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5¤ mntl.

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  1. 5¤ mntl.

    Autor: TeaShirt 13.06.18 - 08:54

    Das ist lachhaft wie sie in DE immer versuchen alles erstmal als pseudo service zu tarnen...

  2. Re: 5¤ mntl.

    Autor: Tijuana 13.06.18 - 09:16

    In Deutschland wird alles in Rechnung gestellt...
    Wobei es für den Anbieter einfacher ist auf dem Gerät ein Netzlogin zu schalten als eine SIM-Karte herstellen zu lassen.
    Aber der dumme Kunde zahlt ja gerne für pseudo Leistungen :-D

  3. Re: 5¤ mntl.

    Autor: kendon 13.06.18 - 09:29

    > Wobei es für den Anbieter einfacher ist auf dem Gerät ein Netzlogin zu
    > schalten als eine SIM-Karte herstellen zu lassen.

    Nur um das mal in Relation zu setzen: grundsätzlich ja, aber zahlst Du für den _Service_ der zweiten (physischen) SIM nichts?

    (Spoiler: bei der Telekom kostet's ebenfalls 5 Euro im Monat.)

  4. Re: 5¤ mntl.

    Autor: bierwagenfahrer1984 13.06.18 - 11:57

    Bei O2 kostet selbst mehr als eine weitere SIM nichts. Und Monatsgebühren dafür zu verlangen find ich arg dreist, auch wenn ich weiß das es gängige Praxis ist. Dem Mobilfunkunternehmer entstehen dabei nur einmalige Kosten, einmal für das herstellen der SIM Karte vermutlich Cent-Beträge und einmal für das provisionieren der SIM, was wahrscheinlich einen Mitarbeiter nicht mehr als 10 Minuten beschäftigt, sagen wir einfach mal er würde 20¤ die Stunde bekommen wären dies 3,33¤ pro SIM Karte. Also lässt er sich einen einmaligen Aufwand von hochgerechnet 5¤ für 5¤/Monat vergüten.

    Deutschland ist keine Servicewüste sondern ein einarmiger Bandit.

  5. Re: 5¤ mntl.

    Autor: kendon 13.06.18 - 12:17

    > Praxis ist. Dem Mobilfunkunternehmer entstehen dabei nur einmalige Kosten,
    > einmal für das herstellen der SIM Karte vermutlich Cent-Beträge und einmal

    Ich kann es leider nicht beziffern, aber ein paar Euro dürften da schon fliessen, eine SIM ist etwas komplexer als so mancher annimmt.

    > für das provisionieren der SIM, was wahrscheinlich einen Mitarbeiter nicht
    > mehr als 10 Minuten beschäftigt, sagen wir einfach mal er würde 20¤ die
    > Stunde bekommen wären dies 3,33¤ pro SIM Karte. Also lässt er sich einen

    Die Rechnung ist an Naivität kaum zu überbieten. Rechne eher mal 150¤ die Stunde, mit allen Lohnnebenkosten, Arbeitsplatz etc. Der Nettolohn des Mitarbeiters ist der kleinste Teil der Kosten die der Arbeitgeber hat.

    Und am Ende stellt sich die Frage wie man die Kosten der gesamten Netzinfrastruktur umlegt. Alles zusammen geteilt durch die Anzahl der Teilnehmer, oder durch die Anzahl der Vertragsnehmer? Die jeweils andere Gruppe wird sich am Ende beschweren dass sie mehr Geld für (relativ) weniger Leistung bezahlen müssen...

  6. Re: 5¤ mntl.

    Autor: bierwagenfahrer1984 13.06.18 - 12:56

    Eine SIM Karte wird in Massenproduktion als Blaupause hergestellt. Davon bestellt der Provider ein paar Millionen Stück, Daten werden erst beim Provider hinterlegt. Kosten von ein paar Euro, klar was sonst.

    Wovon träumst du nachts denn so. Wenn du in einer Kundenhotline anrufst landest du in der Regel in einem Callcenter eines externen Partners, dort wird dann vollautomatisierte Software (OK die Entwicklungskosten waren nicht mit einbezogen) verwendet. Ein Freund von mir arbeitet bei dem rosa Riesen im sogenannten "mittleren" Management. Was die Telekom selbst noch an Kunden-Support übernimmt ist das was sich lohnt, Geschäftskunden und Serviceleistungen die berechnet werden, der private Kundenservice wird so gut wie möglich an Outsourcingpartner abgegeben die unter Bedingungen arbeiten unter denen du nicht Mal aufstehen würdest. Sry wer ist hier naiv.

    Ob sich jetzt ein oder zwei mobile Endgeräte in einer Mobilfunkzelle anmelden macht kostentechnisch so gut wie keinen Unterschied solange es nur ein Highspeed Datenvolumen gibt und nur ein Telefonat geführt wird. Und selbst wenn es anders wäre würde maximal die Auslastung der Funkzelle steigen aber es gibt dort keine Abnutzung.

    Bitte denk noch Mal drüber nach.

  7. Re: 5¤ mntl.

    Autor: kendon 13.06.18 - 13:26

    > Eine SIM Karte wird in Massenproduktion als Blaupause hergestellt. Davon
    > bestellt der Provider ein paar Millionen Stück, Daten werden erst beim
    > Provider hinterlegt. Kosten von ein paar Euro, klar was sonst.

    Nichts anderes habe ich gesagt, bei dir wurden aus Cent nun Euro, aber was auch immer dich nachts besser schlafen lässt.

    > Wovon träumst du nachts denn so. Wenn du in einer Kundenhotline anrufst
    > landest du in der Regel in einem Callcenter eines externen Partners, dort
    > wird dann vollautomatisierte Software (OK die Entwicklungskosten waren
    > nicht mit einbezogen) verwendet. Ein Freund von mir arbeitet bei dem rosa
    > Riesen im sogenannten "mittleren" Management. Was die Telekom selbst noch
    > an Kunden-Support übernimmt ist das was sich lohnt, Geschäftskunden und
    > Serviceleistungen die berechnet werden, der private Kundenservice wird so
    > gut wie möglich an Outsourcingpartner abgegeben die unter Bedingungen
    > arbeiten unter denen du nicht Mal aufstehen würdest. Sry wer ist hier
    > naiv.

    Du, wenn Du glaubst dass diese Geschäfte bei externen Dienstleistern abgearbeitet werden. Firstlevel PK Support sicherlich, die CRMs des Mobilfunks sind Kerngeschäft des Providers, maximal (in der Entwicklung!) mit externen Freelancern besetzt, ansonsten eigene MA oder 100%ige Töchter. Kein Externer hat Zugriff auf die Daten deiner SIM, maximal noch in der abgespeckten Variante auf deine Vertragsdaten wie sie benötigt werden für Firstlevel.
    Darüberhinaus können die Arbeitsbedingungen noch so beschissen sein, für 20¤ kann kein Ausbeuter Arbeitskraft vermarkten ohne draufzulegen. Rechne doch den Mindestlohn mal zurück mit Steuern und Sozialabgaben (AG-Seite nicht vergessen!), und dafür sind noch keine Raummieten bezahlt, keine Arbeitsplätze möbliert und mit IT ausgestattet und auch kein Strom aus der Steckdose geflossen.

    > Ob sich jetzt ein oder zwei mobile Endgeräte in einer Mobilfunkzelle
    > anmelden macht kostentechnisch so gut wie keinen Unterschied solange es nur
    > ein Highspeed Datenvolumen gibt und nur ein Telefonat geführt wird. Und
    > selbst wenn es anders wäre würde maximal die Auslastung der Funkzelle
    > steigen aber es gibt dort keine Abnutzung.

    Grundsätzlich richtig, deshalb sagte ich ja "relativ weniger Leistung", es relativiert sich an der Anzahl der SIMs bzw. Mobilgeräte, wenn die Gesamtleistung ("Highspeeddatenvolumen") die gleiche bleibt. Du heulst jetzt dass Du für Gesamtgleichleistung mehr bezahlen sollst, wär es nicht so käme der nächste ohne Apple-Watch heulen weil er meint weniger Leistung in Anspruch zu nehmen und deshalb nicht einsieht das gleiche zu zahlen wie Du.

    > Bitte denk noch Mal drüber nach.

    Tue ich tagtäglich, naja zumindest an Werktagen von etwa 9 bis 17 Uhr, und einer dieser Provider bezahlt mich sogar dafür...

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