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Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Vanger 05.12.21 - 12:22

    Sorry, aber das ist ja absurd...

    Seinem Kind ein Mobiltelefon - ggf. als in seiner Funktion stark beschnittenes Smartphone - mitgeben kann man sobald das Kind regelmäßig alleine oder in einer Gruppe Kinder unterwegs ist - bspw. auf dem Schulweg. Da dient das Mobiltelefon dann der Sicherheit, dass das Kind im Falle des Falles Alarm schlagen kann. Kindergartenkinder lässt man aber nicht unbeaufsichtigt... Das ist ungefähr ähnlich absurd wie einem 16-jährigen Jugendlichen ein eigenes Smartphone vorenthalten zu wollen.

    Aber auch später, einem 8-bis-10-Jährigen Kind, das den Schulweg alleine meistert, drücke ich kein eigenes "vollwertiges" Smartphone in die Hand - mehr als Telefon & SMS wäre da einfach unverantwortlich... Ab 12 Jahren kann man mal darüber nachdenken - je nach individueller Entwicklung, man sieht ja wie das Kind mit dem Smartphone von Mama & Papa umgeht. In jedem Fall aber weiterhin stark beschnitten in seiner Funktion, ohne Zugang zum App Store, ohne freies Internet, mit technischer Zeitbeschränkung, besonders für Spiele.

  2. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: JE 05.12.21 - 12:35

    Mein Beispiel ist genau für die Lücke, die bei dir bleibt, nämlich 10-12.. Als meine Tochter auf die weiterführende Schule kam, wurde der Weg von "zu Fuss kein Ding" zu "20 Minuten Fahrrad, alternativ Bus und Bahn 30 Minuten".
    Damit sie sich melden kann, falls was ist (ob Schule früher aus, Fahrrad kaputt oder was auch immer), wollten wir ihr ein Handy besorgen und haben uns dann für ein Smartphone entschieden.
    Dazu muss man aber wissen, daß in der Schule alle Handys AUS sein müssen und das ich besagte technische Beschränkungen (google family link) nutze, um die Nutzung zeitlich einzuschränken und natürlich zu entscheiden, welche Apps auf das Gerät dürfen (Grundregel: keine Werbung, keine In-App-Käufe)
    Ich hoffe, sie so langsam an die verantwortungsvolle Nutzung dieser Geräte heranzuführen.

  3. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Vanger 05.12.21 - 12:58

    JE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Beispiel ist genau für die Lücke, die bei dir bleibt, nämlich 10-12..
    > Als meine Tochter auf die weiterführende Schule kam, wurde der Weg von "zu
    > Fuss kein Ding" zu "20 Minuten Fahrrad, alternativ Bus und Bahn 30
    > Minuten".
    > Damit sie sich melden kann, falls was ist (ob Schule früher aus, Fahrrad
    > kaputt oder was auch immer), wollten wir ihr ein Handy besorgen und haben
    > uns dann für ein Smartphone entschieden.
    > Dazu muss man aber wissen, daß in der Schule alle Handys AUS sein müssen
    > und das ich besagte technische Beschränkungen (google family link) nutze,
    > um die Nutzung zeitlich einzuschränken und natürlich zu entscheiden,
    > welche Apps auf das Gerät dürfen (Grundregel: keine Werbung, keine
    > In-App-Käufe)
    > Ich hoffe, sie so langsam an die verantwortungsvolle Nutzung dieser Geräte
    > heranzuführen.

    Ja, genau so meinte ich das. Man kann einem 10-Jährigen Kind, das regelmäßig alleine unterwegs ist, durchaus ein eigenes Gerät geben - aber ja nicht als "richtiges" Smartphone. Zu Beginn sollte da nicht mehr als Telefon & SMS funktionieren. Die Alternative dazu ist ein klassisches Mobiltelefon. Ab 12 Jahren kann man die Zügel durchaus etwas lockern, wann und wie stark ist natürlich aber auch vom Kind abhängig. Es gibt Kinder die können damit gut umgehen, andere Kinder nicht. Den Überblick behalten und die Nutzung zu limitieren bleibt aber ziemlich lange wichtig...

  4. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Extrawurst 05.12.21 - 13:15

    JE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Beispiel ist genau für die Lücke, die bei dir bleibt, nämlich 10-12..
    > Als meine Tochter auf die weiterführende Schule kam, wurde der Weg von "zu
    > Fuss kein Ding" zu "20 Minuten Fahrrad, alternativ Bus und Bahn 30
    > Minuten".
    > Damit sie sich melden kann, falls was ist (ob Schule früher aus, Fahrrad
    > kaputt oder was auch immer), wollten wir ihr ein Handy besorgen und haben
    > uns dann für ein Smartphone entschieden.
    > Dazu muss man aber wissen, daß in der Schule alle Handys AUS sein müssen
    > und das ich besagte technische Beschränkungen (google family link) nutze,
    > um die Nutzung zeitlich einzuschränken und natürlich zu entscheiden,
    > welche Apps auf das Gerät dürfen (Grundregel: keine Werbung, keine
    > In-App-Käufe)
    > Ich hoffe, sie so langsam an die verantwortungsvolle Nutzung dieser Geräte
    > heranzuführen.

    Durchaus ein vernünftiger Ansatz. Ich wünschte nur, mehr Eltern würden so differenziert an die Sache rangehen. Bei vielen hat man leider das Gefühl, dass dem 6-Jährigen das Smartphone nur in die Hand gedrückt wird, damit man mal Ruhe hat.

  5. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: cubei 05.12.21 - 16:18

    Als die Pandemie los ging wurde die Kita geschlossen und das Kind (kurz vor Einschulung) musste Zuhause bleiben und hat sich gelangweilt.
    Dann habe ich ihm ein altes Smartphone gegeben und dort Hörspiele drauf gemacht. Dann konnte er beim Puzzeln oder Lego spielen was hören.
    Über Family Link sind quasi alle anderen Apps gesperrt und die Zeit pro Tag eingeschränkt. Wobei das screen-on-time ist und man dadurch unendlich lange hören kann. Mittels den Android Bedienhilfen kann man sich sogar den Bildschirminhalt vorlesen lassen und so die richtige Folge des Hörspiels finden ohne Lesen zu können.
    Die meisten Eltern kaufen wohl so eine Toniebox. Aber das ist ja ziemlich eingeschränkt und davon lernt man auch nichts.

    Als wir dann viel im Garten gepflanzt haben konnte er Fotos davon machen wie seine Wassermelonen wachsen.
    Irgendwelche Lernspiele habe ich ihm auch noch installiert und kommunizieren kann er zwei Jahre später auch damit.

    Ich verstehe gar nicht warum Leute so entsetzt darüber sind.
    Ich fand es auch interessant, dass beim Elternabend zur Einschulung gesagt wurde dass ein 6 jähriges Kind maximal 45 Minuten pro Woche vor einem Bildschirm hocken soll (also Filme gucken unmöglich). Kurze Zeit später kam der Lockdown und auf einmal waren YouTube Videos Teil der Hausaufgaben bzw. des Unterrichts...
    Vielleicht muss man auch irgendwann begreifen, dass sich die Zeiten ändern und die Augen nicht viereckig werden.

  6. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: dasbinich 05.12.21 - 16:49

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ja, genau so meinte ich das. Man kann einem 10-Jährigen Kind, das
    > regelmäßig alleine unterwegs ist, durchaus ein eigenes Gerät geben - aber
    > ja nicht als "richtiges" Smartphone. Zu Beginn sollte da nicht mehr als
    > Telefon & SMS funktionieren. Die Alternative dazu ist ein klassisches
    > Mobiltelefon. Ab 12 Jahren kann man die Zügel durchaus etwas lockern, wann
    > und wie stark ist natürlich aber auch vom Kind abhängig. Es gibt Kinder die
    > können damit gut umgehen, andere Kinder nicht. Den Überblick behalten und
    > die Nutzung zu limitieren bleibt aber ziemlich lange wichtig...

    Limitieren war während home-schooling unmöglich. Die Kinder hatten ja von 7:45 bis 13:00 Uhr unbegrenzt Internet. Da wurde jede noch so kleine Pause genutzt. Unser Kind hat sogar Proxy gefunden, um mein PiHole zu umgehen. Katz und Maus

  7. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Sterling-Archer 05.12.21 - 17:22

    JE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich hoffe, sie so langsam an die verantwortungsvolle Nutzung dieser Geräte
    > heranzuführen.


    wo soll den da die verantwortung herkommen? da lernt das kind doch nur das wenigste kennen, sobald sich diese welt dann mal öffnet, stehen sie dann doch vor all den problemen and gefahren.

    wer mit mangel aufwächst stürzt sich bei der ersten gelegenheit in den überschuss.

    die meisten kinder lernen aus fehlern, da muss halt mal 100¤ des zukünftigen taschengeldes im virtuellen nichts entschwinden. man muss viel erklären, viel zeigen. das internet ist glücklicherweise voll mit beispielen dafür, was mit leuten passiert, wenn es im sozialen netz, bei tiktok usw. mal aus dem ruder läuft. das muss man durchsprechen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.21 17:24 durch Sterling-Archer.

  8. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Lapje 05.12.21 - 17:53

    dasbinich schrieb:

    > Limitieren war während home-schooling unmöglich. Die Kinder hatten ja von
    > 7:45 bis 13:00 Uhr unbegrenzt Internet. Da wurde jede noch so kleine Pause
    > genutzt. Unser Kind hat sogar Proxy gefunden, um mein PiHole zu umgehen.
    > Katz und Maus

    Wenn Dein Kind sich nicht an Regeln hält liegt das Problem ganz woanders...

  9. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Cybso 05.12.21 - 17:59

    Ganz ehrlich, es nervt, dieses Erziehungs-Blaming. Wer behauptet, dass sein Kind sich egal in welchem Alter immer an die Regeln hielte, hat entweder das goldene Los gezogen, betreibt Erziehung mit dem Gürtel, oder ist einfach wahnsinnig naiv. Oder - und das trifft vermutlich hier im Forum in den meisten solcher Fälle zu - hat überhaupt keine Erfahrung mit eigenen Kindern.

    PS Ich wäre sogar ein bisschen stolz, wenn mein Kind es alleine schafft, die von mir errichteten Filtermaßnahmen zu umgehen. Denn das zeigt, dass es die Technik verstanden hat.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.21 18:01 durch Cybso.

  10. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Lapje 05.12.21 - 18:16

    Cybso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, es nervt, dieses Erziehungs-Blaming. Wer behauptet, dass sein
    > Kind sich egal in welchem Alter immer an die Regeln hielte, hat entweder
    > das goldene Los gezogen, betreibt Erziehung mit dem Gürtel, oder ist
    > einfach wahnsinnig naiv.

    ich verstehe nicht was daran besonderes sein soll? Bei uns ist das so - unser Junior hält sich an die Regeln. Nicht weil wir in bestrafen oder "züchtigen" (ich würde nie die Hand gegen mein Kind erheben), sondern weil wir mit ihm reden und Dinge erklären. Er hält sich an die Regeln nicht weil er Angst vor Strafen hat, sondern weil er verstanden hat, wofür sie gut sind. Er hat mit seinen 9 Jahren beriets einen eigenen Rechner - aber wir bestimmen, wann und wofür dieser angeschaltet werden darf und daran hält er sich. Es ist noch nie vorgekommen, das er diesen außerhalb angeschaltet hat - und wenn würde ich das sofort erkennen.

    Nein, es liegt daran, weil wir ihn von Anfang an ernst genommen haben und als gleichberechtigt angesehen haben - sein Wort zählt bei uns genauso viel wie unseres. Es gibt aber bei uns unumstößliche Regeln, an die er sich zu halten hat - nur wenige, aber die sind nicht verhandelbar - auch wenn sie sich mit dem Alter ändern. Das weiß er, aber innerhalb dieser Regeln dürfte er mehr Freiheiten haben als die anderen Kinder. Einfaches Beispiel: Süßigkeiten. Die stehen bei uns ganz offen, er kann jederzeit rangehen. Andere Kinder würden nur noch davon essen bis nichts mehr da ist, er nimmt sich was in einem vernünftigen Maß, fragt aber selbst auch nach Obst und Gemüse, trinkt lieber Wasser als Cola. Für ihn ist das alles eben nichts besonderes und das macht den Unterschied. Genauso ist es bei anderen Dingen.

    Natürlich gibt es auch Konsequenzen, wenn er Mist baut - aber auch hier machen wir Unterschiede: Hätte er es besser wissen müssen oder ist die Situation neu für ihn?

    Wir sind sicherlich keine Übereltern, wenn wir das also so hinbekommen, dann andere auch.
    >
    > PS Ich wäre sogar ein bisschen stolz, wenn mein Kind es alleine schafft,
    > die von mir errichteten Filtermaßnahmen zu umgehen. Denn das zeigt, dass es
    > die Technik verstanden hat.

    Es könnte einfach auch anfangen zu Programmieren oder das Wissen für was "Nützliches" nutzen....

  11. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: dasbinich 05.12.21 - 18:24

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn Dein Kind sich nicht an Regeln hält liegt das Problem ganz woanders...

    Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber denk mal zurück. Hast du dich als Kind/Teenager immer an die Regeln gehalten?
    Pornos und Horrorfilme erst mit 18 geschaut, genauso Doom, Quake usw nicht gezockt. Keine Musik und Filme runtergeladen. Wir konnten damals mit 14 (???) ungehindert Zigaretten und Schnaps kaufen. Hat in den 90ern keinen interessiert. Ich bin aber weder Raucher noch Alkoholiker geworden.
    Auf rotten war ich genau einmal, das war mir zu krass. Auch habe ich Gesichter des Todes nie geschaut. Heute bimmelt das Handy und ne neue WhatsApp mit dem gleichen Inhalt ist da. Da musst der Teenager nicht bewusst danach suchen.

    Ich sehe die sozialen Medien und das ständige online sein als Gefahr (und als große Möglichkeit). Ein Heranwachsender kann das aber nicht beurteilen. Klar, wenn ich keinen Bock auf Erziehung hab stell ich meinem Kind ne PS5, Netflix, ein Handy und unlimited Data ins Kinderzimmer. So habe ich bestimmt meine Ruhe.

  12. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: dasbinich 05.12.21 - 18:29

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Er hat mit seinen 9 Jahren

    Reden wir in 4 Jahren nochmal ;-)

    Unsere 5jährige ist auch immer brav und hält sich an die Regeln.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.21 18:35 durch dasbinich.

  13. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Niaxa 05.12.21 - 18:31

    Nicht mal mit dem Gürtel hält man Kinder von so was ab. Unsere Eltern wissen sicher wovon ich spreche. Blinder Gehorsam muss auch gar nicht sein.

  14. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Cybso 05.12.21 - 18:33

    Meine Referenz sind meine eigenen Kinder (7 und 10) und deren Freunde. Wenn eines der Kinder alleine ist, sind sie die Engel auf Erden.

    Aber sobald andere Kinder ins Spiel kommen, beginnt meistens irgendwann das gegenseitige aufstacheln. Süßigkeiten sind auch bei uns nicht das Problem, da gehen sie tatsächlich nur dran, wenn sie gefragt haben. Aber die Spielzeit an der Switch oder die Videozeit am Tablet wurde trotz Konsequenzen (Verbot für eine Woche) ständig überzogen. Mitunter haben sie das Tablet morgens zurück bekommen, und abends mussten wir es schon wieder einziehen, weil die Geschwister sich gegenseitig angestachelt haben, doch noch etwas länger zu gucken. Erst seit dem wir die Nutzung per Software einschränken, funktioniert es.

    Übrigens, ich will dir nichts unterstellen, aber unsere Erfahrung ist, dass gerade die Einzelkinder, wenn sie auswärts spielen, sich am wenigsten beherrschen können, während die Eltern überzeugt sind, dass ihr Kind perfekt erzogen ist.

  15. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Pantsu 05.12.21 - 18:38

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seinem Kind ein Mobiltelefon - ggf. als in seiner Funktion stark
    > beschnittenes Smartphone - mitgeben kann man sobald das Kind regelmäßig
    > alleine oder in einer Gruppe Kinder unterwegs ist - bspw. auf dem Schulweg.
    > Da dient das Mobiltelefon dann der Sicherheit, dass das Kind im Falle des
    > Falles Alarm schlagen kann.

    Wie ging das früher nochmal? Naja, man war dann halt tot oder irgendwann doch zuhause :D

    cubei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und auf einmal waren YouTube Videos Teil der Hausaufgaben bzw.
    > des Unterrichts...
    > Vielleicht muss man auch irgendwann begreifen, dass sich die Zeiten ändern
    > und die Augen nicht viereckig werden.

    Das stimmt alles, aber der Vorteil ist echt vorbei, wenn die Schule das als Voraussetzung sieht.
    Früher konnte ich noch mit übelsten DAU-Kenntnissen alle Lehrer beeindrucken und wenn man mal am Rechner gelernt hat, war das auf jeden Fall vielen alten Methoden überlegen (wobei ich aktives Mitschreiben sehr schätze, vom Passivglotzen bleibt wenig hängen).

    Dass die Kinder aber sowieso verloren sind, zeigt ja, dass sie freiwillig die Maske tragen. Wer schon so konditioniert wurde, lernt eh nix Vernünftiges :D
    Früher hätten wir dem Lehrer aber was gehustet.
    Wenn es eine Hoffnung gibt, so liegt sie bei den Proles.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.21 18:40 durch Pantsu.

  16. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Niaxa 05.12.21 - 18:44

    Früher war quch mal fahren ohne Gurt erlaubt. Oder Handy am Steuer. Zeiten ändern sich, Technik ändert sich. Sie schafft auch manchmal Sicherheit.

  17. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: plutoniumsulfat 05.12.21 - 19:59

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher war quch mal fahren ohne Gurt erlaubt. Oder Handy am Steuer. Zeiten
    > ändern sich, Technik ändert sich. Sie schafft auch manchmal Sicherheit.

    In dem Fall leider kaum.

  18. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: dEEkAy 05.12.21 - 21:26

    Cybso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Referenz sind meine eigenen Kinder (7 und 10) und deren Freunde. Wenn
    > eines der Kinder alleine ist, sind sie die Engel auf Erden.
    >
    > Aber sobald andere Kinder ins Spiel kommen, beginnt meistens irgendwann das
    > gegenseitige aufstacheln. Süßigkeiten sind auch bei uns nicht das Problem,
    > da gehen sie tatsächlich nur dran, wenn sie gefragt haben. Aber die
    > Spielzeit an der Switch oder die Videozeit am Tablet wurde trotz
    > Konsequenzen (Verbot für eine Woche) ständig überzogen. Mitunter haben sie
    > das Tablet morgens zurück bekommen, und abends mussten wir es schon wieder
    > einziehen, weil die Geschwister sich gegenseitig angestachelt haben, doch
    > noch etwas länger zu gucken. Erst seit dem wir die Nutzung per Software
    > einschränken, funktioniert es.
    >
    > Übrigens, ich will dir nichts unterstellen, aber unsere Erfahrung ist, dass
    > gerade die Einzelkinder, wenn sie auswärts spielen, sich am wenigsten
    > beherrschen können, während die Eltern überzeugt sind, dass ihr Kind
    > perfekt erzogen ist.


    Tatsächlich verhält sich MEIN Einzelkind auswärts wie ein Engel und versucht zuhause die Regeln zu dehnen. So rum ist es mir aber tatsächlich lieber...

  19. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: JE 05.12.21 - 22:58

    Sterling-Archer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JE schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich hoffe, sie so langsam an die verantwortungsvolle Nutzung dieser
    > Geräte
    > > heranzuführen.
    >
    > wo soll den da die verantwortung herkommen? da lernt das kind doch nur das
    > wenigste kennen, sobald sich diese welt dann mal öffnet, stehen sie dann
    > doch vor all den problemen and gefahren.
    >
    > wer mit mangel aufwächst stürzt sich bei der ersten gelegenheit in den
    > überschuss.

    Ja, wer nichts darf, schlägt bei der ersten Gelegenheit über die Stränge. Deshalb lasse ich ja Stück für Stück mehr zu.
    Es gibt Fehler, die jeder selber machen muss, ja.
    Aber es gibt auch Fehler, die lassen einen nie wieder los (Mobbing oder einfach blöde Sprüche, die Teenager halt machen, die aber im Internet verewigt sind und später gegen einen verwendet werden) - und vor diesen müssen Eltern ihre Kinder schützen.
    Das Problem ist, genug aber nicht zuviel zuzulassen und den Unterschied zu erkennen.
    Das ist aber sicher auch höchst unterschiedlich.

  20. Re: Wer gibt Kindergartenkindern ein eigenes Smartphone!?

    Autor: Fex 05.12.21 - 23:19

    cubei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als die Pandemie los ging wurde die Kita geschlossen und das Kind (kurz vor
    > Einschulung) musste Zuhause bleiben und hat sich gelangweilt.
    > Dann habe ich ihm ein altes Smartphone gegeben und dort Hörspiele drauf
    > gemacht. Dann konnte er beim Puzzeln oder Lego spielen was hören.
    > Über Family Link sind quasi alle anderen Apps gesperrt und die Zeit pro Tag
    > eingeschränkt. Wobei das screen-on-time ist und man dadurch unendlich lange
    > hören kann. Mittels den Android Bedienhilfen kann man sich sogar den
    > Bildschirminhalt vorlesen lassen und so die richtige Folge des Hörspiels
    > finden ohne Lesen zu können.
    > Die meisten Eltern kaufen wohl so eine Toniebox. Aber das ist ja ziemlich
    > eingeschränkt und davon lernt man auch nichts.
    >
    > Als wir dann viel im Garten gepflanzt haben konnte er Fotos davon machen
    > wie seine Wassermelonen wachsen.
    > Irgendwelche Lernspiele habe ich ihm auch noch installiert und
    > kommunizieren kann er zwei Jahre später auch damit.
    >
    > Ich verstehe gar nicht warum Leute so entsetzt darüber sind.
    > Ich fand es auch interessant, dass beim Elternabend zur Einschulung gesagt
    > wurde dass ein 6 jähriges Kind maximal 45 Minuten pro Woche vor einem
    > Bildschirm hocken soll (also Filme gucken unmöglich). Kurze Zeit später kam
    > der Lockdown und auf einmal waren YouTube Videos Teil der Hausaufgaben bzw.
    > des Unterrichts...
    > Vielleicht muss man auch irgendwann begreifen, dass sich die Zeiten ändern
    > und die Augen nicht viereckig werden.


    Ich weiß nicht, ob es falsch vermittelt oder kommuniziert wurde. Die Empfehlung ist ab 6 Jahren nicht mehr als 45min pro Tag. Und das dient dem Schutz des Kindes. Klar kannst du auch einen Film schauen. Es soll nur darauf hindeuten, dass man das Kind auf Grund körperlicher und psychischer Gefahren nicht so lange vor dem Schirm - also zum bloßen Konsumieren - setzt

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