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  5. › Verpatzte Kopfhöreraktion: Sony legt…

rein rechnerisch...

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  1. rein rechnerisch...

    Autor: narfomat 11.08.17 - 14:42

    find ich das echt interessant:

    also sony will nen KH als prämie zu einem 650euro artikel (xz premium) beilegen, der im einzelhandel 200euro kostet.

    das allein ist schon echt geil. man stelle sich vor, zum autokauf eines 30.000euro PKW bekommt man eine 10.000euro prämie dazu... z.b. ein glasschiebedach + einbaunavigationssystem. unwarscheinlich? genau. eine so "wertvolle" prämie gibt kein mensch, wenn die preise vorher "anständig" kalkuliert sind.

    daraus schliesse ich, das der "200euro" kopfhörer GNADENLOS ÜBERTEUERT verkauft wird.

    wird ja aber noch besser! =)

    sony hat also dem 650euro smartphone dann "nur" einen 100euro KH als prämie beigelegt... ok.
    JETZT wird als kompensation ZUSÄTZLICH zum 100euro KH eine "200euro" stereoanlage beigelegt. hahaaaa. nice.

    d.h. es gibt zum 650euro smartphone eine 300euro prämie. unwarscheinlich? genau.
    weil nämlich SOWOHL die kopfhörer, ALS AUCH die stereoanlage so gnadenlos überteuert verkauft werden und eigentlich billig-produkte sind...

    oder aber sony ist neuerdings eine gemeinnütziger verein geworden... =)

  2. Re: rein rechnerisch...

    Autor: david_rieger 11.08.17 - 14:58

    Ich glaube, dass ein Teil der Prämie auch vom 650-Euro-Handy abgeht.
    Egal wie rum, wer sich solche Nachlässe leistet, will entweder nichts verdienen, dann liegen die Gründe woanders (z.B. Marktdurchdringung erreichen). Oder aber es wurde von Anfang an zu hoch kalkuliert. Zu den Samsung Galaxy-S gab es ja auch eine Zeit lang Samsung-Tablets geschenkt.

    Es wird wohl Sonys Geheimnis bleiben, warum sie das Telefon erst "Premium" nennen, um es dann mit Kopfhörern und Musikanlagen für umgerechnet ein Drittel weniger zu verramschen.

    Dieser Beitrag wurde in einem Fertigungsbetrieb hergestellt, in dem auch Sarkasmus verarbeitet wird.

  3. Re: rein rechnerisch...

    Autor: madejackson 11.08.17 - 15:44

    Du hast recht, das ist jedoch nicht unfair oder fies von sony, sondern ganz normale geschäftspraxis.

    Dass Sony an einem vergleichsweise "günstigen" Zubehörartikel prozentual mehr verdient, als an einem Premium-Smartphone kann man denen kaum übel nehmen. Dies ist branchenübergreifend sozusagen "standard". Man nehme als Beispiel die Autobranche: An einem 30'000 Euro teuren Auto hat ein Autohersteller ein paar wenige prozent reinverdienst. Der Rest geht für Arbeit, Rohstoffe oder Distribution drauf. Richtig Geld verdient er erst bei den Ersatzteilen, was zwar einzeln nur ein Bruchteil kostet, würde man jedoch jedes Einzelteil des Autos einzeln kaufen und dann das auto selbst zusammenbauen, würde man ohne Probleme mehr als den Zehnfachen Preis bezahlen müssen. Die prozentuale Marge ist darauf nur schon aufgrund der "Abhängigkeit" vom Hersteller viel grösser.

    Weiterer Grund dafür: die Preiselastizität des Produktes. Von einem High-End-Smartphone erwartet man einen Preis von ca. 500-750 Euro was 50% Elastizität entspricht. Alles darüber würde der Kunde nicht kaufen und auf einen anderen Hersteller ausweichen. Sony hat daher einen relativ kleinen Spielraum.

    Bei den Kopfhörern ist das anders, da ist die Preiselastizität von ca. 5 Euro bis 2000 Euro und noch höher, es gibt eine schier unbegrenzte Anzahl an Produkten und ebenso viele verschiedene Bedürfnisse. Sony hat daher einen viel grösseren Spielraum zur Preisgestaltung.

    Oft werden in solch Preiselastischen Märkten sogar ein und dasselbe Produkt mit verschiedenen Namen zu sehr unterschiedlichen Preisen (z.B. ein Produkt doppelt so teuer wie das andere) angeboten, damit man wirklich alle Kundensegemente ansprechen kann.

    Jemand der für einen Kopfhörer 200 Euro budgetiert, würde sich niemals ein 20 Euro-Kopfhörer kaufen, nur weil das subjektive Gefühl von schlechter Qualität ihn davon abhält. Das mag zwar meistens auch zutreffen, zeigt jedoch auch, dass die Preisgestaltung ein sehr wichtiger Faktor zumr Produkterfolg ist. Nicht nur ein zu teures, sondern auch ein zu günstiges Produkt ist zum scheitern prädestiniert.

    Für Sony kostet die Zugabe von Produkten im Wert von 300 Euro wahrscheinlich ein paar wenige Euro (z.B. 60 Euro bei 80% Marge) und macht noch gratis Werbung für die Marke "Sony". Würde sie das Handy einfach günstiger machen, hätten Sie 1. die vollen 300 Euro als Verlust/Aufwand und 2. würde sich das Handy gar nicht mehr verkaufen Aufgrund des subjektiven gefühls eines "billig"-Produktes und die Markenwerbung würde fehlen.

  4. Re: rein rechnerisch...

    Autor: narfomat 11.08.17 - 16:39

    stimme 100% zu.
    und kein mensch hat gesagt, das es nicht "OK" ist, "preiselastizität" bei bestimmten produkten am markt auszunutzen...

    >Dass Sony an einem vergleichsweise "günstigen" Zubehörartikel prozentual mehr verdient, als an einem Premium-Smartphone kann man denen kaum übel nehmen.

    nen 200euro teurer kopfhörer ist nen zubehörartikel? das wäre mir neu... =)
    ne 200euro stereoanlage ist nen zubehörartikel? disagree...

    >Dies ist branchenübergreifend sozusagen "standard". Man nehme als Beispiel die Autobranche: An einem 30'000 Euro teuren Auto hat ein Autohersteller ein paar wenige prozent reinverdienst.

    korrekt. ich hab nur gesagt, der kopfhörer sowie die stereoanlage sind GNADENLOS überteuert, ich hab nicht gesagt das sony daran viel verdient.

    >Weiterer Grund dafür: die Preiselastizität des Produktes. Von einem High-End-Smartphone erwartet man einen Preis von ca. 500-750 Euro was 50% Elastizität entspricht. Alles darüber würde der Kunde nicht kaufen und auf einen anderen Hersteller ausweichen. Sony hat daher einen relativ kleinen Spielraum.

    absolut richtig, ich glaub nicht das sony irgendwelchen "gewinn" beim smartphone streicht um damit die prämie zu finanzieren (weil so viel gewinn gar nicht da ist...)

    >Bei den Kopfhörern ist das anders, da ist die Preiselastizität von ca. 5 Euro bis 2000 Euro und noch höher, es gibt eine schier unbegrenzte Anzahl an Produkten und ebenso viele verschiedene Bedürfnisse. Sony hat daher einen viel grösseren Spielraum zur Preisgestaltung.

    korrekt. hier kann man dem kunden sonstwas für zeux verkaufen, entscheidend ist das dem kunden das produkt den preis wert ist, weil es sich vorwiegend um eine subjektive beurteilung handelt (klang). vorrausgesetzt die verarbeitungsqualität und materialien bewegen sich auf dem level, welches in der preisklasse üblich ist.

  5. Re: rein rechnerisch...

    Autor: scrumdideldu 11.08.17 - 17:32

    Es gibt genügend Autohersteller deren "Standardrabatt" bei Barzahlung 25 oder mehr Prozent sind ist! Das ist dann schon so ungefähr die Dimension.

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