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Falscher Ansatz

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  1. Falscher Ansatz

    Autor: jfolz 15.02.21 - 11:26

    Es nützt nichts den Herstellern vorzuschreiben, wie sie ihre Geräte zu konstruieren haben. Richtig wäre es schlicht zu verlangen, dass der Funktionsumfang und die Leistungsfähigkeit zur Auslieferung über einen gewissen Zeitraum, z.B. die erwähnten 5 Jahre, gewährleistet werden muss. Dazu gehört neben der Akkulaufzeit auch die Sicherheit der Software! Denn es nützt mir herrlich wenig, wenn das Gerät nach 5 Jahren noch wunderbar lange durchhält, es weiter zu verwenden aber wegen diverser Sicherheitslücken fahrlässig ist. Wie genau das umgesetzt wird bleibt dem Hersteller überlassen und es muss auch nicht kostenlos sein. Der Kunde entscheidet dann, welches Modell am besten funktioniert. Beispiele:

    * Wechselbarer Akku.
    * Akkuwechsel Service.
    * Zellchemie mit besserer Haltbarkeit.
    * Besseres Akkumanagement.
    * Einstellbare Ladegeschwindigkeit - mit dem Hinweis, dass schnellladen den Akku schädigt.
    * Ladestand begrenzen, z.B. 10-90%. Für maximale Laufzeit eine "Akkuboost" Option - mit dem Hinweis, dass es den Akku schädigt.
    * Akku mit extra Pufferkapazität verbauen, die mit der Zeit aufgebraucht wird.

    ... und vieles mehr. Gerade die Möglichkeit den Ladestand zu begrenzen wünsche ich mir seit Ewigkeiten. Momentan muss ich den Ladevorgang rechtzeitig manuell unterbrechen und habe auch keine Möglichkeit, dass der Akku über längere Zeit auf einem bestimmten Niveau gehalten wird.
    Einen wechselbaren Akku möchte ich dagegen nicht, denn das hätte zu viele Nachteile. Der Akku muss stabil verpackt werden, damit auch Gerd Grobian und Walter Wurstfinger keinen Kurzschluss verursachen. Das Gerät braucht einen Mechanismus, um es zu öffnen und den Akku aufzunehmen. Das geht alles zu Lasten von Robustheit, Laufzeit und Größe und Gewicht. Zu Robustheit zähle ich dabei auch Wasserdichtigkeit, was bei einem Gerät, dass sich einfach öffnen lässt wirklich schwer dauerhaft zu gewährleisten ist.
    Außerdem erinnere ich mich noch sehr gut an Wechselakkus. Ich hatte immer Probleme Ersatz in der gleichen Qualität zu bekommen, auch wenn es angeblich einer vom Hersteller war. Fast immer waren es minderwertige Nachbauten, die nach kurzer Zeit schon schlechter waren als der alte.

  2. Re: Falscher Ansatz

    Autor: tritratrulala 15.02.21 - 11:46

    jfolz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es nützt nichts den Herstellern vorzuschreiben, wie sie ihre Geräte zu
    > konstruieren haben. Richtig wäre es schlicht zu verlangen, dass der
    > Funktionsumfang und die Leistungsfähigkeit zur Auslieferung über einen
    > gewissen Zeitraum, z.B. die erwähnten 5 Jahre, gewährleistet werden muss.
    >

    Ich finde den Vorschlag sehr gut. Das ist ein "ganzheitlicher" Ansatz, der konkrete Ziele vorschreibt, ohne die konkrete Umsetzung vorzuschreiben. Das lässt sich auch besser in ein Gesetz gießen, denn wenn man dort konkrete technische Vorgaben unterbringt, ist das ja schneller veraltet, als man neue Gesetze auf den Weg bringen kann.

  3. Re: Falscher Ansatz

    Autor: jfolz 15.02.21 - 12:04

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das lässt sich auch besser in ein Gesetz gießen, denn wenn man dort
    > konkrete technische Vorgaben unterbringt, ist das ja schneller veraltet,
    > als man neue Gesetze auf den Weg bringen kann.

    Vergleich Standard für Ladegeräte: Hätte man vor vielen Jahren verfügt, dass alle Geräte per Micro-USB geladen werden müssen hätte niemand USB-C Anschlüsse verbauen dürfen. Konkrete technische Details sollten nie in Gesetzen verankert werden. Viel sinnvoller ist es vorzuschreiben, dass das Gerät über "international Standardanschlüsse und -protokolle" geladen werden kann.

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