1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Umfrage: Reparatur von Elektrogeräten…

Selbst reparieren ist halt auch Zeitintensiv und mit Risiko verbunden

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Selbst reparieren ist halt auch Zeitintensiv und mit Risiko verbunden

    Autor: sigii 03.06.21 - 16:49

    Die Waschmaschine, die ich in 2h zerlegt hatte, hatte dann das ausgeleierte Bauteil in die Trommel eingepresst -> man konnte nur die ganze Trommel ersetzten fuer 300,- Euro. Das war eine alte 400,- Euro Waschmaschine.

    Bei der Spuehlmaschine hatte ich nach 1h ein Bauteil in der Hand, das mich 80 Euro gekostet haette und ich war mir nicht sicher ob das sdas Problem geloest haette. Also eine neue gekauft.


    Bei nem Fernseher hab ich das Ersatzteil bekommen, leider haben die Leute wo ich das her hatte, nachdem das Bild schwarz geworden ist, leider auch die Matrix kaput gemacht. D.h. der urspruengliche Fehler konnte ich problemlos reparieren. Das war wirklich super unnoetig bei dem Geraet :-(


    Der Haarschneider hatte eine Akkuzelle die es nur bei Reichelt gab. D.h. erstmal jemand finden wo ich mitbestellen konnte, sonst haette das Porto das einfach nicht rausgerissen. Die Arbeitszeit sowieso nicht.

    Gefuehlt hab ich mehr schlechte Erfahrunge gemacht als gute. Wenn ich nicht eh spass daran haette zeug zu zerlegen, ganz ehrlich? Ist das doch fuer den Normalmenschen gar nicht machbar.


    Jetzt hab ich daheim 2 teurere Mielegeraete stehen und bin ehrlich gesagt gar nicht so sicher ob das intelligent war oder nicht. So ein Techniker, wenn der mal angefahren kommt, will der natuerlich schon Geld. D.h. ich hoffe sehr schwer, dass wenn die dann kaput gehen, ich sie selbst reparieren kann weil ein Handwerker fuer 200-400 Euro schon schnell unrentabel wird wenn die Maschine schon 10 Jahre lief.

  2. Re: Selbst reparieren ist halt auch Zeitintensiv und mit Risiko verbunden

    Autor: ATmega8 03.06.21 - 23:19

    Das Problem ist vor allem:
    - Es gibt keine Explosionszeichung, kein Service-Manual und auch der Error-Code meiner Waschmaschine (von LG) kann von mir zwar ausgelesen, aber nicht erkannt werden. (das ist so ein kleiner Lautsprecher der einen Ton ausgibt, den dann die Service-Leute über das Telefon aufnehmen und erkennen können)
    - Die Ersatzteile sind extrem teuer!

    Wenn man sich die Waschmaschine selbst zusammen bauen würde und dafür Ersatzteile verwendet, dann kann man sich statt dessen drei neue, getestete Geräte kaufen.

    Ich habe schon repariert:
    -Staubsauger: Da war zwar nur der an/aus-Schalter defekt, aber das war ein systematischer Fehler bei der selben Sorte. (Meine Oma hatten genau den gleichen Staubsauger.)

    - Bohrmaschinen und Bohrhammer, da waren es die Kohlen und teilweise der Anker der in einer Drehmaschine geglättet werden musste.

    - Eine Bürste, dessen Ladeelektronik den Akku bis auf 5V aufgeladen hat und das Gerät daher schnell kaputt ging, wenn man es nicht rechtzeitig, wenn die Ladestandsanzeige "voll" anzeigt vom Netz nimmt.
    (Ich habe dann da eine kleine China-Platine mit Über/Unterspannungsschutz eingebaut und musste da zusätzlichnur zwei stärkere N-Kanal MosFETs verbauen. Materialpreis in Summe etwa 1,50¤)

    - Kleingeräte wie elektronische Küchenwagen, da war der Taster niederohmig, ein mal ein und auslöten hat das Problem behoben.
    - Fernbedienungen: Die Lötverbindung eines IR-LED-Beinchens gebrochen, weil man von vorn Kraft auf die LED ausüben konnte.
    - Fritz-Fon , da hat sich auch ein Löt-Kontakt zum Bildschirm-Flachbandkabel gelöst.
    - Laptops, da gab es bei einer Serie einen Fehler an der Seite der Platine, da wurde eine Diode nur einseitig richtig aufglötet, die andere Seite lag auf dem aufgeschmolzenen Lötzinn und irgend wann konnte es dann nicht mehr geladen werden.
    - Laptop-Netzteile, da war oft nur das Kabel defekt.

    Das sind alles keine komplizierten Sachen, man muss nur mal den Mut aufbringen das Gerät zu öffnen, das Feingefühl es auch richtig zu machen und etwas Grundwissen in Sachen Elektrotechnik.

    Wenn man dann solch ein Handy von einem Kollegen vor sich hat, welches nicht mehr an geht und auch nicht mehr geladen werden kann, weil ein SMD-Kondensator einen inneren Bruch hat und man das auch nicht sieht, weil die Thermo-Kamera nur zeigt dass der Lade-Chip sich aufheizt, dann ist das etwas was kommuniziert werden muss.

    => Das heißt dass der Fehler für diese Sorte Handy irgend wo (gut wiederfindbar für andere) dokumentiert werden muss, so dass andere nicht ewig danach suchen müssen.
    Das würde anderen reparaturwilligen Menschen auch die Möglichkeit geben zu erkennen ob der Hersteller da geschlampt hat. Genau deshalb würde ein Hersteller von sich aus so etwas niemals erlauben, daher muss der Gesetzgeber eine unabhängige Stelle (Webseite) schaffen wo solche Dinge dokumentiert werden müssen.

    Es wäre gut, wenn die Hersteller verpflichtet werden für ihre Geräte den Schaltplan und das Layout zu veröffentlichen, so dass man die Dateien in einem gängigen Layout-editor öffnen kann.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Spezialist (m/w/d)
    Dan Produkte GmbH, Siegen
  2. Systemadministrator/-in / Desktop Engineer (m/w/d)
    Robert Koch-Institut, Berlin-Mitte
  3. Requirements Engineer als Business Analyst (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Biberach, Karlsruhe, Köln, Stuttgart
  4. IT Prozessmanager (m/w/d) Produktion und Druckstückmanagement
    Bayerische Versorgungskammer, München

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Doom Eternal (PC/PS4) inkl. Metal Plate für 11,99€, The Elder Scrolls: Skyrim 5 Special...
  2. (u. a. Star Wars: The Force Unleashed 2 für 3,99€, Indiana Jones and the Fate of Atlantis für 1...
  3. (u. a. Battlefield 5 für 5,99€, FIFA 21 für 19,99€, Mass Effect Legendary Edition für 44...
  4. 9,79€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Prozessoren: Intels alte Garde soll es richten
Prozessoren
Intels alte Garde soll es richten

Seit Pat Gelsinger der Intel-CEO ist, holt er viele Ehemalige zurück. Das kann nur klappen, wenn junge Talente ebenfalls davon profitieren.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Halbleiterfertigung Intel könnte Globalfoundries für 30 Mrd US-Dollar kaufen
  2. Halbleiterfertigung Intel will Fabs über mehrere EU-Länder verteilen
  3. Transactional Memory Intel deaktiviert TSX in Skylake und Coffee Lake

Fritzbox-Tuning für USV: Smart Home trotz Stromausfall
Fritzbox-Tuning für USV
Smart Home trotz Stromausfall

Stromausfälle sind selten, kommen aber vor. Wir haben unseren Fritzbox-Router so umgebaut, dass er unser Smart Home trotzdem am Laufen halten kann.
Eine Anleitung von Jan Rähm

  1. AVM Fritzbox 6850 5G soll im Sommer tatsächlich kommen
  2. Fritzbox 7590 AX AVMs DSL-Topmodell bekommt Wi-Fi 6
  3. AVM Fritzbox 6850 5G kommt doch noch

Max Payne: Als Shooter in Zeitlupe erwachsen wurden
Max Payne
Als Shooter in Zeitlupe erwachsen wurden

Max Payne wird 20 Jahre alt! Golem.de hat den Kult-Shooter noch einmal gespielt - und war überrascht, wie gut das Actionspiel gealtert ist.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    1. Elon Musk: Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad
      Elon Musk
      Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad

      Elon Musk hat klargestellt, dass es für das Model S und das Model X kein normales Lenkrad mehr geben wird. Das D-förmige Lenkrad ist Pflicht.

    2. Förderprogramm: Bund will Fachkräfte für Akkuindustrie ausbilden lassen
      Förderprogramm
      Bund will Fachkräfte für Akkuindustrie ausbilden lassen

      Die Aus- und Weiterbildung für Fachleute im Bereich Akkuproduktion und -entwicklung wird mit 40 Millionen Euro aus der Staatskasse gefördert.

    3. Elektroauto: Mercedes EQS mit besserer Hinterachslenkung als Abo
      Elektroauto
      Mercedes EQS mit besserer Hinterachslenkung als Abo

      Den Mercedes EQS gibt es mit Hinterachslenkung mit 4,5 Grad Einschlag. Wer ein Jahresabo abschließt, bekommt sogar 10 Prozent Lenkeinschlag und damit eine bessere Lenkung.


    1. 16:00

    2. 15:00

    3. 14:15

    4. 13:21

    5. 12:30

    6. 11:20

    7. 11:05

    8. 10:51