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Das ist kein 5g

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  1. Das ist kein 5g

    Autor: Pornstar 15.08.19 - 11:54

    Ich frage mich, wie man eine Bündelung von alten Frequenzen 5g nennen kann. Klar die Basisstation ist 5g und abwärtskompatibel, trotzdem ist dieser test Schwachsinn, solange die 5g Frequenzen nicht aktiv geschaltet sind.

  2. Re: Das ist kein 5g

    Autor: InFlames 15.08.19 - 12:16

    Warum sollte es weniger 5g sein wenn man ne andere Frequenz benutzt ?

  3. Re: Das ist kein 5g

    Autor: Träumerin 15.08.19 - 12:20

    Warum sollte das kein 5G sein, wenn für die Umsetzung des 5G Standards die Frequenz aus dem Bereich 3,5GHz verwendet wird?
    In Europa ist dieser Bereich für die Verwendung von 5G vorgesehen:
    Europa: 3400 – 3800 MHz
    Quelle: https://www.5g-anbieter.info/technik/5g-frequenzen.html

    Dürfte ja auch Probleme mit dem Handy welches 5G unterstützt geben wenn ein Frequenz verwendet würde welche nicht dafür vorgesehen ist.

    LG

  4. Re: Das ist kein 5g

    Autor: beuteltier 15.08.19 - 13:06

    5G beschreibt einen bestimmten Funkstandard. Von miraus nenne es Protokoll. Mit bestimmten Trägerfrequenzen hat 5G so an sich erstmal nichts zu tun, man kann es auf allen möglichten Trägern benutzen. Ist nur eine Frage, auf welcher Frequenz man wieviel Bandbreite zugeteilt bekommt und ob das Frontend(=Mischer, Sende- und Umpfangsverstärker, Filter) im Handy diese Frequenz auch bedienen kann.

    Dass im Zusammenhang mit 5G immerwider z.B. die 28GHz genannt werden liegt daran, dass man versucht, weltweit möglichst die gleichen Frequenzen zu standardisieren, damit das im Handy verbaute Frontend möglichst weltweit einsetzbar ist. (LTE geht hier mit schlechtem Vorbild voran, die USA nutzen andere Frequenzen als der Rest der Welt.) 28GHz ist nur eine von vielen Frequenzen, die zukünftig genutzt werden sollen. Es ist hoch genug, um dort weltweit noch genügend breite Kanäle erlaubt zu bekommen, die den hohen Datendurchsatz erlauben. Es gibt sogar genug Spektrum, dass mehrere Anbieter an einem Ort alle ihren eignen breiten Frequenzbereich haben können. Es ist zeitgleich niedrig genug, dass man konstengünstige und kleine Transceiver heute schon (so halbwegs) bauen kann. Für 60 oder 70GHz Transceiver zu bauen ist momentan noch teuer, klobig, energieineffizient oder alles zusammen. Energieeffiziente 28GHz Verstärker zu bauen ist momentan ein großes Thema. Es gibt aber erste Lösungen, insbesondere bei kleinen Sendeleistungen. Das wird also die erste Frequenz sein, die man nutzt, sobald die bestehenden niedrigen Frquenzbänder, wie sie Vodafone zum Test benutzt hat, belegt hat. Und das wird sehr schnell gehen, weil dort nur wenige 10-100MHz Bandbreite verfügbar sind. Bei 28GHz sind es iirc >1GHz. Da tümmelt sich einfach noch nicht so viel, wie bei 900MHZ und 1800MHz.

    Randbemerkung:
    Eigentlich sollen die Generationsbezeichnungen Übertragungsstandards voneinander abgrenzen, die zueinander inkompatibel sind.
    1G war analog (A,B,C Netz)
    2G GPRS/EDGE - die erste digitale Audioübertragung. Logischerweise inkompatibel zu 1G
    3G HSDPA/UMTS - Nutzt WCDMA statt CDMA. Hier streitet man sich manchmal, ob es protokolltechnisch soweit von 2G weg ist, dass es wirlich als vollständig inkompatibel zu 2G angesehen werden muss, oder ob die Benennung nicht einfach werbetechnische Vorteile hatte
    4G LTE - wieder komplett anders und inkompatibel zu 3G. Komplett andere Übertragungstechnik (OFDM statt QAM/WCDMA wie bei 2G und 3G)
    5G - Oh heiliger Bimbam, hier ist alles anders. Ganz viele Betriebsmodi und Szenarien, von ultra low power (10 Jahre auf einer Knopfzelle) bis ultra high datarate soll alles abgedeckt werden. Die Signalaufarbeitung heißt jetzt NR (New Radio, tolle Namenswahl) oder NG-RAN. Beamforming Antennas sind von Anfang an im Standard, Reflexionen von Gebäuden und sonstige Mehrwegeausbreitung wird genutzt, um mehrere parallele Kanäle auf dem gleichen Träger aufzumachen [Von dem Aspekt gibt es inzwischen Backports zu LTE]. Während 4G noch ziemlich straight forward war, ist 5G ein extrem mächtiges Werk, was die Protokolle angeht. Es nutzt zwar wie 4G auch OFDM mit zyklischer Fortsetzung, aber die Dateninhalte, Ressourcensteuerung etc. sind komplett anders.
    5G ist also inhaltlich anders als 4G. Auf welcher Trägerfrequenz ich ds zusammengerechnete Basisband nun übertrage ist für die 5G Technik erstmal egal. (Okay, die Antennengröße ist anders, aber das führt jetzt zu weit. Massive MIMO ist auch noch Zukunftsmusik.)

    Der Vollständgkeit halber: In den USA werden die Generationsbezeichnungen von den Werbeabteilungen im Endkundengeschäft gerne ad absurdum geführt. LTE+ wird schon als 5G verkauft, HSDPA+ wurde schon als 4G angepriesen. Argument ist glaube ich, der schnellste HSDPA+ (3G) Modus sei so schnell, wie der langsamste LTE (4G). Gleiches galt für UMTS vs. HSDPA+ (eigentlich beides 3G, letzteres aber falsch als 4G angepriesen.) Davon sollte man sich nicht verwirren lassen.

  5. Re: Das ist kein 5g

    Autor: Pornstar 15.08.19 - 16:12

    Träumerin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte das kein 5G sein, wenn für die Umsetzung des 5G Standards die
    > Frequenz aus dem Bereich 3,5GHz verwendet wird?
    > In Europa ist dieser Bereich für die Verwendung von 5G vorgesehen:
    > Europa: 3400 – 3800 MHz
    > Quelle: www.5g-anbieter.info
    >
    > Dürfte ja auch Probleme mit dem Handy welches 5G unterstützt geben wenn ein
    > Frequenz verwendet würde welche nicht dafür vorgesehen ist.
    >
    > LG

    Weil es ne Mogelpackung ist, wenn man nur im Download "5G" ansteuert, der restliche Betrieb jedoch vollständig auf dem alten 4g, LTE layer basiert.

  6. Re: Das ist kein 5g

    Autor: beuteltier 15.08.19 - 16:33

    Nach allem was wir wissen wurde ein vollkommen legitimes 5G Protokoll gefahren. Mit LTE hat das nichts zu tun. Dass sie das auf 3.5GHz getan haben - so what?
    Für 5G ist offiziell vorgesehen, die bestehenden Mobilfunkfrequenzen weiterzubenutzen (600MHz-6GHz). Das ist so auch spezifiziert. Und selbst wenn wir annehmen würden, 5G wäre irgendwie nciht für die 3.5GHz vorgesehen/regulatorisch erlaubt, selbst dann wäre es immernoch so, als würde ich HDMI durch ein Cat6 Kabel schicken. Das geht und das HDMI wird dadurch noch lange nicht zu Ethernet.
    Aber wie gesagt: 5G auf 3.5GHz zu übertragen ist schon seit langem ganz regulär vorgesehen. Daran gibt es nichts auszusetzen.

  7. Re: Das ist kein 5g

    Autor: etcshadow 15.08.19 - 18:54

    beuteltier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2G GPRS/EDGE - die erste digitale Audioübertragung. Logischerweise
    > inkompatibel zu 1G
    > 3G HSDPA/UMTS - Nutzt WCDMA statt CDMA. Hier streitet man sich manchmal, ob
    > es protokolltechnisch soweit von 2G weg ist, dass es wirlich als
    > vollständig inkompatibel zu 2G angesehen werden muss, oder ob die Benennung
    > nicht einfach werbetechnische Vorteile hatte
    3G (UMTS) ist vollstaendig inkompatibel zu 2G (GSM) auf dem RAN (Radio Access Network) da GSM ein TDMA Verfahren benutzt.
    3G (UMTS) nutzt aber teilweise dieselben Elemente wie das 2G Core Netzwerk (GGSN, SGSN, HLR, etc)

    Anders schaut es bei dem amerikanischen 2G Standard aus (soweit nicht GSM verwendet wird/wurde). Dort wurde auch bei 2G CDMA im RAN verwendet, allerdings mit einer sehr viel geringeren Bandbreite, als bei der Evolutionsstufe 3G CDMA EvDO (CDMA Evolved Data Only)

  8. Re: Das ist kein 5g

    Autor: twizyfan 19.08.19 - 13:42

    Pornstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich, wie man eine Bündelung von alten Frequenzen 5g nennen kann.
    > Klar die Basisstation ist 5g und abwärtskompatibel, trotzdem ist dieser
    > test Schwachsinn, solange die 5g Frequenzen nicht aktiv geschaltet sind.

    Im Grunde bietet 5G mit dieser Bandbreite und der eingesetzen Frequenz 980Mbits, das sollte LTE aber schon können, bei 5G wurde bis 20Gbit versprochen, aber das wird wohl nur auf 28GHz möglich sein...angeblich sollen sogar noch 2Gbit möglich sein...der Mehrwert von 5G ist also hohe Geschwindigkeit wobei 5G bis 1000 Mbit erreicht, was LTE in der Theorie maximal können sollte...Tatsächlich erreicht LTE bis 10-52Mbit, 3G sollte schon 42Mbit schaffen...

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