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Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: Teron 11.06.20 - 15:41

    Kenns noch aus mein Dorf wo ich wohne, als man "endlich" schnelles Internet feiern wollte. Was man bekam waren saftige Preise und ein Volumen das man innerhalb 1 Std. aufgebraucht hat. Dazu noch immer wieder Ausfälle beim Mast oder Router selbst. Bin mittlerweile froh das man vor paar Jahren ausgebaut hat, kein Datenvolumen mehr, so gut wie keine größeren Ausfälle mehr und es läuft einfach :)

  2. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: Snoozel 11.06.20 - 16:25

    Hier auf dem Land nutzen dank mangelhaften Breitbandausbau viele Hybrid mit LTE "Turbo". Resultat: der Mast ist so übelst überlastet dass man nur noch 2 bis 5MBit an Turbo bekommt...
    Denke schon dass 5G hier was bringen könnte, aber nur kurz bis alle 5G Router nutzen.

  3. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: sphere 11.06.20 - 16:57

    Ich finde die Bezeichnung "Fixed Wireless Access" für das, was Vodafone da macht, ehrlich gesagt etwas irreführend. Bei FWA geht es um die Überbrückung der letzten paar hundert Meter mit Funktechnik, wobei Frequenzen ab 20 Ghz verwendet werden, was die Reichweite begrenzt aber dann tatsächlich ca. 1 Gbit/s symmetrisch pro Teilenehmer ermöglicht.

  4. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: Sharra 11.06.20 - 17:37

    Ein Teil der 5G Technik ist aber zumindest das Beamforming. Damit könnte ein Mast mehrere Areale mit voller Bandbreite abdecken. Man muss die Technik allerdings auch verbauen.

  5. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: winkli 11.06.20 - 17:41

    Fixed Wireless ist normalerweise auch eher so etwas wie eine Richtfunk-Verbindung, sodass man also direkt ein Signal bekommt, was auf das eigene Haus ausgerichtet ist. Das ist hier tatsächlich nicht der Fall.
    Außerdem sind normale Richtfunk-Verbindungen in der Regel nicht so überbucht wie LTE-Zugänge, wo alle mobilen Geräte mit im Netz hängen, auch die derer, die sich nur mit dem Auto auf der Durchreise befinden.
    Das ganze als Fixed Wireless abzustempeln, wenn man sich zu Hause einen Gigacube aufstellt ist also nichts anderes als eine Mogelpackung, aber das ist ja nicht direkt etwas neues auf dem deutschen Mobilfunkmarkt - die Leute werden es mangels Alternativen trotzdem kaufen.

  6. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: schnedan 11.06.20 - 18:46

    also ich mach hier seit gut einem 3/4 Jahr Internet via 4G, congstar Homespot (super Service der Laden, echt 1A), als Modem nem ich mein Handy als Hotspot und speise das via WLAN in meine Fritzbox. Funktioniert 1A

  7. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: schnedan 11.06.20 - 18:50

    Was soll 5G da bringen? auf der gleichen Frequenz bringt 5G irgendwas <10% mehr Leistung, höhere Frequenz hat kürzere Reichweite.
    Bei mehr Funkmasten gehen die Anwohner auf die Barrikaden und wehr zahlt das mehr an Strom?

    Und wenn wie hier der LTE/5G Mast am Richtfunk hängt ist halt irgendwann auch die Richtfunkstrecke am Limit.

  8. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: Sharra 11.06.20 - 19:43

    Auf der selben Frequenz kannst du aber, per Beamformiung, dein Gebiet in mehrere Segmente aufteilen. Damit gewinnst du schon mal einiges, was vorher auf alle in dem Gebiet gesamt "verbraucht" wurde. Und bevor du eine ordentliche Richtfunkverbindung überlastest, brauchst du mehr als ein paar Dutzend User.

  9. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: bombinho 11.06.20 - 19:46

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der selben Frequenz kannst du aber, per Beamformiung, dein Gebiet in
    > mehrere Segmente aufteilen. Damit gewinnst du schon mal einiges, was vorher
    > auf alle in dem Gebiet gesamt "verbraucht" wurde. Und bevor du eine
    > ordentliche Richtfunkverbindung überlastest, brauchst du mehr als ein paar
    > Dutzend User.

    Bei 700MHz Beamforming? Hihi, Es macht doch immer wieder Freude, die Scherzbeitraege zu lesen. Der Smilie in der Ueberschrift scheint also voellig als Sarkasmus- oder Zynismus-Kennkzeichnung zu reichen.

    Okay, ist voellig machbar, wenn man einen Kuehlturm oder aehnliches als Antennenbasis zur Verfuegung hat. Da macht doch das Stilllegen von konventionellen Kraftwerken doppelt soviel Sinn.

    Die Richtfunkverbindung macht bei 700MHz-Zellen sogar Sinn, weil die Zelle derart limitiert ist, dass selbst eine langsame Richtfunkverbindung voellig ausreicht.

    Segmentiert sind die Mobilfunk-Antennen schon immer gewesen.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.20 19:56 durch bombinho.

  10. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: bombinho 11.06.20 - 20:08

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Teil der 5G Technik ist aber zumindest das Beamforming. Damit könnte
    > ein Mast mehrere Areale mit voller Bandbreite abdecken. Man muss die
    > Technik allerdings auch verbauen.

    Ja natuerlich. Hast du eine Groessenvorstellung fuer ein z.B. 64x64 Element bei 700MHz, sinnvolle Abstrahlwinkel duerften kaum die 60Grad uebersteigen. Sowas lohnt sich bestimmt in der Binnenseefahrt als Segel, man muss es ja nicht unbedingt fuer Mobilfunk nutzen.

    Bei 2,3m Wellenlaenge ist die Aufloesung ziemlich uebel und die Schwankung bei Bewegung brachial.

    Das Bewegungsproblem ist nicht geloest, damit ist echtes Beamforming ueberhaupt nicht auf bewegte Objekte anwendbar. Fuer statische Objekte ist Richtfunk um Laengen effizienter und preiswerter.

    Beamforming ist vorlaeufig eine reine Karotte. Und damit meine ich nicht die Abstrahlcharakteristik.

    MIMO kann aber tatsaechlich ein paar Vorteile erarbeiten, aber das ist schon seit 3G verfuegbar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.20 20:10 durch bombinho.

  11. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: bombinho 11.06.20 - 20:14

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn wie hier der LTE/5G Mast am Richtfunk hängt ist halt irgendwann
    > auch die Richtfunkstrecke am Limit.

    Keine Angst, bisher wird meist nur ersetzt, das heisst, die neue Hardware kann 4G und 5G parallel und nutzt dafuer das vorhandene Segment und die vorhandenen Frequenzen. Selbst die 10%+ sind da extrem optimistisch und natuerlich bestenfalls fuer den 5G Anteil.

  12. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: Stefan1200 11.06.20 - 20:29

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier auf dem Land nutzen dank mangelhaften Breitbandausbau viele Hybrid mit
    > LTE "Turbo". Resultat: der Mast ist so übelst überlastet dass man nur noch
    > 2 bis 5MBit an Turbo bekommt...
    > Denke schon dass 5G hier was bringen könnte, aber nur kurz bis alle 5G
    > Router nutzen.


    Naja, 4G schafft bei 800 MHz meist nur gut 50 Mbit. Wenn das bei 5G dann schon 120 Mbit ist, lässt sich das ja recht gut kombinieren. Dadurch sollte es ohne Probleme möglich sein, wesentlich mehr Leute mit weit mehr als 5 Mbit versorgen zu können. Setzt natürlich voraus, dass der Turm selbst überhaupt ausreichend angebunden ist. Besonders O2 war früher bekannt dafür, den Turm auf dem Lande nur per Funk mit relativ wenig Bandbreite anzubinden. Wie das heute bei O2 (und auch bei VF/DTAG) aussieht, weiß ich jedoch nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.20 20:30 durch Stefan1200.

  13. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: bombinho 11.06.20 - 20:49

    winkli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist ja nicht direkt etwas neues auf dem deutschen Mobilfunkmarkt - die
    > Leute werden es mangels Alternativen trotzdem kaufen.

    Der beruehmte Strohhalm. Aber 6G wird dann garantiert die Wunder bringen, die schon seit 3G versprochen werden. Versprochen! ;)

  14. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: Mixermachine 11.06.20 - 21:38

    Teron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kenns noch aus mein Dorf wo ich wohne, als man "endlich" schnelles Internet
    > feiern wollte. Was man bekam waren saftige Preise und ein Volumen das man
    > innerhalb 1 Std. aufgebraucht hat. Dazu noch immer wieder Ausfälle beim
    > Mast oder Router selbst. Bin mittlerweile froh das man vor paar Jahren
    > ausgebaut hat, kein Datenvolumen mehr, so gut wie keine größeren Ausfälle
    > mehr und es läuft einfach :)

    Es wird besser.
    In der Wohnung meiner Partnerin gibt es gerade durch ein paar Umstände keine Telefonleitung.
    Ein ausgedientes iPhone 7 mit einer freenet FUNK Karte liefert dort aktuell relativ konstante 30 MBit/s für 30 Euro im Monat.
    Die Verbindung ist erstaunlich stabil und es gibt nur wenige Aussetzer bei Videokonferenzen.
    Wenn man in die Richtung 1TB Datenverbrauch geht wird man wohl irgendwann rausgeworfen, aber sie verbraucht niemals so viel.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  15. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: schnedan 11.06.20 - 23:41

    Ist nicht mein Fachgebiet, aber für Beamforming braucht man aktive Antennen Arrays... warum sollte das mit 4G nicht gehen? Woher sollen Daten und Protokoll wissen über welche Art Antenne sie gesendet werden?

  16. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: DooMMasteR 12.06.20 - 08:03

    Beamforming eignet sich in der Praxis nur zum virtuellen Sektorisieren, das früher fix durch die Antennen vorgegeben war kann nun flexibel genutzt werden um Sektoren dynamisch anzupassen.

    Auf 700 Mhz hingegen ist es quasi sinnfrei.

    Beamforming macht wirklich Sinn wenn man FWA mit mm-Wellen-Funk macht (ggf. auch 5G), hier lassen sich echte peer beams erzeugen und damit die nutzbaren Bandbreiten pro Antenne erhöhen, dafür wurden in DE aber noch nicht einmal die Lizenzen vergeben.
    5G auf 700 Mhz bringt abseits von einigen kleinen vereinfachungen beim Deployment und Verbesserungen im Protokoll (geringere Latenz) quasi keinen Vorteil ganz im Gegenteil es ist auf Funk-Ebene gezielt kompatibel zu LTE-A gemacht worden.

  17. Re: Hat schon bei 4G nicht funktioniert :D

    Autor: Stefan1200 12.06.20 - 08:54

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 5G auf 700 Mhz bringt abseits von einigen kleinen vereinfachungen beim
    > Deployment und Verbesserungen im Protokoll (geringere Latenz) quasi keinen
    > Vorteil ganz im Gegenteil es ist auf Funk-Ebene gezielt kompatibel zu LTE-A
    > gemacht worden.

    War nicht sogar mal angedacht, dass Geräte, die das können, LTE 800 MHz und 5G 700 MHz gebündelt werden können, um auf dem Lande über Funk in der Praxis über 100 Mbit zu kommen? Das wäre dann ja auch noch ein nettes Gimmick.

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