1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sunrise: GSM-Abschaltung im kommenden…

Solange ein Betreiber bleibt

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Solange ein Betreiber bleibt

    Autor: subjord 21.06.17 - 11:56

    Es reicht ja aus, wenn es in jedem Land ein Betreiber gibt, der noch 2G und 3G Netze betreibt. Dann können viele Leute von der besseren Verfügbarkeit von 4G und demnächst 5G profitieren.

  2. Re: Solange ein Betreiber bleibt

    Autor: pumok 21.06.17 - 12:21

    Sehe ich ähnlich. Zusätzlich sollen alle, welche 2G mit dem Handy nutzen mit einer Übergangsfrist gezwungen werden ihre Geräte zu ersetzen.
    2G soll dann nur noch für Dinge wie Brandmeldeanlagen, etc. verwendet werden dürfen.

  3. Re: Solange ein Betreiber bleibt

    Autor: M.P. 21.06.17 - 12:45

    Warum sollte man die einen GSM-Gerätebetreiber zwingen, ihre Geräte abzuschaffen, und die anderen nicht?

    Nur, wenn es gar kein Gerät mehr gibt, das mit GSM versorgt werden muss, kann man das Netz abschalten.

    Ich denke nicht, daß man für eine Handvoll GSM-Only-Mobiltelefon-Besitzer zusätzlich zu den Brandmeldeanlagen, Smart Meters und Flottenmanagement OBUs viel mehr Bandbreite braucht, als ohne die GSM-Only-Mobiltelefone...

    Wichtiger fände ich, dass sich die Netzbetreiber auf den Betrieb eines gemeinsamen schmalbandigen GSM-Netzes einigen, und nicht jeder 2x 5...10 MHz Bandbreite vom GSM-Spektrum von der Umwandlung in LTE ausnimmt...

  4. Re: Solange ein Betreiber bleibt

    Autor: pumok 21.06.17 - 14:30

    Weil es sich nicht lohnt, für die wenigen, sich dem Fortschritt verweigernden, Benutzer eine eigenständige Infrastruktur aufrecht zu erhalten.
    Und wer bezahlt die 2G Infrastruktur? Ich gehe davon aus, dass die Anbieter da eine Mischrechnung machen und die gesammten Infrastrukturkosten auf alle Kunden verteilen. Und da stellt sich mir die Frage, warum ich als 3G/4G Kunde eine veraltete Technologie, welche ich persönlich nicht mehr benötige, mitfinanzieren soll.

    Du hast aber nicht unrecht, vielleicht wäre der Ansatz besser (und vor allem fairer), die Bandbreite einzuschränken und die Kosten für die veraltete Infrastruktur direkt an die Nutzer weiterzugeben. Das würde den Wechsel der Privatbenutzer auch beschleunigen und die Firmenkunden müssten halt rechnen, ob sich ein Upgrade lohnt oder ob sie weiterhin im "überteuerten" 2G unterwegs sein wollen.

  5. Re: Solange ein Betreiber bleibt

    Autor: M.P. 21.06.17 - 15:18

    Du sagtest selber

    > 2G soll dann nur noch für Dinge wie Brandmeldeanlagen, etc. verwendet werden dürfen.

    Da sehe ich irgendwie einen Wiederspruch ...

    Wenn man das GSM-Netz laut Deinen eigenen Vorstellungen eh für diesen Zweck weiter betreiben sollte, finde ich es wiedersinnig, es AUSSCHLIESSLICH für diesen Zweck zu verwenden.

    Aber mit der steigenden Intelligenz der Basisstationen können diese die Frequenzen dynamisch dem Bedarf entsprechend LTE, UMTS und GSM zuweisen...

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Schneller-Mobilfunk-dynamische-Spektrumteilung-fuer-GSM-und-LTE-2236866.html

    Ob jetzt ein VOLTE Telefonat oder ein GSM-Telefonat mehr Spektrum braucht, weiß ich nicht.

  6. Re: Solange ein Betreiber bleibt

    Autor: Anonymer Nutzer 21.06.17 - 19:08

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es sich nicht lohnt, für die wenigen, sich dem Fortschritt
    > verweigernden, Benutzer eine eigenständige Infrastruktur aufrecht zu
    > erhalten.

    Es geht hier nicht um Fortschritt verweigernde Benutzer sondern darum das die Abdeckung mit LTE (Und auch 3G) noch lange nicht flächendeckend ist.

  7. Re: Solange ein Betreiber bleibt

    Autor: M.P. 22.06.17 - 08:51

    Naja, wenn man mit dem Stichtag der Abschaltung der GSM-Basisstationen auf gleicher Frequenz an allen abgeschalteten Basisstationsstandorten LTE-Basisstationen in Betrieb nimmt, sollte sich die HF-Technische Netzabdeckung durch die GSM-Abschaltung für GSM nicht verschlechtern.

    Der andere Aspekt ist aber, das dann nicht nur reine GSM-Mobiltelefone nicht mehr funktionieren, sondern auch LTE Smartphones ohne entsprechende Unterstützung für das ehemalige GSM-Band, sowie erst recht UMTS-Phones ohne LTE-Unterstützung nach der Abschaltung eine schlechtere Abdeckung auf den *von ihnen unterstützten Zugangsmöglichkeiten* vorfinden werden....

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, Hannover (Home-Office möglich)
  2. Haufe Group, Freiburg
  3. DAVASO GmbH, Leipzig-Mölkau
  4. TenneT TSO GmbH, Bayreuth

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,49€
  2. gratis (bis 22.04.)
  3. 8,75€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme