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Geschäftsmodell GEO-SAT quasi tot.

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  1. Geschäftsmodell GEO-SAT quasi tot.

    Autor: HabeHandy 14.11.20 - 10:26

    Dank immer beliebteren Streaming werden GEO-SAT immer unnötiger. Der besonders wichtige Kundenstamm Pay-TV braucht nicht zahlreiche zeitversetzte Kanäle. Pay per View läuft nicht mehr über 3-4 zeitversetzte Programme je Film, sondern per Streaming oder Festplatten-Receiver.

    Da Anbindungen mit >25MBit nicht mehr ungewöhnlich sind hilft UHD kaum um zusätzliche Transponderkapazität an die PayTV-Anbieter zu verkaufen.

    Mit Starlink wird auch noch das lukrative Geschäft mit Internet kaputtgemacht da man technisch nicht Wettbewerbsfähig ist.

  2. Re: Geschäftsmodell GEO-SAT quasi tot.

    Autor: M.P. 14.11.20 - 10:40

    > Da Anbindungen mit >25MBit nicht mehr ungewöhnlich sind

    Hast Du den Artikel gelesen?

  3. Re: Geschäftsmodell GEO-SAT quasi tot.

    Autor: HabeHandy 14.11.20 - 10:55

    Ja. Wie viel % der Pay-TV-Kunden können keine Anbindung mit >25Mbit bekommen? Lohnt es wirtschaftlich für die wenigen Kunden mit unzureichender Anbindung viele Millionen in zusätzliche Transponder zu investieren?

    Laut BMVI hatten Ende 2019 93,6% der Haushalte die Möglichkeit >30Mbit zu bekommen und sogar 75% über 200 Mbit.

  4. Re: Geschäftsmodell GEO-SAT quasi tot.

    Autor: ChMu 14.11.20 - 12:58

    HabeHandy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Wie viel % der Pay-TV-Kunden können keine Anbindung mit >25Mbit
    > bekommen? Lohnt es wirtschaftlich für die wenigen Kunden mit unzureichender
    > Anbindung viele Millionen in zusätzliche Transponder zu investieren?
    >
    > Laut BMVI hatten Ende 2019 93,6% der Haushalte die Möglichkeit >30Mbit zu
    > bekommen und sogar 75% über 200 Mbit.

    Was LTE und Satellite einschliesst.

  5. Re: Geschäftsmodell GEO-SAT quasi tot.

    Autor: M.P. 15.11.20 - 19:09

    Du hast den Artikel wirklich nicht gelesen ....

    Es geht darum, den vielleicht 500 000 Haushalten, an deren Adresse es womöglich auch in 15 Jahren noch kein Internet über LTE oder Festnetz gibt, eine Subvention für die Hardware zum Ersatz für einen konventionellen Internet-Anschluss zu gewähren...

    Warum da im Artikel so stark auf Geo-SAT abgehoben wird, ist aber schon etwas komisch. Es könnte ja durchaus auch der Mast für eine Richtfunkantenne zur LTE-Anbindung, oder eine professionelle Richtfunklösung sein ... Daneben wird wohl innerhalb eines Jahres SpaceX genug Satelliten für ihre Internet-Zugangs-Lösung oben haben ... also gäbe es durchaus auch andere Lösungen, die brauchbar und förderungswürdig wären ...

    Wenn die Leute in geförderten Gebieten die Glasfaser kostenlos ins Haus gelegt bekommen, sollten die ca 1500 ... 2000 ¤, die der Staat sich das pro Anschluss kosten lässt auch zur Förderung des Internet-Zugangs der nicht auf Erschließung hoffen könnenden Haushalte bereitgestellt werden ...

  6. Re: Geschäftsmodell GEO-SAT quasi tot.

    Autor: HabeHandy 16.11.20 - 08:20

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >. Daneben wird wohl innerhalb eines Jahres SpaceX
    > genug Satelliten für ihre Internet-Zugangs-Lösung oben haben ... also gäbe
    > es durchaus auch andere Lösungen, die brauchbar und förderungswürdig wären
    Und trotzdem bist du der Meinung das dadurch das Geschäftsmodell der GEO-SAT Betreiber keinesfalls gefährdet wird.

    GEO-SAT: ewige Pingszeiten, teuer , dank Streaming immer unnötiger für PayTV-Anbieter. Selbst auf der in Deutschland beliebten Position 19,2°E sind zahlreiche Transponder unbenutzt. Vor einigen Jahren gab es noch Wartelisten für SAT-Kapazität.

  7. Re: Geschäftsmodell GEO-SAT quasi tot.

    Autor: M.P. 16.11.20 - 09:21

    Im Artikel steht

    > Demnach sollen Haushalte eine staatliche Förderung von 500 bis 1.000 Euro erhalten, wenn sie einen schnellen Satelliteninternetzugang buchen, was mit Schüssel rund 1.500 Euro kostet.

    Wo steht da, dass die Förderung NUR bei Geo-SAT erfolgt?
    Ich denke, wenn man das so formuliert, dass nur GEO-Sat gefördert würde, wären z. B. die Richtfunk-Spezialisten, und die Betreiber von niedrig fliegenden Satellitenflotten ganz sicher schnell auf dem Baum, und würden bei den EU-Behörden Beschwerde einlegen ...

    Wenn man das Gesetz "maßgeschneidert" auf das Intelsat Angebot formuliert, wird es von der EU-Wettbewerbsbehörde sicherlich schnell ein Bußgeld geben ...

    Aber nach nochmaligem Lesen des Artikels kann man da schon auf die Idee kommen, dass es da gewisse "Einflüsterungen" gegeben haben könnte ....

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