Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Verbraucherschützer: Telekom soll…

Und dann?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und dann?

    Autor: 946ben 21.11.18 - 16:48

    Ich frage mich ja, was man eigentlich dann von dem Ganzen erwartet? Insbesondere die sogenannten Verbraucherschützer scheinen ja was zu wittern, was dem Verbraucher nützt, oder nicht?
    Das Resultat wird letztlich sein, dass StreamOn abgeschafft wird und im Gegenzug jeder ein zwei Gigabyte Datenvolumen extra bekommt. Wenn überhaupt. Ansonsten ändert sich gar nichts. Die Abschaffung wird weder dafür sorgen, dass die unlimitierten Tarife günstiger werden, noch dass die Datenvolumina auf 15GB für 20¤ steigen werden.

    Und wofür das ganze? Für die Netzneutralität. Mal abgesehen davon, dass man darüber streiten kann, ob die hier wirklich verletzt wird (nach der rein rechtlichen Definition wird sie das auf jeden Fall nicht, moralisch vermutlich eher schon), ist das doch schon ein hoher Preis. Ich muss mein Nutzungsverhalten dann auf jeden Fall wieder umstellen. Und das gilt wohl für viele andere auch. Für den Endverbraucher wird das alles auf jeden Fall nur Nachteile haben.

  2. Re: Und dann?

    Autor: Schrödinger's Katze 21.11.18 - 16:54

    946ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich ja, was man eigentlich dann von dem Ganzen erwartet?
    > Insbesondere die sogenannten Verbraucherschützer scheinen ja was zu
    > wittern, was dem Verbraucher nützt, oder nicht?
    > Das Resultat wird letztlich sein, dass StreamOn abgeschafft wird und im
    > Gegenzug jeder ein zwei Gigabyte Datenvolumen extra bekommt. Wenn
    > überhaupt. Ansonsten ändert sich gar nichts. Die Abschaffung wird weder
    > dafür sorgen, dass die unlimitierten Tarife günstiger werden, noch dass die
    > Datenvolumina auf 15GB für 20¤ steigen werden.
    >
    > Und wofür das ganze? Für die Netzneutralität. Mal abgesehen davon, dass man
    > darüber streiten kann, ob die hier wirklich verletzt wird (nach der rein
    > rechtlichen Definition wird sie das auf jeden Fall nicht, moralisch
    > vermutlich eher schon), ist das doch schon ein hoher Preis. Ich muss mein
    > Nutzungsverhalten dann auf jeden Fall wieder umstellen. Und das gilt wohl
    > für viele andere auch. Für den Endverbraucher wird das alles auf jeden Fall
    > nur Nachteile haben.

    TL;DR: Ich möchte als Kunde auf keinen Fall Zustände wie beispielsweise in Dänemark haben, wo ich für 20¤ monatlich unlimitiert surfen kann.

  3. Re: Und dann?

    Autor: RipClaw 21.11.18 - 17:02

    946ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich ja, was man eigentlich dann von dem Ganzen erwartet?
    > Insbesondere die sogenannten Verbraucherschützer scheinen ja was zu
    > wittern, was dem Verbraucher nützt, oder nicht?
    > Das Resultat wird letztlich sein, dass StreamOn abgeschafft wird und im
    > Gegenzug jeder ein zwei Gigabyte Datenvolumen extra bekommt. Wenn
    > überhaupt. Ansonsten ändert sich gar nichts. Die Abschaffung wird weder
    > dafür sorgen, dass die unlimitierten Tarife günstiger werden, noch dass die
    > Datenvolumina auf 15GB für 20¤ steigen werden.

    In anderen Ländern ist das aber genau so passiert.

    [epicenter.works]

    > Und wofür das ganze? Für die Netzneutralität. Mal abgesehen davon, dass man
    > darüber streiten kann, ob die hier wirklich verletzt wird (nach der rein
    > rechtlichen Definition wird sie das auf jeden Fall nicht, moralisch
    > vermutlich eher schon), ist das doch schon ein hoher Preis. Ich muss mein
    > Nutzungsverhalten dann auf jeden Fall wieder umstellen. Und das gilt wohl
    > für viele andere auch. Für den Endverbraucher wird das alles auf jeden Fall
    > nur Nachteile haben.

    Doch auch rechtlich wird die Netzneutralität verletzt.

    Das Urteil orientiert sich genau an den Vorgaben auf Basis der EU Richtline. Das Zero Rating ist nach der Richtline erlaubt aber das Drosseln der Videostreams zu den Partnern nicht. Genau so wurde auch das Urteil begründet.

  4. Re: Und dann?

    Autor: blaub4r 21.11.18 - 17:02

    Das stelle ich mir ja grauenvoll vor. 20¤ und kein Limit würg

  5. Re: Und dann?

    Autor: Sh3rlock 21.11.18 - 17:32

    Vorteil: Ein neues besseres Startup welches einen Streamingdienst anbietet hat keine Nachteile ggü Netflix mehr wegen dem StreamOn.

    Und ja genau dafür ist die Netzneutralität da, pder willst du, dass du plötzlich nur noch bei Amazon Fullspeed einkaufen darfst aber bei „KleinerHändler“ die Seite nur mit 1kb/s lädt?

  6. Re: Und dann?

    Autor: tomate11 21.11.18 - 17:34

    Bitte nochmal hinsetzen und büffeln weshalb es die Netzneutralität gibt.

    Als Beispiel:
    https://www.wired.de/collection/life/europa-muss-bei-der-netzneutralitaet-ein-vorbild-fuer-den-rest-der-welt-bleiben

  7. Re: Und dann?

    Autor: slead 21.11.18 - 17:47

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das stelle ich mir ja grauenvoll vor. 20¤ und kein Limit würg

    scnr


  8. Re: Und dann?

    Autor: Gandalf2210 21.11.18 - 17:54

    Ja, lieber ein Händler unlimited, also alle gedrosselt.

  9. Re: Und dann?

    Autor: spezi 21.11.18 - 18:53

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In anderen Ländern ist das aber genau so passiert.
    >
    > epicenter.works

    Bei dem Beispiel musste Drei die Praxis abschaffen, dass bestimmte Dienste nicht gedrosselt wurden, obwohl alles andere gedrosselt wurde weil der Kunde sein Inklusivvolumen überschritten hatte. Genau das musste die Telekom in Deutschland auch aufgrund der EU-Netzneutralitätsverordnung schon machen:
    https://www.golem.de/news/netzneutralitaet-telekom-fuehrt-drosselung-fuer-spotify-ein-1603-119994.html

    Ansonsten hat Drei nach wie vor Zero-Rating-Angebote, z.B. über eine Kooperation mit Spotify:
    https://www.drei.at/de/info/spotify-bei-drei/

    (Interessanterweise gilt auch dort laut FAQ das Zero-Rating nicht für das Ausland)

  10. Re: Und dann?

    Autor: RipClaw 21.11.18 - 19:44

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > In anderen Ländern ist das aber genau so passiert.
    > >
    > > epicenter.works
    >
    > Bei dem Beispiel musste Drei die Praxis abschaffen, dass bestimmte Dienste
    > nicht gedrosselt wurden, obwohl alles andere gedrosselt wurde weil der
    > Kunde sein Inklusivvolumen überschritten hatte. Genau das musste die
    > Telekom in Deutschland auch aufgrund der EU-Netzneutralitätsverordnung
    > schon machen:
    > www.golem.de
    >
    > Ansonsten hat Drei nach wie vor Zero-Rating-Angebote, z.B. über eine
    > Kooperation mit Spotify:
    > www.drei.at
    >
    > (Interessanterweise gilt auch dort laut FAQ das Zero-Rating nicht für das
    > Ausland)

    Zero Rating dürfen sie lt. Richtline haben aber den Traffic dürften sie nicht anders behandeln als allen anderen Traffic.

    Was die Sache mit dem Roaming angeht so scheint da die RTR das anders zu sehen als die Bundesnetzagentur oder Drei macht irgendwas bei dem Angebot anders das hier eine Rolle spielt.

    Es gab nach der Einführung der Richtline von A1 übrigens ein vergleichbares Angebot zu StreamOn.
    Sie nennen es FreeStream und dort hat die RTR die gleichen Probleme mit der Ungleichbehandelung von Traffic gesehen wie die Bundesnetzagentur bei StreamOn. Daher hat A1 die Drosselung fallen lassen und bietet den Service jetzt ohne Drossel an.

    In dem verlinkten Artikel sind übrigens auch Links zu zwei anderen Fällen in anderen Länden bei denen das Ende eine Zero Rating Angebots zu einer deutlichen Erhöhung des Datenvolumens geführt hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.18 19:46 durch RipClaw.

  11. Re: Und dann?

    Autor: GeroflterCopter 21.11.18 - 20:04

    Sh3rlock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorteil: Ein neues besseres Startup welches einen Streamingdienst anbietet
    > hat keine Nachteile ggü Netflix mehr wegen dem StreamOn.

    Stream-On ist halt einfach nicht kriegsentscheidend. Netflix war auch ohne Stream-On erfolgreich, Spotify genauso. Wer kein Stream-On hat, nutzt eben die Downloadangebote, die man hat wenn man Premium hat.
    z.B. Jetzt wo ich Stream On habe, schau ich unterwegs ab und an mal ein YouTube-Video. Wäre YouTube aber nicht im Stream On, würde ich im Traum nicht drauf kommen dafür ein anderes Videoportal anzuwerfen, selbst wenn das im Stream On wäre. Wieso? Weil da nur Schrott kommt.

  12. Re: Und dann?

    Autor: spezi 21.11.18 - 20:40

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zero Rating dürfen sie lt. Richtline haben aber den Traffic dürften sie
    > nicht anders behandeln als allen anderen Traffic.

    Eben. Der Punkt war: Du hast Österreich als Beispiel genannt für einen Fall, wo nach Abschaffung von Angeboten wie StreamOn die Datenvolumina deutlich erhöht wurden. Es ist aber ein Beispiel dafür, dass solche Angebote und deutliche Erhöhungen der Datenvolumina sich nicht ausschließen. Denn Drei hatte damals sein ZeroRating-Angebot nicht abgeschafft, sondern nur die obligatorische Drossel für ZeroRating-Daten nach Verbrauch des Inklusivvolumens eingeführt (Zitat Artikel: "Die Beschreibungen aller zehn von uns kritisierten Zusatzprodukte wurden um den Hinweis ergänzt: “Ist das Datenvolumen im Basistarif verbraucht, kann der Dienst nicht mehr genutzt werden.”") So wie es bei StreamOn eben auch der Fall ist.

  13. Re: Und dann?

    Autor: Faksimile 21.11.18 - 21:17

    Du magst Monopole? Prima. Du bekommst ab sofort nur noch den Anschluss von der Telekom. Zu deren Bedingungen. Keine Chance zum Wechsel. Viel Spaß damit ...

  14. Re: Und dann?

    Autor: LinuxMcBook 22.11.18 - 02:10

    GeroflterCopter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stream-On ist halt einfach nicht kriegsentscheidend. Netflix war auch ohne
    > Stream-On erfolgreich, Spotify genauso. Wer kein Stream-On hat, nutzt eben
    > die Downloadangebote, die man hat wenn man Premium hat.

    War mir aber immer zu unflexibel. Das gute an Spotify ist doch eben, dass man alles hören kann, was man will und sich nicht schon vorher entscheiden muss.

    Ich zahle auch erst seit ich auf dem Smartphone ausreichend Volumen habe (hab auch ohne Stream On genug) für Spotify Premium. Denn ohne Nutzung auf dem Smartphone kommt man mit Spotify Free auch ganz gut zurecht.

  15. Re: Und dann?

    Autor: 946ben 22.11.18 - 03:43

    Dreht mir das Wort doch nicht auf der Tastatur um. Die Umsetzung der Telekom fördert weder Monopole, noch verzerrt sie den Markt. Das Angebot ist ja scheinbar diskriminierungs- und kostenfrei für die Anbieter. Vielleicht sollten die Verbraucherschützer lieber mal das untersuchen, denn das würde mich wirklich interessieren und wenn da raus kommt, dass das nicht stimmt, dann ist die Sache doch sowieso klar.

    Und natürlich will ich unlimitierte Tarife. Wird es nur nicht geben. Wer glaubt, die Telekom kommt plötzlich um die Ecke und sagt "Ach, jetzt habt ihr Stream On komplett torpediert, dann machen wir die Drossel einfach komplett raus", hat ein ernsthaftes Problem. Die Telekom ist kein Wohlfahrtsverein und Stream On ist einfach nur ein gigantisches Programm zur Kundenbindung, das darauf basiert, dass du für ein Zero Rating mit schlechter Video Qualität erst mal einen Vertrag für 57¤ und für das ganze mit normaler Qualität eine Vertragskombination für mindestens 70¤ brauchst. Das ist wie ein Bonusprogramm, wo du für den Einkauf ab einer gewissen Summe irgendwas geschenkt bekommst. Da wird sich überhaupt nichts ändern. Stream On wird abgeschafft und diejenigen, die die Option hatten, erhalten dauerhaft ein paar GB Datenvolumen dazu, damit sie nicht weglaufen.

  16. Re: Und dann?

    Autor: chefin 22.11.18 - 07:09

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 946ben schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich frage mich ja, was man eigentlich dann von dem Ganzen erwartet?
    > > Insbesondere die sogenannten Verbraucherschützer scheinen ja was zu
    > > wittern, was dem Verbraucher nützt, oder nicht?
    > > Das Resultat wird letztlich sein, dass StreamOn abgeschafft wird und im
    > > Gegenzug jeder ein zwei Gigabyte Datenvolumen extra bekommt. Wenn
    > > überhaupt. Ansonsten ändert sich gar nichts. Die Abschaffung wird weder
    > > dafür sorgen, dass die unlimitierten Tarife günstiger werden, noch dass
    > die
    > > Datenvolumina auf 15GB für 20¤ steigen werden.
    >
    > In anderen Ländern ist das aber genau so passiert.
    >
    Dürfen wir dann deinen Lohn auch auf das Niveau dieser Länder bringen? Bitte sag ja...bitte :) Mach deinem Chef einen freude.

  17. Re: Und dann?

    Autor: Flatsch 22.11.18 - 07:28

    Dürfen wir dann auch Steuern wie in Dänemark und andere sagen wie in Dänemark haben? Ach ja, das beachtet ja keiner... Hier werden Rosinen gepickt..

  18. Re: Und dann?

    Autor: nightmar17 22.11.18 - 07:53

    946ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dreht mir das Wort doch nicht auf der Tastatur um. Die Umsetzung der
    > Telekom fördert weder Monopole, noch verzerrt sie den Markt. Das Angebot
    > ist ja scheinbar diskriminierungs- und kostenfrei für die Anbieter.
    > Vielleicht sollten die Verbraucherschützer lieber mal das untersuchen, denn
    > das würde mich wirklich interessieren und wenn da raus kommt, dass das
    > nicht stimmt, dann ist die Sache doch sowieso klar.
    >
    > Und natürlich will ich unlimitierte Tarife. Wird es nur nicht geben. Wer
    > glaubt, die Telekom kommt plötzlich um die Ecke und sagt "Ach, jetzt habt
    > ihr Stream On komplett torpediert, dann machen wir die Drossel einfach
    > komplett raus", hat ein ernsthaftes Problem. Die Telekom ist kein
    > Wohlfahrtsverein und Stream On ist einfach nur ein gigantisches Programm
    > zur Kundenbindung, das darauf basiert, dass du für ein Zero Rating mit
    > schlechter Video Qualität erst mal einen Vertrag für 57¤ und für das ganze
    > mit normaler Qualität eine Vertragskombination für mindestens 70¤ brauchst.
    > Das ist wie ein Bonusprogramm, wo du für den Einkauf ab einer gewissen
    > Summe irgendwas geschenkt bekommst. Da wird sich überhaupt nichts ändern.
    > Stream On wird abgeschafft und diejenigen, die die Option hatten, erhalten
    > dauerhaft ein paar GB Datenvolumen dazu, damit sie nicht weglaufen.

    Die Telekom könnte aber auch kommen und sagen, dass die nun 10GB Datenvolumen auf jeden Tarif raufhauen.
    Entweder gilt die StreamOn Option für alle Musik und Videoportale und in der gesamten EU oder eben nicht.
    Ich will mir doch keinen Kopf darüber machen müssen, welche Anbieter von StreamOn abgedeckt sind.

    Wenn die Telekom 1,5 Millionen StreamOn Kunden hat, dann sollte ja Datenvolumen kein Thema sein. Also einfach die Tarife mal anpassen.
    Mobil XS - 5GB (jetzt 750mb)
    Mobil S - 10GB (jetzt 2,5GB)
    Mobil M - 20GB (jetzt 5GB)
    Mobil L - 30GB (jetzt 10GB)

    Damit hätten dann die wenigsten Kunden ein Problem.
    Ich habe zurzeit ein 2GB Volumenvertrag und habe 1-2 Playlisten bei Spotify offline gespeichert. Den Rest höre ich über das normale Datenvolumen und ich komme damit Monat für Monat hin.
    Manchmal ist es so, dass am ende des Monats das Volumen verbraucht ist, aber mit 10GB würde ich locker hinkommen.

  19. Re: Und dann?

    Autor: RipClaw 22.11.18 - 08:05

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 946ben schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich frage mich ja, was man eigentlich dann von dem Ganzen erwartet?
    > > > Insbesondere die sogenannten Verbraucherschützer scheinen ja was zu
    > > > wittern, was dem Verbraucher nützt, oder nicht?
    > > > Das Resultat wird letztlich sein, dass StreamOn abgeschafft wird und
    > im
    > > > Gegenzug jeder ein zwei Gigabyte Datenvolumen extra bekommt. Wenn
    > > > überhaupt. Ansonsten ändert sich gar nichts. Die Abschaffung wird
    > weder
    > > > dafür sorgen, dass die unlimitierten Tarife günstiger werden, noch
    > dass
    > > die
    > > > Datenvolumina auf 15GB für 20¤ steigen werden.
    > >
    > > In anderen Ländern ist das aber genau so passiert.
    > >
    > Dürfen wir dann deinen Lohn auch auf das Niveau dieser Länder bringen?
    > Bitte sag ja...bitte :) Mach deinem Chef einen freude.

    Ich glaube nicht das es ihn freuen wird denn Österreich und die Niederlande haben ein leicht höheres Lohnniveau als Deutschland aber netter Versuch.

    Zudem hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Ich wollte nur zeigen dass die Einstellung eines Netzneutralitätsverletztenden Angebots durchaus positive Folgen für die Kunden allgemein haben kann. Wenn der Provider sein Angebot nicht aufrecht erhalten kann muss er einen Ausgleich schaffen damit ihm die Kunden nicht abspringen. Das kann er im Grunde nur durch eine Erhöhung des Inklusivvolumens.

    Wenn hier Leute für StreamOn argumentieren dann kommt oft das Argument dass sie durch StreamOn quasi unbegrenztes Datenvolumen hätten. Nur wenn das Angebot, wie der OP befürchtet, eingestellt wird dann sehen sich die Leute damit konfrontiert das ihr Nutzungsverhalten plötzlich nicht mehr von ihrem Tarif abgedeckt wird. Darum werden sie sich nach einem Tarif mit mehr Datenvolumen umsehen und entsprechend wird sich die Provider mit vielen Kunden konfrontiert sehen die bei ihm kündigen werden.

  20. Re: Und dann?

    Autor: ibsi 22.11.18 - 08:11

    946ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was dem Verbraucher nützt, oder nicht?
    Ja, haben sie. Deshalb wird dieses Angebot hoffentlich in der Form sterben.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. AOK Systems GmbH, Bonn
  2. über experteer GmbH, Nürnberg
  3. über experteer GmbH, München
  4. CSB-SYSTEM AG, Geilenkirchen bei Aachen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-83%) 2,50€
  2. 43,99€
  3. 44,99€
  4. 137,70€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

Surface Hub 2S angesehen: Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt
Surface Hub 2S angesehen
Das Surface Hub, das auch in kleine Meeting-Räume passt

Ifa 2019 Präsentationen teilen, Tabellen bearbeiten oder gemeinsam auf dem Whiteboard skizzieren: Das Surface Hub 2S ist eine sichtbare Weiterentwicklung des doch recht klobigen Vorgängers. Und Microsofts Pläne sind noch ambitionierter.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Microsoft Nutzer berichten von defektem WLAN nach Surface-Update
  2. Surface Microsofts Dual-Screen-Gerät hat zwei 9-Zoll-Bildschirme
  3. Centaurus Microsoft zeigt intern ein Surface-Gerät mit zwei Displays

  1. Orchestrierung: Kubernetes 1.16 vereinfacht API-Erweiterung
    Orchestrierung
    Kubernetes 1.16 vereinfacht API-Erweiterung

    Die Container-Orchestrierung Kubernetes stabilisiert in Version 1.16 die Custom Resources, die als Basis für API-Erweiterungen dienen. Ein Topology-Manager-Kubelet verteilt Hardware-Ressourcen feingranularer und der Cluster-Overhead wird reduziert.

  2. Handelskrieg: Cisco gegen weltweite Zersplitterung der Technologiebranche
    Handelskrieg
    Cisco gegen weltweite Zersplitterung der Technologiebranche

    Trump hatte die US-Konzerne aufgefordert, alle Verbindung mit China abzubrechen. Der Cisco-Chef will diese Spaltung nicht und muss sie wirklich fürchten.

  3. Machine Learning: Software maskiert Gesichter mit anderen Gesichtern
    Machine Learning
    Software maskiert Gesichter mit anderen Gesichtern

    Forscher arbeiten an einer Software, die die eigene Privatsphäre schützen soll. Deepprivacy maskiert das eigene Gesicht mit zufälligen anderen Gesichtern. Noch sieht das sehr surreal aus.


  1. 14:45

  2. 14:04

  3. 13:13

  4. 12:30

  5. 12:03

  6. 12:02

  7. 11:17

  8. 11:05