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wonach die so rufen ...

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  1. wonach die so rufen ...

    Autor: neocron 25.09.16 - 15:49

    ... wie waers mal es selbst zu bezahlen?
    gerade fuer Unternehmen sollte das doch weniger ein Problem sein?
    braucht es eine Laderampe fuer einen LKW, so wird diese geordert. Braucht es eine Zufahrt, so wird diese gebaut, braucht es einen speziellen Stromanschluss, Klimaanlagen oder Maschinen, so eirden diese gekauft.
    Warum sollte das hier anders sein?
    Geld raus und dafuer bezahlen ... anstatt stumpf zu rufen. Mit synergieeffekten, kann man dann der Bevoelkerung noch mit etwas gutes tun ... (wenn man eben ein ganzes Gebiet erschliessen laesst ...

  2. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: 486dx4-160 25.09.16 - 16:29

    Für Infrastruktur ist immer noch der Staat zuständig. Spenglerei Kara, Ingenieurbüro Müller und Musikschule Meier zahlen dafür Steuern. Und ich auch.

  3. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: Oktavian 25.09.16 - 16:52

    > Für Infrastruktur ist immer noch der Staat zuständig. Spenglerei Kara,
    > Ingenieurbüro Müller und Musikschule Meier zahlen dafür Steuern. Und ich
    > auch.

    Dass der Staat sich um Infrastruktur kümmert, ist eher die Ausnahme. Fernverkehr (Straßen, Bahn, Schifffahrtswege) fällt darunter. Aber welche andere Infrastruktur denn noch?

    Stromtrassen sind privat, lokale Stromnetze sind kommunal. Den Ausbau in Neubaugebieten finanzieren die Eigentümer als Erschließungskosten, die Instandhaltung über die Stromkosten.

    Wassernetze sind ähnlich, nur deutlich kommunaler. Die Finanzierung erfolgt wiederum über Erschließungskosten und laufende Gebühren. Abwassernetze sind analog finanziert.

    Gasnetze sind wieder eher analog der Stromnetze finanziert, also wieder nix mit Steuern.

    Kabelnetze wurden durch die Post finanziert (nein, nicht durch Steuern, sondern durch Telefongebühren), wurden dann aber im Zuge der Privatisierung der Telekom verkauft.

    Telefonnetze wurden ebenfalls durch die Post finanziert, wiederum durch die Nutzer. Auch heute muss sich jedes neue Haus auf eigene Kosten anschließen lassen. Keine Steuern.

    Es gibt natürlich weitere Kommunikationsleitungen, die auch alle privatwirtschalftlich erstellt wurden.

    Ich sehe die große Infrastrukturleistung des Staats über Steuern nicht. Das beschränkt sich hauptsächlich auf Verkehr. Den Rest finanzieren die Bürger über Gebühren oder privat.

  4. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: sneaker 25.09.16 - 17:59

    Finanzieren tut es eh immer der Bürger, egal ob über Steuern oder Gebühren. Es liegt aber am Staat, den Ausbau und die Wartung der jeweiligen Infrastruktur in sinnvolle Bahnen zu lenken.

  5. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: Oktavian 25.09.16 - 18:58

    > Finanzieren tut es eh immer der Bürger,

    ja

    > egal ob über Steuern oder Gebühren.

    Nein, das ist ein riesiger Unterschied.

    Steuern werden nicht verwendungsgebunden erhoben und wandern einfach in den Haushalt. Sie werden in der Regel nach Leistungsfähigkeit erhoben (Einkommensteuer, Kapitalertragssteuer, etc.) oder auf Konsum (Mehrwertsteuer). Würde der Aufbau von Stromleitungen in einem Wohngebiet also über Steuern finanziert, so würden die Kosten auf alle Bürger des Bundes, Landes oder Kommune nach Leistungsfähigkeit umgelegt.

    Gebühren werden zweckgebunden und kostendeckend erhoben. So fällt die Abwassergebühr nur für Einleiter in das Abwassernetz an und deckt die Kosten eben dieses Abwassernetzes. Und die Erschließungsgebühren eines Wohngebiets decken die Kosten der Erschließung. Zu zahlen sind sie ausschließtlich von den neuen Hausbesitzern. Wenn also ein Hausbesitzer meint, ein Haus irgendwo in der Pampa neu bauen zu wollen, dann muss er die Erschließungsgebühren dafür zahlen. Diese werden eben gerade nicht solidarisch umgelegt.

    > Es liegt aber am Staat, den Ausbau und die Wartung der jeweiligen
    > Infrastruktur in sinnvolle Bahnen zu lenken.

    Dass der Staat Regeln vorgibt, ist ein Selbstläufer. Das ist einfach die ureigenste Aufgabe des Staates.

    Wieweit der Staat aber regulierend eingreifen soll, darüber kann man streiten. Der Staat sollte das in meinen Augen nur dann regulieren, wenn ein Marktversagen droht, oder wenn essentiell lebensnotwendige Infrastruktur nicht vorhanden ist.

    Genau das tut der Staat ja mit Versorgungszwängen mit Strom, Wasser, Müllentsorgung, Abwasserentsorgung (nicht immer Kanalnetz), Telefon. Internet ist flächendeckend vorhanden, um das essentiell lebensnotwendige abzudecken. Eine Regulierungs ist nicht notwendig.

    Wenn der Staat aber gerne Glasfaser am Kuheuter hätte, dann wird er das wohl auch bezahlen müssen oder selber tun. Und jedem, der den Gilb noch erlebt hat, graut vor der zweiten Möglichkeit.

  6. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: pizuzz 25.09.16 - 20:05

    > Und jedem, der den Gilb noch erlebt hat, graut vor der zweiten Möglichkeit.

    Hätte die Telekom, als sie damals die OPAL-Ghettos von der Post übernommen hat, sich seinerzeit nicht mit Alcatel zerstritten und die Technik, die schon vor zwanzig Jahren das Potenzial hatte, Haushalte mit symmetrischen Anschlüssen im zweistelligen Megabitbereich zu versorgen, konsequent weiterentwickelt, hätten wir uns einen Großteil der Diskussion, die wir heute führen, sparen können.

    Stattdessen ist mal auf den ADSL-Hype aufgesprungen und hat lieber eine Kupferader neben die Glasfasern gelegt. In meiner ersten Wohnung in Leipzig gab es noch bis vor ca. acht Jahren ausschließlich ISDN und Kabel.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.16 20:10 durch pizuzz.

  7. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: cellesfb 25.09.16 - 21:05

    pizuzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und jedem, der den Gilb noch erlebt hat, graut vor der zweiten
    > Möglichkeit.
    >
    > Hätte die Telekom, als sie damals die OPAL-Ghettos von der Post übernommen
    > hat, sich seinerzeit nicht mit Alcatel zerstritten und die Technik, die
    > schon vor zwanzig Jahren das Potenzial hatte, Haushalte mit symmetrischen
    > Anschlüssen im zweistelligen Megabitbereich zu versorgen, konsequent
    > weiterentwickelt, hätten wir uns einen Großteil der Diskussion, die wir
    > heute führen, sparen können.

    das ist nicht ganz richtig, Opal gibt es ja heute noch und ist die Technik mit den größten Wehwechen, da ist ein DSLAM mit maximal 150mbit/s angeschlossen und dann ist Ende.
    Diese Technik wird weiter gepflegt ist aber unterm Strich abgeschrieben.

    Und Alcatel-Lucent ist immer noch ein großer Partner, aber halt neben Huawei und co.

    Vectoring ist ein guter Schritt nach vorn, müsste aber zumindest komplett Flächendeckend sein, also jeder Ort, egal wie groß.
    Und wenn die letzten "Nester" erschlossen werden müsste in den größeren Städten schon längst der Schritt von FTTC zu zumindest FTTB erfolgen FTTH bzw. FTTD kann danach folgen.

  8. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: HubertHans 26.09.16 - 12:03

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Finanzieren tut es eh immer der Bürger,
    >
    > ja
    >
    > > egal ob über Steuern oder Gebühren.
    >
    > Nein, das ist ein riesiger Unterschied.
    >
    > Sie werden in der Regel nach Leistungsfähigkeit erhoben
    > (Einkommensteuer, Kapitalertragssteuer, etc.) oder auf Konsum
    > (Mehrwertsteuer). Möglichkeit.

    Muhahahaha. Muhahahahahahahaaaaaaa.

    Ich kann nicht mehr. WIllst du mich umbringen?!

    Es tut mir ehrlich leid, aber wenn nach Leistungsfaehigkeit Steuern abgedrueckt werden, dann frage doch mal mich oder Andere, die in der Steuerklasse 1 haengen.

    Wenn ich einmalig (10 jaehriges Jubilaeum) 1000¤ von meinem Betrieb als Bonus bekomme, bleiben gerade mal 570¤ uebrig, die auf mein Konto wandern. Davon gehen dann noch mal Mwst ab. Mein Gehalt wird auch extrem durch Steuern belastet.

    Die Leute, die richtig Geld verdienen, koenne Steuern absetzen wie nichts Gutes und haben ab einer gewissen Verdiensthoehe freie Bahn.

    Sry, ich lach mich gerade echt kaputt. Und Gesteuert sind die Steuern in den seltensten faellen. Denn wenn man mal so aschaut:

    Altersversorgung: Jetzt schon marode
    Medizinische Versorgung: Ich muss jetzt schon fast alles selbst bezahlen
    Straßen/ Fahrradwege/ Fußgaengerwege: Ich lach mich tot, ich fuehle mich hier wie im Osten nach der Wende (Raum Lueneburg)

    Also bevor du deinen mund aufmachst und den Bullshit aus dem Lehrbuch zitierst: Machs Fenster auf, guck raus. Oder guck deine Gehaltsabrechnung an.

  9. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: thorben 26.09.16 - 12:34

    pizuzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Stattdessen ist mal auf den ADSL-Hype aufgesprungen und hat lieber eine
    > Kupferader neben die Glasfasern gelegt. In meiner ersten Wohnung in Leipzig
    > gab es noch bis vor ca. acht Jahren ausschließlich ISDN und Kabel.

    Das ist doch heute nicht groß anders. Ich kenne kaum jemand, der nicht via Kabel surft.
    Ausnahmen sind die Leute, die FTTH haben und genau einer surft via ADSL

  10. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: Oktavian 26.09.16 - 13:09

    > Also bevor du deinen mund aufmachst und den Bullshit aus dem Lehrbuch
    > zitierst: Machs Fenster auf, guck raus. Oder guck deine Gehaltsabrechnung
    > an.

    Tue ich, und ich bin im großen und ganzen zufrieden. Natürlich hätte ich gerne mehr Leistung für weniger Geld. Am besten alle Leistung für gar kein Geld, aber den Trick hat noch kein Land geschafft. Zumindest nicht auf lange Zeit.

    Ich gucke aus dem Fenster und sehe ein Land, dem es im großen und ganzen sehr gut geht. Ich bin viel gereist, habe auch schon in anderen Ländern gelebt, und bin doch immer wieder sehr gerne nach D zurück gekommen.

    Dann gucke ich auf meine Abrechnung, und sehe, dass nach Abzug der direkten Steuern und Pflichtversicherungen ca. 50% übrig bleiben. Das ist okay, damit kann ich gut leben.

    Ich würde Dir raten, verbessere die Einnahmeseite des Gehalts drastisch. Dann bleibt auch mehr vom Bonus. Wenn man einmal über der Beitragsbemessungsgrenze für Sozialversicherungen liegt, mach das Mehr-Verdienen auch wieder mehr Spaß.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 13:10 durch Oktavian.

  11. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: neocron 26.09.16 - 13:37

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Infrastruktur ist immer noch der Staat zuständig.
    nein ist er nicht. Das ist purer Bloedsinn!

    > Spenglerei Kara,
    > Ingenieurbüro Müller und Musikschule Meier zahlen dafür Steuern.
    > Und ich
    > auch.
    Nein, steuern sind eben NICHT Zweckgebunden ... wenn du "DAFUER" etwas bezahlen wuerdest, waeren es eben keine Steuern!
    Du wuenschst dir gern einen schnellen Internetanschluss? Zieh um ... oder leg den Koffer Geld auf den Tisch, damit es dir jemand hinlegt.
    Der Staat ist NICHT Dafuer zustaendig damit du deinen Abwasserkanal bekommst, deine Zufahrt zur Strasse, deinen Elektroanschluss, ...
    Er ist auch nicht dafuer da dir eine Bushaltestelle vor die Haustuer zu stellen, an dem aller 3 Minuten ein Bus faehrt!
    Zusaetzlich hat der Staat sich um Notwendigkeiten zu kuemmern und nicht darum, dass du dir schnell das neuste Spiel von Steam, oder viel 4K streams gleichzeitig anschaun kannst!

  12. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: Kleba 26.09.16 - 13:47

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es tut mir ehrlich leid, aber wenn nach Leistungsfaehigkeit Steuern
    > abgedrueckt werden, dann frage doch mal mich oder Andere, die in der
    > Steuerklasse 1 haengen.

    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Da die Steuerhöhe von der Höhe des Einkommens abhängt, wird nach Leistungsfähigkeit besteuert.

    > Wenn ich einmalig (10 jaehriges Jubilaeum) 1000¤ von meinem Betrieb als
    > Bonus bekomme, bleiben gerade mal 570¤ uebrig, die auf mein Konto wandern.
    > Davon gehen dann noch mal Mwst ab. Mein Gehalt wird auch extrem durch
    > Steuern belastet.

    Nicht nur deins, das haben Steuern so an sich.

    > Die Leute, die richtig Geld verdienen, koenne Steuern absetzen wie nichts
    > Gutes und haben ab einer gewissen Verdiensthoehe freie Bahn.

    "Absetzen" kannst du auch nicht einfach alles - auch nicht die Leute "die richtig Geld verdienen" und auch nicht einfach freie Bahn. Alles was du absetzen willst, musst du vorher erst mal ausgeben. Wenn ich mir also einen neuen Laptop als Arbeitsmittel bestelle, zahle ich erst einmal die 2000 EUR. Bei der Steuererklärung kann ich dies dann über die Werbungskosten geltend machen, aber da gibts ja auch nicht einfach alles zurück. Wie viel du zurück bekommst hängt ja auch davon ab, wieviel Steuern du gezahlt hast und wie hoch deine Werbungskosten insgesamt sind.

    > Sry, ich lach mich gerade echt kaputt. Und Gesteuert sind die Steuern in
    > den seltensten faellen. Denn wenn man mal so aschaut:
    >
    > Altersversorgung: Jetzt schon marode
    > Medizinische Versorgung: Ich muss jetzt schon fast alles selbst bezahlen
    > Straßen/ Fahrradwege/ Fußgaengerwege: Ich lach mich tot, ich fuehle mich
    > hier wie im Osten nach der Wende (Raum Lueneburg)

    Weder die Altersvorsorge noch die medizinische Versorgung wird (reuglär) über Steuern finanziert. Und für die Straßen/Fahrrad- und Fußgängerwege haben viele Städte/Gemeinden nichts übrig, weil sie sich zu sehr verschuldet haben.

    > Also bevor du deinen mund aufmachst und den Bullshit aus dem Lehrbuch
    > zitierst: Machs Fenster auf, guck raus. Oder guck deine Gehaltsabrechnung
    > an.

    Bevor du hier frech wirst, versuch dich mal ordentlich auszudrücken. Oktavian hat einen klaren, objektiven Beitrag geschrieben - ganz im Gegensatz zu dir.

  13. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: HubertHans 26.09.16 - 14:07

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es tut mir ehrlich leid, aber wenn nach Leistungsfaehigkeit Steuern
    > > abgedrueckt werden, dann frage doch mal mich oder Andere, die in der
    > > Steuerklasse 1 haengen.
    >
    > Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Da die Steuerhöhe von der
    > Höhe des Einkommens abhängt, wird nach Leistungsfähigkeit besteuert.
    >
    > > Wenn ich einmalig (10 jaehriges Jubilaeum) 1000¤ von meinem Betrieb als
    > > Bonus bekomme, bleiben gerade mal 570¤ uebrig, die auf mein Konto
    > wandern.
    > > Davon gehen dann noch mal Mwst ab. Mein Gehalt wird auch extrem durch
    > > Steuern belastet.
    >
    > Nicht nur deins, das haben Steuern so an sich.
    >
    > > Die Leute, die richtig Geld verdienen, koenne Steuern absetzen wie
    > nichts
    > > Gutes und haben ab einer gewissen Verdiensthoehe freie Bahn.
    >
    > "Absetzen" kannst du auch nicht einfach alles - auch nicht die Leute "die
    > richtig Geld verdienen" und auch nicht einfach freie Bahn. Alles was du
    > absetzen willst, musst du vorher erst mal ausgeben. Wenn ich mir also einen
    > neuen Laptop als Arbeitsmittel bestelle, zahle ich erst einmal die 2000
    > EUR. Bei der Steuererklärung kann ich dies dann über die Werbungskosten
    > geltend machen, aber da gibts ja auch nicht einfach alles zurück. Wie viel
    > du zurück bekommst hängt ja auch davon ab, wieviel Steuern du gezahlt hast
    > und wie hoch deine Werbungskosten insgesamt sind.
    >
    > > Sry, ich lach mich gerade echt kaputt. Und Gesteuert sind die Steuern in
    > > den seltensten faellen. Denn wenn man mal so aschaut:
    > >
    > > Altersversorgung: Jetzt schon marode
    > > Medizinische Versorgung: Ich muss jetzt schon fast alles selbst bezahlen
    > > Straßen/ Fahrradwege/ Fußgaengerwege: Ich lach mich tot, ich fuehle mich
    > > hier wie im Osten nach der Wende (Raum Lueneburg)
    >
    > Weder die Altersvorsorge noch die medizinische Versorgung wird (reuglär)
    > über Steuern finanziert. Und für die Straßen/Fahrrad- und Fußgängerwege
    > haben viele Städte/Gemeinden nichts übrig, weil sie sich zu sehr
    > verschuldet haben.
    >
    > > Also bevor du deinen mund aufmachst und den Bullshit aus dem Lehrbuch
    > > zitierst: Machs Fenster auf, guck raus. Oder guck deine
    > Gehaltsabrechnung
    > > an.
    >
    > Bevor du hier frech wirst, versuch dich mal ordentlich auszudrücken.
    > Oktavian hat einen klaren, objektiven Beitrag geschrieben - ganz im
    > Gegensatz zu dir.


    Achja. haengt von der Hoehe meines Einkommens ab? Dummerweise trifft die Steuer Geringverdiener deutlich haerter. Die Aussage ist ja nicht mal falsch. Die Belastung fuer Geringverdiener ist jedoch trotzdem hoeher.

    Und ja, ich kann auch was von den Steuern absetzen (Bin ja IT ler) Die Moeglichkeiten sind fuer Geringverdiener jedoch spaerlicher gesaeht. Wer in bestimmten Berufen arbeitet kann sich dann ueber das Absetzen von Steuern wieder ordentlich Geld zurueckholen.

    Und ob wir hier jetzt Kruemelkacken (Altervorsorge/ Kommunen/ Abgaben vs. Steuern, bla) oder das Ganze einmal ueberschauen: Ich betrachte das einfach realistisch zusammenhaengend. Natuerlich geht es Deutschland im Vergleich recht gut. Dummerweise ist das ein verdammtes TOTSCHLAGARGUMENT! Wenn ich meine Hose eng schnalle und bei Aldi kaufen gehe, dann komm ich locker mit was ueber ueber die Runden. Leider hat sich in den letzten 10 Jahren Einiges geaendert. Versteckte Inflation und Niedrigloehne ueberall. Wenn DU es in einen sicheren Hafen geschafft hast, wo das Geld ordentlich fließt: Gratulation! Aber empfehle anderen Leuten besser nicht, es auch zu tun. Das klingt naemlich extrem arrogant!

    Und mit mir braucht hier keiner Diskutieren: 50% vom Verdienst an Steuern/ Abgaben abzudruecken (Der Arbeitgeber buttert ja auch noch mal rein, Mehrwertsteuer ebenfalls) kann ich nicht als gerechtfertigt ansehen. Speziell wenn große Firmen alles tun, um keine oder wenig Steuern zu bezahlen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 14:21 durch HubertHans.

  14. Re: wonach die so rufen ...

    Autor: Kleba 27.09.16 - 09:36

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn DU es in einen sicheren Hafen geschafft hast, wo das Geld ordentlich fließt:
    > Gratulation! Aber empfehle anderen Leuten besser nicht, es auch zu tun. Das
    > klingt naemlich extrem arrogant!

    Wo habe ich das denn getan?

    > Und mit mir braucht hier keiner Diskutieren:

    Dann solltest du vielleicht in ein Gästebuch und nicht in ein Diskussionsforum schreiben.

    > 50% vom Verdienst an Steuern/
    > Abgaben abzudruecken (Der Arbeitgeber buttert ja auch noch mal rein,
    > Mehrwertsteuer ebenfalls) kann ich nicht als gerechtfertigt ansehen.

    Was wäre denn für dich gerechtfertigt?

    > Speziell wenn große Firmen alles tun, um keine oder wenig Steuern zu
    > bezahlen.

    Wer tut denn nicht alles um "keine oder wenig Steuern zu zahlen"? Der eine hilft seinem Nachbarn das Bad zu renovieren (für xx EUR/h; natürlich schwarz weil unter Freunden); den PC einzurichten; irgendwas am Auto zu machen; etc.
    Über die Steuererklärung versuchen doch auch alle so gut es geht die Steuerlast zu mindern - das machen doch nicht nur (große) Unternehmen, sonst würde es nicht so viele Steuerberater geben.

  15. ++

    Autor: neocron 27.09.16 - 10:30

    ++
    so ein Heuchlerverein ...

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