Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Streit mit Bundesnetzagentur: Telekom…

Einfach die Fair-Use-Regelung im Ausland anwenden.

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Einfach die Fair-Use-Regelung im Ausland anwenden.

    Autor: Spaghetticode 12.11.17 - 17:18

    Wie ich schon vor ein paar Wochen geschrieben habe:

    Die Telekom könnte einfach die Fair-Use-Regelung anwenden, falls sie mit der Begrenzung auf Deutschland nicht durchkommt. Sie muss nicht unbegrenzt viel Datenvolumen bezahlen oder StreamOn wegen Unwirtschaftlichkeit einstellen. Eine Fair-Use-Regelung bedeutet, dass es eine Maximalgrenze von Datenvolumen geben kann, die kostenfrei im EU-Ausland genutzt werden kann. Alles darüber hinaus kostet 9,163 ¤/GB.

    Rechenbeispiel:
    Der MagentaMobil L kostet 46,76 ¤.
    Gemäß der Formel können 10,2 GB pro Monat im EU-Ausland versurft werden. Sollte der Nutzer mit seinem regulären Datenvolumen und StreamOn über 10,2 GB kommen, so muss er das darüberliegende Datenvolumen mit 9,163 ¤/GB bezahlen.

    Ich denke mal, so kann die Telekom die Kunden so abschrecken, dass diese StreamOn im EU-Ausland nicht (oder nicht übermäßig) nutzen.

    Die Telekom sträubt sich wohl nur dagegen, weil
    a) der Telekom zugemutet wird, bis zum Doppelten des Paketpreises im Roaming selbst zu zahlen.
    b) sie die Fair-Use-Regelung den Kunden erklären muss und den Ärger abbekommt, wenn sie deswegen eine Rechnung verschickt.

  2. Re: Einfach die Fair-Use-Regelung im Ausland anwenden.

    Autor: dl01 12.11.17 - 17:26

    c) weil der Verstoß gegen das EU-Roaming nicht das einzige Problem bei StreamOn ist

  3. Re: Einfach die Fair-Use-Regelung im Ausland anwenden.

    Autor: Spaghetticode 12.11.17 - 17:36

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > c) weil der Verstoß gegen das EU-Roaming nicht das einzige Problem bei
    > StreamOn ist

    Ich glaube, die Abschaffung der Drosselung bei Videos dürfte für die Telekom kein großes Problem darstellen. Schließlich werden Videos von Magentaeins-Kunden nicht gedrosselt. Und ich wüsste nicht, warum Nicht-Magentaeins-Kunden mehr Videos mobil konsumieren sollten als Magentaeins-Kunden.

  4. Re: Einfach die Fair-Use-Regelung im Ausland anwenden.

    Autor: dl01 12.11.17 - 18:14

    Scheinbar erachtet die Telekom die Marge bei den MagentaEins-Kunden als groß genug, um HD-Streaming zuzulassen. Spannend wird die Frage, ob sie (im Falle einer gerichtlichen Niederlage) StreamOn Max auf alle Tarife erweitert und europaweit anbietet.

    Ebenfalls spannend wird die Frage, ob die Fair-Use-Regelung hier überhaupt Anwendung findet. Schließlich handelt es sich bei StreamOn (nach Telekomsprech) um einen Spezialdienst mit einem Sonderkontingent außerhalb des regulären Volumens. Auch dürfte ein auf 3h/Monat (bei angenommenen 3,33GB/Stunde für HD-Streams) begrenztes Angebot nicht unbedingt das Prädikat "unbegrenzt" erfüllen.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  2. über Hays AG, Raum Frankfurt
  3. Bertrandt Ing.-Büro GmbH, Köln
  4. Robert Bosch GmbH, Bamberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Assassin´s Creed Origins gratis downloaden
  2. für 49,99€ statt 69,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Open Access: Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom
    Open Access
    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

    Viele Netzbetreiber wollen zusammen mit der Deutschen Telekom einen Glasfaser-Ausbau im Open-Access-Modell. Doch der Übergang vom Kupfer der Telekom auf Glas ist strittig.

  2. Waipu TV: Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen
    Waipu TV
    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

    Der Fernsehstreamingdienst Waipu TV geht einen neuen Weg bei Fernsehwerbung. Auf Amazons Fire-TV-Geräten werden in der Werbepause Kauf-Links zu Amazon eingeblendet. Mit einem Knopfdruck auf der Fernbedienung wird das beworbene Produkt bestellt.

  3. Darpa: US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen
    Darpa
    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

    Robust, unauffällig und einfach einzusetzen: Die Darpa will Pflanzen genetisch so manipulieren, dass sie als Sensoren eingesetzt werden. Die natürlichen Sensoren sollen beispielsweise Bomben, biologische, chemische oder radioaktive Kampfstoffe erkennen.


  1. 14:39

  2. 14:24

  3. 12:56

  4. 12:30

  5. 11:59

  6. 11:51

  7. 11:45

  8. 11:30