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Hallo Blizzard, Diablo immoral
Autor: sedremier 12.06.22 - 10:28
Dreister geht ja kaum noch.
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Re: Hallo Blizzard, Diablo immoral
Autor: Astorek 12.06.22 - 11:24
aBeR dIe SpIeLeR sOlLeN sElBsT eNtScHeIdEn DüRfEn!1!1!
Sorry, ich musste nochmal meinen Frust über die letzte "Diablo-Immortal"-Kommentarsektion Ausdruck verleihen, in der einige Leute mit "Deckelung == der Verlust der Freiheit" und "jeder ist für sich selbst verantwortlich, wer drauf reinfällt, hat's nicht anders verdient" argumentiert haben. Selbst dann, wenn man auf den Schutz bestimmter Gruppen (Kinder, Menschen mit Suchterkrankung) oder dem kaputten Design der Spiele (MTs werden nicht nachträglich in Spiele eingebaut, stattdessen werden Spiele um MTs herum gebaut) hingewiesen hat.
Der Fairness und Vollständigkeit halber erwähnt: Diablo Immortal ist eines dieser Spiele, die tatsächlich ohne Ausgabe von Echtgeld "grade noch so" gespielt werden kann. Das sollte natürlich trotzdem nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich das Spiel jeden verhaltenspsychologischen Trick und Dark Patterns bedient, um Spieler zum Geldausgeben zu bewegen, die aber InGame sowenig bringt, dass der Spieler weiter angehalten wird, wieder und wieder Geld auszugeben... Ohne Höchstgrenze. Dass das Spiel "grade noch so" gespielt werden kann, macht die Mechaniken dahinter keinen einzigen Deut besser... -
Re: Hallo Blizzard, Diablo immoral
Autor: Hotohori 12.06.22 - 17:28
Wer bei so etwas mit Verlust der Freiheit kommt, outet sich klar als absoluter Egoist.
Gegen solche Geschäftspraktiken muss einfach etwas unternommen werden, die nur dazu da sind so viel Geld wie nur möglich zu machen. Und natürlich gelingt einem das am ehesten mit einem Spiel, das weitestgehend ohne Geld investieren zu müssen durchspielbar ist. Warum? Weil man sonst noch viel mehr Spieler vergraulen würde, so aber hat man mehr Zeit, dass sich Spieler so sehr einspielen, dass sie es unbedingt weiter spielen wollen und damit sinkt die Hemmschwelle deutlich Geld auszugeben und man denkt auch weniger nach ob man noch mal Geld ausgeben sollte.
Dazu kommt, dass die breite Masse an Spielern, also die Zielgruppe, die die meisten Spieler stellt, nicht besonders Anspruchsvoll sind. Die lassen sich daher sehr einfach zufrieden zu stellen und sind aber auch jene, denen man am ehesten Geld aus der Tasche ziehen kann.
Jeder der Bei DI argumentiert man müsste ja kein Geld ausgeben um es durch zu spielen und dann auch mit dem Spiel aufhört gehört eben genau nicht zur breiten Masse. Und damit sind sie quasi selbst schon disqualifiziert eine ernsthafte Aussage über die Problematik in DI machen zu können, weil sie das Problem gar nicht betrifft.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.22 17:29 durch Hotohori.



