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Verschwendung von Ressourcen

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  1. Verschwendung von Ressourcen

    Autor: h4x0r3r 18.07.15 - 22:25

    Also wenn das Gerät tatsächlich vernichtet und nicht Recycltet wird, ist das doch eine Verschwendung an Ressourcen sondergleichen...

  2. Re: Verschwendung von Ressourcen

    Autor: neocron 18.07.15 - 22:36

    Sonders gleichen? Wohl kaum, wenn ich mir anschaue was einige im Alltag so verschwenden ist das nur der tropfen auf dem heissen Stein ...
    Jeder der täglich allein mit einem Auto auf arbeit fährt ist keinen deut besser ...

  3. Re: Verschwendung von Ressourcen

    Autor: plutoniumsulfat 19.07.15 - 09:12

    Genau und wer nicht in Höhlen lebt, ist sowieso Umweltschänder.

  4. Re: Verschwendung von Ressourcen

    Autor: Th3Dan 19.07.15 - 13:32

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder der täglich allein mit einem Auto auf arbeit fährt ist keinen deut
    > besser ...

    Ich bin ja auch für Umweltschutz aber das halte ich pauschal für Unsinn. Gerade in kleineren Orten sind die Öffentlichen Verkehrsmittel oft schlecht bis komplett unbrauchbar. Hatte auch schon Vorstellungsgespräche wo ich für ~40km etwa 5 Stunden gebraucht hätte inklusive 10fachem umsteigen. Mit dem Auto keine 3/4 Stunde. Fahrgemeinschaften sind dementsprechend auch nur schwer möglich weil du erst mal jemanden finden musst der in der Nähe bzw. auf dem Weg wohnt und bei der gleichen Firma zur gleichen Zeit arbeitet.

    Sicher gibt es wohl in einigen solchen Fällen Optimierungspotenzial, aber nicht in allen. Und ich würde da auch nicht nur auf die Tatsache des Autofahrens achten sondern auch darauf wie und womit gefahren wird. Es macht einen großen Unterschied ob man mit einem kleinen 4 Liter Auto fährt oder einem schweren SUV. Letzterer kann schon mal im Bereich 15 Liter schlucken, was gerade bei Pendlern viel ausmacht. Und Politiker neigen dazu nicht gerade die sparsamsten Autos zu fahren. Kann mich noch an einen Skandal von vor ein paar Jahren erinnern, als festgestellt wurde, dass sogar Politiker die für Umweltschutz zuständig sind Spritschleudern besaßen...

    Generell sehe ich das Problem aber woanders. Nämlich darin, dass unser derzeitiges System Umweltschutz quasi überhaupt nicht belohnt, eher im Gegenteil. Der einzige Zusammenhang besteht zumindest teilweise in der Wirtschaftlichkeit: Wenn ich 2000 Euro verdiene kann ich mir einen SUV weder in der Anschaffung noch im Unterhalt leisten. Aber ab einem gewissen Einkommen ist dieser Aspekt nicht mehr relevant.

    Ganz abgesehen von genereller Kostenreduktion. Ich als Firma habe praktisch nichts davon sicherzustellen, dass meine Produktion umweltfreundlich ist. Im Gegenteil: Wenn ich sie nach China auslagere und dadurch 70% spare, bin ich wirtschaftlich der "Gewinner", obwohl meine Produkte tausende km transportiert werden und ich so Ressourcen verschwende. Zumal die Umweltschutzstandards im Ausland fast immer deutlich niedriger sind, sodass am Ende auch noch während der Produktion Schadstoffe in die Umwelt gelangen.

    Ein Musterbeispiel und thematisch passend ist der illegale Export von Elektroschrott in Entwicklungsländern. Für die Umwelt praktisch ein GAU weil die Geräte um die halbe Welt transportiert werden und man die Reste in Afrika & co neben Flüssen verbrennt, wo hochgradig giftige Schadstoffe in die Umwelt gelangen. Dennoch landen ca 70 Prozent des Elektroschrottes dort, weil es viel billiger als lokales Recycling ist und daher extrem lukrativ.

    So lange sich am Grundproblem nichts ändert, wird sich in dieser Thematik nicht viel tun. Umweltschutz bleibt dann nämlich ein moralischer Aspekt, vergleichbar damit für Bedürftige zu spenden. Und auf den geben die Meisten nicht übermäßig viel, zumindest in der Praxis. Sieht man ja am Einkaufsverhalten. Wurde vor ein paar Monaten eine Umfrage gemacht, in der die Mehrheit angab preisbewusst einzukaufen. Da braucht sich dann natürlich keiner wundern, wieso Massentierhaltung und Skandale zunehmen - Der Verbraucher möchte ja schließlich z.B. Billiges Fleisch. Also wird das geliefert, damit der Kunde nicht woanders kauft.

  5. Re: Verschwendung von Ressourcen

    Autor: neocron 20.07.15 - 11:41

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau und wer nicht in Höhlen lebt, ist sowieso Umweltschänder.
    hast du eigentlich jemals einen Post genau so interpretiert, wie er auch geschrieben war?
    oder eine Kausalkette einigermassen realistisch eingeschaetzt?
    Jeden einzeln in einem Auto umherkutschieren zu lassen hat nichts mit Fortschritt zu tun. Es ist eher das Fehlen eines Fortschritts ...
    obendrein habe ich die Verschwendung der Ressourcen nicht verurteilt, ich habe lediglich die Verurteilung EINER Handlung in Kontext gestellt.
    Aber auch das hast du wiedereinmal nicht lesen wollen ...

  6. Re: Verschwendung von Ressourcen

    Autor: neocron 20.07.15 - 12:26

    japp, das ist schon richtig.
    Ich habe auch nicht die Benutzung und den Lebensstandard generell verurteilt, ich habe es lediglich versucht in eine Beziehung zu stellen. Der Umwelt selbst ist es voellig egal ob man 40km weiter weg arbeitet, oder nicht ...
    Wenn aber jemand hier bei diesem Wegwerfhandybeitrag auf die Verschwendung morniert, sollte er die eigene Verschwendung nicht ausser Acht lassen. Und da gibt es genuegend potential, dass mal schnell einfach unter den Tisch gekehrt wird!
    Da braucht man sich ueber dieses eine Ding hier auch nicht mehr beschweren ...

  7. Re: Verschwendung von Ressourcen

    Autor: plutoniumsulfat 20.07.15 - 23:38

    Natürlich hast du das, du schreibst ja, dass das Autofahren allein nicht besser ist als das wegwerfen von Handys.

    Manchmal ist ein umweltschädigendes Verhalten notwendig, um andere Parameter wie Sicherheit zu erhalten.

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