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Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

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  1. Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: Anonymer Nutzer 15.06.16 - 15:58

    Das Einzige was ein Anbieter garantieren kann, wäre die Verbindungsgeschwindigkeit zwischen User/Endgerät und dem ersten Gateway in das eigene Übertragungsnetz. Ich weiß, dass an meinem Telekomdraht 108.000 Kbit rauskommen. Ich weiß aber auch, dass diese 108 Mbit je nach Ziel über viele Hops im Internet geliefert werden und die Verbindung nur so schnell wie das langsamste Glied der Kette sein kann. Das wissen aber User nicht.

    Probleme:
    - Anbindung über Wlan. Da kann man gar nicht die tatsächliche Geschwindigkeit messen
    - Probleme mit den Messtools. Ein wget * wird kein User verwenden
    - Probleme/Unwissen bezüglich Internet. Eine Seite lädt langsam, also muss der Internetanbieter schuld sein

    Solche Vorgaben sind eigentlich eine gute Idee, aber in der Praxis nicht umsetzbar, weil hier zu viel variabel ist und auf der Userseite zu viel Unwissen sitzt. Was die Anbieter allerdings in ihren Vertrag schreiben könnten, wäre die tatsächliche Endpunkt zu Anbieter Aufschaltgeschwindigkeit.

  2. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: Freiheit 15.06.16 - 16:14

    Genau um die geht es ja auch. Denn genau die wird bei 90% der heute beworbenen Verträge nicht erreicht.

  3. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: Anonymer Nutzer 15.06.16 - 16:21

    Freiheit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau um die geht es ja auch. Denn genau die wird bei 90% der heute
    > beworbenen Verträge nicht erreicht.

    Zitat:
    "Jede erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichung bei der Geschwindigkeit oder bei anderen Dienstqualitätsparametern zwischen der tatsächlichen Leistung der Internetzugangsdienste und der vom Anbieter (...) angegebenen Leistung - sofern die rechtserheblichen Tatsachen durch einen von der nationalen Regulierungsbehörde zertifizierten Überwachungsmechanismus festgestellt wurden - gilt (...) als nicht vertragskonforme Leistung."

    Das lese ich da nicht raus. So wie das formuliert ist, bezieht sich das auf tatsächliche Messungen, die nicht weiter definiert sind, also beliebige Endpunkte im Internet darstellen können.

  4. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: robinx999 15.06.16 - 16:55

    Wobei es natürlich spannend wird was ist wenn die Verbindung zum Provider zwar gut ist aber aufgrund von schlechtem Peering die Übertragungsrate zu bestimmten Diensten zu schlecht ist, könnte man dann evtl. auch Ansprüche haben?

    Gibt ja auch die Ganz Simplen Teste wie sie von Netflix angeboten werden https://fast.com/
    (meldet mir 47 Mbit bei Gebuchten 50 Mbit sieht also nicht so schlecht aus hier und ist noch im 10% Rahmen den man bei Potentiellen Bußgeldern ja auch noch zugestehen will)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.16 16:56 durch robinx999.

  5. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: yoyoyo 15.06.16 - 17:07

    Das kann man durchaus sinnvoll spezifizieren, zum Beispiel mit Content mit beliebiger Größe (aber mindestens 50MiB) von einem beliebigen Internetknoten der BRD an 3 Folgetagen.

    Es geht ja auch nicht ums Gramm genau.

  6. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: TmoWizard 15.06.16 - 17:23

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > fast.com

    Wenn der Test stimmt, dann kann ich mich bei M-net garantiert nicht beklagen. 25 hab ich gebucht und 27 ist das Ergebnis! ;-)

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  7. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: Koto 15.06.16 - 17:32

    Also das sehe ich anders. Man kann eben auch einfach an der Dose messen.

    Und die Leitungen usw. Die Telekom weiß ja wie die sind.

    Beispiel:
    Bei mir geht DSL 3000. Die Telekom weiß das. Weil Sie das erst vor dem VDSL geschaltet hat. Online sagt die Telekom 16.000 DSL obwohl Sie aus der Praxis weiß das es nur 3000 sind.

    Solche Fälle gibt es leider zuhauf. Sicher kann mal Zeitweise etwas langsamer sein. Aber darum geht es auch nicht.

    Heute kann man durchaus den Speed wissen. Die meisten Wohnungen hatten ja nun schon mal Internet. Also sind die Daten bekannt.

  8. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: Opferwurst 15.06.16 - 17:37

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also das sehe ich anders. Man kann eben auch einfach an der Dose messen.
    >
    > Und die Leitungen usw. Die Telekom weiß ja wie die sind.
    >
    > Beispiel:
    > Bei mir geht DSL 3000. Die Telekom weiß das. Weil Sie das erst vor dem VDSL
    > geschaltet hat. Online sagt die Telekom 16.000 DSL obwohl Sie aus der
    > Praxis weiß das es nur 3000 sind.
    >
    > Solche Fälle gibt es leider zuhauf. Sicher kann mal Zeitweise etwas
    > langsamer sein. Aber darum geht es auch nicht.
    >
    > Heute kann man durchaus den Speed wissen. Die meisten Wohnungen hatten ja
    > nun schon mal Internet. Also sind die Daten bekannt.

    Online sagt die Telekom bis zu 16000, weil man noch vorher nicht 100% weiß was genau ankommt. Erst in der Auftragsbestätigung (leider auch etwas zu spät) sieht man dann z.B. dass es nur ein DSL 3000 RAM wird.
    Zumindest sollte es in der Regel so sein.
    Da es keine Datenbank gibt, in der steht, dass am Standort x nur die Geschwindigkeit y verfügbar ist, ist das leider so.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.16 17:38 durch Opferwurst.

  9. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: wire-less 15.06.16 - 18:16

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei es natürlich spannend wird was ist wenn die Verbindung zum Provider
    > zwar gut ist aber aufgrund von schlechtem Peering die Übertragungsrate zu
    > bestimmten Diensten zu schlecht ist, könnte man dann evtl. auch Ansprüche
    > haben?
    >
    > Gibt ja auch die Ganz Simplen Teste wie sie von Netflix angeboten werden
    > fast.com
    > (meldet mir 47 Mbit bei Gebuchten 50 Mbit sieht also nicht so schlecht aus
    > hier und ist noch im 10% Rahmen den man bei Potentiellen Bußgeldern ja auch
    > noch zugestehen will)

    Die haben einen Netflix Cache im Netz. D.h. du misst gar nicht deine Internetgeschwindigkeit sondern genau diesen Service.

  10. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: wire-less 15.06.16 - 18:22

    Opferwurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Koto schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also das sehe ich anders. Man kann eben auch einfach an der Dose messen.
    > >
    > > Und die Leitungen usw. Die Telekom weiß ja wie die sind.
    > >
    > > Beispiel:
    > > Bei mir geht DSL 3000. Die Telekom weiß das. Weil Sie das erst vor dem
    > VDSL
    > > geschaltet hat. Online sagt die Telekom 16.000 DSL obwohl Sie aus der
    > > Praxis weiß das es nur 3000 sind.
    > >
    > > Solche Fälle gibt es leider zuhauf. Sicher kann mal Zeitweise etwas
    > > langsamer sein. Aber darum geht es auch nicht.
    > >
    > > Heute kann man durchaus den Speed wissen. Die meisten Wohnungen hatten
    > ja
    > > nun schon mal Internet. Also sind die Daten bekannt.
    >
    > Online sagt die Telekom bis zu 16000, weil man noch vorher nicht 100% weiß
    > was genau ankommt. Erst in der Auftragsbestätigung (leider auch etwas zu
    > spät) sieht man dann z.B. dass es nur ein DSL 3000 RAM wird.
    > Zumindest sollte es in der Regel so sein.
    > Da es keine Datenbank gibt, in der steht, dass am Standort x nur die
    > Geschwindigkeit y verfügbar ist, ist das leider so.

    Und man kann es der Telekom auch nicht verbieten einen Tarif mit bis zu 16 zu machen der dann Situationsbedingt weniger liefert. Oder sollen die einen bis zu 2, bis zu 3, bis ... Tarif auflegen. Wenn das Kupfer halt nicht mehr hergibt... Von den Gestehungskosten ist es völlig egal. Die langsamen Leitungen machen eher mehr Aufwand weil der Kunde öfter anruft.

  11. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: blubberer 15.06.16 - 18:45

    Ich lese da konkret heraus, das am Anschluss gegen eine entsprechend zertifzierte Stelle entsprechende gebuchte Leistung anliegen muss.

    Insofern alles ok. Nein eigtl. genau nicht! Viele ISPs mogeln zuverlässig gegen entsprechende Seiten wie zB speedtest.net! KDG war zu mind. vor eibigen Jahren ganz vorne dabei. Mein Anschluß damals brach immer wieder auf 1-2 MBit runter. Regelmäßig, auch außerhalb der High Traffic Zeiten (weil shared medium und so). Kaum hatte ich 1-2 Tests via speedtest.net gemacht, hatte ich wieder eine entsprechend gute Leitung für mind. 2-3 Stunden. mit meiner gebuchten Bandbreite. Das war entsprechend reproduzierbar.

    Und ich verwette meinen Hintern drauf, dass alle ISPs gegen diese offizielle Messstelle optimieren werden und QoS und Co drauf werfen wie Sau. Dann geht der schwarze immer schön an den Kunden.

  12. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: robinx999 15.06.16 - 19:14

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wobei es natürlich spannend wird was ist wenn die Verbindung zum
    > Provider
    > > zwar gut ist aber aufgrund von schlechtem Peering die Übertragungsrate
    > zu
    > > bestimmten Diensten zu schlecht ist, könnte man dann evtl. auch
    > Ansprüche
    > > haben?
    > >
    > > Gibt ja auch die Ganz Simplen Teste wie sie von Netflix angeboten werden
    > > fast.com
    > > (meldet mir 47 Mbit bei Gebuchten 50 Mbit sieht also nicht so schlecht
    > aus
    > > hier und ist noch im 10% Rahmen den man bei Potentiellen Bußgeldern ja
    > auch
    > > noch zugestehen will)
    >
    > Die haben einen Netflix Cache im Netz. D.h. du misst gar nicht deine
    > Internetgeschwindigkeit sondern genau diesen Service.

    Das mag sein, aber in der Praxis macht das Messen von einzelnen Service Anbietern natürlich Sinn, was nützt eine Gute Verbindung zum Provider wenn aufgrund von Peering Problemen nur sehr geringe Download Raten erreicht werden. Welche Anbieter man jetzt genau messen sollte wäre natürlich die nächste Frage

  13. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: narea 15.06.16 - 19:27

    Koto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also das sehe ich anders. Man kann eben auch einfach an der Dose messen.
    >
    > Und die Leitungen usw. Die Telekom weiß ja wie die sind.
    >
    > Beispiel:
    > Bei mir geht DSL 3000. Die Telekom weiß das. Weil Sie das erst vor dem VDSL
    > geschaltet hat. Online sagt die Telekom 16.000 DSL obwohl Sie aus der
    > Praxis weiß das es nur 3000 sind.
    >
    > Solche Fälle gibt es leider zuhauf. Sicher kann mal Zeitweise etwas
    > langsamer sein. Aber darum geht es auch nicht.
    >
    > Heute kann man durchaus den Speed wissen. Die meisten Wohnungen hatten ja
    > nun schon mal Internet. Also sind die Daten bekannt.

    Eine andere Sache ist auch das geschaltete Profil. Meine Leitung gibt 13 Mb/s her, allerdings ist momentan nur ein 11 Mb/s Profil geschaltet. Das ist bei 1und1. Wenn die Telekom nun die Leitung anders bewertet, schaltet sie mir ggf nur ein noch langsameres Profil.
    Und da ich leider auf zwei Jahre an die Telekom gebunden wäre, kommt für mich ein Wechsel wohl nicht in Frage, die Gefahr ist zu groß, dass mein Netz danach langsamer ist (wobei die Nachbarn angeblich 16/2 haben).

  14. Re: Eigentlich gut. Aber das ist völlig praxisfern

    Autor: Calucha 15.06.16 - 19:43

    Ich sehs anders.
    Ich war letztens selbst davon betroffen, hatte 100 MBit, diese kamen auch immer an. Auf 200 MBit umgebucht, plötzlich hatte ich tagsüber teilweise nur 4 MBit. Damit konnte ich nicht mal surfen, von Videostreaming schweige ich lieber direkt.

    Also mal bei Vodafone einen Call aufgemacht, was ich als Antwort bekam, hat mich zum Platzen gebracht.
    > "Wir bitten Sie um Entschuldigung!

    > Es tut uns leid, dass Sie mit der Geschwindigkeit Ihres Internetanschlusses nicht
    > zufrieden sind. Sie können voraussichtlich ab 03/2017 wieder von der vollen
    > Bandbreite Ihres Produkts profitieren!"

    Warum bietet man mir sowas an, wenn man es nicht liefern kann? Und vor Allem warum kriege ich deutlich weniger Speed raus als zuvor? Kündigung ist jedenfalls raus.

    Es müssen halt gewisse Kriterien festgelegt werden. Ich habe z.B. den Speedtest vom Anbieter genutzt, welcher von Speedtest.net bereitgestellt wird. Dieser hat bisher auch recht zuverlässige Zahlen geliefert. Aber meistens gibt es ja Probleme schon auf der letzten Meile, oder zum Anbieter selbst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.16 19:45 durch Calucha.

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