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MEssung und beweisbarkeit

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  1. MEssung und beweisbarkeit

    Autor: bark 15.06.16 - 15:25

    naja Messung wäre relativ einfach. So bin ich auch bei 1und1 rausgekommen aus dem vertrag. Jede Fritzbox ist in der Lage die Geschwindigkeit zu messen und über einen längeren Zeitraum zu speichern.
    bspw. 1und1 nimmt das als Grundlage für den vertrag bei 50mbit. haste weniger als 16mbit kannst sofort kündigen. und kriegst das geld zurückerstattet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.16 15:26 durch bark.

  2. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: Kirmes 15.06.16 - 15:39

    Auszug von 1&1 Leistungsbeschreibung:
    "1&1 DSL 50er Pakete beinhalten einen DSL-Internet-Zugang mit einer Bandbreite von mindestens 16.700 kBit/s bis zu 50.000 kBit/s (Download) und mindestens 1.600 kBit/s bis zu 10.000 kBit/s (Upload)."

    Das ist schon verdammt vage. Normerweise müsste es gesetzlich verpflichtend sein mindestens 75% der maximal angegebenen Geschwindigkeit anzubieten. In diesem Fall mindestens 37,5 Mbit/s.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.16 15:43 durch Kirmes.

  3. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: ingo321 15.06.16 - 15:39

    Bei mir hat sich 1&1 vor 2 Jahren geweigert die ausserordentliche Kündigung anzunehmen. Dabei hatte ich nachweißlich von 16000 nur noch 7000 bekommen.

  4. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: Topf 15.06.16 - 15:48

    Das selbe bei mir mit Unitymedia, wo nachweislich zu wenig ankam + häufiger Verbindungsabbrüche. Hab denen die Einzugsermächtigung entzogen, woraufhin die erneut abgebucht haben, weshalb ich so viele Einzüge wie möglich habe rückgängig machen lassen bei der Bank. Damit war dann das meiste an Ausgaben wieder eingeholt (war noch am Anfang des Vertrages, nach Widerrufsfrist als die Probleme auftraten) und sie haben mich nach ein wenig Weinerei gehen lassen. Denn das Zurückholen des Geldes per Bankeinzug kostete UM in jedem Fall auch Gebühren.

    Und mit dem neuen Gesetz wirds in Zukunft hoffentlich noch fairer und einfacher für den Verbraucher.

  5. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: rldml 15.06.16 - 15:49

    Wir haben bei 1&1 gekündigt, als wir von 16MBit nur noch 0,3MBit geliefert bekamen (bei gleichzeitig stabilen 0,5Mbit Upstream von Anfang an).

    Begründung für die extrem schlechte Signalleistung damals war: Unsere Telefonleitungen zum Haus wären in extrem schlechten Zustand. Warum der Upstream sich in der ganzen Zeit nie verschlechtert hat (obwohl er es ja hätte tun müssen, wenn es wirklich die Kupferleitung gewesen wäre...), konnte uns niemand erklären.

    Wir wohnen übrigens in einem Neubaugebiet, unser Bau ist keine 10 Jahre alt.

    Interessanterweise fingen unsere DSL-Probleme erst, als unsere neuen Nachbarn ihren T-DSL-Anschluss gelegt bekamen.

    Zufälle gibts...

    Wir haben jetzt Internet über Kabel - seitdem keine Probleme mehr =)

    Gruß Ronny



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.16 15:50 durch rldml.

  6. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: Freiheit 15.06.16 - 16:35

    Die Kündigung ist - im Gegensatz zum Vertragsschluss - ein einseitiges Rechtsgeschäft. Da muss der andere nichts mehr akzeptieren oder sich gar dazu herablassen, die Kündigung gnädigerweise zu genehmigen. Das wäre dann eher eine Art Auflösungsvertrag, für den es aber überhaupt keinen Bedarf gibt, wenn tatsächlich ein Kündigungsgrund vorliegt.

    Der Kündigungsgrund läge in der Schlechtleistung, diese wiederum dann vor, wenn weniger geleistet wird, als erwartet werden kann. Und hier ist man dann wieder beim Thema,- wie viel darf man denn vernünftigerweise erwarten, wenn überall groß und bunt 50, 100, 150 Mbit/s stehen, aber klitzeklein daneben oder gar in den grauen 4-Punkt-Fußnoten "bis zu"?

  7. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: neocron 15.06.16 - 17:44

    Kirmes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Normerweise müsste es gesetzlich verpflichtend
    > sein mindestens 75% der maximal angegebenen Geschwindigkeit anzubieten.
    sagt wer?
    oder hast dir die 75% jetzt aus den Rippen gezogen?
    nicht dein Ernst oder? eine willkuerliche Zahl hier einzuwerfen und mit einem "eigentlich muesste" zu verknuepfen!?!?

  8. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: wire-less 15.06.16 - 18:12

    bark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja Messung wäre relativ einfach. So bin ich auch bei 1und1 rausgekommen
    > aus dem vertrag. Jede Fritzbox ist in der Lage die Geschwindigkeit zu
    > messen und über einen längeren Zeitraum zu speichern.
    > bspw. 1und1 nimmt das als Grundlage für den vertrag bei 50mbit. haste
    > weniger als 16mbit kannst sofort kündigen. und kriegst das geld
    > zurückerstattet.

    Ganz so einfach ist es nicht. Wohin soll man messen?
    Was hilft es wenn man z.B. 50MBit vom Telekom Mailserver bekommt aber z.B. youtube auf 2 MBit gedrosselt wird.
    Und dann hat man auch noch das Problem das eine Cuda je nach Beschaltung der Nachbaradern unterschiedliche Geschwindigkeiten bietet. Zwingt man den Anbieter zur Angabe von Mindestbandbreite muss er vom worst case ausgehen und immer eine Nummer kleiner Verkaufen als eigentlich möglich wäre. D.h. man bekommt dann evtl. auch weniger geliefert obwohl mehr möglich wäre.

  9. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: ark 15.06.16 - 18:40

    Was zählt ist die Geschwindigkeit der Anbindung, nicht der downstream von einem beliebigen Server. Hier mal ein Beispiel:
    https://s31.postimg.org/7n3xbldjf/Screenshot_20160615_182633.png

    Gezahlt wird für 50 MBit (100 wurden auch angeboten). Die Leitung kann fast 50 MBit, der DSLAM (die Gegendstelle fürs Modem) nur 25 MBit und ist damit der limitierende Faktor, sprich mehr geht nicht.

    Was haben hier denn alle Leute immer mit Speedtests? Oo

  10. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: blubberer 15.06.16 - 18:53

    Weil der Text von einer zertifizierten Messstelle spricht. Wie willst Du da sonst messen als mit Speedtests?

  11. Re: MEssung und beweisbarkeit

    Autor: ark 15.06.16 - 23:48

    Na die ISPs werden ja wohl auch wissen was sie auf der Gegenseite verbaut haben. Wenn ich das richtig verstehe dürfen sie keine Verträge mehr verkaufen für die sie noch nicht einmal die Infrastruktur bieten können. Und du selbst als Kunde kannst kannst ihre Behauptungen ja überprüfen.

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