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DAU-Gesetzgebung für DAUs

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  1. DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Mett 02.12.16 - 17:44

    Die großen ADSL-Anbieter bieten für ADSL nur einen einzigen Tarif an, bei dem - mit Ausnahme der Telekom - ein Profil geschaltet wird, mit dem es möglich ist, die Leitung auszureizen. Ich sehe da kein gebrochenes Versprechen. Im Gegenteil. Diese Praxis ist kundenfreundlicher, da sie dem Kunden erlaubt, das Maximum aus der Leitung zu holen. Wieviele Leute haben zur ADSL-Einführung nicht den 768 kbit-Anschluss bekommen, obwohl sie heute eine 2 Mbit-Leitung nutzen können?

    Dazu kommt, dass die Geschwindigkeit auch vom Beschaltungsgrad abhängt. Während der Laufzeit kann da eben die Datenrate auch absinken. Wie will der Provider verlässliche Angaben machen, wenn er nicht weiß, wie viele Kunden evtl. in den nächsten Jahren noch dazu kommen?

    Ich hoffe, dass die Sache nach hinten losgeht und die Provider nur noch feste Profile mit gehörigem Sicherheitsaufschlag schalten.

  2. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: dl01 02.12.16 - 18:06

    Es geht darum, dem Kunden nicht einen 16 MBit/s-Anschluss zu verkaufen, dann aber nur 1,5 MBit/s liefern zu können. Von festen Profilen ist da keine Rede. Eher von einer Offenlegung der zu erwartenden Datenrate - und das nicht erst nach Auftragserteilung.

    Die Provider sind ja durchaus in der Lage genauere Angaben zu liefern. Die Telekom gibt in der Verfügbarkeitsabfrage Informationen zum erwarteten Bandbreitenkorridor aus - und das (zumindest nach meinen Erfahrungen) sogar sehr genau. Nur ist diese Information eben beispielsweise als "DSL 6000 RAM (2)" chiffriert, was so viel bedeutet wie: ~5 MBit/s.

    > Wie will der Provider verlässliche Angaben machen, wenn er nicht weiß, wie viele Kunden evtl. in den nächsten Jahren noch dazu kommen?
    Eine Strategie wäre, den Knoten rechtzeitig auszubauen und nicht permanent am Limit laufen zu lassen. ;-)

  3. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: /mecki78 02.12.16 - 19:44

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht darum, dem Kunden nicht einen 16 MBit/s-Anschluss zu verkaufen,
    > dann aber nur 1,5 MBit/s liefern zu können.

    Genau, dann lieber gar nichts. Soll der Kunde halt per Rauchzeichen kommunizieren. Denn was soll ein Anbieter machen, wenn auf deiner Leitung nur max. 1,5 MBit/s gehen, was er aber vorher nicht wissen kann. Womit soll er dann werben? Bevor er dir zu wenig liefert und du ihn dann verklagst würde er dir einfach gar nichts liefern "Gehen sie bitte zu einem anderen Anbieter, wir können ihnen leider keinen Anschluss schalten" und das sagen dann alle und du bist dann offline für die nächsten Jahre.

    > Die Provider sind ja durchaus in der Lage genauere Angaben zu liefern.

    Nein, sind sie nicht. Das sind alles geratene Schätzangaben, errechnet aus dem Leitungsquerschnitt und der Leitungslänge, denn nur diese Werte sind bekannt. Aber das ist in etwas so, wie wenn ich dir Gewicht und PS Leistung eines Autos nennen und du mir die maximale Geschwindigkeit; die kannst du aus diesen Angaben höchstens grob schätzen, genau ist da gar nichts.

    Hat ein Anbieter was genaueres, dann nur deswegen, weil er dort schon mal was geschaltet hatte und sich dann den Wert gemerkt hat, der dabei real erreicht wurde.

    /Mecki

  4. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: dl01 02.12.16 - 19:55

    > Denn was soll ein Anbieter machen, wenn auf deiner Leitung nur max. 1,5 MBit/s gehen, was er aber vorher nicht wissen kann. Womit soll er dann werben?
    Hältst du es denn für ehrlicher, dass er pauschal mit 16 MBit/s wirbt?

    > Bevor er dir zu wenig liefert und du ihn dann verklagst würde er dir einfach gar nichts liefern
    Wo du schon Autovergleiche heranziehst: Unsere PKW-Hersteller sind bislang recht gut damit gefahren, die Verbräuche ihrer Pkw gnadenlos optimistisch anzugeben. ;-)

    > [...] die kannst du aus diesen Angaben höchstens grob schätzen, genau ist da gar nichts.
    Korrekt. Da nehme ich doch lieber diese "grobe Schätzung", als die komplett unverbindliche Werbeaussage "mit bis zu 16 MBit/s". Gerne auch mit dem optionalen Disclaimer.

    > genau ist da gar nichts.
    Genauer als "bis zu...". ;-)

  5. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: MantaStyle 02.12.16 - 20:12

    Nur mal so.
    1&1 Kunden sagen mir oft. Wie viel kommt den jetzt an? Laut 1&1 16.000 jedoch schalte ich ihnen dann ein 2000 Profil oder auch mal 6000, 7000der Profil. Wenn du auf die Seite der Telekom gehst und ein Test machst steht da die erwartete Bandbreite. Bei den Carriern kaufst du einen 16.000Tarif, egal was ankommt.
    Das soll unterbunden werden

  6. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: tnn85 02.12.16 - 20:34

    Die Gesetzesänderung bedeutet konkret, dass auch spezielle DSL 2000, 6000 etc Tarife wieder angeboten werden müssen, damit keine Vertragsverletzung durch den Anbieter erfolgt, wenn dies nicht eingehalten werden kann.
    Entsprechend müssen diese dann aber auch auf dem freien Markt weniger kosten, als die Tarife DSL 16000 , 50000, 100 000.
    Aktuell zahlen Kunden mit effektiv DSL 2000 den Preis von DSL 16 000, da dies der Tarif ist, den sie gebucht haben.
    Ich glaube nicht, dass jeder Anbieter auf die DSL 2000 Kunden verzichten wird. Es wird nun eben eine Preisanpassung für die langsameren Tarife zulasten der schnelleren Tarife geben müssen, weil dies "sozialer" wäre. Vorher haben die DSL 2000 Kunden quasi die anderen mitsubventioniert.
    Zu hoffen bleibt dann, dass eben die Gebiete mit DSL 2000 dann auch schneller ausgebaut werden.

    Im Übringen konnte die Telekom doch sicher schon seit 2001 genügend Daten über die mögliche Geschwindigkeit jedes TAL-Anschlusses, auf dem jemals ein DSL-Anschluss gebaucht war, gesammelt haben. Die aktuelle Geschwindigkeit wird zum Beispiel ja auch in der Fritzbox angezeigt. Dann muss es für die Telekom ja auch möglich gewesen sein mit ihrem DSLAMs kontinuierliche Leistungsfähigkeitsmessungen jeder Doppeladerverbindung gemessen zu haben. Eine Schätzung über den Querschnitt ist also gar nicht nötig. Es muss nur einmal vorher eine Messung durchgeführt worden sein. Danach ändert sich an dem Kabel ja auch nichts mehr. Es wird ja so schnell nicht ausgetauscht.

  7. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Moe479 02.12.16 - 21:48

    dann muss entsprehend ausgebaut und vorratshaltung betrieben werden ... oder meinst du ein gemüsehändler plant niemals nicht, dass morgen auch ein aubergine mehr einen abnehmer finden könnte, im gegenteil, denn das ist sein eigentliches geschäft!?!

    bei der telekommunkation verkauft man derzeit ganze aubergienen um dann wieder welche zu halbieren oder garkeine mehr zu haben wenn der vorrat nicht ausreicht, früher nannte man das einmal mangelwirtschaft.

  8. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: brainDotExe 02.12.16 - 23:56

    tnn85 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Gesetzesänderung bedeutet konkret, dass auch spezielle DSL 2000, 6000
    > etc Tarife wieder angeboten werden müssen, damit keine Vertragsverletzung
    > durch den Anbieter erfolgt, wenn dies nicht eingehalten werden kann.
    > Entsprechend müssen diese dann aber auch auf dem freien Markt weniger
    > kosten, als die Tarife DSL 16000 , 50000, 100 000.
    Ich glaube nicht das die kleineren Tarife wieder kommen, zumindest nicht bei der Telekom.
    Es wird einen Tarif wie bisher für bis zu 16.000 geben.
    Als Mindestgeschwindigkeit dann 384kbit/s und als durchnittliche Geschwindigkeit ggf. einen Mittelwert.
    Für den Anbieter entstehen bei DSL 384, 2000, 6000, ..., bis zu 16.000 nahezu identische Kosten, warum sollte der dann eine preisliche Differenzierung beim Tarif machen?
    Btw. statistisch gesehen sind die Betriebskosten für einen DSL384er sogar am höchsten, da die lange Leitung potentiell störanfälliger ist.

    > Aktuell zahlen Kunden mit effektiv DSL 2000 den Preis von DSL 16 000, da
    > dies der Tarif ist, den sie gebucht haben.
    Wie schon geschrieben die Betriebskosten sind für den Anbieter identisch.

  9. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: unbuntu 03.12.16 - 00:12

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, dann lieber gar nichts. Soll der Kunde halt per Rauchzeichen
    > kommunizieren. Denn was soll ein Anbieter machen, wenn auf deiner Leitung
    > nur max. 1,5 MBit/s gehen, was er aber vorher nicht wissen kann. Womit soll
    > er dann werben?

    Mit verschiedenen Tarifen, die alle Bereiche abdecken, zu fairen Preisen? Und nicht mit Tarifen, die erst bei 16MBit anfangen und dementsprechend kosten und bezahlt werden müssen, auch wenn man nur nen Bruchteil davon nutzen kann.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.12.16 00:14 durch unbuntu.

  10. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Crossfire579 03.12.16 - 02:03

    Der Unterschied zwischen 1,5 Mbit und 16mbit ist absolut gigantisch... Mit 16mbit kann man 2k streams ansehen, große Spiele herunterladen usw. Bei 1,5mbits reden wir von lächerlichen 750mb/h!!! Da sollte man schon lieber angeben ob die Leitung einem halbwegs zeitgemäßen Internetzugriff gewährt oder auf einem Stand von vor über 10 Jahren ist. Mit 1,5mbit kann man nämlich gar nix anfangen.
    Als Beispiel hier z.B. der 25mbit Kabel Nutzer, wo das Netz Abends komplett zusammenbricht. Jetzt ist beim Wechsel die Frage ob er nun durchgehend akzeptable Datenraten hat oder ob er durchgehend praktisch gar kein Internet hat...
    Als gesetzliches Mindestmaß würde ich 6mbits anliegend festlegen, da ist gesichert dass die Nutzer auch datenintensive Dienste halbwegs nutzen können, alles unter 6mbit ist heute absolut unbrauchbar.

  11. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Mett 03.12.16 - 09:54

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht darum, dem Kunden nicht einen 16 MBit/s-Anschluss zu verkaufen,
    > dann aber nur 1,5 MBit/s liefern zu können. Von festen Profilen ist da

    Es wird aber kein 16 Mbit-Anschluss verkauft, sondern ein ADSL-Anschluss mit offenem Profil mit maximal 16 Mbit. Bzw. VDSL mit 25, 50 oder 100 Mbit.

    > keine Rede. Eher von einer Offenlegung der zu erwartenden Datenrate - und
    > das nicht erst nach Auftragserteilung.

    Und was nützt das? Welche Alternative hat der Kunde? Er kann ja nicht mal einen kleineren Tarif mit maximal 2 Mbit für 10 Euro weniger buchen.

    > Die Provider sind ja durchaus in der Lage genauere Angaben zu liefern. Die
    > Telekom gibt in der Verfügbarkeitsabfrage Informationen zum erwarteten
    > Bandbreitenkorridor aus - und das (zumindest nach meinen Erfahrungen) sogar
    > sehr genau. Nur ist diese Information eben beispielsweise als "DSL 6000 RAM
    > (2)" chiffriert, was so viel bedeutet wie: ~5 MBit/s.

    DSL 6000 RAM bedeuten 2-6 Mbit. Das, was die Telekom macht, hat aber den Nachteil, dass der Kunde u.U. weniger bekommt, als die Leitung hergeben würde. Eben weil die Telekom die Kapazität der Leitung anhand dereren technischen Daten berechnet.

    > Eine Strategie wäre, den Knoten rechtzeitig auszubauen und nicht permanent
    > am Limit laufen zu lassen. ;-)

    Es ist aber kein Problem des Knotens, sondern der Beschaltung von Haupt- und Verzweigerkabeln.

  12. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Mett 03.12.16 - 09:56

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, sind sie nicht. Das sind alles geratene Schätzangaben, errechnet aus
    > dem Leitungsquerschnitt und der Leitungslänge, denn nur diese Werte sind
    > bekannt. Aber das ist in etwas so, wie wenn ich dir Gewicht und PS Leistung

    Dazu kommen noch VDSL-Anschlüsse. Ich habe reihenweise stabile 2 Mbit-ADSL-Anschlüsse gesehen, die wegen eines VDSL-Ausbaus instabil wurden. Gut, dem kann der Kunde wenigstens durch einen Wechsel zu VDSL abhelfen.

  13. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: nmSteven 03.12.16 - 10:02

    Mett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist aber kein Problem des Knotens, sondern der Beschaltung von Haupt-
    > und Verzweigerkabeln.


    Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster.. Kabel kann man nicht austauschen und auf aktuellen Stand halten ? Wenn ich x Kunden an einem Kabel hängen habe sodass die Kapazität einfach nicht mehr ausreichend ist um den Kunden das zu bieten was sie gebucht haben, dann Verstecke ich mich hinter einem "Bis zu" statt zu handeln und z.B. Kupfer gegen Glasfaser auszutauschen ?

  14. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Mett 03.12.16 - 10:02

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hältst du es denn für ehrlicher, dass er pauschal mit 16 MBit/s wirbt?

    Macht er nicht. Er wirbt mit "bis zu". Wenn der Kunde sich daraus zusammenphantasiert, dass er die 16 Mbit bekommt...

    > Korrekt. Da nehme ich doch lieber diese "grobe Schätzung", als die komplett
    > unverbindliche Werbeaussage "mit bis zu 16 MBit/s". Gerne auch mit dem
    > optionalen Disclaimer.

    Das wäre wohl die beste Alternative. Aber ich verstehe das Problem einfach nicht. Jetzt bekommt der Kunde die Aussage, dass an seinem Standort nur ca. 5 Mbit drin sind. Was fängt er damit an? Bei den großen Providern gibt es doch nur noch einen einzigen ADSL-Tarif. Die nächste Stufe sind dann die VDSL mit maximal 50 Mbit. Welche Alternative hat er nun?

    Bei gnadenlos überbuchten Kabel- oder GPON-Segmenten kann ich das noch nachvollziehen.

  15. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Mett 03.12.16 - 10:05

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster.. Kabel kann man nicht
    > austauschen und auf aktuellen Stand halten ? Wenn ich x Kunden an einem
    > Kabel hängen habe sodass die Kapazität einfach nicht mehr ausreichend ist
    > um den Kunden das zu bieten was sie gebucht haben, dann Verstecke ich mich

    Warum sollte man das? Der Kunde hat ja keine feste Datenrate gebucht, sondern bewusst ein offenes Profil. Wenn der Kunde eine feste Datenrate will, soll er sie doch buchen. Gibts alles.

  16. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Mett 03.12.16 - 10:12

    MantaStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur mal so.
    > 1&1 Kunden sagen mir oft. Wie viel kommt den jetzt an? Laut 1&1 16.000

    Nein, 1&1 sagt "JA, 1&1 DSL 16 ist an Ihrem Wohnsitz verfügbar." Da steht nix davon, dass man Sechzehntausend bekommt, sondern nur, dass das 16 Mbit-Produkt verfügbar ist.

    > Profil. Wenn du auf die Seite der Telekom gehst und ein Test machst steht
    > da die erwartete Bandbreite. Bei den Carriern kaufst du einen 16.000Tarif,
    > egal was ankommt.
    > Das soll unterbunden werden

    Auch die Telekom bietet mit "Magenta Zuhause S" an und sagt nichts über den erwarteten Korridor. Und bei einer Adresse, wo man früher "max. 2 Mbit" angezeigt bekam, kommt jetzt "DSL 16.000 RAM IP".

    Und wie gesagt: Man kauft keinen Tarif mit fester 16 Mbit-Rate. Man kauft einen Anschluss mit offenem Profil.

  17. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: Mett 03.12.16 - 10:13

    Und du glaubst tatsächlich, dass Tarife mit weniger Datenrate auch weniger kosten und nicht einfach die 16 Mbit-Tarife teurer werden? Die Margen sind doch im Arsch, wo soll da der günstigere Preis herkommen, wenn die Infrastruktur dahinter immer gleich viel kostet?

  18. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: dl01 03.12.16 - 10:32

    > Es wird aber kein 16 Mbit-Anschluss verkauft, sondern ein ADSL-Anschluss mit offenem Profil mit maximal 16 Mbit. Bzw. VDSL mit 25, 50 oder 100 Mbit.
    Es wird mit "bis zu 16 MBit/s" geworben. Von Profilen, Leitungsquerschnitten und der ganzen anderen Magie, die an einem solchen Anschluss dranhängt, ahnt der durchschnittliche Nutzer nicht einmal im entferntesten etwas.

    > Und was nützt das? Welche Alternative hat der Kunde? Er kann ja nicht mal einen kleineren Tarif mit maximal 2 Mbit für 10 Euro weniger buchen.
    Er kann sich nach Alternativen umsehen - sofern vorhanden.

    > DSL 6000 RAM bedeuten 2-6 Mbit. Das, was die Telekom macht, hat aber den Nachteil, dass der Kunde u.U. weniger bekommt, als die Leitung hergeben würde. Eben weil die Telekom die Kapazität der Leitung anhand dereren technischen Daten berechnet.
    Nein, das ist so pauschal nicht richtig. Die Telekom unterteilt in DSL 16.000, 6.000 und 2.000. Diese Profile werden wiederum in (1), (2) und (3) unterteilt. DSL 6000 (1) hat somit eine andere Bandbreite, als DSL 6000 (3).

    > Es ist aber kein Problem des Knotens, sondern der Beschaltung von Haupt- und Verzweigerkabeln.
    Die Anbindung des Knotens oder die Größe eines Netzwerksegments ist da natürlich eingeschlossen.

  19. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: dl01 03.12.16 - 10:37

    > Mit verschiedenen Tarifen, die alle Bereiche abdecken, zu fairen Preisen? Und nicht mit Tarifen, die erst bei 16MBit anfangen und dementsprechend kosten und bezahlt werden müssen, auch wenn man nur nen Bruchteil davon nutzen kann.
    Das ist ein zweischneidiges Schwert. Natürlich ist es nicht "fair", dass "Bauern-DSL"-Kunden das selbe bezahlen, wie Kunden mit einem 16.000er Profil. Eine Differenzierung würde eventuell sogar helfen den Ausbau voranzutreiben, da schlecht angebundene Kunden weniger zahlen.

    Andererseits: Die Betriebskosten dürften bei DSL384 und DSL16000 relativ gleich sein. Es würde dann wohl auf eine geringfügige Preissenkung bei den DSL384-Kunden und auf eine Preiserhöhung bei allen anderen Tarifen hinauslaufen - die VDSL100-Anschlüsse eingeschlossen, um den Abstand zu den günstigeren Tarifen zu wahren.

  20. Re: DAU-Gesetzgebung für DAUs

    Autor: dl01 03.12.16 - 10:44

    > Auch die Telekom bietet mit "Magenta Zuhause S" an und sagt nichts über den erwarteten Korridor. Und bei einer Adresse, wo man früher "max. 2 Mbit" angezeigt bekam, kommt jetzt "DSL 16.000 RAM IP".
    Für die Netzkarte trifft das zu. In der Online-Bestellprozedur erhältst du eine wesentlich genauere Information.

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