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Erschreckend früh

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  1. Re: Erschreckend früh

    Autor: Schibulski 06.12.21 - 08:43

    Ich denke das Problem liegt eigentlich anderer Stelle. Die Technologie gehört nunmal heute zu unserem Leben dazu. Die Diskussionen gab es bei "uns" damals schon. Nur war die Frage damals halt: "Ab wann darf das Kind einen eigenen Fernseher im Zimmer haben?". Die Welt wandelt sich.
    Ich bin grundsätzlich dafür, die Kids schon früh mit der Technik vertraut zu machen.

    ABER: Leider fehlt vielen Eltern die Medienkompetenz und das Wissen, wie sie das Digitalleben ihrer Kinder lenken können. Es gibt bei allen großen Anbietern, egal ob Apple, oder Amazon mit den Fire HD Tablet usw. so tolle Tools den Konsum der Kinder einzuschränken oder vorzugeben, von den installieren Apps, Erlaubnis was installiert werden darf, Screentime, Kindern erst ein Lernspiel für x Minuten aufzwingen bevor sie etwas anderes spielen dürfen usw.

    Leider machen die wenigsten Gebrauch von diesen Mitteln, weil sie selbst keinen blassen Schimmer haben.

    Darüber hinaus sollte man sich auch GEMEINSAM mit den Kindern davor setzen und das ganze nicht "Ich will meine Ruhe, hier mach was mit dem Tablet und halt die Schnauze." benutzen.
    Nicht digitaler Ausgleich mit gemeinsamen Unternehmungen an der frischen Luft, mal zusammen was basteln usw. gehört genauso dazu.

  2. Re: Erschreckend früh

    Autor: puked 06.12.21 - 09:28

    Ich sehe das wie der Poster oben mit dem "Klassenbesten" - Technik darf gerne sehr früh genutzt werden - es braucht halt kompetente Anleitung.
    Da ist es egal, ob es sich um den Herd, die Mikrowelle, die Nähmaschine, den Traktor oder halt den Computer und das Smartphone handelt.
    Wenn Papa und Mama keine Ahnung haben, ist das halt schlecht. Im Zweifel extrem schlecht bis fatal.
    Aber per se eine frühe Nutzung zu verteufeln ist mMn völliger Blödsinn. Auch die "Beschränkung" durch Filter, restriktive Kontrolle, etc. halte ich für falsch. Erklären, erklären, erklären, unterstützen, Medienkompetenz aufbauen, Fehler aufzeigen bevor Sie passieren. Ein Auge drauf haben und im Zweifel natürlich auch einschreiten.
    Meine Kinder haben freien Zugang - bis auf Nachts - da ist das Internet weg für Sie.
    Ansonsten hätten Sie durchaus die Möglichkeit und auch Zugriff auf Dinge, die absolut nicht kindertauglich sind. Filme, Spiele, Social Media.
    Aber den nutzen Sie nicht. Wir reden viel über Medienkonsum, Verhalten im Netz, Datenschutz. Offen über alles. Die Kinder haben Vertrauen, wissen, dass Sie nicht die Moralkeule von uns bekommen. Das funktioniert.
    Und wie einer der Vorredner auch beobachtete hat das durchaus positive Auswirkungen. Auf die schulischen Leistungen, auf das Wissen, auf den Spracherwerb. Und nicht zuletzt auf das Selbstvertrauen - die Kinder müssen in der Schule nichts beweisen. Denen gehts am A**** vorbei, wenn Sie den neusten *irgendeinungeigneterHypescheiß* nicht gesehen haben der zwar völlig ungeeignet für Ihre Altersgruppe ist (Squid Game anyone?), die werden auch niemals unangebrachte Fotos an irgendwelche WhatsApp Kontakte schicken, Probleme mit Cybergrooming haben, ihren Namen, Telefonnummer, Adresse im Netz veröffentlichen, ihre Online Banking Daten irgendwelchen Pishern geben, ihre Seedphrase irgendwo teilen...

    Dafür ist das Bio Referat dann halt kein Papp-Poster, sondern eine Powerpoint Präsentation, oder der ältere Informatiklehrer wird schon mal über grobe Versäumnisse bezüglich Datenschutz aufgeklärt...
    Ach ja - und abseits der Technik passiert sehr viel. Sport, soziale Kontakte, spielen, basteln, kreativ sein. Das eine schließt das andere nicht aus.

    Das ist nur meine Meinung - im Endeffekt sind die Kinder heute die ersten, die so aufwachsen. Was richtig ist wird sich zeigen. Letztendlich hat da niemand Erfahrungswerte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.21 09:29 durch puked.

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