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"Eine Lösung im Sinne der Kunden"

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  1. "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: polmabri 11.11.17 - 10:56

    ... wäre die Abschaffung von StreamOn und der Umstieg auf eine echte flat!

  2. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: bombinho 11.11.17 - 11:46

    polmabri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wäre die Abschaffung von StreamOn und der Umstieg auf eine echte flat!

    Dann wird es aber schwierig, mit den "Partnern" die Kosten zu teilen.

    Es ist zwar unueblich, dass der Anbieter dem Grosshaendler Geld bezahlen muss, dass dieser seine Waren an den Endkunden bringt. Aber ein solches Geschaeftsmodell ist auf jeden Fall gewinntraechtig. (GEMA ist ein Beispiel mit florierenden Umsaetzen, solche Beispiele machen Schule)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.17 11:51 durch bombinho.

  3. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: Easypeasy 11.11.17 - 11:49

    Es gibt bei der Telekom einen FlatTarif: MagentaMobile XL Premium und kostet 200¤ im Monat oder die DayFlat für 4,95¤ pro 24h! Ich finde da die kostenlos zubuchbare SteamOn Option doch weitaus attraktiver. Wobei kostenlos hier der springende Punkt ist und auch die wichtigsten Streaming Dienste bereits als Partner vertreten sind. StreamOn kommt genaugenommen der Datenflat die sich der Kunde immer wünscht noch am nächsten und kostet obendrein nichts extra. Daher kann ich nicht nachvollziehen wie man sich immer gegen solche Dienste wehren muss. Wenn man es nicht will, dann bucht man es halt nicht dazu.

  4. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: bombinho 11.11.17 - 12:03

    Easypeasy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bei der Telekom einen FlatTarif: MagentaMobile XL Premium und
    > kostet 200¤ im Monat oder die DayFlat für 4,95¤ pro 24h!

    Diese Preisgestaltung ist klar auf Abschreckung ausgerichtet.
    Die Telekom operiert mit riesigen Gewinnen, also mehr als kostendeckend.
    Insofern ist absehbar, dass eine mehr kundenorientierte Preisgestaltung absehbar kein Loch in die Kasse reissen wuerde.

    Aber hoffentlich werden die Einnahmen auch genutzt um die gigantischen Kosten zu stemmen, welche fuer ein flaechendeckendes 5G Netz mit homogener Datenrate anfallen.
    Immerhin gibt es wenige Lander, in denen man Mobil weniger Leistung fuer mehr Geld bekommt. Genaugenommen faellt mir gerade gar keines ein. Hier wird der Eine oder Andere sicher noch Erfahrungen beisteuern koennen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.17 12:05 durch bombinho.

  5. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: ChMu 11.11.17 - 12:43

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Easypeasy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt bei der Telekom einen FlatTarif: MagentaMobile XL Premium und
    > > kostet 200¤ im Monat oder die DayFlat für 4,95¤ pro 24h!
    >
    > Diese Preisgestaltung ist klar auf Abschreckung ausgerichtet.

    Findest Du? Wenn es eine echte 4G Flat ist, im Telekom Netz mit sagen wir 100/50Mbits, dann waere das fuer viele eine echte Alternative zu einer 16000 ADSL Leitung. Sagen wir, 5 Mann in der WG, also 40 Euro pro Mann aber dafuer mehr Speed als die ADSL Linie und mitnehmen kann man das Ding mit Multicard auch noch. Im Haus steht ein 4G AP fuer alle.

    Bei Firmennutzung ohne vernuenftige Infrastruktur (eg Glasfaser) ist es sogar die guenstigste Variante. Wenn ich sehe wie im high tech Deutschland Firmen mit 10 ISDN Leitungen oder ner Sat Schuessel angebunden sind, ist das schon peinlich.

    > Die Telekom operiert mit riesigen Gewinnen, also mehr als kostendeckend.
    > Insofern ist absehbar, dass eine mehr kundenorientierte Preisgestaltung
    > absehbar kein Loch in die Kasse reissen wuerde.

    Ehm, erste Regel was eine Firma angeht, Gewinne machen. Du hast nicht zu entscheiden, wie und ob Gewinne eingesetzt werden. Wenn es Dir nicht gefaellt, geh woanders hin. Es gibt ueber 600 Provider in Deutschland, da wirds dann sicher was fuer Dich geben, das besser ist. Billiger, in jeder Beziehung, sind sie alle.
    >
    > Aber hoffentlich werden die Einnahmen auch genutzt um die gigantischen
    > Kosten zu stemmen, welche fuer ein flaechendeckendes 5G Netz mit homogener
    > Datenrate anfallen.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    > Immerhin gibt es wenige Lander, in denen man Mobil weniger Leistung fuer
    > mehr Geld bekommt. Genaugenommen faellt mir gerade gar keines ein. Hier
    > wird der Eine oder Andere sicher noch Erfahrungen beisteuern koennen?

    Das hat doch nichts mit der Telekom zu tun? In Deutschland ist eigendlich alles teurer als anderswo. Und? Du verdienst auch ganz anders. Es steht Dir frei, woanders zu leben (ich mache das, ich lebe nicht in Deutschland) und das kann paradisisch sein, oder total in die Hose gehen. Riiiiiiisikoooooo

  6. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: Eopia 11.11.17 - 13:24

    Easypeasy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daher kann ich nicht nachvollziehen wie man sich
    > immer gegen solche Dienste wehren muss.

    Weil es nur die Einstiegsdroge ist. Hier nehmt StreamOn und vergesst mal euer lächerlich kleines Highspeedvolumen und die Drossel auf 64KB/s, solange die Anbieter mit uns kooperieren erlauben wir euch großzügigerweise den Konsum von unbegrenzter Musik und Video.
    Schritt 2 siehst du aktuell bei Vodafone, da gibt es schon nen ZeroRating Pass je Contenttyp für jeweils monatliche Kosten.
    Schritt 3 https://www.meo.pt/internet/internet-movel/telemovel/pacotes-com-telemovel da ists dann nicht mal mehr unbegrenzt.

    Deswegen finde ich StreamOn so gefährlich, es bringt die öffentliche Meinung gegen die Netzneutralität, weil es kurzfristig Verbesserungen für den Kunden schafft, langfristiges Ziel der Mobilfunkanbieter ist es aber mehr Geld zu verdienen.

    Die Vision der Telekom findest du hier: https://www.telekom.com/de/konzern/management-zur-sache/details/netzneutralitaet---konsensfindung-im-minenfeld-350226

  7. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: dl01 11.11.17 - 14:34

    > Deswegen finde ich StreamOn so gefährlich, es bringt die öffentliche Meinung gegen die Netzneutralität, weil es kurzfristig Verbesserungen für den Kunden schafft, langfristiges Ziel der Mobilfunkanbieter ist es aber mehr Geld zu verdienen.
    Im Grunde ist es ein genialer Schachzug, mittels eines "kleinen Geschenks" diejenigen gegen die Netzneutralität aufzubringen, denen sie eigentlich nützt. Umso erschreckender ist es, dass auch technisch versierte Nutzer für einen Vorteil die Prinzipien der Netzneutralität bereitwillig in Frage stellen. Sind Verstöße erst einmal allgemein akzeptiert, so können sie beliebig ausgeweitet werden - nur nicht zum Vorteil des Kunden.

    Der verlinkte Blogbeitrag (bei dem ich übrigens nicht nur einmal mit dem Kopf schütteln musste - sowohl inhaltlich, als auch im Hinblick auf den propagandistischen Sprachstil) zeigt, wohin die Reise geht.

  8. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: Eopia 11.11.17 - 15:25

    Jup und wenn das jetzt an der Bundesnetzagentur scheitert, dann ist die böse Bundesnetzagentur schuld daran, dass ich kein Netflix mehr nutzen kann.

  9. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: polmabri 11.11.17 - 15:27

    Gott sei Dank gibt es noch Leute die über den Tellerrand gucken - dieses ständige "der Fremde hat mir Süßigkeiten gegeben, deshalb bin ich in seinen Transporter gestiegen"- Verhalten macht mich echt ratlos.

  10. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: chefin 13.11.17 - 11:26

    polmabri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wäre die Abschaffung von StreamOn und der Umstieg auf eine echte flat!


    Du vergisst Theorie und Praxis zu unterscheiden. Theoretisch wäre das super, praktisch werden Menschen nichts drauf geben, das sie mit überzogener Nutzung, anderen Bandbreite klauen und so das ganze für alle unbenutzbar machen.

    Den Provider können kaum steuern, wer was darf. Also wird es Leute geben, die ihr Handy auch dazu nutzen, Zeugs downloaden und dabei das Netz über Stunden dauerbelasten. Menschen sind egoistisch, die interessieren sich nicht dafür, wenn andere dadurch Probleme haben. Statt dessen erwarten sie das der Provider unverzüglich neue Funkzellen dazu baut und so quasi jedem Peak entgegen arbeitet. aber wir können ja schlecht jedem Nutzer seine eigene Funkzelle geben, wo er seine Datenrate exclusiv hat und nutzen kann. Mobilfunk ist nunmal auch eine Mischkalkulation.

    Und mit Datenmengenbegrenzung klappt das aktuell recht gut, das man fast nie spürbare Überlastungen hat. Eine echte Flatrate würde den Mobilfunkpreis in 3 stellige Monatsbeträge heben. Nur dann wäre es möglich, so stark Kapazitäten aufzubauen. Würde dann aber keiner bezahlen.

  11. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: dl01 13.11.17 - 11:41

    > Du vergisst Theorie und Praxis zu unterscheiden. Theoretisch wäre das super, praktisch werden Menschen nichts drauf geben, das sie mit überzogener Nutzung, anderen Bandbreite klauen und so das ganze für alle unbenutzbar machen.
    Ein Schritt in die richtige Richtung wäre die Anhebung der Drossel von jetzt 64 KBit/s auf 1-2 MBit/s. o² macht es vor.

  12. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: Dwalinn 13.11.17 - 13:46

    Ja o2 macht es vor... genau wie mit großen Inklusiv Volumen von teils 15GB.

    Das Problem ist von diesen 15GB konnte ich seit fast einer Woche nichts verbrauchen da mein Empfang zwar angeblich zwischen H+ und 4g schwankt ich damit aber noch nichtmal ne blöde Wetter App aktualisieren kann. Scheinbar gibt es zurzeit eine defekte Basisstation... aber selbst wenn mal nichts kaputt geht gibt es Problem beim Netz da es schlicht "überbucht" ist.

  13. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: j4rted 13.11.17 - 13:58

    Mal eine kurze Verständnissfrage, Netzneutralität bedeutet doch, dass keine Pakete anderen bevorzugt werden dürfen. Stream On bevorzugt doch keine Pakete sondern rechnet diese nur nicht auf das Inklusiv Volumen an. Das ist doch nur eine Abrechnungssache. Wenn mein kein Stream On nutzt, werden die Pakte gleich durchgeroutet und nur über dein Datenvolumen abgerechnet. Warum ist dann hier ein Problem mit der Netzneutralität gegben?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.17 13:59 durch j4rted.

  14. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: RipClaw 13.11.17 - 14:30

    j4rted schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal eine kurze Verständnissfrage, Netzneutralität bedeutet doch, dass keine
    > Pakete anderen bevorzugt werden dürfen. Stream On bevorzugt doch keine
    > Pakete sondern rechnet diese nur nicht auf das Inklusiv Volumen an. Das ist
    > doch nur eine Abrechnungssache. Wenn mein kein Stream On nutzt, werden die
    > Pakte gleich durchgeroutet und nur über dein Datenvolumen abgerechnet.
    > Warum ist dann hier ein Problem mit der Netzneutralität gegben?

    Ganz so ist es nicht. Im Tarif Magenta M werden bei StreamOn die Videos auf SD Qualität herunter geregelt. So wie ich die Technik dahinter verstehe funktioniert das so das die Telekom einfach die Pakete die von den Partnern kommen, und die entsprechende Kennzeichnung enthalten, langsamer durchleitet um so eine langsame Verbindung vorzutäuschen. Das veranlasst den Server auf die schlechtere Qualität umzuschalten. Daher wird auch von den Partnern "adaptives Streaming" gefordert. Die Telekom behält sich sogar das Recht vor nochmal eine Geschwindigkeitsstufe runter zu gehen wenn die Auslastung höher ist.

    Bei StreamOn Max werden die Pakete mit normaler Geschwindigkeit durchgeleitet und daher kann man auch HD Videos gucken. Hier geht es dann wirklich nur noch um die Abrechnung.

    Netzneutral wäre das ganze beim normalen StreamOn dann wenn aller Datenverkehr gedrosselt wird unabhängig vom Inhalt oder der Herkunft. Würde aber kaum einer so haben wollen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.11.17 14:41 durch RipClaw.

  15. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: dl01 13.11.17 - 16:45

    > aber selbst wenn mal nichts kaputt geht gibt es Problem beim Netz da es schlicht "überbucht" ist.
    Dass o² ein schlecht ausgebautes und oft überlastetes Netz hat, ist kein Geheimnis. Das Downgrade auf 3G nach Erreichen des Volumenlimits in einem o² Free-Tarif tut sein übriges.

    Für die Telekom dürfte es hoffentlich kein Problem sein, sofern sie ihr Netz nicht auch ständig am Rande des Zusammenbruchs betreibt. Geht man davon aus, dass Videostreams im mobilen Umfeld mit Abstand die größten Volumenfresser sind und die Telekom diese für StreamOn mit 1.7 MBit/s limitiert, dann sollte eine generelle Drossel auf 1.5 MBit/s kein Kapazitätsproblem darstellen.

  16. Re: "Eine Lösung im Sinne der Kunden"

    Autor: AndyO 16.11.17 - 14:46

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > j4rted schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mal eine kurze Verständnissfrage, Netzneutralität bedeutet doch, dass
    > keine
    > > Pakete anderen bevorzugt werden dürfen. Stream On bevorzugt doch keine
    > > Pakete sondern rechnet diese nur nicht auf das Inklusiv Volumen an. Das
    > ist
    > > doch nur eine Abrechnungssache. Wenn mein kein Stream On nutzt, werden
    > die
    > > Pakte gleich durchgeroutet und nur über dein Datenvolumen abgerechnet.
    > > Warum ist dann hier ein Problem mit der Netzneutralität gegben?
    >
    > Ganz so ist es nicht. Im Tarif Magenta M werden bei StreamOn die Videos auf
    > SD Qualität herunter geregelt. So wie ich die Technik dahinter verstehe
    > funktioniert das so das die Telekom einfach die Pakete die von den Partnern
    > kommen, und die entsprechende Kennzeichnung enthalten, langsamer
    > durchleitet um so eine langsame Verbindung vorzutäuschen. Das veranlasst
    > den Server auf die schlechtere Qualität umzuschalten. Daher wird auch von
    > den Partnern "adaptives Streaming" gefordert. Die Telekom behält sich sogar
    > das Recht vor nochmal eine Geschwindigkeitsstufe runter zu gehen wenn die
    > Auslastung höher ist.
    >
    > Bei StreamOn Max werden die Pakete mit normaler Geschwindigkeit
    > durchgeleitet und daher kann man auch HD Videos gucken. Hier geht es dann
    > wirklich nur noch um die Abrechnung.
    >
    > Netzneutral wäre das ganze beim normalen StreamOn dann wenn aller
    > Datenverkehr gedrosselt wird unabhängig vom Inhalt oder der Herkunft. Würde
    > aber kaum einer so haben wollen.

    Unsinn! Es geht um Videokomprimierungsalgorithmen. Die Pakete laufen netzneutral. Zum Eigentor werden die Peering-Preise mit dem ausländischen Providern. Ferner kann die Telekom z.B. bei den überlasteten Netzen in England den Service gar nicht sicherstellen. Für's Ausland bräuchte man halt ein Fair-Play. Stream On bis zum doppelten gebuchten Datenvolumen oder so was.

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