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Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: Grimur 15.06.23 - 11:13
Wow… und dann wird rumgeheult weil die Geräte dicker und schwerer geworden sind, es bestimmte Geräte gar nicht erst in der EU zukaufen gibt, oder eine Wasserfestigkeit nicht mehr gegeben ist. Ich repariere beruflich seit etlichen Jahren Macs und iPhones. Wo bitte ist das Problem, einen Akku etwa eines iPhones von einem Fachmann wechseln zu lassen (ich spreche nicht vom türkisch-arabischen Mobilfunk-Bazaar)? Kostet ja nicht die Welt und es wird garantiert, dass alles wieder läuft hinterher.
Und ich glaube zu einem Akku-Fach wie früher will ernsthaft niemand mehr zurück. Die Geräte wären dann nämlich nicht nur „etwas dicker“ sondern DEUTLICH dicker und breiter. Erstens weil das Fach gegen Feuchtigkeit oder untertauchen geschützt werden muss - wie auch immer das gehen soll… dazu muss ein einfacher Verriegelungsmechanismus her, und zweitens alleine schon weil der Akkupack ebenfalls durch eine aufwendige Schutzhülle vor physischen Belastungen geschützt werden muss. Das läuft dann nicht auf 1,2 mm hinaus sondern auf eine Menge mehr! Vielleicht ist dann sogar Schluss mit begrenzt „wasserdicht“. Und jetzt nicht von „Induktion“ reden, der Verlust ist enorm.
Selbst wenn ein Teil des Gehäuses der Akku ist und aus Rückwand und Akku besteht gäbe es auch hier ein Dichtiungsproblem. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: nightmar17 15.06.23 - 11:18
Warum muss das dicker werden?
Es gibt auch schmale Akkus und die Technik entwickelt sich ja weiter, also kann man kleinere, dünnere Akkus entwerfen, die die gleiche Kapazität haben.
Die Weltkonzerne werden sicherlich eine Möglichkeit finden, diese Komponenten Wasserdicht zu designen.
Bei MacBooks wie in deinem Beispiel genannt, sollte das ja keine Rolle spielen, da wird so ein Akkutausch noch einfach werden.
Eventuell reicht den Anwendern auch, dass die Geräte Spritzwassergeschützt sind, dann geht man halt damit nicht tauchen. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: Christopherus 15.06.23 - 11:19
Deine Meinung ist ja gar nicht eingefärbt ^^
Ich finde 70¤ für einen Akkutausch sehr hoch. Und was hast du gegen Türkisch-Arabische Reparaturservices? Drücken die etwa deine Preise?
Und achtung: Schau mal alte Handys an. Die waren Wasserdicht, Wechselbar und nicht so dick (13mm). Motorola Defy
Also Da sieht wohl eher jemand seine Felle wegschwimmen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.23 11:20 durch Christopherus. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: Teeklee 15.06.23 - 11:20
Also mein altes Samsung Galaxy S3 war dünner als mein aktuelles Galaxy Ultra.
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Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: bofhl 15.06.23 - 11:27
nightmar17 schrieb:
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> Warum muss das dicker werden?
> Es gibt auch schmale Akkus und die Technik entwickelt sich ja weiter, also
> kann man kleinere, dünnere Akkus entwerfen, die die gleiche Kapazität
> haben.
Die Akkus waren auch damals dünn - nur mussten sie zusätzlich mit Schutzhüllen umgeben werden. Und dann muss das Wechselfach so gebaut sein, dass es nicht bei demontieren beschädigt werden kann - und denn Verschluss darf man auch nicht vergessen!
Damit wird automatisch das Gerät dicker!
> Die Weltkonzerne werden sicherlich eine Möglichkeit finden, diese
> Komponenten Wasserdicht zu designen.
.. aber nicht im Zusammenspiel! Das Hauptproblem stellen die leicht entfernbare Akkudeckel+Verschluss dar. Das bekommt man einmal dicht - aber kein zweites oder xte-Mal!
> Bei MacBooks wie in deinem Beispiel genannt, sollte das ja keine Rolle
> spielen, da wird so ein Akkutausch noch einfach werden.
>
> Eventuell reicht den Anwendern auch, dass die Geräte Spritzwassergeschützt
> sind, dann geht man halt damit nicht tauchen.
Schon das stellt nach dem ersten Öffnen des Deckels ein Problem dar! Ab dem ersten Öffnen ist es vorbei mit dem Schutz gegen Spritzwasser... -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: Christopherus 15.06.23 - 11:32
Was ein Blödsin.
".. aber nicht im Zusammenspiel! Das Hauptproblem stellen die leicht entfernbare Akkudeckel+Verschluss dar. Das bekommt man einmal dicht - aber kein zweites oder xte-Mal! "
Also mein Defy habe ich oft geöffnet und ich hatte keine Probleme. Gummidichtungen sind keine neue und fragiele Technologie. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: FledNanders 15.06.23 - 11:32
Alte Mobiltelefone waren aber auch kleiner vom Display her, da musste man in die Tiefe gehen, um die Kapazitaet auf der Flaeche zu erreichen. Bei der aktuellen Groesse erwarte ich nicht, dass die uebermaessig dicker werden. Da ist noch Raum, da wird weiterentwickelt und man kann ueber Passungen eine Menge erreichen ohne, dass ich viel Platz verschwenden muss.
Wasserdicht kann ich auch anders als ueber Kleber erreichen ohne wesentlich mehr Platz.
Kleber ist ja auch nicht an sich Verboten, er muss sich nur einfach Loesen lassen. Wenn ich z.B. an Heisskleber denke, den kann man meist so rauspuhlen. Sicherlich nicht die Wahl fuer Mobiltelefone, aber sowas gibt es halt auch. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: elmo-space 15.06.23 - 11:33
Christopherus schrieb:
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> Und achtung: Schau mal alte Handys an. Die waren Wasserdicht, Wechselbar
> und nicht so dick (13mm). Motorola Defy
Die Handys damals waren nie wirklich wasserdicht.
Spätestens nach dem ersten mal Rückklappe aufmachen war die Dichtung darin hinüber und das Teil maximal noch Spritzwassergeschützt. Nach ein paar Jahren ist die Dichtung dann durch die weichmacher komplett hinüber und fängt an zu zerbröseln.
Und 13mm ist ein ziemlicher brummer.
Zum Vergleich, das aktuelle Galaxy S23 ist 7.6mm dick. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: FledNanders 15.06.23 - 11:34
Das gilt aber auch fuer die verklebten Telefone nach dem oeffnen.
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Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: FlashBFE 15.06.23 - 11:35
Quatsch mit Soße. Es gab und gibt ein paar wasserdichte Smartphones mit wechselbarem Akku UND QI-Ladefunktion. Dick wie ein Backstein waren die Geräte auch nicht. Die großen Hersteller wollten nur einfach durch defekte Akkus mehr Geräte verkaufen.
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Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: Christopherus 15.06.23 - 11:35
Der Kamera Bump ist keine 7mm dich.
Und Dichtungen sind nicht nach einmal öffnen hinüber. Es gibt Gummi schon etwas länger als Apple und alle Handyhersteller zusammen. Und wenn das Gummi nach 1-2 Jahren durch ist -> NEUER DECKEL FÜR 5¤ -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: unbuntu 15.06.23 - 11:36
Dass Geräte dicker und schwerer werden behauptet auch nur Apple. Mein altes Smartphone von 2017 hatte Klinke und nen außen liegenden SD-Slot. War wasserdicht mit IP68, was die damaligen iPhones nicht hatten. War dadurch gigantische 0,3mm dicker als die iPhones. Und das trotz Wasserdichtigkeit, Klinke und SD-Slot...
Und wie bekommen die Actioncam-Hersteller das eigentlich hin, superkompakte, wasserdichte Geräte mit Wechselakku herzustellen? Ne Insta360 ist auch flach wie ein Smartphone.
Wo wäre überhaupt das Problem, wenn Geräte dicker werden? Hast du damals beim iPhone 4 auch gedacht "mann ist das ein Klotz, wie soll ich den überhaupt benutzen?" Das war immerhin 2mm dicker als die heutigen iPhones...
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.23 11:39 durch unbuntu. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: CGA9 15.06.23 - 11:41
Teeklee schrieb:
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> Also mein altes Samsung Galaxy S3 war dünner als mein aktuelles Galaxy
> Ultra.
Dein altes S3 hat auch weniger Technik, weniger Rechenpower, weniger Akkukapazität und eine kleiner Displaygröße. Das kann man nicht vergleichen und auch nicht mit argumentieren.
Wie der Herr vor mir schon richtig geschrieben hat, ist der EU-Beschluss ein technologischer Rückschritt.
Alle Wechselakkus besitzen ein ummanteltes Gehäuse, damit diese nicht beschädigt werden. Das führt immer zu mehr Material und im Umkehrschluss weniger platz für mehr Akkukapazität. Auch wenn man solch ein Wechselakku dünner bekommt, wird eine verklebbare Batterie immer mehr Akkukapatität ermöglichen. Das Packaging von Wechselakku-Smartphones wird sich in zwei Richtungen ändern. Zum einen werden diese im Vergleich in allen Dimensionen größer oder der Wechselakku wird kleiner, sodass ein öfters aufladen oder austauschen der Fall sein wird (so war es Früher). Das alles für 5% der Menschen die wirklich ihr Akku wechseln wollen, was ein Schwachsinn.
Ich würde eher bei Mobilgeräten die Garantie auf Akkus auf 5 oder 6 Jahre erhöhen lassen und jeder Hersteller muss ein Akkutausch ermöglichen oder über Dritter machen lassen. Vllt könnte man auch eine maximal Kostengrenze für einen Akkutausch implementieren. Jedenfalls ist das Sinnvoller als solche Verbote wieder. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: bofhl 15.06.23 - 11:43
Christopherus schrieb:
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> Was ein Blödsin.
>
> ".. aber nicht im Zusammenspiel! Das Hauptproblem stellen die leicht
> entfernbare Akkudeckel+Verschluss dar. Das bekommt man einmal dicht - aber
> kein zweites oder xte-Mal! "
>
> Also mein Defy habe ich oft geöffnet und ich hatte keine Probleme.
> Gummidichtungen sind keine neue und fragiele Technologie.
Der war gut! Ist dein Defy ein Smartphone und wie dick ist es? Und ja ich weiß, dass es Gummidichtungen gibt - aber ab einer bestimmten Größe - Akkus von Smartphone sind nun mal nicht klein! - hat man schlicht Probleme.
PS: auch frühere "Handys" hatten Dichtungen - und die waren nicht so schlecht! Das Problem aber wie gesagt die Größe der abzunehmenden Decke - je größer, desto anfälliger.
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PS: wirf mal dein Defy kurz ins Wasser und stell dann mal fest, wie dicht es wirklich noch ist!
Du wirst dich wundern... -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: loktron 15.06.23 - 11:47
es gibt einige Smartphones wo der Deckel mit clips und einer gummilippe dicht gehalten wird. Dann braucht man nur einen spudger, um es zu öffnen. Dicker wird es dadurch nicht, abgesehen davon sind Handies eh in letzter Zeit dicker geworden für größere Akkus, ich glaube nicht, dass das groß stört. Der Trend zu immer dünneren Geräten ist lange vorbei. Das S5 war auch nicht mega dick und trotzdem konnte man den Akku problemlos wechseln und wasserdicht war es trotzdem. Ich verstehe sowieso nicht warum smartphones super wasserfest sein müssen. Regen, Dusche, fallen in eine Pfütze oder Wanne sollten sie überleben aber zum unterwasser videos machen, sollte man dann doch ne Gopro nehmen
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Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: nightmar17 15.06.23 - 11:57
loktron schrieb:
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> Regen, Dusche, fallen in eine
> Pfütze oder Wanne sollten sie überleben aber zum unterwasser videos machen,
> sollte man dann doch ne Gopro nehmen
Warum soll ich mir eine Gopro kaufen, wenn ich doch ein wasserfestes Smartphone habe.
Nutze die Funktion 1x im Jahr, dafür würde ich mir jetzt keine GoPro kaufen. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: Valanx 15.06.23 - 11:59
Kannst du machen, wenn's dann verreckt bist du auch selbst schuld :-)
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Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: loktron 15.06.23 - 12:00
nightmar17 schrieb:
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> loktron schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Regen, Dusche, fallen in eine
> > Pfütze oder Wanne sollten sie überleben aber zum unterwasser videos
> machen,
> > sollte man dann doch ne Gopro nehmen
>
> Warum soll ich mir eine Gopro kaufen, wenn ich doch ein wasserfestes
> Smartphone habe.
> Nutze die Funktion 1x im Jahr, dafür würde ich mir jetzt keine GoPro
> kaufen.
Ist ja ok, nur rechtfertigt diese nieschige Nutzung nicht, den Planeten zu belasten, weil das als Argument genutzt wird -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: forenuser 15.06.23 - 12:29
Wie machen eigentlich die Uhren- oder Kamerahersteller das so...?
Meine Armbanduhr ist knapp 13mm dick, bis 10 bar wasserdicht (bietet also ein wenig mehr als die Spritzwasserabweisenden mob.-Tel.) und bietet wechselbare Akkus - was dank Solar aber bis dato nicht nötig wurde.
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Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS. -
Re: Und dann wird über Dicke und fehlende Wasserdichtigkeit geklagt…
Autor: loktron 15.06.23 - 13:04
forenuser schrieb:
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> Wie machen eigentlich die Uhren- oder Kamerahersteller das so...?
>
> Meine Armbanduhr ist knapp 13mm dick, bis 10 bar wasserdicht (bietet also
> ein wenig mehr als die Spritzwasserabweisenden mob.-Tel.) und bietet
> wechselbare Akkus - was dank Solar aber bis dato nicht nötig wurde.
mit einfachen durch lamellen verstärkten Dreh- oder Klippverschlüssen. Die reichen dafür ohne Probleme. Dass das angeblich nur Kleber kann, ist eine Erfindung der geldgeilen Konzerne :)



