    >
    > Viele laufen daher mit zwei iPhones rum: ein dienstliches, ein privates.
    >
    > Wir werden sehen wie der Corporate Markt sich bezüglich W10(M) entwickelt.


    Ich glaub du hast da nicht so viel Erfahrung mit (größeren) Unternehmen und Mobile Devices? Ein Mobil Device Management, wie Mobile Iron, drüber bügeln und gut ist. Das funktioniert ganz gut, nur Apps in der Whitelist sind möglich, Zertifikate und Zugänge werden gepusht, Daten können bei Bedarf das Smartphone nie verlassen.

    > Wie auch immer: Lenovo hat da nix vorzuweisen.
    > Die verlassen sich auf ihre Tablets, die haben aber keine Telefon-Funktion.

    Viele große Firmen setzen auf ein Cisco Telefonsystem, mit Call Manager und Systemtelefonen. Cisco hat eine Zeit lang schon den Cisco Jabber, ein Chatclient bei dem die Softphone Funktion möglich ist. Auch von Unterwegs per App. Funktioniert tadellos.

  7. Re: kein Wunder

    Autor: nicoledos 06.10.16 - 23:00

    Das Problem bei MS ist doch, dass sie aller paar Monate ihre Mobile-Strategie über den Haufen werfen und gelegentlich die komplette Plattform austauschen.

    Statt evolutionär die Apps weiter zu entwickeln kann man immer wieder von vorne anfangen. Nun sollen alle auf deren Cloud setzen. Da können sich auch mal ganz schnell gebotene Leistungen und Preise ändern. Oder es werden ganze Dienste komplett eingestellt.

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