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Gute Entscheidung

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  1. Gute Entscheidung

    Autor: tg-- 21.11.18 - 16:21

    Es wird Zeit, dass Angebote wie StreamOn in dieser Form endlich unterbunden werden.
    Hier ist tatsächlich die BNetzA gefragt das durchzusetzen - in erster Linie aber die Politik hier endlich eine klare Linie zu fahren und die BNetzA entsprechend auszustatten.

    Dass StreamOn für die Telekom eine attraktive Methode ist Kunden zu binden spielt keine Rolle, die starke Marktbeeinflussung ist einfach nicht akzeptabel.

    Problematisch ist nur, dass das Ganze durch die EU-Roaming-Problematik verwässert wird.
    Das Problem ist nicht, dass StreamOn nicht für Roaming gilt - das Problem ist, dass StreamOn in seiner aktuellen Form überhaupt existiert.

    Zwar mag die Durchsetzung solche Angebote auch für Roaming verpflichtend zu machen effektiv deren Existenz verhindern; nur wäre das kontraproduktiv weil damit nicht gegen Verstöße gegen die Netzneutralität vorgegangen wird und ähnliche Probleme in Zukunft auf Basis eines solchen Präzedenzfalls anders entschieden werden könnten.
    "Wir bieten den Service ja auch in der EU an, daher brauchen wir uns nicht um Netzneutralität kümmern!"

  2. Du hast die Entscheidung nicht verstanden

    Autor: Pecker 21.11.18 - 16:31

    tg-- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Zeit, dass Angebote wie StreamOn in dieser Form endlich unterbunden
    > werden.
    > Hier ist tatsächlich die BNetzA gefragt das durchzusetzen - in erster Linie
    > aber die Politik hier endlich eine klare Linie zu fahren und die BNetzA
    > entsprechend auszustatten.

    Das ist deine Meinung. StreamOn ist sehr wohl erlaubt. ZeroRating ist kein Problem und darf angeboten werden. Da kannst du dich auf den Kopf stellen wie du willst, ändert nichts.

    > Dass StreamOn für die Telekom eine attraktive Methode ist Kunden zu binden
    > spielt keine Rolle, die starke Marktbeeinflussung ist einfach nicht
    > akzeptabel.

    Was daran nicht akzeptabel ist, musst du mir noch erklären.

    > Problematisch ist nur, dass das Ganze durch die EU-Roaming-Problematik
    > verwässert wird.
    > Das Problem ist nicht, dass StreamOn nicht für Roaming gilt - das Problem
    > ist, dass StreamOn in seiner aktuellen Form überhaupt existiert.

    Doch genau das wurde entschieden. StreamOn muss, wenn es angeboten wird, auch im EU Ausland funktionieren. Tut es das, ist alles in Butter für die Telekom. Muss dir nicht gefallen, ist aber so.

    > Zwar mag die Durchsetzung solche Angebote auch für Roaming verpflichtend zu
    > machen effektiv deren Existenz verhindern; nur wäre das kontraproduktiv
    > weil damit nicht gegen Verstöße gegen die Netzneutralität vorgegangen wird
    > und ähnliche Probleme in Zukunft auf Basis eines solchen Präzedenzfalls
    > anders entschieden werden könnten.
    > "Wir bieten den Service ja auch in der EU an, daher brauchen wir uns nicht
    > um Netzneutralität kümmern!"

    StreamOn Max verstößt in keinster weiße gegen die Netzneutralität! Lese dir die Definition der Netzneutralität durch, verstehe sie und wende das bei Stream On an. Du wirst merken, Stream On Max hat mit der Netzneutralität nichts zu tun.

  3. Re: Du hast die Entscheidung nicht verstanden

    Autor: tschick 21.11.18 - 21:55

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tg-- schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    [...]
    > StreamOn Max verstößt in keinster weiße gegen die Netzneutralität! Lese dir
    > die Definition der Netzneutralität durch, verstehe sie und wende das bei
    > Stream On an. Du wirst merken, Stream On Max hat mit der Netzneutralität
    > nichts zu tun.

    Für alle, die keinen Bock auf Rätsellösen haben:
    Weil der Content in dieser speziellen (und nur mit zusätzlichem entspr. Festnetzanschluss zubuchbaren) "Max" Option mit der höchstverfügbaren Bitrate abgerufen werden kann. Wow, nur ein Satz.

    Nicht so in den anderen StreamOn Optionen für Normalsterbliche, hier wird die erreichbare Bitrate zum Endgerät gedrosselt. Für mich eine offensichtliche Verletzung von NN.

    Noch schärfer finde ich aber:
    Potentiellen Kunden gegenüber erweckt es den Eindruck, nur der Content der Telekom "Partner" würde als Kompromiss zum Zero-Rating derer Inhalte in der Bitrate gedrosselt werden.
    Nope: Das Youtube App (Partner) erkennt eleganterweise die missliche Lage und stellt gleich mal konservative 480p ein. Nicht so twitch, das kommt oft in 720p bis 1080p daher.
    Man wundert sich, warum VoD's dort ewig buffern und Streams gar nicht erst starten.

    So, und dann guckt man in die Partner Liste und stellt fest: kein Twitch. Hm!
    Abhilfe: wahlweise manuell auf 480p runterregeln oder StreamOn über die datapass Seite (welche die twitch Nutzung zuvor bereits fleißig "dokumentierte") für die Dauer der Nutzung ausschalten.

    Alles klar, sieht für mich also grundsätzlich nach einer Drosselung des gesamten Content Typs aus. Beim De-/Reaktivieren von StreamOn steht auch explizit, dass Videos von Partner in für Mobilgeräte optimierter Qualität übertragen werden, dafür das Volumen aber nicht gezählt wird.

    Dass de-facto alle Videoströme gedrosselt werden und Zero-Rating nur Partner betrifft, kann man wahrscheinlich in der Leistungsbeschreibung nachlesen ;)

    Das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die Kommerzialisierung bevorzugter Übertragungswege durch das Internet und für mich völlig ausreichend um zu wissen, dass das weg muss.

    Das kommt dabei raus, wenn BWLer und Anwälte unser Netz "modernisieren".

  4. Re: Gute Entscheidung

    Autor: Richard Wahner 21.11.18 - 22:14

    tg-- schrieb:

    > Zwar mag die Durchsetzung solche Angebote auch für Roaming verpflichtend zu
    > machen effektiv deren Existenz verhindern; nur wäre das kontraproduktiv
    > weil damit nicht gegen Verstöße gegen die Netzneutralität vorgegangen wird

    Netzneutralität ist kein wohldefinierter Begriff. Beschreibe doch einmal, was Du dafür hältst!

    Die richterliche Entscheidung ist ein Eingriff in die Vertragsfreiheit zwischen Telekom und Content-Anbietern und Telekom und Kunden. Für diese drei Seiten bietet das optionale Angebot "Stream on" ausschließlich Vorteile. Wenn die Gesetzeslage erfordert, dass alle Beteiligten Nachteile erleiden, dann ist die Gesetzeslage falsch und daher notwendigerweise zu ändern.

    Ach ja: Ich bin beim Mobilfunk kein Telekom-Kunde, ich nutze "Stream on" daher gar nicht. Kostenlos würde ich es nutzen, so es mir angeboten würde.

  5. Re: Gute Entscheidung

    Autor: Antigonos3 21.11.18 - 23:11

    Richard Wahner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tg-- schrieb:
    >
    > > Zwar mag die Durchsetzung solche Angebote auch für Roaming verpflichtend
    > zu
    > > machen effektiv deren Existenz verhindern; nur wäre das kontraproduktiv
    > > weil damit nicht gegen Verstöße gegen die Netzneutralität vorgegangen
    > wird
    >
    > Netzneutralität ist kein wohldefinierter Begriff. Beschreibe doch einmal,
    > was Du dafür hältst!
    >
    > Die richterliche Entscheidung ist ein Eingriff in die Vertragsfreiheit
    > zwischen Telekom und Content-Anbietern und Telekom und Kunden. Für diese
    > drei Seiten bietet das optionale Angebot "Stream on" ausschließlich
    > Vorteile.
    Was laberst du denn da? Mit der Begründung kann ich auch gegen Drogenverbot argumentieren.. Der Dealer hat einen Vertrag mit dem Labor und der Kunde mit dem Dealer, unerhört dass das Betäubungsmittelgesetz sich da einmischt und das verbietet! Für die drei Seiten hat das Angebot ja nur Vorteile, und der Kunde wird auch nicht gezwungen seine Drogen beim Dealer zu kaufen. Ich bitte dich



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.18 23:13 durch Antigonos3.

  6. Re: Gute Entscheidung

    Autor: PaulaPuffmutter 21.11.18 - 23:34

    Antigonos3 schrieb:
    > Was laberst du denn da? Mit der Begründung kann ich auch gegen Drogenverbot
    > argumentieren.. Der Dealer hat einen Vertrag mit dem Labor und der Kunde
    > mit dem Dealer, unerhört dass das Betäubungsmittelgesetz sich da einmischt
    > und das verbietet! Für die drei Seiten hat das Angebot ja nur Vorteile, und
    > der Kunde wird auch nicht gezwungen seine Drogen beim Dealer zu kaufen.
    > Ich bitte dich

    Oha, Richard W. jetzt hat er dich! Gegen so geballte Logik kommt man nicht mehr an ...

  7. Re: Gute Entscheidung

    Autor: RipClaw 22.11.18 - 08:37

    Richard Wahner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tg-- schrieb:
    >
    > > Zwar mag die Durchsetzung solche Angebote auch für Roaming verpflichtend
    > zu
    > > machen effektiv deren Existenz verhindern; nur wäre das kontraproduktiv
    > > weil damit nicht gegen Verstöße gegen die Netzneutralität vorgegangen
    > wird
    >
    > Netzneutralität ist kein wohldefinierter Begriff. Beschreibe doch einmal,
    > was Du dafür hältst!

    Da muss man nichts definieren. Es gibt eine EU Verordnung zur Netzneutralität und an der hat sich das Urteil orientiert. Solltest du mal lesen. Da stehen viele Interessante Dinge drinnen was ein Provider darf und was nicht.

    Ergänzend dazu gibt es auch noch die EU Roaming Verordnung an der sich der andere Teil vom Urteil orientiert.

    Beide Verordnungen sind öffentlich zugänglich.

  8. Re: Gute Entscheidung

    Autor: bombinho 22.11.18 - 08:49

    PaulaPuffmutter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oha, Richard W. jetzt hat er dich! Gegen so geballte Logik kommt man nicht
    > mehr an ...

    Jedes andere Beispiel zur Einhaltung von Gesetzen haette es auch getan. Welcher Teil war fuer dich logisch nicht nachvollziehbar?

    Zumal Richard Wahner von vornherein falsch liegt. Es kann gar nicht zu einem solchen Vertrag kommen, wenn er auf Gesetzesverstoessen beruht. Es hat also einen solchen Vertrag nie gegeben und damit kann sich der Staat auch nicht einmischen in einen von vornherein nicht zulaessigen und damit als nicht existierend zu betrachtenden Vertrag (bzw. Klausel).

    Die entsprechende Grundlage hat dieses Urteil ja nun gelegt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.18 08:50 durch bombinho.

  9. Re: Gute Entscheidung

    Autor: kendon 22.11.18 - 12:30

    > Da muss man nichts definieren. Es gibt eine EU Verordnung zur
    > Netzneutralität und an der hat sich das Urteil orientiert. Solltest du mal
    > lesen. Da stehen viele Interessante Dinge drinnen was ein Provider darf und
    > was nicht.

    Und was steht da bzgl. Zero Rating?

  10. Re: Gute Entscheidung

    Autor: MickeyKay 22.11.18 - 13:01

    Drogen haben für den Kunden keine Nachteile? Soso... :-D

  11. Re: Gute Entscheidung

    Autor: RipClaw 22.11.18 - 13:31

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Da muss man nichts definieren. Es gibt eine EU Verordnung zur
    > > Netzneutralität und an der hat sich das Urteil orientiert. Solltest du
    > mal
    > > lesen. Da stehen viele Interessante Dinge drinnen was ein Provider darf
    > und
    > > was nicht.
    >
    > Und was steht da bzgl. Zero Rating?

    Das Zero Rating unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist. Etwas das z.B. nicht erlaubt wäre ist ein Zero Rating Angebot wie es Facebook in einigen Ländern fährt. Dort erhält man kostenlosen Zugang aber die einzigen Seiten die man erreichen kann sind Facebook selbst und einige Partner.

    Was da auch drinnen steht ist das aller Traffic gleich behandelt werden muss. Einzige Ausnahme ist wenn es technisch notwendig ist aber das muss auch dokumentiert werden und kann überprüft werden.

    Also genau so wie die Bundesnetzagentur und auch das Verwaltungsgericht das Angebot der Telekom beurteilt haben. Das Zero Rating darf bleiben aber die Drosselung muss weg.

  12. Re: Gute Entscheidung

    Autor: Antigonos3 22.11.18 - 20:48

    MickeyKay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Drogen haben für den Kunden keine Nachteile? Soso... :-D
    Langfristig natürlich auf jeden Fall, ebenso wie das Fördern der eigenen Drosselung bei Stream-On. Kurzfristig erscheint beides für den Kunden ohne Nachteile.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.18 20:49 durch Antigonos3.

  13. Re: Gute Entscheidung

    Autor: Richard Wahner 22.11.18 - 21:41

    Antigonos3 schrieb:
    >> Die richterliche Entscheidung ist ein Eingriff in die Vertragsfreiheit
    >> zwischen Telekom und Content-Anbietern und Telekom und Kunden.

    > Was laberst du denn da? Mit der Begründung kann ich auch gegen Drogenverbot
    > argumentieren..

    Die Droge Alkohol gibt es legal für einen mittelschweren Alkoholiker (140ml reiner Alk/Tag) für 2,75 ¤ bei Aldi & Co. Die Droge Nikotin für einen mittelschwer Abhängigen (50 mg/Tag) für 0,25 ¤ bei einem (legalen) Internetanbieter Deiner Wahl. Also 90e/Monat für einen Hartzer, der dadurch die Ausgaben für zwei Mahlzeiten am Tag einspart. Dass THC quasi-legal ist, erwähne ich nur mal am Rande. (Ich kenne die Preise nicht, ich hasse das Zeug.)

    Insofern scheitert Dein Vergleich schon an der Grundvoraussetzung, denn es gibt gar kein allgemeines "Drogenverbot".

    Nun summiere die volkswirtschaftlichen Schäden, die durch übermäßigen Genuss dieser dreier Drogen entstehen und vergleiche dies mit den volkswirtschaftlichen Schäden durch "Stream on": Da bleibt nichts übrig.

    Insofern wäre es volkswirtschaftlich sinnvoll, ein allgemeines Verbot von Alkohol, Nikotin und THC zu erwirken. Und um Tausende Tote pro Jahr einzusparen gleich noch ein Tempolimit für alle KfZ auf 40/60/80 für Ortsdurchfahrten/Landstraßen/Autobahnen. (Jaja, bescheuerte Vergleiche kannst nicht nur Du anstellen!)

    > Ich bitte dich

    Ich danke dich.

  14. Re: Gute Entscheidung

    Autor: Richard Wahner 22.11.18 - 21:44

    PaulaPuffmutter schrieb:

    [Drogenvergleich]

    > Oha, Richard W. jetzt hat er dich! Gegen so geballte Logik kommt man nicht
    > mehr an ...

    Dann hab ich wohl mit Rosinen gepokert. Aber gegen "Fliegenschiss" [tm Gauland] sollte das dennoch reichen.

  15. Re: Gute Entscheidung

    Autor: Richard Wahner 22.11.18 - 22:01

    bombinho schrieb:

    > Zumal Richard Wahner von vornherein falsch liegt. Es kann gar nicht zu
    > einem solchen Vertrag kommen, wenn er auf Gesetzesverstoessen beruht.

    Darum forderte ich die Änderung der Gesetzesgrundlage. Das ist ein völlig normaler und legaler Prozess. Gesetze, die für keinen (hier: außer den Netzneutralitätsnazis[1]) gut sind, sind falsch und gehören geändert. (Das wäre keine Änderung eines durch die Verfassung garantierten Grundrechts, wie etwa Merz sie fordert, sondern nur politischer Alltag.)

    [1] Nein, ich bezeichne Dich nicht als "Nazi", das wäre ja auch völlig absurd. Ich bezeichne seit Seyfrieds Hitler-Comics (man darf über Adolf lachen) vielmehr in jovialer Weise diejenigen als "%SCHUBLADE%nazi", die der Meinung sind, dass ihre Ansicht bezüglich einer %SCHUBLADE% für alle gelten müsse. Also die, die den Kantschen kategorischen Imperativ einfach umkehren, indem sie sich selbst für das Maß aller Dinge halten. Die argumentieren immer nach dem Grundsatz, "Cum hoc ergo propter hoc". Das werfe ich Dir vor.

  16. Re: Gute Entscheidung

    Autor: Richard Wahner 22.11.18 - 22:13

    RipClaw schrieb:

    >> Netzneutralität ist kein wohldefinierter Begriff. Beschreibe doch
    >> einmal, was Du dafür hältst!

    > Da muss man nichts definieren. Es gibt eine EU Verordnung zur
    > Netzneutralität und an der hat sich das Urteil orientiert.

    Genau. Und ich fordere deren - zumindest vorläufige - Änderung, weil die darauf basierenden Urteile für alle beteiligten Parteien (Kunde, Zugangsanbieter, Inhaltsanbieter) nachteilig sind.

    Darf ich das nicht fordern? Bin ich ein "Terrorist" oder - wie man früher sagte, "Outlaw" - wenn ich will, dass ein m.E. "Scheißgesetz" geändert wird?

    Nein, ich verbreite keinen Schrecken, ich handle auch nicht willentlich gegen das Gesetz. Ich bin - wie zuvor schon gesagt - nicht einmal Telekom-Kunde beim Mobilfunk. Es könnte mir egal sein.

    Ist es aber nicht, weil ich nicht nur meine Interessen im Blick habe! Pferdampt noch 1!

  17. Re: Gute Entscheidung

    Autor: bombinho 22.11.18 - 23:28

    :)))))

    Deine Logik ist verblueffend. Nach Ausschluss aller Tatsachen bleibt Dir aber immerhin ein absolut unverfaelschtes, reines und klares Weltbild, welches sich nicht mit logischen Argumenten widerlegen laesst. Das wuerde ich mir auch nicht von irgendwelchen Leuten kaputtmachen lassen, die man doch so wunderbar als "%SCHUBLADE%nazi" auch argumentlos niedermachen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.18 23:31 durch bombinho.

  18. Re: Gute Entscheidung

    Autor: bombinho 22.11.18 - 23:32

    Richard Wahner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hab ich wohl mit Rosinen gepokert. Aber gegen "Fliegenschiss" sollte
    > das dennoch reichen.

    Klarer habe ich deine Argumentation bisher noch nicht erlebt, ich bewundere dich.

  19. Re: Gute Entscheidung

    Autor: bombinho 22.11.18 - 23:34

    Richard Wahner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es aber nicht, weil ich nicht nur meine Interessen im Blick habe!
    > Pferdampt noch 1!

    Dann mal Butter bei die Fische, wesse Interessen hast Du denn im Blick?
    Die der Kunden, die dadurch weiterhin auf kleinen Datenpaketen haengen muessen und nur die von der Telekom zugelassenen Anbieter sinnvoll nutzen duerfen?

  20. Re: Gute Entscheidung

    Autor: RipClaw 23.11.18 - 00:01

    Richard Wahner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    >
    > >> Netzneutralität ist kein wohldefinierter Begriff. Beschreibe doch
    > >> einmal, was Du dafür hältst!
    >
    > > Da muss man nichts definieren. Es gibt eine EU Verordnung zur
    > > Netzneutralität und an der hat sich das Urteil orientiert.
    >
    > Genau. Und ich fordere deren - zumindest vorläufige - Änderung, weil die
    > darauf basierenden Urteile für alle beteiligten Parteien (Kunde,
    > Zugangsanbieter, Inhaltsanbieter) nachteilig sind.

    Du kannst fordern was du willst aber du solltest nicht erwarten das etwas umgesetzt wird nur weil du es forderst.

    > Darf ich das nicht fordern? Bin ich ein "Terrorist" oder - wie man früher
    > sagte, "Outlaw" - wenn ich will, dass ein m.E. "Scheißgesetz" geändert
    > wird?

    Erstaunlich wie du dich gegen Anschuldigungen verteidigst die keiner vorgebracht hat.

    Übrigens solltest du mal das Gesetz bzw. die Verordnung genau studieren bevor du hier darüber urteilst. Denn in der Verordnung steht drinnen das Zero Rating erlaubt ist. Es ist nur nicht erlaubt das man bestimmten Traffic drosselt. Wenn die Telekom das abstellt ist das Angebot konform zur Verordnung.

    Der andere Teil bezieht sich auf die Roaming Verordnung und die hat mit Netzneutralität nichts zu tun.

    > Nein, ich verbreite keinen Schrecken, ich handle auch nicht willentlich
    > gegen das Gesetz. Ich bin - wie zuvor schon gesagt - nicht einmal
    > Telekom-Kunde beim Mobilfunk. Es könnte mir egal sein.

    Und schon wieder. Keiner hat was derartiges geschrieben.

    Ich bin übrigens Telekom Kunde aber ich nutze kein StreamOn da ich nichts von Zero Rating Angeboten halte.

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