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Widerspruch in sich!

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  1. Widerspruch in sich!

    Autor: Anonymer Nutzer 15.02.17 - 15:07

    Man kann nicht einräumen, das Netz sei langsam, aber behaupten es sei stabil - das wirkt wie "nicht schnell, aber zuverlässig". Da die Funkzellen aber ein shared medium sind und sich die theoretisch erreichbare Geschwindigkeit pro Zelle durch die Zahl der Nutzer teilt, ist eine langsame Zelle auch eine unzuverlässige Zelle und ein langsames Netz ein unzuverlässiges Netz
    Versucht mal an einem Hbf mit o2 mobiles Internet zu nutzen - da kriegt man als Telekom Kunde auch kein ungeteiltes LTE Max, aber das Netz ist schnell genug ausgebaut, dass der eigene Anteil an der Zelle für eine stabile Nutzung ausreicht.

  2. Re: Widerspruch in sich!

    Autor: Geigenzaehler 15.02.17 - 17:01

    Sie vergessen dabei, dass die Daten ja von und zur Funkzelle gelangen muessen aus dem Internet. Da kann das Signal ueber die Luft noch so toll sein, wenn "hintendran" die Anbindung ueberlastet oder zu klein dimensioniert ist, dann stocken die Daten auch im Funknetz.

  3. Re: Widerspruch in sich!

    Autor: don.redhorse 15.02.17 - 19:16

    tja, halt nicht überall. Auf dem Hof meiner Eltern bekomme ich im Haus noch LTE, Vodafone nichtmal GPRS und Telekom je nach Zimmer GSM oder UMTS.

    Anderes Dorf (Papenburg im Emsland). Man benötigt ein Telefon mit drei SIM Karten und automatischen Roaming zwischen denen damit man eine Entfernung von mehreren Kilometern zurücklegen kann. Ich glaube da gibt es keine Ecke in denen es alle drei Netze zur gleichen Zeit gibt.

    Bei mir im Münsterland habe ich in meiner Wohnung LTE, Telekom und Vodafone nur UMTS. Also ich bin ganz zufrieden mit O2. Aber, vor zwei Jahren konnte man noch über die A1 von MS nach OL fahren und die Stunde durchgehend telefonieren. Zur Zeit bricht die Verbindung Ecke OS ab.

  4. Re: Widerspruch in sich!

    Autor: Anonymer Nutzer 16.02.17 - 08:23

    Geigenzaehler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie vergessen dabei, dass die Daten ja von und zur Funkzelle gelangen
    > muessen aus dem Internet. Da kann das Signal ueber die Luft noch so toll
    > sein, wenn "hintendran" die Anbindung ueberlastet oder zu klein
    > dimensioniert ist, dann stocken die Daten auch im Funknetz.


    Ich vergesse das überhaupt nicht.

    Ich weise darauf hin, dass langsame Zellen - und somit ein langsames Gesamtnetz - auch keine stabilen Zellen bzw. kein stabiles Netz sein kann. Ob die Sendemasten zu klein dimensioniert sind, zu wenige davon, diese zu schlecht angebunden - oder alles zusammen - ist für den Endnutzer ja gehupft wie gesprungen.

    Die dauernden Jubelmeldungen über "LTE Max" und neue Höchstgeschwindigkeiten bei Telekom und Vodafone kommen ja nicht daher, dass wirklich der einzelne Nutzer diese Geschwindigkeit zur Verfügung haben soll. Die wenigsten Endgeräte beherrschen diese Speeds überhaupt.

    Es geht dabei letztlich nur darum, dass je schneller die Zellen sind, desto mehr Geschwindigkeit erhält auch jeder einzelne Nutzer, wenn man den Speed einer Zelle X durch die Zahl der dort angemeldeten Nutzer Y dividiert. Dann bleiben bei 300 Kunden an einem großen Hbf, die gerade versuchen mobiles Internet zu nutzen, rechnerisch selbst bei der Telekom nur noch 1 mbps pro Nutzer übrig, wenn aber von vorneherein o2 nur eine LTE Zelle die max. 50 mbps bringt in Betrieb hat, dann bleiben bei 300 Kunden rechnerisch halt nur noch 0,16 mbps übrig.

    Das ist dann das, was die Leute bemerken. Und solch ein Netz ist nicht stabil. Eine zu langsame Anbindung ist schlicht keine stabile Anbindung.

  5. Re: Widerspruch in sich!

    Autor: lucky_luke81 16.02.17 - 10:36

    O² bzw E-Netz ist wirklich mies. Ein versuch zwischen Berlin und Frankfurt Oder über die Hautpschlagader A10/A12 das mobile Internet auf der Autobahn zu nutzen.. klappt auf ca 75km länge mal überhaupt nicht. Aber auch andere Provider sehen nicht unbedingt besser aus... es ist wie es immer ist... Ballungsgebiete und Ausnahmen sind die regel... aber das deutsche mobilfunknetz ist Deutschland ist lächerlich, egal was irgendwelche Bürokomiker behaupten.

    In Indien hab ich zb immer und überalll schnelles Netz. Ein Land, von dem ich es nun überhaupt nicht erwartet habe.

  6. Re: Widerspruch in sich!

    Autor: Anonymer Nutzer 16.02.17 - 10:56

    ^
    naja, du wirst als Westler mit Sicherheit nicht in Regionen Indiens gekommen sein, wo ca. 200 Millionen Menschen bis heute (!) HUNGER leiden:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hunger-Index_f%C3%BCr_Indien


    Da ist LTE mit Sicherheit das letzte, woran diese Interesse haben, also wollen wir es mal nicht übertreiben.

    Das Problem in Deutschland ist übrigens zweierlei.

    Die Leute zeigen auf die Telekomfirmen, müssten aber auf sich selbst zeigen. So wird zB im Golemforum immer gesagt, wie toll die LTE Tarife in Finnland seien. Ja, in Finnland wurden die UMTS Lizenzen (die systemoffen vergeben wurden, d. h. inzwischen für LTE genutzt werden) Anfang des Jahrtausends nahezu an die Unternehmen vom Staat verschenkt, während bei uns jeder Mobilfunkanbieter mittlere zweistellige MILLIARDENsummen nur für die Lizenz auf den Tisch legen musste. Da ist noch keine Basisstation aufgebaut und noch kein Cent verdient. In Finnland wurde umgekehrt die (fast) kostenfreie Vergabe der Frequenzen von Anfang an mit straffen Ausbauvorschriften verknüpft - wer nicht entsprechend ausgebaut hätte, dem hätte die Lizenz wieder entzogen werden können.

    Unserer Bundesregierung ging es aber nicht um den bestmöglichen Ausbau, sondern um maximale Einnahmen.

    Und dazu komt noch obendrauf der gemeine Wutbürger. Ähnlich den unbelehrbaren "Impfgegnern" gibt es sektenartige Widerstände gegen Mobilfunkausbau die sich nicht einmal durch bestechendste Fakten brechen lassen. So ist die ach so böse Mobilfunkstrahlung nämlich umso stärker, je dünner das Netz ausgebaut ist, desto stärker müssen als Zelle und Endgerät funken.

    Und lustige Rentner, die ihren GSM Sprachknochen zur Bürgerversammlung mitbringen und sagen "Ich habe Telefonempfang! Es braucht gar keinen Ausbau, sehen Sie!" und dafür Beifall erhalten, seien auch noch erwähnt.

    Politisch sabotiert, vom Bürger sabotiert - und trotzdem kippen die Kunden Genörgel über den Mobilfunkern aus. So bleibt es garantiert bei "Neuland" zu Höchstpreisen.

    PS: neuerlich wurden weitere Mobilfunkfrequenzen versteigert, diesmal gab sich der Staat mit "wenigen" Milliarden zufrieden, indes laufen die UMTS Frequenzen, für die seinerzeit 60 Milliarden vom Staat verlangt wurden, schon 2020 aus, dann stehen Neuvergaben (und neue Versteigerungen) an. Billiger wird es also bestimmt nicht. Und die Impfgegner-Strahlenkranken werden auch weiterhin fröhlich zur "Masernparty" im Funkloch tingeln und sich dabei über die gierigen Mobilfunkunternehmen das Maul zerreißen, weil das eine mit dem anderen ja überhaupt nichts zu tun habe.

    Zeig auf deine Mitbürger, nicht auf o2. Telekom und Vodafone machen vieles besser, aber die Grundprobleme beim hiesigen Mobilfunk sind politischer Natur.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.17 11:02 durch Lügenbold.

  7. Re: Widerspruch in sich!

    Autor: thorben 16.02.17 - 12:34

    du hast aber auch den geiz vergessen. wieviel leute prahlen hier, dass sie 5¤ im monat bezahlen. bau damit mal netze aus... ja ne ist klar...

  8. Re: Widerspruch in sich!

    Autor: Anonymer Nutzer 16.02.17 - 14:42

    Heute im Lokalblatt gelesen

    http://m.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/Funkmast-Buergerprotest-zeigt-Wirkung-id40558546.html

    Rammingen ist überall

    https://youtu.be/HHDKmASkSrc

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