1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Vodafone: 5G als Ersatz für langsame DSL…

Thema Entfernung

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Thema Entfernung

    Autor: nightmar17 11.06.20 - 15:37

    Ich dachte 5G sei nur etwas für geringere Entfernungen?
    Bei uns haben wir auch nur langsames DSL und über O2 würde ich zumindest 20-25Mbit reinbekommen. Vodafone hat hier noch nichts mit 5G im Einsatz und ich bin davon ausgegangen, dass das nur in den Großstädten so sein wird.
    Vielleicht wird das Thema tatsächlich nochmal interessant. 85¤ im Monat sind nicht wenig, aber besser als langsames DSL.

  2. Re: Thema Entfernung

    Autor: spezi 11.06.20 - 16:11

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich dachte 5G sei nur etwas für geringere Entfernungen?

    Die Entfernung hängt nicht so sehr davon ab, ob es 2G, 3G, 4G oder 5G ist, sondern von der verwendeten Frequenz. Für die Abdeckung auf dem Land sind insbesondere Frequenzen < 1GHz wichtig, also konkret die Mobilfunkbänder um 700, 800 und 900 MHz. Die kann man auch für 5G verwenden. Die Bandbreite ist in diesem Frequenzbereich allerdings limitiert. Da bewirkt auch 5G keine Wunder. Die wirklich hohen Datenraten sind nur mit höheren Frequenzen möglich.

  3. Re: Thema Entfernung

    Autor: ohhello2 11.06.20 - 17:00

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich dachte 5G sei nur etwas für geringere Entfernungen?
    > Bei uns haben wir auch nur langsames DSL und über O2 würde ich zumindest
    > 20-25Mbit reinbekommen. Vodafone hat hier noch nichts mit 5G im Einsatz und
    > ich bin davon ausgegangen, dass das nur in den Großstädten so sein wird.
    > Vielleicht wird das Thema tatsächlich nochmal interessant. 85¤ im Monat
    > sind nicht wenig, aber besser als langsames DSL.

    Falls du es noch nicht auf dem Schirm hast: O2 bietet LTE für Zuhause inkl. WLAN-Router für 40¤ im Monat. Nennt sich o2 Homespot.

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nightmar17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich dachte 5G sei nur etwas für geringere Entfernungen?
    >
    > Die Entfernung hängt nicht so sehr davon ab, ob es 2G, 3G, 4G oder 5G ist,
    > sondern von der verwendeten Frequenz. Für die Abdeckung auf dem Land sind
    > insbesondere Frequenzen < 1GHz wichtig, also konkret die Mobilfunkbänder um
    > 700, 800 und 900 MHz. Die kann man auch für 5G verwenden. Die Bandbreite
    > ist in diesem Frequenzbereich allerdings limitiert. Da bewirkt auch 5G
    > keine Wunder. Die wirklich hohen Datenraten sind nur mit höheren Frequenzen
    > möglich.

    Hinzufügen kann man noch, dass 5G wohl den Einsatz von Small Cells erleichtert (?), sodass man auf kurze Entfernungen punktuell die Kapazität verbessern kann. So liest man es zumindest oft.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.20 17:09 durch ohhello2.

  4. Re: Thema Entfernung

    Autor: Sharra 11.06.20 - 17:45

    Extrem hohe Datenraten über kurze Entfernungen. Mittlere Raten über mittlere Entfernungen, und geringere Datenraten über recht hohe Entfernungen. Abhängig davon, welche Frequenzen man vor Ort nutzen kann. Mit den Gigahertz-Frequenzen kommst du ein paar hundert Meter weit. Mit 700 und 900Mhz mehrere Kilometer.
    Das ist ja mit ein Grund, warum gegenüber 2G mit wenigen Masten, jetzt für 4G und 5G die Anzahl der Masten exponentiell steigen muss.

    Sie wollen ja sogar mehrere Gigabit über 60(?) Gigahertz aufbauen. Das geht dann allerdings nur im Bereich von mehreren Dutzend Metern, und auch nur dann, wenn absolut freie Sicht, und auch keine Fensterscheiben im weg sind. Selbst normales Fensterglas (also ohne Isolierbeschichtung) dämpft da schon gewaltig. Wände durchdringst du damit gar nicht mehr.

    Der größte Vorteil der 5G-Technik ist allerdings das Beamforming. So kann von einem Mast ein Areal besser versorgt werden, da nicht einfach stur kugelförmig gefunkt wird, sondern nur noch in Abschnitten. So kann jeder Abschnitt die volle Kapazität anbieten, was sich vorher auf das gesamte Areal aufgeteilt war.

  5. Re: Thema Entfernung

    Autor: bombinho 11.06.20 - 20:22

    ohhello2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinzufügen kann man noch, dass 5G wohl den Einsatz von Small Cells
    > erleichtert (?), sodass man auf kurze Entfernungen punktuell die Kapazität
    > verbessern kann. So liest man es zumindest oft.

    Ja, die brauchen aber unbedingt Glasfaseranbindung, da sich Funkwellenmuster nicht sinnvoll ueber Funkwellen uebertragen lassen. Das geht auch mit der derzeit verfuegbaren, bzw. eingesetzten Hardware nicht, da diese rein die 4G Zelle mit einer 4G/5G-Zelle ersetzt, die die gleichen Parameter hat wie vorher, so dass die bestehende Infrastruktur weiter genutzt werden kann.
    Spezi hat vielleicht Einblick, wie hoch der Anteil von dedizierter 5G-Aufstellung zusaetzlich zu den bestehenden Funkzellen ist, ich wuerde mal so grob grosszuegig in den 0,x% Bereich tippen.

  6. Re: Thema Entfernung

    Autor: bombinho 11.06.20 - 20:27

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der größte Vorteil der 5G-Technik istwaere allerdings das Beamforming.

    Waere das Beamforming, wenn es das ausserhalb von Spezifikationen und Labortests gaebe.
    Allerdings ist ueber staerkere Segmentierung (sowohl raeumlich als auch variablere Frequenz/ Timing) unter Umstaenden MIMO effizienter zu nutzen.
    Ich bin mir sicher, Huawei haette da was im Angebot gehabt :D :D :D

    Aber Beamforming braucht hohe Frequenzen, zum Einen fuer handliche Antennenelemente, als auch fuer die zu erzielende Aufloesung, zudem sind damit nur ein paar dB Anhebung moeglich, bei ordentlicher Energieaufnahme.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.20 20:41 durch bombinho.

  7. Re: Thema Entfernung

    Autor: spezi 11.06.20 - 22:05

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spezi hat vielleicht Einblick, wie hoch der Anteil von dedizierter
    > 5G-Aufstellung zusaetzlich zu den bestehenden Funkzellen ist, ich wuerde
    > mal so grob grosszuegig in den 0,x% Bereich tippen.

    Besonderen Einblick habe ich da keinen. Nachdem was ich bisher gelesen habe, sind die 5G-Funkzellen im Wesentlichen Ergänzungen zu bestehenden LTE Funkzellen. Vodafone und Telekom haben in ersten Fussballstadien 5G-Funkzellen aufgebaut. Das geht dann Richtung SmallCells, und die hängen dann vielleicht separat unterm Stadiondach. Die dürften aber vermutlich trotzdem nur in Verbindung mit dem vorhandenen LTE-Funkzellen funktionieren, als Non-Standalone 5G.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deutsche Post IT Services GmbH, Bonn
  2. thinkproject Deutschland GmbH, Essen
  3. Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Regensburg
  4. VEKA AG, Sendenhorst

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 499,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme